Frage zu den Kosten bei der Insemination

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Beitrag von nadinemo27021105 30.11.10 - 22:26 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mal eine Frage an Euch, ich blicke nämlich leider nicht mehr so ganz durch bei dem ganzen Schreibkram der Krankenkasse und von der Klinik. Vielleicht kann mir jemand helfen?

Ich hatte letzten Mittwoch meinen 2. Termin in der Reproduktionsklinik in Düsseldorf und habe dort gleich ein rezept für die Hormonbehandlung bekommen, die ich jetzt noch bis einschließlich morgen nehme, habe am donnerstag meinen 3. Termin zur Follikelschau (bin schon ganz aufgeregt).

Mein Mann ist privat versichert, ich hingegen gesetzlich. Die Kosten für die Hormone haben wir selber bezahlt, weil ich nicht noch abwarten wollte, bis die Krankenkasse das erst genehmigt. Ist das nun schlimm, dass ich schon in Vorkasse getreten bin? Jetzt haben wir auch noch einen Kostenvoranschlag von der Klinik bekommen, wo sich die Kosten für die IUI auf ca. 2500 EUR belaufen. Davon hatte uns der Arzt allerdings nichts gesagt!! Wir hatten mit weniger gerechnet. Die gesetzliche übernimmt doch die Hälfte der Kosten auf jeden Fall oder nicht?

Vielleicht hat jemand von Euch das ganze Prozedere schon hinter sich und kann mir das mal helfen, ich weiss nämlich echt nicht, wen ich sonst fragen könnte. Über eine PN würde ich mich auch freuen, auch zum austauschen.

Danke Euch! Viele Grüße

Beitrag von connie36 01.12.10 - 08:45 Uhr

hi
ihr könnt nun pech haben, udn bleibt auf den kosten sitzen. ihr hättet auf das ok der kassen warten müssen. meine freundin ist auch gesetztlich und ihr mann privat versichert. sie haben von den immens hohen icsi kosten von der privaten nur 100 euro ungrade bekommen.
ich finde es der wahn, das die iui´s so teuer sein können. ich habe für unstimmulierte iui´s 40 euro bezahlt (beide kassen versichert) und für die mit clomi stimulierte 55 euro.
lg conny

Beitrag von tritratrullalala 01.12.10 - 08:55 Uhr

Hallo,
2500 für eine IUI? Wir haben eine IUI als Selbstzahler machen lassen (mit Stimu) und das hat zirka 1000 Euro gekostet, was ich schon teuer genug fand. Man liest im Forum SEHR unterschiedliche Preise, aber 2500 scheint mir echt mal teuer zu sein.

LG,
Trulli

Beitrag von sonnenschein10002 01.12.10 - 12:14 Uhr

Hallo

wir haben für unsere IUI´s mt clomi und Ovitrelle immer 58 euro bezahlt sind verheiratet und beide gesetzlich versichert,ist wirklich wahnsinn solche kosten

alle liebe julia

Beitrag von connie36 01.12.10 - 12:25 Uhr

die preise wie bei euch, sind wie bei uns. unstimuliert 40 euro pro iui und mit clomi und brevactid 55 euro.
überlege mal...ich habe die letzten jahre 5 iui´s oder so machen lassen....2500 pro versuch hätte ich nie gehabt, zumal unsere icsi uns auch "nur" 1600 euro gekostet hatte.
lg conny

Beitrag von motmot1410 01.12.10 - 16:17 Uhr

Die Kassen übernehmen die Kosten eigentlich nur, wenn der Therapiebeginn (d.h. ab Stimulationsbeginn) nach der Genehmigung erfolgt.

Wer ist denn der Verursacher der IUI? Wenn es Dein Mann ist, dann könntet ihr Glück haben und die PKV übernimmt die vollen Kosten (wir haben von unserer PKV auch keine Kostenübernahmezusage vorher bekommen, sondern lediglich eine "Prognose" bekommen. Unsere Ansprüche wurden erst bei Einreichung der Rechnungen überprüft)
Wenn Du Verursacherin bist, dann bleibt ihr vermutlich auf den Kosten sitzen.

Noch einmal etwas zu den Preisen: Selbstzahlerpreise/PKV-Preise sind nicht mit den Preisen von gesetzlich Versicherten zu vergleichen.
Bei Selbstzahlern/PKV dürfen die Ärzte nach der GÄO abrechnen und das zu verschiedenen Sätzen. Für die GKV gelten andere Preislisten.
Nur mal als Vergleich: Wir haben für unsere ICSI insgesamt über 8000€ (6000€ gingen an die Kiwu) bezahlt (PKV). Wenn eine ICSI über die GKV abgerechnet wird, dann betragen die Kosten ca. 4000€ (und da gehen dann weniger, als 2000€ an die Kiwu)
Von daher sind 2500€ für eine IUI bei Selbstzahlern nichts Ungewöhnliches.

Beitrag von nadinemo27021105 01.12.10 - 19:29 Uhr

Danke für Eure Antworten! Mein Mann ist der derjenige, wieso es nicht klappt. Ich habe ja morgen den Termin in der Klinik und werde da nochmal genauer nachfragen, zmal uns der Arzt vorher nicht solch hohe Kosten mitgeteilt hatte.

Ich hoffe nur, dass die Verischerung meines Mannes die Kosten übernimmt, wenigstens zur Hälfte, sonst sieht es echt bitter aus, zumal es ja nicht gleich beim ersten Mal klappen muss.

Beitrag von motmot1410 01.12.10 - 19:52 Uhr

WENN die PKV die Kosten übernimmt (also vertraglich kein Leistungsausschluß vereinbart wurde), dann zu 100% auch Deine.
Ruf doch morgen mal bei der PKV und frag, ob ihr vor Beginn einen Antrag stellen müsst. Dann hast Du Gewissheit. Wenn dem so ist, dann werdet ihr wohl die Kosten für den 1. Versuch selbst tragen müssen. Aber die anderen Versuche würden dann vermutlich von der PKV erstattet.

Viel Erfolg#klee