Zurückstufen lassen aus medizinischen Gründen - Sachsen

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von geli0178 30.11.10 - 18:10 Uhr

Hallo,

um eins vorweg zu schreiben: Es handelt sich in dem Fall den ich jetzt schildere nicht um mein Kind.

Folgende Situation: Wir wohnen in einem ländlichen Gebiet einer Stadt in Sachsen, das sich über Kindergartenkinder nicht beklagen kann aber sobald das Thema Schule losgeht, bringen einige Eltern lieber ihren Nachwuchs auf dem Weg zur Arbeit in die Stadt in verschiedene Privatschulen und nicht in die städische Schule vor Ort. Leider kommt es dadurch jedes Jahr zu Zitterpatien ob die Klassenstärke erreicht wird, für die Eltern der Kinder die ihren Nachwuchs gerne vor Ort im gewohnten Umwelt lernen lassen wollen.

In diesem Jahr sah es anfänglich ganz gut aus, auch dann noch wenn die Kinder derer Eltern abgerechnet werden die auf eine Privat - Extraschule gehen. Die Eltern waren glücklich bis wir heute erfahren haben das folgendes passiert ist:

In unserem Ort wohnt ein kleiner Junge der astmakrank ist. Er kam erst vor wenigen Monaten wieder in die Einrichtung, da er davor viele Jahre keinen Kindergarten besucht hatte wegen dem Astma. Er wurde damals rausgenommen aus der Einrichtung. Die Mutti ist mit ihren Kind zu vielen privaten Kuren gefahren und da der Junge ein Einzelkind ist, wurde die ganze Liebe und Energie in ihn reingesteckt. Wir anderen Eltern waren froh noch einen potentiellen Grundschüler zu haben und die Mama ist auch eine ganz freundliche Person. Heute haben wir erfahren (nicht von der Mutti - der Junge ist krank) das die Mutti ihr Kind wegen dem Astma zurückstellen lassen möchte und das ist jetzt das Problem. Dieses Kind ist im besten Fall das Kind woran es hängt ob eine Schulklasse gebildet werden kann oder auch nicht. Den schulischen und auch den medizischen Test hat der Junge trotz seiner Erkrankung super bestanden und weder Schulleitung noch Amtsarzt können die Entscheidung der Mutter nachvollziehen. Die Mutter und die Kinderärztin wollen die Einschulung auf jeden Fall verhindern und ihn zurückstellen lassen, in der Hoffung das sich das Astma innerhalb eines Jahres gibt bzw sich deutlich verbessert.

Wie seht Ihr die Changcen das der Mutter das gelingt?

Mein jüngstes Kind hat auch Astma und die Krankentage werden dieses Jahr knapp dreistellig sein. Ich kann also die Besorgnis der Mutter nachvollziehen, jedoch war die Erkrankung für uns nie ein Grund unseren Sohn nicht in den Kindergarten zu schicken bzw ihn aus diesem Grund in ein paar Jahren zurückzustellen.

Die Schulleiterin ist eine sehr liebe und kompetente Frau die viel mit sich reden lässt und für die Astmakinder nichts besonderes sind, da es schon einge an der Schule gibt.

Danke Geli

Beitrag von tweety12_de 01.12.10 - 11:03 Uhr

hallo,

ich bin der meinung das es eine sache zwischen den eltern, der behandelten ärzte und dem schulamt ist, dem jungen die beste endscheidung zukommen zu lassen.

bei uns in bawü ist es sehr schwer eine rückstellung durchzubekommen. im gegenteil hier ist die devise immer mehr je früher je besser.

was bin ich froh, das mein großer ein kann kind ist und somit wir die endscheidung ohne schulamt treffen konnten.

klar ist es doof, das ihr dann evtl. keine klasse zusammen bekommt, aber dem jungen seine gesundheit und endwicklung hat da definitiv vorrang...

lg alex

Beitrag von manavgat 01.12.10 - 17:25 Uhr

das geht Euch gar nichts an.

Die Mutter wird schon wissen, was für ihr Kind das Beste ist.


Zu dem Problem welches ihr habt: vielleicht macht es Sinn in einen Schulverbund zu gehen, d. h. 2 Orte legen ihre Schulen zusammen.

Gruß

Manavgat