Vorgespräch mit Arzt - überrascht wie positiv in meiner frühen Woche!

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sansdouleur 12.01.11 - 16:04 Uhr

Ihr Lieben,

ich muss das jetzt mal loswerden. Heute war ein total netter Kinderarzt bei mir, um mir so einiges zu erzählen und mich Fragen stellen zu lassen.

Also ich bin 24+5 heute mit Zwillingen.

Der Arzt sagt dazu folgendes, wenn sie jetzt schon kommen:

1. Also überleben würden sie zu 95Prozent, da macht er sich eher weniger Gedanken.
2. Lunge war damals großes Problem, heute gibt es da genug Möglichkeiten zu helfen und die Zeit zu überbrücken, wo sie es noch nicht allein schaffen.
3. Größtes Problem sind Spätfolgen: Er meinte, er unterscheidet in rot, geld und grüner Phase. Ich wäre jetzt noch in der roten, ab 27plus0 ca bei geld und bei 34. bei grün. Er meinte, die Babys die jetzt schon um die Zeit kommen, hätten zu 1/3, also 33 Prozenz ca, mit Spätfolgen zu kämpfen.

Ich weiß, dass das noch sehr viel ist, allerdings finde ich, dass sich das für meine Ohren für die Woche schon zu positiv anhört?? Wenn das so ist, dann freue ich mich....oder will er mich einfach nicht zu sehr verängstigen?

Er meinte, alle Spätfolgen könnte man nicht mal bis zur Entlassung ausschließen, zwei Jahre später wäre wohl eine gesetzliche Nachuntersuchungspflicht...

Was sagt ihr so zu den Aussagen?

Er sagt, wenn ich noch Fragen habe, soll ich ner Schwester Bescheid geben, er kommt gerne noch mal...

Liebe Grüße

Beitrag von gille112 12.01.11 - 16:18 Uhr

Hallo,

erst mal hört sich das doch gut an.Aber du weißt sicher selber, das trotzdem jedes Kind anders ist.Aber ich sehe das so positiv wie du.Es ist gut, das du dich mit dem Kia unterhalten hast.Ich habe damals auch die Erfahrung gemacht, das die Gyns immer sehr negativ geredet haben, wegen Chancen der beiden usw...
Der KIa hat mich dann zurück ins positive denken geholt.
Wieso droht bei dir eigentlich eine "Extrem Frühgeburt"?Das habe ich irgendwie net mitbekommen...
Also meine beiden kamen bei 30+3, und wie sie sind, kannst du gerne in meiner VK gucken.
Dabei war Lara auf dem Stand von ca 24.SSW, wegen einer Unterversorgung ab der 18.SSW (sie wog bei Geburt 580g)

Alles Gute für dich, Gille mit Hannah und Lara

Beitrag von glueck2005 12.01.11 - 16:27 Uhr

Hallo,

zu 1: Ich finde es sehr fragwürdig, dass ein Arzt sagt bei 24+5 macht er sich weniger Gedanken. Überlebenschance bei 95 %? Naja.
zu 2: Soweit ich weiß, ist die Lunge ein großes Problem
zu 3: Damit relativiert er in meinen Augen Punkt 1

Vielleicht ist meine Antwort jetzt nicht sehr mitfühlend. Ich kenne jedoch Deine jetzige Situation nicht.

Alles Gute für euch. Hoffentlich bleiben deine Mäuse noch ganz lange bei dir.

Diana

Beitrag von sansdouleur 12.01.11 - 16:33 Uhr

Also es droht eine extreme Frühgeburt, weil der GMH nur noch bei 13 mm ist (am Freitag), starke Trichterbildung, Wehen, die mittlerweile nicht mehr da bzw. fast gar nicht mehr da sind...

Ich will mir natürlich auch nichts zu positives einreden lassen, allerdings klang das von den Gyns bisher immer so krass negativ...der Kinderarzt war irgendwie so lieb, ob er nur Hoffnung machen wollte?Aber er meinte, die sind heute so krass weit..es wäre ja schön, wenn das so stimmt...

Also ich habe bereits Lungenreife bekommen, aber er meinte das mit der Lunge, weil sie zwar dann beatmet werden müssen meistens, allerdings das keine bleibenden Schäden verursacht, dass das Gehirn das große Problem darstellt..

Beitrag von yvschen 12.01.11 - 18:48 Uhr

oh sehe gerade hier noch eine antwort von dir

wie shcon geschrieben wäre meine mädels beinah bei 23+3 geboren wurden.Ich hatte 2 cm offenene mumu und fruchtblase hat sich shcon rausgewölbt.Meine frauenärtzin konnte sogar schon ein füßchen sehen.
Mir wurde dann der mumu zugenäht.

aber ich geb dir recht.Ich hab unten ja schon geschrieben das mir auch knallhart die wahrheit gesagt wurden ist und der kinderarzt war auch sehr nett zu mir.Und das macht natürlich erstmal mut.Nur halt das deiner irgendwie übertrieben hat.Ich bin realist und mag es gar nicht wenn jemand alles verschönert.

Die lungenreife bringt sehr viel , das stimmt.Meine gabs bei 23+3 und 23+4 und dann bis 29+0 keine und trotzdem bekamen sie nur atemhilfe.Wenn sie aber beatmet werden gibt es natürlich risiken.Die betreffen dann oft die augen

Aber jetzt mach dir nicht zu viel sorgen.Wichtig liegen ausruhen und entspannen.Vielleicht schaffts due es noch ganz lang.Hier gabs schon ganz viel wunder

lg yvonne

Beitrag von felicat 13.01.11 - 22:53 Uhr

Hallo,

bei mir hat sich der Trichter wieder zurückgebildet!!! Also brav liegen, nur fürs WC und 1x duschen am Tag aufstehen, und sonst nur liegen!

Auch nicht sitzen im Bett, das drückt auch runter, wirklich nur liegen, liegen, liegen! Wenn du es aushältst, sogar Kopfteil runter und Fußteil rauf ;-)

Schau mal in meine VK, da hab ich alles dokumentiert.

LG und alles Gute, Astrid

Beitrag von daby01 14.01.11 - 14:37 Uhr

Unser Sohn war nur kurz vollbeatmet und die Lunge fängt unglaublich rasch an sich umzubauen. Dies ist ein Gewebsuntergang, der sich nicht mehr erholt (lediglicher Ausgleich später der zerstörten Bereiche durch Wachstum der Lunge) der durch die Fremdkörpereinwrkung und Druckungleichheiten zerstörte Bereich kann nicht mehr für Atmung genutzt werden(BPD)aufgrund einer erheblichen Frühgeburt drohen dadurch eben auch teils massive Einschränkungen und Folgen.Denke Lungenproblem und Hirnblutungsrelevanz sind ganz klar gleichwertig hohe Problematiken!

Beitrag von hannah.25 12.01.11 - 17:22 Uhr

Hallo,

als Erstes finde ich es sehr gut, dass du dich mit dem Kinderarzt unterhalten hast, damit du eine Vorstellung bekommst, was auf dich zukommen kann. Vorbereitet sein, ist da sicherlich schon mal sehr gut und beruhigt etwas.

Allerdings finde ich, dass man die Aussagen des Arztes mit Vorsicht genießen muss. Denn nicht jedes Baby ist gleich. es gibt frühe Frühchen, die schaffen das relativ problemlos und es gibt späte Frühchen, die haben sehr viele Spätfolgen. So pauschal kann man das nicht sagen.
Dass 95% ab der 25.ssw überleben würde ich nicht behaupten wollen. Natürlich gibt es viele, die es schaffen. Aber da sind Reife des Babys und auch Vorkehrungen wie Lungenreifespritze sehr wichtig.
Babys, die länger beamtet wurden, haben meist schon ein Lungenproblem. Das würde ich nicht so lapidar abtun.
Und mit Spätfolgen und wenn es "nur" Entwicklungsverzögerungen sind, haben fast alle so frühen Frühchen zu kämpfen.

Ich will dir deinen positiven Glauebn nicht nehmen und es stimmt schon, dass es in den meisten Fällen zumindest so gut geht, dass die Babys überleben. Aber man darf auch nicht vergessen, dass dieser Weg kein leichter ist.

Ich hoffe, dass du mit deinen beiden noch eine ganze Weile durchhältst. Je länger, desto besser! Und ich wünsch euch alles Gute!

Liebe Grüße
Hannah mit Niklas und Sarah fest im Herzen und #baby Per ganz fest im Arm ( 9 Wochen alt, 30+2)

Beitrag von yvschen 12.01.11 - 18:42 Uhr

hallo

ich weiß gar nicht so recht wie ich jetzt antworten soll, denn du bist natürlich jetzt glücklich und froh über die antworten von ihm

Meine mäedls wären damals fast bei 23+3 geboren geworden.MIr wurde damals knallhart gesagt, die wahrscheinlichkeit das sie überleben ist sehr gering.Und leider ist es auch so.
95 prozent in der 25 ssw ist extrem hoch gegriffen.Ich würde höchstens auf 70 prozent tippen.Klar hier im forum gibst viele kleine frühchen, aber eben weil sie alle leben. Aber jeder tag mehr erhöht die prozent.

Die lunge ist in der woche immer noch ein riesen problem selbst mit lugenreife.Bei manchen kids klappt alles super, aber viele haben große probleme.

drittens ist auch problematisch.33 % nur spätfolgen?.Was meint er mit spätfolgen.? Wenn mein kind mit 2 jahren auf dem stand eines 1 jährigen ist, ist das auch schon mal eine spätfolge.Die aber natürlich mit gedult überwunden wird.

Irgendwie ist es toll das er mit dir geredet hat. Und zu mir kam damals auch der chef von der kinderklinik.Hat mir auch alle daten gezeigt.Wann in welchen jahr wieviel kinder in welcher woche geboren sind und wieviel überlebt haben.DIe quote in dem kh (3 bestes ) war super. Aber auch sehr überraschend.

Trotzdem ist natürlich die medizin immer besser geworden.Von jahr zu jahr.Meine sind vor knapp 4 jahren (april 2007) bei 29+0 geboren.

lg yvonne

Beitrag von susa31 12.01.11 - 19:38 Uhr

ich finde den arzt ein bisschen zu optimistisch, aber das hast du ja bei den anderen beiträgen auch schon rausgehört. ich kenne zahlen, nach denen die überlebenswahrscheinlichkeit nach der abgeschlossenen 24. ssw bei 60 prozent liegt - und die wahrscheinlichkeit von spätfolgen ist gerade bei so frühen frühgeburten deutlich höher als 33 prozent. es ist ganz sicher so, dass heute viel mehr kinder dank surfactant überleben als noch vor 20 jahren - aber über das "wie" wird bei dieser vermeintlichen erfolgsgeschichte gern geschwiegen.
ich wünsche dir deshalb, dass deine kleinen noch sehr lange da bleiben, wo sie jetzt hingehören - jeder tag zählt!

Beitrag von daby01 12.01.11 - 20:09 Uhr

Kann nur für dich auf weitere Tage hoffen, jeder Tag zählt!!!!!!!!!!
Es ist schon erleichternd den Optimismus des Arztes zu erleben, aber es ist keine Garantie.Jedes Kind ist unterschiedlich und auch deren Perspektiven.
Ich tu mir immer schwer jemandem von unserm Frühchen zu erzählen, denn auf der einen Seite verschafft es Mut, auf der anderen Seite..............
er kam bei 24+4 mit 795gr mit Lungenreife und hatte schwerste Probleme mit der Lunge!BPD........eine der bekanntesten und heimtückischsten, hatte eine Ductus-OP.
Er war 18 Monate alt und galt als kleines Wunder alles OHNE Schäden (auch keine Hirnblutung trotz Spontangeburt!!)die bronchpulmonale Dysplasie (BPD)galt als geheilt!Er war niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie krank nach seiner Entlassung!!!!!!!!!!!Nur 1 Mal........und das war aufgrund der erheblichen Frühgeburt zuviel für sein Immunsystem!
Will dir keine Angst machen und schicke dir Mut,Kraft und Stärke für JEDEN weiteren Tag deiner Schwangerschaft............aber, ganz ehrlich, der Arzt ist zu leichtfertig.
Alle guten Wünsche für euch!!!!!
Daby mit Jeremy unvergessen ganz fest im #herzlich

Beitrag von hoffnung2011 12.01.11 - 21:16 Uhr

Hm, da unterscheide ich mich vo nanderen, weil ich die Statistiken kenne und er erzählt dir nichts anderes. Wo liegst du denn, i nder Charite ? Man muss noch nämlich was anderes dazu zufügen, es entscheidet nicht nur die Woche aber auch WO man liegt, leider..

Ich habe es dir schon einmal gesagt, schau dir die Statistiken an. Und wie du es erzählst, finde ich es total fair. Er gibt dir Hofffnung, er verunsichert dich nicht viel zu sehr, gleichzeitig ist er aber auch ehrlich. I nder statistiken der Charite ist auch die prozentuelle Wahrscheinlichkeit (Erfshrungswerte) für bestimmte Krankeiten und Komplikationen.

Jo und ich sah, dass ab der 27ssw diese Folgen fangen gaaanz langsam abzunehmen..Kopf hoch, du kannst noch seeeehr lange liegen und deine Babys können sich entwickeln!

Du machst es so großrtig, bereits bei en Blutungen hast du es so tapfer gemacht, whansinn!!!

Beitrag von susa31 13.01.11 - 07:14 Uhr

"Hm, da unterscheide ich mich vo nanderen, weil ich die Statistiken kenne und er erzählt dir nichts anderes."
womit du hier mal eben wieder allen anderen unterstellt hast, sich nicht auszukennen und einfach so ins blaue rein zu schreiben.
ich bin immer wieder erstaunt, dass es kein themengebiet zu geben scheint, in dem du keine expertin bist. respekt!

Beitrag von jennychrischi 13.01.11 - 19:24 Uhr

Ja das denk ich mir auch immer wieder. Und oft schreibt sie in gebrochenem Deutsch, bzw "akzentreich" und dann wieder perfekt. Aber das war bei ihrem alten Nick schon so ;-)

Beitrag von hoffnung2011 13.01.11 - 23:39 Uhr

Die Dame wohnt in Berlin und er hat zitiert die Statistiken, die in Berlin erhoben wurden, die u.a. auch im Internet nachzulesen sind. Wohnst du auch in Berlin, jo ? Kennst du dich mit Berlin aus ?

Ich bin null Experte, nachdem aber mehrere user sagten: ich finde sie optimistisch..es sind höchstens 70%..jo, dann reagiere ich..und das nicht nichts mit Experte zu tun. nur darf ich seit 3 Jahren diese Problematik für Berlin betrachten, für die Charite..es sind nackte Zahlen...noch was ?

#klatsch#klatsch#klatsch

Beitrag von susa31 14.01.11 - 07:19 Uhr

das ist totaler quatsch. es gibt keine frühchen-statistik für einzelne bundesländer, weil die zahl der kinder insgesamt viel zu klein wäre. es gibt sicher erfahrungswerte pro perinatalzentrum, das ist aber etwas anderes.
das kann ich wissen, ohne in berlin zu wohnen - stell dir mal vor, dass andere leute auch in der lage sind, sich vernünftig zu informieren. das war in dem fall sogar mein job.
aber lass mal. ich will nicht deine kostbare zeit verschwenden; du hast sicher gerade jemanden am wickel, dem du mit deiner dramatischen lebensgeschichte ein ohr abkauen kannst.

Beitrag von hoffnung2011 14.01.11 - 11:37 Uhr

tja, wer leser kann, ist im vorteil.. ich behauptete nicht Berlin als Bundesland aber Berlin als Charite..da müsste man aber auch lesen können oder wollen..ich schrieb: es hängt auch davon ab, WO man liegt und von der woche..

Es ist nur traurig, wenn man dank dieser Flüchtigkeit so reagiert..such dir doch anderen Beitrag von mir aus, da wirst du dich nicht so blamieren..

jo, beim nächsten Mal wäre es die kostbare Zeit auf wikrliche Hilfe zu verwenden antstatt sinllose Kommentare zu schreiben WEIL der Dame hilfst du damit nicht weiter. Wenn es dem Loslassen eigener Frustratiion dient, dann mach bitte weiter aber ansonst ist r einfach nur peinlich..#heul

Ich im Gegensatz zu dir hatte mit der Dame seit längerem Kontakt und weiss, dass sie eine HOFFNUNG bitter nötig hat, weil sie eigentlich seit dem Anfang Probleme hat aber mehr muss sie erzählen..

und mit der Erwähnung der Dramtischen Geschichte..bist du noch lächerlicher..in dem Beitrag war nicht ansatzweise von meiner Geschichte die Rede. Da sind wird wieder dabei: lesen können..

Kommt irgendwann in diesem Forum Ruhe, wenn sich solche KOmmentatoren auf das wesentliche konzentrieren: Die Hilfe den Menschen, den es in dem Moment so dreckig geht..

einfach nur arm und traurig..mal schauen, ob du dein Wort halten kannst und deine wertvolle Zeit sonstwo investieren kannst..lol ich tippe es wirdn icht lange halten#rofl

Beitrag von ronjaleonie 12.01.11 - 22:03 Uhr

Ganz andere Antwort: Du hast einen GMB von noch 1,3 cm. Das ist mehr als ich es hatte. Ich habe es mit einem 1 cm GMH, Trichterbildung und ständigen Wehen bis in die 36. SSW geschafft, bei beiden Kindern. Das wichtigste: Du musst 24 Std am Tag liegen. Ich habe ALLES im Liegen gemacht, ausser aufs Klo gehen. Und selbst das ganz schnell und sofort wieder ins Bett.

Der Befund ist wahrhaft nicht gut, aber auch nicht so schlecht, das morgen mit der Geburt deiner Babys gerechnet werden muss.

Du musst positiv denken: "Ja, ich will noch ein paar Wochen schaffen", das ist extrem wichtig! Nicht den Kopf in den Sand stecken.

Bist du stationär? Dann bitte immer sofort melden, wenn du Wehen merkst, je früher, desto besser und schneller können sie gestoppt werden. Wenn du zu hause bist: BITTE lieg brav, das ist die einzige echte Chance.

LG
Nicole
die weiss wie ätzend das Liegen ist, ich lag bei Svenja 8 Wochen, bei Ronja sogar 12 Wochen

Beitrag von finkipinky 12.01.11 - 22:15 Uhr

Hallo,
ich verstehe nicht wie ein kinderarzt solche aussagen treffen kann, wir hatten damals auch so ein gespräch mit einem kinderarzt, einen tag bevor mein sohn geholt werden musste, bei 25+5ssw!
uns wurde von vornherein immer gesagt das die chancen da wohl nicht so gut stehen, was alles eintreten kann ( hirnblutungen etc. ) und vorallem das die lunge bei solch kleinen das größte problem ist!
mein sohn hat es leider nicht geschafft, er hat in den 10 tagen die er leben durfte leider alles mitgenommen wovor uns der kinderarzt warnte, aber ich bin heute noch froh das immer alle ehrlich zu uns waren und uns nie falsche hoffnung gemacht haben!!!
ich hoffe für dich und wünsche es dir von ganzem herzen, das deine kleinen noch lange im bauch bleiben!
alles gute für dich!

lg finkipinky mit lenny tief im herzen und michel im arm

Beitrag von minkabilly 13.01.11 - 08:42 Uhr

zu 1:
Die Überlebenswahrscheinlichkeit liegt ab der vollendeten 24. Schwangerschaftswoche in Deutschland zurzeit etwa bei 60 % und steigt mit zunehmender Reife. Vor allem die Lungenreife ist für das Überleben entscheidend. Sehr kleine Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von < 500 g haben unabhängig von der Reife eine schlechte Überlebenschance. Sie liegt in Deutschland zurzeit bei etwa 20 bis 30 %.

zu 2:
ja, man kann viel tun, aber es geht auch nicht immer gut aus...die Lunge ist halt lebenswichtig, und eine lange Beatmung ist ja auch nicht gut (für Augen u.s.w.)
meine Kleine (6 1/2 Monate) braucht jetzt immernoch etwas Sauerstoff

zu 3:
Das mit den Spätfolgen muß man auf sich zukommen lassen,
bei meinem Sohn (31.SSW) war die Prognose eher gut und er trotzdem hat es es bis heute nicht aufgeholt;
bei meiner Kleinen war die Prognose anfangs nicht gut, aber mittlerweile ist jeder von ihren Fortschritten begeistert