DAUERkrank, weiß nicht mehr weiter.....

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von kiwi-kirsche 06.01.11 - 10:59 Uhr

Hallo ihr Lieben.....

ich muss mir jetzt einfach mal den Frust von der Seele schreiben...

Ich weiß auch nicht was los ist, aber mein kleiner Spatz ist NURNOCH krank schon als kleines Baby war er ständig erkältet und hatte lange mit tränenden, verklebten augen zu kämpfen....Schon früh hatte er schlimme Erkältungen. Dann bekam er Neurodermitis, die ihn mittlerweile sehr stört, er schläft sehr sehr schlecht, weil er sich ständig kratzt....Seit ca. einem Jahr hat er vielleicht 3-4 Mal richtig durchgeschlafen und in 85 % der nächte schläft er ab spätestens 0 Uhr bei uns.....Seit Mitte Oktober hatte er mti einer sehr heftigen Erkältung zu kämpfen, inkl. Asthmaanfällen die zum ständigen Erbrechen führten.....erst vor ca. 1 Woche war es soweit auskuriert dass ich dachte es wäre weg.....dann vor 2-3 Tagen fing es mit Durchfall an, von dem er schon bald wieder einen blutigen Po hatte. Un seit heute ist er ständig am ko**en. Heute Morgen eine Ladung voll auf mich drauf und gerade über seinen neuen Spielteppich.....ICH KANN EINFACH NICHT MEHR......Er tut mir so leid, aber manchmal bin ich einfach nur wütend und dann hab ich ihn gerade furchtbar angeraunzt als er wieder gebrochen hat......bin fix und alle, die ganzen letzten Monate waren echt heftig....
hinzu kommt dass ich sehr weit von meiner Familie entfernt wohne, deshalb sie dieses Jahr Weihnachten nicht sehen konnte und es in meiner Beziehung auch nicht besonders rund läuft.....dann noch der Druck dass ich mir gerade eine neue Arbeitsstelle suche.....OH MANN.......

Tut mir echt leid fürs vorjammern, aber ich hoffe dass es ein bisschen was bring, wenn ich es mir von der seele schreibe...

grüße

kiwi & Niki, 18 Monate

Beitrag von nana141080 06.01.11 - 11:06 Uhr

Hallo,

ist Niklas in einer Krippe? Wenn ja, dann kann ich dir sagen das es normal ist....auch wenns nervt. Es geht vorbei. Ich habe meinen damals 3,2Jährigen auch mal "angemacht" als er wieder und wieder hustete....schon in der Sekunde wo ich es tat bereute ich es natürlich und wir haben zusammen geheult. Ich rief dann sofort beim Lungenfacharzt und einer Kinder HP an. Es wurde dann viiiiiel besser.

Wenn er nicht fremdbetreut wird, dann solltest du einfach mal aufschreiben wie oft er was hat und wie lange es anhält. Aber ich wette das es in 8 Wochen besser ist.

Hat er Heuschnupfen? Wobei Heuschnupfen meist erst im 3. Frühling/Sommer auftritt.

Wie behandelt ihr die ND? Wurde Blut abgenommen? In was schläft Niklas? Es gibt Schlafanzüge mit Silber und Kratzstopfäustlingen. Die würde ich euch echt empfehlen!

VG
Nana

Beitrag von kiwi-kirsche 06.01.11 - 11:12 Uhr

Hallo,
nein, er wird nicht fremdbetreut.

Die Neurodermitiis wird noch garnicht behandelt, bisher nur mit Linola Fett und Mandelölbädern.....Meine Ärztin fand das bisher nicht für notwendig, werde aber wohl bald den KIA wechseln....

Heuschnupfen hat er nicht, ein allergietest wurde gemacht, er war aber komplett negativ...

Beitrag von nana141080 06.01.11 - 12:39 Uhr

Linola Fett lindert den Juckreiz aber nicht wirklich. Du brauchst da anscheinend "besseres"!

BEDAN hat kürzlich die besten Noten im Kampf gegen ND bekommen.

Bei Jamie wirkt Eubos 10% Urea am allerbesten. Er hat seit 1Jahr nix mehr. Cremen nur noch nach dem Baden.

Je mehr er jetzt durchmacht, desto ruhiger wird es (hoffentlich) im KIGA dann für euch!


Beitrag von schwilis1 06.01.11 - 11:07 Uhr

ich glaube ich hab hier bei urbia schon soviel gejammert... das würde für ein ganzes buch reichen :)

habt ihr mal an nen klassischen homöopathen gedacht? bekommt er kuhmilch? kuhmilch sorgt leider bei einigen Menschen dafür, dass sie wirklich dauerkrank sind. ständig erkältet etc.

Beitrag von kiwi-kirsche 06.01.11 - 11:14 Uhr

Hallo,
Homöopathie kann ich leider nichts abgewinnen, bin da absolut schulmedizinisch veranlagt, weil ich selbst früher bei einem sehr tollen Pädiater gelernt habe.

Es wurde bereits ein Allergietest gemacht. komplett negativ. Trotzdem bekommt er seine Flasche nurnoch mit Sojamilch, da er von Kuhmilch bauchschmerzen bekommt

Beitrag von schullek 06.01.11 - 11:40 Uhr

hallo,

wenn dein sohn bauchschmerzen von kuhmilch bekommt, dann hat er einbe laktoseintolersnz oder ähnliches. ich wpürde auf jeden fall eine auschlussdiät machen udn dann penibel darauf achten, dass er nichts mit kuhmilch bekommt. auch mit fleisch wäre ich sehr vorsichtig, denn neurodermitiker reagieren oft auch auf den verzehr.

was sind denn dene gründe gegen die homöopathie? man muss nicht daran glauben. es funktioniert einfach. was spricht denn dagegen es einfach zu probieren? wenn du dich entschließen solltest, dann such dir einen erfahrenen, gut ausgebildeten klassischen homöopathen. bitte auf die bezeichnung achten.

lg

Beitrag von lienschi 06.01.11 - 12:39 Uhr

Versuch es doch trotzdem mal.

Meine Eltern konnten Homöopathie auch nichts abgewinnen.
Als ich nach 3 Jahren (5.-7.LJ) schulmedizinischer Behandlung und daraus resultierender Penicillin-Unverträglichkeit, immer noch chronische Nieren-/Blasenentzündung hatte, haben sie sich doch entschlossen einen Homöopathen aufzusuchen... irgendwann greift man nach jedem Strohhalm, egal wie abwegig einem dieser erscheint.

Innerhalb eines halben Jahren war ich soweit stabil, dass ich endlich eingeschult werden konnte und kurz drauf war ich komplett gesund.

Placeboeffekt? Zufall? Keine Ahnung... Hauptsache es hat geholfen, oder?! ;-)

lg, Caro

Beitrag von cori0815 06.01.11 - 11:40 Uhr

Für was Kuhmilch so alles verantwortlich gemacht wird, ist ja schon erstaunlich.

Dass Kuhmilch für einen Kuhmilch-Allergiker wohl Auslöser bestimmter Symptome sein kann, steht ja außer Frage. Aber es ist wohl nicht für sämtliche Krankheitsbilder der Menschen verantwortlich. Ich habe noch nie gelesen/gehört, dass man von Kuhmilch Erkältungen bekommt #augen

cori

Beitrag von schullek 06.01.11 - 11:43 Uhr

nur weil du es noch nicht gelesen hast heisst das nicht im umkehrschluss, das nichts dran ist. ein geschwächtes immunssystem eines kuhmilchallergikers oder laktoseintoleranten menschen kann natürlich durch die weitere aufnahme von kuhmilch zusätzlich geschwächt werden, wodurch es zu häufigerem krank sein kommt. was ist daran so unlogisch?

nebenbei gesagt gibt es viel mehr menschen, die kuhmilch nicht vertragen, die symptome aber nicht eindeutig zuordenen können oder wollen.

ausserdem bin ich der meinung, dass kuhmilch längst nicht den stellenwert in unserer ernährungswissenschaft haben sollte, die sie momentan inne hat.

lg

Beitrag von cori0815 06.01.11 - 12:10 Uhr

siehst du, so können sich Meinungen unterscheiden:

Ich bin der Meinung, dass die Allergenität von Kuhmilch absolut überbewertet wird. Es gibt so viele Nahrungsmittel, auf das die Menschen heute reagieren. Und klar reagieren viele Menschen auf Kuhmilch. Aber man kann sie nicht für alles verantwortlich machen.

Ich muss schon immer lachen, wenn Mütter mit schreckensgeweiteten Augen nach Luft schnappen, nur weil eine ander Mutter "zugibt", ihrem Kind Kuhmilch zuzumuten #rofl

Und da das Kind auf Kuhmilch ja schon mal getestet wurde und der Test negativ war, kann es ja keine Allergie mehr sein, sondern allenfalls eine "Schlechtverträglichkeit". Ich bin auch nicht allergisch auf Champignons, trotzdem vertrage ich sie gegart nicht sonderlich gut und reagiere mit Durchfall drauf. Aber deshalb sind sie ja nicht gleich so schlimm wie Atommüll ;-)

LG
cori

Beitrag von schwilis1 06.01.11 - 12:33 Uhr

lies doch mal : allergien müssen nicht sein von Bruker.

ne katze sollte man nicht milch von menschen füttern. oder nem hund milch von ner kuh... wir alle wissen das. nur wir menschen futtern geüßlich muttermilch von kühen.

die menge macht das gift

Beitrag von cori0815 06.01.11 - 12:44 Uhr

Ich geb dir jetzt mal die Antwort rein, die ich gerade einer anderen Userin geschrieben habe, passt ungefähr:

"Du, ich behaupte doch gar nicht, dass das nicht stimmen KANN, sondern nur, dass Kuhmilch nicht das einzige Übel der Welt darstellt und dass nicht alle Symptome, die nicht ohne weiteres erklärbar sind, von der Kuhmilch herrühren müssen.

Ich belese mich gern und ich habe auch überhaupt nichts gegen die Meinung von Ärzten mit 60 Jahren Berufserfahrung (ganz im Gegenteil), aber deshalb sage ich nicht zu jeder Vermutung gleich "JAAA, SO muss es sein, SO und nicht anders." Ich animiere lediglich, kritisch zu hinterfragen. Eben auch, ob Kuhmilch als Sündenbock für alles herhalten muss und kann...

Eine Bekannte von mir dichtete ihrem Kind - von jeher mit einer schwierigen Krankengeschichte gekennzeichnet - jahrelang eine Kuhmilchunverträglichkeit an. Heraus gekommen ist nun bei dem mittlerweile 12-Jährigen, dass diese Symptome eine ganz andere Ursache hatten und sie Kuhmilch bestens verträgt... DAS finde ich schlimm. Wenn ich bedenke, was sie auf das Kind immer eingeredet hat, wenn es mal nach einem normalen Kakao oder einem Joghurt bettelte und die Mutter (ohne die Bestätigung eines Arztes) behauptet "Nein, Kuhmilch ist Teufelszeug, da wirst du SOOOO krank von."

Vielleicht verstehst du jetzt ein wenig besser, was ich meinte:-) "





Und jetzt möchte ich noch kurz auf das eingehen, was du geschrieben hast: " lies doch mal : allergien müssen nicht sein von Bruker. Ne katze sollte man nicht milch von menschen füttern. oder nem hund milch von ner kuh... wir alle wissen das. nur wir menschen futtern geüßlich muttermilch von kühen. die menge macht das gift"

Dass die Menge das Gift macht, weiß ich schon seit meiner ersten Toxikologie-Vorlesung (Lieblingsspruch unseres Toxikologen) und dessen waren wir uns doch schon in der Schule klar. Aber welche Milch Menschen nun trinken sollen, wenn nach 5 oder 6 Jahren die Muttermilch nun versiegt ist, kann ich deiner Ausführung nicht entnehmen. Fakt ist: keine Milch ist wie Muttermilch, aber nicht jede Milch macht jeden krank.

Oh je, dass ich nun die ganze Anti-Kuhmilch-Fraktion in Aufruhr gebracht habe, war nicht mein Plan und nützt der Thread-Schreiberin auch irgendwie gar nix ;-)

LG
cori

Beitrag von schwilis1 06.01.11 - 12:30 Uhr

tja.. gott sei dank glaubst du wohl auch dass kuhmilch gensund ist und knochen stärkt... gähn...
meinst du jetzt, dass nur weil du es noch nie gehoert hast, weniger daran ist?
glaub mir, ist es nicht! beles dich doch mal. ich empfehle da gerne Bruker. ich weiß ein arzt mizt 60 jahre erfahrung bedeutet nichts... aber dennoch

Beitrag von cori0815 06.01.11 - 12:37 Uhr

Du, ich behaupte doch gar nicht, dass das nicht stimmen KANN, sondern nur, dass Kuhmilch nicht das einzige Übel der Welt darstellt und dass nicht alle Symptome, die nicht ohne weiteres erklärbar sind, von der Kuhmilch herrühren müssen.

Ich belese mich gern und ich habe auch überhaupt nichts gegen die Meinung von Ärzten mit 60 Jahren Berufserfahrung (ganz im Gegenteil), aber deshalb sage ich nicht zu jeder Vermutung gleich "JAAA, SO muss es sein, SO und nicht anders." Ich animiere lediglich, kritisch zu hinterfragen. Eben auch, ob Kuhmilch als Sündenbock für alles herhalten muss und kann...

Eine Bekannte von mir dichtete ihrem Kind - von jeher mit einer schwierigen Krankengeschichte gekennzeichnet - jahrelang eine Kuhmilchunverträglichkeit an. Heraus gekommen ist nun bei dem mittlerweile 12-Jährigen, dass diese Symptome eine ganz andere Ursache hatten und sie Kuhmilch bestens verträgt... DAS finde ich schlimm. Wenn ich bedenke, was sie auf das Kind immer eingeredet hat, wenn es mal nach einem normalen Kakao oder einem Joghurt bettelte und die Mutter (ohne die Bestätigung eines Arztes) behauptet "Nein, Kuhmilch ist Teufelszeug, da wirst du SOOOO krank von."

Vielleicht verstehst du jetzt ein wenig besser, was ich meinte :-)

LG
cori

Beitrag von monab1978 06.01.11 - 16:52 Uhr

Und was du noch nict gelesen hast, das gibts auch nicht. Jetzt hast du es übrigens gelesen!

Beitrag von cori0815 07.01.11 - 16:08 Uhr

Ich könnte jetzt im Gegenzug fragen: "Und alles, was geschrieben steht, ist wahr und richtig???"

Du siehst: jede Medaille hat zwei Seiten. Und nur, weil etwas geschrieben steht, muss es noch lange nicht die ganze Wahrheit sein. Und weiter gedacht: nur weil etwas in einigen Fällen zutrifft, trifft es nicht auf jeden und jede Situation zu. Denk mal drüber nach!

Papier und Tastaturen sind ja bekanntlich geduldig ;-)

LG
cori

Beitrag von criseldis2006 06.01.11 - 11:09 Uhr

Hallo,

erstmal gute Besserung an deinen Sohn.

Es ist natürlich heftig, dass er dauerkrank ist, aber es kommen auch wieder bessere Zeiten.

Hast du vielleicht mal daran gedacht, ihn einem Kinderhomöopathen vorzustellen - auch wegen der Neurodermitis. Ich weiß, dass Homöopathie oft belächelt wird, aber ich habe bisher nur gute Erfahrungen machen können.

Was sagt denn der KiA dazu. Bekommt er Medikamente?

LG Heike

Beitrag von kiwi-kirsche 06.01.11 - 11:18 Uhr

der Homöopathie kann ich persönlich leider garnichts abgewinnen, obwohl ich reichlich erfahrung damit habe (bin als KInd selbst von Homöopathen und Osteopathen behandelt worden) Auch meine Mutter vertraut fast ausschließlich der Homöopathie. Aber ich glaube einfach nicht daran..
Er bekommt noch keine Medikation, da meine KiÄ es nicht für notwendig hält, werde den Arzt aber bald wechseln

Beitrag von samcat 06.01.11 - 11:34 Uhr

Hallo, du Arme !
Neben einem vernünftigem Kinderarzt brauchst du unbedingt auch ein bißchen Erholung !
Scheu dich nicht Hilfe anzunehmen. Du musst nicht alles alleine schaffen und es ist ganz natürlich, dass du allmählich an deine Grenzen trittst. Frag doch mal bei Caritas, Pro Familia oder der Nachbarschaftshilfe nach, ob du eine zeitlang Unterstützung bekommen kannst, damit du wieder Kraft tanken kannst. Oder kann sich nicht eine Freundin mal zwei Stunden mit dem Kleinen beschäftigen und du schläftst dich aus oder nimmst ein Bad etc ?
Auf jeden Fall solltest du beim Arzt mal richtig Klartext reden. Ich finde es nicht normal, dass dein Kind sooft krank ist. Vielleicht wäre auch eine Kur sinnvoll ?
Lass dir auf jeden Fall helfen!

LG und gute Besserung !!!#liebdrueck

Beitrag von kiwi-kirsche 06.01.11 - 11:39 Uhr

Hallo,
danke für deine Antwort....das mit der Kur hab ich mir auch schon überlegt, allerdings hab ich Angst, dass Niklas dort auch krank wird, wegen der vielen anderen Kindern. Kenne kaum ein Kind das auf Kur nicht krank geworden ist...aber für die Neuro wäre es wahrschienlich am besten....

lg

Beitrag von cori0815 06.01.11 - 11:47 Uhr

hi Kiwi!

Ich kann es dir echt nachfühlen. Mein Sohn war zwischen 2 und 3 auch ständig krank und ich hatte nebenbei noch ein Baby zu versorgen, das dann natürlich auch ständig angesteckt wurde. Bin auch die Woche über allein (auch nachts) und war entsprechend fertig...

Leider kann ich dir nur sagen: du musst da durch und du schaffst das auch, denn du bist eine Mutter und die haben bekanntlich Löwenkräfte. Also sei tapfer und harre bis April aus, dann wirds besser (als mir das der KiA mal im Januar sagte, bin ich ihm fast an die Gurgel gesprungen, aber er hatte leider Recht).

Und zum Glück gibts auch noch was Gutes zu sagen: es kann nur besser werden. Du wirst sehen, dass es von Jahr zu Jahr besser wird und die Kinder ihr Abwehrsystem mit jedem Infekt trainieren. Während wir noch vor zwei Jahren den Hustenstiller praktisch ins tägliche Essen hätten mischen können (weil mein Sohn ihn ständig brauchte), wird uns jetzt bald eine Flasche eher schlecht, als dass sie alle wird (jetzt, wo ich es ausgesprochen/-schrieben habe, ist er vermutlich ab morgen krank ;-)).

Gerade diese Magen-Darm-Sachen sind wirklich furchtbar, das kann ich dir wirklich nachfühlen. Ich leide unter Emetophobie (Angst vor Erbrochenem und Erbrechen) und bin wirklich handlungsunfähig, wenn meine Kinder anfangen zu kotzen. Aber bis jetzt habe ich es immer überlebt. Und ich vertraue darauf, dass die Zeit für mich arbeitet und die Kinder lernen, in einen Eimer oder ins Klo zu kotzen ;-) Die Kinder haben echt häufig Magen-Darm-Infekte :-(

Vielleicht solltest du überlegen, ob du deinen Arbeitsbeginn noch um ein halbes Jahr verschiebst? Vielleicht hat sich dann sein Gesundheitszustand wieder etwas stabilisiert...

LG und ich drück dich fest und fühle mit dir
cori

Beitrag von new-mom 06.01.11 - 12:24 Uhr

Hallo,

ich kann alles total nachvollziehen - mein Kleiner ist 20 Monate, hat Neuro und viele Lebensmittelallergien und durch Kita ist auch haeufig krank.

Auch er schlaeft ab spaetestens 0 Uhr bei uns im Bett - und mein Mann und ich wechseln uns dann ab mit dem wach sein,weil das Kratzen permanent ist. Er hat noch NIE! durchgeschlafen. ABER es gibt auch gute Naechste (wo er vielleicht nur 2x kurz aufwacht)

Was du tun kannst um wenigstens die Naechste ertraeglicher zu machen:

- Kaufe reine Baumwollschlafanzuege mit Fuesslingen oder Silberwaesche (wir nehmen die von dermata)
- Kaufe allergikerbettwaren (wir nehmen auch silber bettwaesche)
- Bade mit Badeoel fuer Neurodermitiker und keine Seife mehr
- Versuche ein paar gute Neuro-Cremes (z.B. Eubos Hautruhe oder Bedan usw)
- Lass dein Kind auf Allergien untersuchen
- Asthma & Co treten haeufig bei Neurodermitiskindern mit Allergien auf - staendiger Husten kann das erste Anzeichen sein, also such dir einen Spezialisten der sich mit solchen Sachen auskennt

Das sind nur ein paar Tipps und hoffentlich stellt sich bei dir ein Erfolg ein. Wegen deiner Beziehung - das ist hart und da kann ich dir leider nicht helfen.

Kop hoch - du schaffst das - wir alle haben Tage wo alles zu viel zu sein scheint...

GLG
new mom

Beitrag von smurfine 06.01.11 - 12:53 Uhr

Hallo Kiwi,

Das ist ja doof...
Also ich selbst hab nicht so die hohe Meinung von Kräuter- und Kügelchenmedizin. Aber. Ich war als Kind auch ständig krank, hatte auch Neurodermitis, hab ein ganzes Jahr am Stück im Kiga gefehlt. Bis meine Eltern mit mir zum Heilpraktiker sind. Ich hab zwar keine Ahnung was da gemacht wurde, aber danach war ich nicht mehr häufiger krank als andere. Den Geschmack von Symbioflor hab ich neulich sofort wiedererkannt :-).

Meine Tochter hatte auch ein ganz hartes erstes Jahr. Immer krank, nur geweint, selten geschlafen. Das geht nicht nur auf, sondern auch AN die Nerven. Sucht Euch da mal etwas Entspannung. Pack Dein Kind ein und fahr mal zwei Wochen zu Deiner Familie. Etwas Entspannung tut auch der Beziehung gut. #liebdrueck

Liebe Grüße,
FINA