Kündigung während der SS und wahrscheinlich 2. Instanz!!!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sumsum888 30.11.10 - 17:37 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

wer ist Profi in Sachen Arbeitsgericht?

Es ist so, dass ich Anfang des Jahres während der Schwangerschaft gekündigt wurde. Leider endet die SS in einer FG.
Nach vielen Gerichtsterminen kam es Mitte Oktober zu einer gerichtlichen Entscheidung, dass die Kündigung aufgrund der Schwangerschaft unwirksam ist.
Inzwischen ist mein AG informiert, dass ich wieder schwanger bin und was soll ich sagen, er meldet sich nicht. Zahlt nicht und bewegt sich auch nicht. Keine Anmeldung bei der KK, Gewerbeamt etc.
Mein Anwalt vermutet stark, dass der Fall in die 2. Instanz geht. Was erwartet mich dann? Wer hat Erfahrungen?

Lebe ich dann weiterhin von Luft und Liebe? Denn meine KK zahlt auch seit April nicht mehr, obwohl ich bis zum BV Anfang November krankgeschrieben war. Was sagt Ihr? Was ratet Ihr mir?
GGLG und vielen Dank!

Beitrag von jeanny0409 30.11.10 - 17:40 Uhr

Hatte das in der letzten SS auch#augen

Mit BV ect.

Also ich habe damals bei meiner KK angerufen und die haben bei meinem Chef angerufen und dem ordentlich Druck gemacht,hat auch geholfen,2 Tage später war das Geld da:-p

Beitrag von sandmann1234 30.11.10 - 17:42 Uhr

der arbeitgeber zahlt eigentlich im bv weiter, da er das geld von der bundesknappschafft zu 100% wieder bekommt. Nicht das der Ar*** doppelt kassiert

Beitrag von sumsum888 30.11.10 - 17:52 Uhr

Huhu,

so einfach ist das bei mir leider nicht. Die KK hat auch den AG angerufen, doch er hat sich eher doof gestellt und meinte wohl nur, das regelt alles ein Anwalt.

Beitrag von elapko 30.11.10 - 18:02 Uhr

Huhu,

erstmal: das sollte Dein Anwalt mit dem Anwalt Deines AG regeln!

Ihr bekommt jetzt ja erstmal das Urteil, wo es heißen (sollte) "Kündigung v. .... unwirksam" und auch ein vollstreckungsfähiger Inhalt sollte ausgeurteilt sein - also sowas wie "Bruttogehalt i.H.v. für Monat ___ bis ___ (der letzten Monate) hat Beklagter an Kläger (also Dich) zu zahlen oder so ähnlich halt) - dann würde ich (ggf. vorläufig) vollstrecken...

Ansonsten, wenn alle Stricke reißen, Geld versuchen über Bank aufzunehmen, wenn Urteil in II. Instanz rechtskräftig, Geld vom AG zurückfordern - selbstredend mit den Zinsen und weiteren Gebühren, die als Schaden vom AG zurückzuerstatten sind.

Ist eine blöde Situation, aber lass Dich da einfach mal von Deinem RA beraten, der ist dafür gerne da!

Viele Grüße
Ela

Beitrag von sumsum888 30.11.10 - 18:12 Uhr

Hallo Ela,

vielen Dank für Deine Antwort.

Es gibt ein kurzes und langes Urteil, da steht drin, dass die Kündigung unwirksam ist. Es steht aber nichts von Gehaltszahlung etc. Das macht jetzt wohl mein Anwalt. Dazu hat er Angaben von der KK benötigt und diese haben sich feier lassen. Aber die KK will auch diese 5-6 Monate kein Krankengeld zahlen.

Wenn man heutzutage einen Kredit beantragt, braucht man doch Gehaltsabrechnungen und einen Nachweis hätte ich doch derzeit nicht. Zum Glück verdient mein Mann ganz gut, ansonsten wäre ich noch nicht einmal ein Hartz IV Fall. Was soll ich sagen: Eine schwangere auf der Parkbank!!! #rofl Zum Glück kann ich noch lachen! Aber stell Dir vor, Du lebst seit Anfang April von nichts...

GGLG Andrea