2-jährige schläft nur 7 Stunden am Stück...und Insbettgehterror (lang)

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von daysleeper 06.01.11 - 11:14 Uhr

Hallo Ihr Lieben,
ich weiß, in der Überschrift hört sichs erstmal locker an, aber das Schlafverhalten unserer Tochter (2) ist echt eine Katastrophe und irgendwie muss sich dringend was ändern.
Zu unserem Ablauf:
Die Kleine macht in der Regel ca. 1 Stunde Mittagsschlaf, so gegen 12:30, dann wecke ich sie spätestens um 13:30. Um 20:00 geht unser Großer ins Bett, da machen wir sie auch bettfertig, müde ist sie da allerdings noch nicht. Das Abendritual ist bei uns so, dass sie noch was liest mit einem von uns, dann machen wir das Licht aus und sie trinkt ihre Flasche und schläft dabei ein. So klappt das um 22:30 oder um 23:00. Dann schläft fast auf die Minute genau 7 Stunden, mit etwas Glück gibt man ihr dann nen Schnuller und sie schläft weiter, in der Regel ist sie dann aber etwa zwei Stunden wach bevor sie wieder einschläft. Schaffen wir es mal, dass sie früher einschläft, ist sie auch nach genau 7 Stunden für zwei Stunden wach, sprich, schläft sie um 20:00, ist sie von 3:00-5:00 nachts wach.
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich ratlos, was wir noch machen können, aber wir brauchen als Paar mal wieder 1-2 kinderlose Stunden abends, aber jede Nacht zwei Stunden wachliegen ist auch ätzend. Ich hab das Gefühl, wir haben echt schon viel probiert: Tagesablauf auf die Minute geplant, früher ins Bett gehen, später ins Bett gehen, Mittagsschlaf verkürzen oder abschaffen, aber wir scheinen nur die Wahl zu haben zwischen dem spätem Insbettgehen oder dem stundenlangem Wachsein nachts.
Hat von Euch vielleicht noch jemand einen Tipp, auch vielleicht, wo es professionelle Hilfe gibt (denn irgendwie scheint sie ja einfach massive Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen zu haben)? Unsere Kinderärztin nimmt es nicht besonders ernst und meint, es wächst sich raus. Das tut es sicher auch, aber ich hab das Gefühl, wir brauchen JETZT Hilfe.
Haben jetzt überlegt, ob wir vielleicht doch nochmal versuchen den Mittagsschlaf wegzulassen. Vielleicht könnte es sich dann ja doch irgendwann einspielen, dass sie nachts schneller wieder einschläft und es braucht einfach nur etwas Geduld? Hat einer von Euch damit Erfahrung?
Danke schonmal!

Beitrag von tragemama 06.01.11 - 13:25 Uhr

Ich würde sie ohne Beeinflussung schlafen lassen, wie sie es braucht.

Beitrag von julk 06.01.11 - 14:10 Uhr

Also ich weiß nicht, wie Deine TOchter ohne den Mittagsschlaf drauf ist, aber ich würde eher mal das Gegenteil versuchen, sie nämlich mittags wirklich so lange schlafen zu lassen, wie sie möchte. Unser Sohn ist 27 Monate und war nachts auch immer ein schlechter Schläfer, also oft Nachtschreck oder so wach. Allerdings ist das viel besser, an den Tagen wo er wirklich mittags schläft bis er ausgeschlafen ist. Und das können bei ihm auch mal 2,5 h sein...Ich merke oft, wenn er in der Krippe "zu Kurz" geschlafen hat oder zuhause aus einem Grund geweckt wurde, dass die Nächte noch viel Katastrophaler sind, dass er keine MInute früher einschläft oder besser schläft. Haben es vor einer Woche auch mal wieder versucht gehabt, da war er einen Tag sehr spät morgens wach und wir dachten, heute packt er es ohne Mittagsschlaf. Er war aber trotzdem erst gegen 21 Uhr im Bett, genau wie sonst auch und nur davor die Stunden unerträglicher und hat dann auch schlachter geschlafen... Gut, ich sehe bei Freunden und in der Krippe schon die Tendenz, dass Mädchen deutlich früher nicht mehr mittags schlafen als Buben, aber vielleicht solltest Du es trotzdem mal ausprobieren...
Liebe Grüße Julk

Beitrag von schni-13 06.01.11 - 21:15 Uhr

Hallo!

Also ich muss auch sagen, man sollte die Kinder solange schlafen lassen, wie sie wollen. Dann brauchen sie es auch.
Ich würde den Mittagsschlaf nicht abschaffen. Unser Sohn ist 21 Monate und schläft mittags locker 2 bis 3 Stunden. Geht aber abends auch wieder pünktlich (spätestens 20.00 Uhr) zu Bett.
Ich habe bei ihm festgestellt, dass wenn wir ihn früher hinlegen, er komischerweise frühs auch länger schläft. Legen wir ihn später hin, ist er frühs eher wach. Kaum vorstellbar, aber so ist es.

Beitrag von daysleeper 06.01.11 - 21:34 Uhr

Danke für Eure Antworten. Das hört sich zwar in der Theorie für mich auch richtig an, aber wir haben auch schon versucht, sie mittags so lange schlafen zu lassen bis sie von selbst aufgewacht ist, dann ist sie abends locker bis 24:00 oder noch länger wach. Morgens muss ich sie wecken wg Kindergarten, Kita, Arbeit. Unterm Strich denke ich aber nach wie vor, dass sie vergleichsweise wenig Schlaf braucht, wir waren kürzlich mit Freunden im Urlaub, deren Kind genauso alst ist wie unsere Tochter und die hat mal locker 3-4 Stunden mehr geschlafen täglich. Und unsere ist tagsüber gut drauf, sie ist jetzt nicht irgendwie müde oder so. Derzeit sind es eher wir, die was ändern wollen, weil es einfach so anstrengend ist.

Beitrag von pursuit1985 07.01.11 - 20:46 Uhr

Du hast es ja selbst schon rausbekommen. Deine Tochter braucht nicht soviel Schlaf #gaehn Das bedeutet für euch leider, das ihr euch damit abfinden müsst. Manipulieren bringt glaube ich nicht wirklich was. Wenn sie nicht so früh aufstehen soll, muss sie vllt. später ins Bett?

Der Sohn meines Bruders geht gegen 21/ 22 Uhr ins Bett und steht pünktlich 5 Uhr wieder auf der Matte #zitter Ich glaube die haben auch schon einiges probiert, aber an der Schlafmenge eines Menschen kann man nicht so leicht etwas ändern wenn überhaupt.

Alles Gute #liebdrueck