Würdet ihr gegen Grippe impfen lassen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von tortenliesel 05.01.11 - 11:44 Uhr

Hallo,

meine Tochter wiegt mit 17 Monaten 8,8 kg, ist also sehr, sehr leicht (man kann die Rippen zählen, 0,00 Speck). Sie hatte innerhalb von 6 Wochen 3-tage-Fieber, Bronchitis und Mittelohrentzündung und jetzt klingen grad die Windpocken ab :-( (Alte kiÄ hatte die Impfung verpennt, die dumme Kuh). Sie ist wegen dem Gewicht unter ärztlicher Beobachtung bei einem anderen KiA, der alles sehr ernst nimmt.

Nun ist ja das Mädchen mit 3 Jahren an der Grippe gestorben. Ich habe einen Säugling zuhause, Lina geht schon in den KiGa. Ich halte eine Impfung für sinnvoll und habe einen Termin am Freitag nächster Woche gemacht (Wegen den Windpocken so spät). Ein paar leichte Bedenken habe ich aber dennoch. Würdet ihr an meiner Stelle impfen lassen? Krass gesagt, denke ich, dass bei Lina dir Grippe garantiert einen sehr schweren Verlauf nehmen würde, im KiGa können sich die Kinder ja auch einfach anstecken. dann mein Baby...

Würde mich einfach über Meinungen freuen. Sind Euch Nebenwirkungen bekannt?

LG, Sandra

Beitrag von nina1984 05.01.11 - 11:54 Uhr

Impft man gegen Grippe nicht im Oktober???

Ich habe mich impfen lassen, weil unser Arbeitgeber das anbietet. Ich schütze dadurch meinen Sohn, weil ich ihn nicht anstecken kann. Ihn selber impfen würde ich nicht, da mir dabei zuviel Nebenwirkungen entstehen und eh schon oft geimpft wird. Dass die Kinder oft krank im Kiga sind ist völlig normal und wird irgendwann weniger.
Mein Kleiner hatte im ersten Kitajahr:
Lungenentzündung
Dauerhusten/Dauerschnupfen
3 Tage-Fieber
MOE
Fieberkrampf
Hand-Fuß-Mund-Krankheit
Mundfäule
und sicherlich noch einiges was ich vergessen habe bzw. normale Grippe hab ich nicht aufgezählt.

Beitrag von fbl772 05.01.11 - 12:11 Uhr

Liebe Sandra,

schwierige Frage, die ich mir schon im September gestellt habe. Für uns haben wir entschieden, dass ich mich impfen lasse - nach dem Motto "einer muss die Familie pflegen können". Meinen Kleinen habe ich nicht impfen lassen, da er zu keiner Risikogruppe gehört, sehr gut funktionierendes Immunsystem hat und ordentlich was auf den Rippen zum Absetzen :-)


Ich würde einfach folgendes nochmal bedenken und unbedingt nochmal mit dem Kia beraten, eine Impfbefürworter/-gegnerdiskussion bringt dich nicht weiter:
- die Impfung wirkt erst 3 (?) Wochen danach und dann wärest du bereits im Februar, also schon in der "abklingenden" Grippezeit ...
- das Immunsystem deiner Kleinen ist zur Zeit ganz schön beschäftigt / geschwächt
- deine Kleine ist scheinbar sehr leicht und hat keine Reserven
- wie hat deine Kleine frühere Impfungen vertragen
- du hast ein Baby

Ist aus Sicht des Kia der Nutzen der Impfung zum jetzigen Zeitpunkt trotzdem höher als mögliche Nebenwirkungen der Impfung?

LG
B

Beitrag von jamey 05.01.11 - 12:15 Uhr

unser kinderarzt impft unter 3jährige nicht gegen grippe. vermutlich aus gutem grund....

Beitrag von susanne1978 05.01.11 - 12:17 Uhr

Hallo Sandra,

also, ich kann heute sagen, dass ich in diesem Jahr im Herbst wohl nicht wieder impfen lasse.

Meine KIÄ hatte es mir wegen Ben angeraten (er hat immer wieder mit obstruktiver Bonchitis zu kämpfen und wir sind schon in der Langzeitinhalation bis März mit Kortison (+Singulair als Pulver) und halt Salbutamol/Atrovent nach Bedarf). Sie meinte, da er so anfällig für Atemwegserkrankungen sei, mache das bei ihm Sinn.
Ich habe dann Anna und auch mich gleich mit impfen lassen und es war echt der Anfang einer ganz schlimmen Krankheitswelle:

Die erste Impfung der Kinder war Ende November und ab da wechselten sich fieberhafte Erkältungen und Magen-Darm-Infekte ab. Die beiden waren im Dezember quasi so gut wie nicht im Kiga. Und Anna hat normalerweise ein sehr gutes Immunsystem. Der Höhepunkt war dann der Norovirus zu Weihnachten, der nach der 2. Impfung am 28.12. auch nochmal voll wiederkam :(.

Die beiden haben so wahnsinnig abgenommen, dass sich heute auch die Erzieherinnen im Kiga gewundert haben :(

Also, ich impfe NICHT nochmal.

Lg, Susanne

Beitrag von meandco 05.01.11 - 12:17 Uhr

hier wird täglich 3x so ne frage gestellt ... #augen

kurz gefasst: bei der letzten schweingegrippepanikmache kam zu guter letzt der hinweis dass die grippe nur dann tödlcih geendet hat, wenn pneumokokken dazugekommen sind ... somit nehm ich an dass wenn man angst hat diese impfung sinnvoller ist ...

zu der "verpassten" impfung: es gibt kia die erinnern an die imfpungen im impfplan und kia's die impfen jeden der bei 3 nicht am baum ist mit allem was sie haben ... geschmacksache, drum kann man ja wählen ...

und das gewicht ... manche ärzte nehmen sowas zu ernst - kann da ein lied singen. würde deine alte kia vorziehen diesbezüglich #cool

und wegen impfen und nebenwirkungen und gewicht: dein kind ist nicht gefährdeter als andere kinder. garantie gibts auch keine - entweder geht es problemlos oder nicht.

nebenwirkungen generell wirst du wohl bei google finden wenn du den impfstoffnamen hast.

lg
me

Beitrag von tortenliesel 05.01.11 - 14:58 Uhr

Hallo,

hab meien alte Kinderärztin auch gewechselt, weil Sie die Kinder udn auch die Eltern oft ziemlich anpampt. Notfalltermine bekommt man NIE (3-Tage-Fieber) und die Praxis erinnert eiegntlich an Impfungen, dann war ich da, mit termin zum Impfen gegen MMR und die Ärztin sagte: ne, heute nicht, keine Lust!" HÄ?

Naja, sie ist in unserem Ort bekannt dafür.

LG, Sandra

Beitrag von mike-marie 05.01.11 - 12:22 Uhr

Ich hatte grade heute das Thema mit dem Kia, wir waren nämlich zum Impfen da. Nach einem langen gespräch habe ich mich für die Grippeimpfung entschlossen und mich und meine Tochter impfen lassen.

Der Ausschlaggebende Faktor war halt das meine Tochter viel kontakt zu KiGa Kindern hat und zur Tagesmutter geht.

Über Nebenwirkungen haben wir auch gesprochen und sie hat bis jetzt keine negativen rückmeldungen bekommen. Meine Tochter hat bis jetzt das Impfen auch immer gut vertragen.

Lg

Beitrag von schullek 05.01.11 - 12:29 Uhr

hallo,

nein würde ich nicht. denn ich halte weder diese impfung für sinnvoll noch sehe ich einen sinn darin gegen etwas zu impfen, dass gut zu behandeln ist und in der form wahrscheinlich gar nicht auftritt. denn im mimpfstoff finden sich nicht unbedingt die aktuellen erreger ondern nur das, was erwartet wird.
wenn dein kind so viel hinter sich hat momentan würde ich ihr eine impfung sicherlich nicht zumuten.

zu den windpocken: war es denn sehr schlimm? ich persönlich halte die windpocken impfung für absoluten unsinn.

lg

Beitrag von tortenliesel 05.01.11 - 14:52 Uhr

Hallo,

ja, es war sehr schlimm. Sehr hohes Fieber und keinen Appetit. Und das bei dem Gewicht. Sie passt von der Weite in 62/68 und hat von der Länge 86/92.

Es geht ja auch noch zusätzlich um meinen Säugling. ich würde mir das nie verzeighen, wenn einem von beiden Kindern was passiert.

LG, Sandra

Beitrag von gioia0107 05.01.11 - 12:33 Uhr

HI Sandra, das habe ich mich auch grad gefragt.
Ich habe Lukas in dem Jahr impfen lassen, als Lucy geboren wurde, weil er da auch in den Kiga kam und ich Angst hatte, dass er ihr was "mit nach Hause bringt".
Jetzt kommt diese Schweinegrippewelle und das macht mir schon Angst.
Lucy ist auch nur krank, jetzt wo wir in homöopathischer Behandlung sind, gehts etwas besser, aber so ne (Schweine)grippe würde sie auch sehr hart treffen. Lukas´Immunsystem ist auch nicht so toll, er fängt sich schnell was und behält es ziemlich lange.
Nebenwirkungen hatte er bei der Impung gar nicht. Ich lass mich am Freitag impfen.
Leider bin ich heute zu spät, um noch anzurufen, aber morgen früh werd ich direkt mal anrufen und hören, was meine KiÄ dazu sagt. Und dann noch die Homöopathin, die bestimmt was anderes sagt!
Ich kann DIr ja dann nochmal Bescheid sagen....

Gehts Euch sonst gut? Umzug schon stattgefunden?

LG Verena

Beitrag von tortenliesel 05.01.11 - 14:54 Uhr

Hallo Verena, ne, noch nicht, erst am 15.01. :-) Wie geht es Euch denn so?

Achso, Du hattest also das gleiche Problem wie ich... mmmhhh, ich denke, dann werd ich Lina wirklich impfen lassen. Und ich werde mich auch impfen lassen.

LG, Sandra

Beitrag von gioia0107 05.01.11 - 20:36 Uhr

Ja, ich schick auch die ganze Familie!
Mein Mann muss morgen und die Kinder und ich gehen auch morgen oder am Freitag. So einen kleinen Pieks werden sie wohl verkraften!

LG Verena

Beitrag von kruemlschen 05.01.11 - 13:04 Uhr

Hallo,

ich kann nur für mich sprechen und für uns (also sowohl für mich als auch meinen Sohn) kommt eine Grippeimpfung nicht in Frage.

Mein Sohn scheidet sowieso aus weil er eine Allergie auf Hühnerei hat (wenn er die nicht hätte würde ich aber auch nicht impfen lassen).

Ich lass mich auch nicht impfen. Ich bin 26 Jahre alt und hatte noch NIE eine Grippe in meinem gesamten Umfeld kenne ich nur 2 Personen die irgendwann in ihrem Leben eine wirkliche Grippe hatten, eine davon war im Sommer.

Die Leute verwechseln eine Grippe gerne mal mit einem grippalen Infekt. Das ist NICHT das Selbe!

Mein Arzt würde zum jetzigen Zeitpunkt ohne hin nicht mehr impfen (man impft i.d.R. im Herbst), weißt Du was eine Grippeimpfung bewirken kann wenn ein Infekt in einem schlummert?

Eine Grippeschutzimpfung ist für spezielle Viren hergestellt, da sich die Stämme laufend ändern wird auch der Wirkstoff laufend geändert, für eine MOE z.B. hilft eine Grippeschutzimpfung gar nix.

Zudem ist die "Schweinegrippe" sogar weniger gefährlich als eine normale Grippe, wenn man sich ausreichend informiert weiß man das, die Panikmache in den Medien ist #contra

Impfen ist immer eine individual Entscheidung, aber nein ich würde Dir nicht raten impfen zu lassen.

Gruß K.

Beitrag von zwillinge2005 05.01.11 - 16:44 Uhr

Hallo Sandra,

"(Alte kiÄ hatte die Impfung verpennt, die dumme Kuh)."

Diese Aussage ist nicht Dein Ernst, oder? Nicht die Ärztin hat die Impfung "verpennt", sondern Du als Mutter.

LG, Andrea