Beikost????

Archiv des urbia-Forums Frühchen.

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sweetananas 16.01.11 - 21:22 Uhr

Hallo Liebe Frühchen-Mamas,

ich habe eine Frage und zwar wann kann ich mit Brei oder Gläschen anfangen? Maja und Finn sind jetzt 16 wochen alt aber eigentlich erst 9 wochen!
Finn wird vom fläschchen (Aptamil Comfort) er kämpft mit blähungen. nicht richtig satt und kommt alle 3 std. und spuckt auch viel. Wäre es für ihn schon sinnvoll mit paar löffelchen gläschen anzufangen? Wird das spucken dann besser und er ist zufriedener und satter? Maja trinkt fleißig ihr fläschchen (Beba Pro1)und schafft locker 5-6 std. und schläft schön durch. Finn kommt nachts auch alle drei stunden.
Bis zum nächsten KI-Arzt termin ist es noch was hin, deshalb höre ich gerne eure Meinungen / erfahrungen! Danke :-)

lg Janina mit Maja und Finn ( beide um die 6000gr und 63cm groß)

Beitrag von belala 16.01.11 - 21:33 Uhr

Hallo Janina,

ich habe zwar schon anderes von userinnen gelesen, bin aber fest davon überzeugt immer nach dem korrigierten Alter zu handeln.

Auch wegen der Blähungen halte ich Beikost für Finn absolut unangebracht.
3h finde ich übrigens schon lange durchgehalten. So lange halten Stillkinder selten durch.

Mein Frühchen (24+3Ssw) aß den ersten Brei um den 1.Geburtstag herum. Vorher war es nicht möglich.
Auch sie spuckte sehr, sehr viel.
Ja, tatsächlich wurde es mit der Beikost besser.

LG, belala

Beitrag von bernja1985 16.01.11 - 21:41 Uhr

Hallo Janina,
ich finde auch das es noch zu früh ist, grad auch wegen den Blähungen! Würde nach dem korrigiertem Alter gehen! Lotta hat gestern ihre ersten drei Löffel Karotte bekommen ;-) aber mehr traue ich mich bei ihr auch noch nicht!
LG Sina

Beitrag von christina7787 16.01.11 - 21:46 Uhr

Hi, mir sagte man das man erst mit 6 Monaten anfagen soll
LG

Beitrag von ronjaleonie 16.01.11 - 21:50 Uhr

Hi!

Ich würde nach dem korrigierten Alter gehen und Beikost auch erst bei beikostreife füttern.

Das beide zu völlig untersch. Zeiten trinken, ist völlig normal. Svenja hat 14 Mon nur Milch getrunken, auch alle 3-4 Std, ob Tag ob Nacht. Ronja hat sich mit 4 Mon für Brei entschieden und nimmt seither tagsüber NUR Brei, nachts Flaschen nach Bedarf.

Wieviel trinkt denn Finn alle 3 Std? Vielleicht trinkt er da auch einfach zu viel für seinen Bauch, sodass er spucken muss, weil überschüssig?
Maja hat scheinbar einen größeren Magen, kann mehr auf einmal trinken und Finn braucht eben eher was. Das ist absolut völlig normal und in Ordnung, auch wenn es für dich sicher stressig ist.

Ich würde nichts ändern!

LG
Nicole

Beitrag von hoffnung2011 16.01.11 - 22:55 Uhr

Hi du, ich hatte mein erstes Kind auch mit Aptamil Comofrt, irre Blähungen und auch nie satt und für uns war Beikost eine Rettung (!!!) Es bescherte uns eine Sättigung. Und ja, wir haben auch mit 16 Wochen angefangen und sie ist auch 6 Wochen zu früh geboren. Und bei uns waren es nicht einmal einige Löffel aber ein richtiger Start.

das zweite Kind ist vollkommen anders und wenn es so bleibt (übrigens auch zurzeit mit Aptamil Comofrt), sehe ich für einen so frühen Start keinen Grund.

LG

Beitrag von minkabilly 17.01.11 - 08:31 Uhr

Mit Beikost sollte man nach "korrigiertem" Alter gehen und frühstens mit 4, besser noch erst mit 6 Monaten beginnen
Lara hat auch viel gespuckt und bekommt nun AntiReflux-Nahrung von Aptamil...seitdem spuckt sie nicht mehr und es sättigt gut ;-),
tags alle 4-5 Std. und nachts schläft sie schon öfters von 21.00 -5.30Uhr durch, manchmal auch schon bis um 7.00 Uhr;-)

Beitrag von sweetananas 17.01.11 - 11:39 Uhr

Danke , für eure antworten!

Maja trinkt alle 4-5 std. ca . 150ml. Milch
Finn trinkt alle 3-4 std. 150-180ml Milch und spuckt auch sehr viel. Ich hab auch schon versucht ihm weniger zugeben und dann wieder öfter das er weniger spuckt aber er regt sich dann so fürchterlich auf wenn ich bei 130ml aufhöre das er sich so wegschreit und erst wieder aufhört wenn er den rest bekommt! Kleiner Rabaucke ;-)

Ach, das ist so eine sache mit der beikost! Bei Maja sehe ich keinen grund früher anzufangen aber unser kleiner Finni... hmmmmm.....

lieben dank und liebe grüße :-)

Beitrag von minkabilly 17.01.11 - 12:28 Uhr

gegen das extreme Spucken hilft AR -Nahrung...bei uns wirkte es Wunder und seitdem spuckt Lara nicht mehr, es sättigt auch sehr gut...Lara trinktja erst 100-130 ml und schläft trotzdem schon manchmal nachts durch

Beitrag von nadineriemer 17.01.11 - 12:39 Uhr

Hallo,
Lena kommt auch alle 3 Stunden und spuckt auch extrem viel.Sie bekommt jetzt die AntiReflux-Nahrung und spuckt überhaupt nicht mehr.Die Nahrung gibt es vom Aptamil und ist super.Nachts schläft sie mitlerweile durch.

Nadine

Beitrag von susa31 17.01.11 - 13:57 Uhr

Mit Muttermilch würde er vermutlich noch öfter kommen - ich habe meinen Keks monatelang im zwei-Stunden-Rhythmus gestillt, nachts hat es bis zum elften Monat gedauert, bis an Durchschlafen zu denken war.
Gerade wenn er Blähungen hat, würde ich mit der Beikost noch warten. WEnn sein Darm schon mit der Milch so kämpft, hätte ich Angst, ihn mit Brei zu überfordern.