wie oft darf ich sie an die Brust legen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von paulinchen84 11.01.11 - 11:18 Uhr

Hallo ihr Lieben,

meine kleine Maus ist heute 7 Wochen alt. Naja und sie schreit sehr viel und es scheint so als ob sie ständig hunger hat. Ist das normal oder habe ich zu wenig Milch?
Manchmal hält sie 6 Stunden aus zwischen den Stillen und manchmal schreit sie nach 1 Stunde schon wieder und lutscht ganz ausgehungert an ihrer Hand.
Ich hab Angst das meine Milch vielleicht nicht reicht.

Vielen Dank für eure Antworten.

LG Romy und klein Hannah

Beitrag von hardcorezicke 11.01.11 - 11:21 Uhr

huhu

du drafst sie so oft und so lange anlegen wie du möchtest... du kannst ein kind nicht überstillen... die phasen macht wohl jede stillmami durch..

leonie kam an normalzeiten alle 2 std und beim schub stündlich.

LG

Beitrag von zweiunddreissig-32 11.01.11 - 11:23 Uhr

Lege so oft sie will! Das nennt sich Stillen nach Bedarf.
Die Kleinen haben immer Phasen, wo sie mehr brauchen und melden sich entsprechend oft. Es kann auch zu Dauerstillen kommen (Clusterfeeding), wo du stundenlang stillst. Keine Angst, es ist alles normal und gehört zu einer gesunden entwicklung. Wenn du sie öfters anlegst, produzierst du auch mehr Milch. Zu wenig Milch ist Ausnahmefall, wenn die Frau zu wenig Milchdrüsen hat. Das kann man aber nur im Ultraschall feststellen.
Solange deine Kleine 4-5 nasse Windeln hat, durchschnittich ab 120 g pro Woche zunimmt und fit wirkt, reicht deine Milch völlig aus!

Beitrag von kleinemiggi 11.01.11 - 11:23 Uhr

Ich hatte das zu dieser Zeit leider auch. Und jeder wollte mir immer wieder sagen "du hast genug Milch." Sie hatte sich jede halbe Stunde gemeldet.
Es war aber nicht so .... Meine Maus hatte einen Bedarf von 130-150ml und ich hatte mal abgepumpt wieviel in meiner Brust war. Das Ergebnis war depremierend. Gerade mal 30ml aus beiden Seiten .... Ich habe getrunken und auf meine Ernährung geachtet. Es hat leider nicht geklappt. ICh war schon ziemlich traurig darüber, aber du solltest dich nicht unter Druck setzen ...
Guck doch einfach wieviel Milch du hast und auch wie sie aussieht. Meine war ziemlich wässrig- und das Baby wurde nicht satt.

Ist nur ein Tip ... Jeder sieht das vielleicht anders. Aber als die Kleine dann die Flasche bekam, war die satt und zufrieden.

Beitrag von zweiunddreissig-32 11.01.11 - 11:28 Uhr

Mit einer Pumpe kannst du NIE so viel herausbekommen, wie es dein Baby kann. Das Baby saugt anders und bekommt viel mehr heraus.
Muttermilch ist wässerig. Wie soll sie denn noch sein??? Bei jeder Frau ist die Zusammensetzung der Milch gleich, egal wie sie sich ernährt. Meinst du, die Frauen in Afrika oder sonstwo bekommen täglich 3 volle Mahlzeiten? Die können ihre Kinder trotzdem gut und lange stillen.

Informier dich bitte etwas, was Stillen angeht!

Beitrag von kleinemiggi 11.01.11 - 11:32 Uhr

Ich habe mch informiert. Danke ...

Meine Muttermilch war überhaupt nicht fetthaltig. Sie war fast so klar wie Wasser. Das meine ich mit wässrig. Und klar saugt das Baby anders, jedoch ist MEIN Kind einfach nicht satt geworden ...

Und da ich mit Stillhütchen stillen musste, habe ich zudem gesehen, dass nach sehr kurzer Zeit nichts mehr rauskam.

Beitrag von zweiunddreissig-32 11.01.11 - 11:38 Uhr

Hast du denn deine Milch ins Labor zur Analyse abgegeben? Meine Milch war mal auch dann wie Wasser und dazu noch grünlich. Ist aber alles in Norm.

Wer hat dir zur Stillhütchen geraten? Hattest du eine Stillberaterin?

Beitrag von kleinemiggi 11.01.11 - 11:43 Uhr

Nein, das habe ich nicht.

Meine Tochter ist mittlerweile auch 10 Monate alt.

Die Hebamme hatte mir dazu geraten weil die Kleine sie nicht richtig greifen konnte. Ich hatte eine Stillberaterin, eine Hebamme und ich war im Stillcafé.
Und ziemlich traurig, dass es nicht geklappt hat.

Es ist MEINE Erfahrung die ich beschreibe und nachdem ich hier fast wahnsinnig wurde, weil die Kleine ständig Hunger (auch Nachts) hatte, habe ich mir zu Flasche entschieden.

Jetzt mache ich mir natürlich Gedanken, ob es beim zweiten Kind auch so sein wird und ob ich überhaupt stillen soll, Weil ich es eigentlch gern möchte....

ich freue mich für Mütter bei denen es klappt. bei mir leider nicht :-(

Beitrag von nieslchen 11.01.11 - 11:46 Uhr

versuch es beim zweiten einfach und wenn du denkst es klappt nicht weißt du ja schon was du machen kannst um dir hilfe zu holen...
ich drück dir die daumen, das es beim zweiten klappt!

Beitrag von nele27 11.01.11 - 11:53 Uhr

Hi, wenn ich dir einen Rat geben darf: Wende Dich beim 2. Kind schon vor der Geburt an eine aisgebildete Stillberaterin!!! Die kennen alle Tricks und so kannst du es bestimmt schaffen!

LG, Nele

Beitrag von nieslchen 11.01.11 - 11:40 Uhr

dann bist du leider so einfall wo es leider so war das du nicht genug milch hattest...

aber beim pumpen kommt wirklich nie so viel raus wie die mäuse rausbekommen... dies ist also ein blöder tipp... um zu sehen wieviel die mäuse trinken je mahlzeit kann man sich in der apo eine babywaage ausleihen und die kleinen vorm stillen und nach dem stillen wiegen! da weiß man dann was die kleinen so zu sich nehmen...
allerdings steckt die kleine maus sicher gerade in einem schub, also durch halten... und falls doch noch die angst besteht zuweinig milch zu haben einfach mal bei einer stillberaterin hilfe holen...!

Beitrag von anyca 11.01.11 - 11:54 Uhr

Das mit dem Abpumpen sagt GAR NICHTS aus. Ich hab einen Abpumpversuch gemacht und auch nur 30 ml rausgekriegt in einer halben Stunde :-[ und trotzdem habe ich zwei Kinder je knapp ein halbes Jahr voll gestillt!

Beitrag von lienschi 11.01.11 - 11:28 Uhr

huhu,

still einfach nach Bedarf... also immer, wenn Dein Baby Hunger hat.

Manchmal kann das ne zeitlang bedeuten, dass Du stündlich anlegen wirst,
manchmal spanne die Brust nach 4 Stunden schon, aber Dein Zwerg schlummert noch friedlich 1-2 Stunden weiter.

Kein Kind hält sich da an irgendwelche Zeitpläne, die man als Erwachsener so gerne im Kopf hat.

Mein Zwerg hatte zwar ziemlich schnell einen 4-Stunden-Rhythmus,
aber zwischendurch habe auch mal dauergestillt oder stündlich angelegt (Zahnen, Wachstumsschub, einfach nur ein schlechter Tag... es gibt genug Gründe).

Und hab keine Angst, dass die Milch nicht reicht... wenn Du nach Bedarf anlegst, dann richtet sich die Milchmenge auch danach.

Am Besten Du kaufst Dir ein gutes Stillbuch ("Das Stillbuch" von Hannah Lothrop oder "Das Handbuch für die stillende Mutter"), schließt Dich einer Stillgruppe an und/oder suchst Dir eine Stillberaterin.

lg, Caro

Beitrag von paulinchen84 11.01.11 - 11:48 Uhr

Vielen Dank für die lieben Antworten und Tipps

Beitrag von crumblemonster 11.01.11 - 15:34 Uhr

Hallo,

meine Kleine (gestern 6 Wochen alt) hat anfangs alle zwei Stunden (abends jede Stunde) getrunken. Seit ca. 2 Wochen haben wir auch einen 2,5 Stundenrhythmus. Nachts habe ich aber auch zwei Pausen von ca. 4 Stunden. Aber grad abends ist sie auch fast stündlich am Trinken. Meine Hebi meinte, daß sei so, weil sie eben abends erschöpft vom Tag sind und das Trinken beruhigt. Außerdem produziert man über den Tag weniger Milch, weshalb eben abends weniger Milch in der Brust ist.

Lege sie an, so oft sie Hunger hat.

LG