Ständiges Erbrechen

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von nichtdiemaus 30.11.10 - 13:21 Uhr

Mein Sohn war schon immer eine Speikind. Im Alter von 12 Monaten hat es sich dann gebessert. Jetzt ist er 2 und fängt wieder an zu spucken. Vor allem, wenn er Stress hat. Organisch konnte nichts festgestellt. Zur Zeit erbricht er jede Abend. Nach dem Erbrechen will er sofort wieder was zu essen haben und ist auch sonst quietschvergnügt. Mich zermürbt es aber ungemein :-( Die Kinderärztin hat mich nun auch noch zur Psychologischen Erziehungsberatung verwiesen. Helfen konnte diese mir bis jetzt auch nicht wirklich.

Kennt jemand so was?

Beitrag von itsmyday 30.11.10 - 14:52 Uhr

In welcher Situation kommt es zu diesem Erbrechen? Müdigkeit? Wut? Irgendein Schmerz/Weinen?
Was ist schon untersucht worden? Auch auf Reflux?

Mein Sohn hat in dem Alter entweder aus Wut (Trotzanfall) erbrochen oder beim Essen direkt, wenn er eigentlich schon satt und unkonzentriert war und dann eben einen zu großen Bissen geschluckt hat. Er hat das bestimmt 2 oder 3 Jahre lang immer wieder gemacht.....wir sind nur noch voll ausgerüstet mit Tüchern und Becher vor der Tür gegangen, weil das immer soo peinlich war in der Öffentlichkeit. #augen #schock
Bei uns gab es übrigens keine nachvollziehbaren organischen Ursachen. Ich kann Dir aber Mut machen: mittlerweile ist der Bursch 12 und ein kerngesunder junger Mann, von dem man sich gar nicht mehr vorstellen kann, dass er uns mal so viele Probleme bereitet hat. (Er ist zusätzlich noch ständig in Ohnmacht gefallen.....#heul)

LG Itsy

Beitrag von nichtdiemaus 30.11.10 - 17:15 Uhr

Oh Mann - bin ich froh, dass ich nicht alleine bin. In Ohnmacht fällt er GsD (noch) nicht. Reflux wurde ausgeschlossen - zumindest jetzt.
Marc erbricht auch, wenn er Wut hat oder einfach den einen Bissen zu viel reingestopft hat.

Danke für das Mutmachen.

Beitrag von meto 30.11.10 - 15:15 Uhr

Hallo,


meine Tochter brach auch immer viel, ein Teil lag daran, dass sie erbrach wenn sie Aufmerksamkeit wollte. Sie erbrach plötzlich, wenn ich z. B. mit ihrem Bruder redete oder einfach beim Kochen war und auf den Herd schaute. Sie war damals ein dreiviertel Jahr alt und ich hätte das nicht für möglich gehalten, dass es in dem Alter schon so bewußt gemacht wird. Eine Ärztin in einer Kinderklinik hatte das so erkannt.


LG Mella

Beitrag von nichtdiemaus 30.11.10 - 17:12 Uhr

Wie hast du das dann "bekämpft"?

Beitrag von meto 01.12.10 - 17:01 Uhr

Ich bin, wenn sie anfing zu würgen, nicht mehr gerannt, sondern habe es ignoriert. Wenn es zum Erbrechen kam, habe ich sie kurz abgewischt. Klar, wenn die Kleidung in Mitleidenschaft gezogen wurden, habe ich sie frisch gemacht.
Ich habe einfach nicht mehr so reagiert, wie sie es sich gewünscht hat, weil wenn das ausartet hast di keine Ruhe mehr. Sie hat das gemacht, wenn sie wollte, dass ich sie anschaue, aber keine Mutter kann die ganze Zeit durchgehend ihr Kind nur anschauen.;-)

Das ist hart erstmal, aber es ist auf jeden Fall besser für sie und mich letztendlich gewesen.