ab Nachmittag weniger Milch!

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von maxin 17.01.11 - 20:05 Uhr

Hallo,

mein Sohn Jamie ist am 10.01. 3 Monate alt geworden. Seit den letzten 2-3 Wochen ist er ab Nachmittag sehr unruhig und quengelig. Das zieht sich dann so lange bis er um 19 Uhr im Bett ist. Anfangs habe ich es auf den 12-Wochen-Schub geschoben, mag vielleicht auch mit eine Rolle gespielt haben doch heute habe ich meine Hebi um eine Stillprobe gebeten! Sie hat mir nach dem Rückbildungskurs ihre Babywaage mit nach Hause gegeben und ich habe ihn ab da an zu jeder Mahlzeit gewogen.

1. 11Uhr 140ml
2. 14Uhr 110ml
3. 17Uhr 100ml

Also man sah heute deutlich das die Milch ab Nachmittag weniger wird. Meine Hebi meinte ich solle viel trinken was ich aber schon mache (unter anderem auch Stilltee) und dann soll ich es die nächsten Tage beobachten und öfter anlegen! Sie meinte auch, dass sie noch nicht unbedingt zum Zufüttern rät. Stattdessen solle ich bis zum Anfang des 4. Monats warten und dann abends mit dem Abendbrei anfangen damit er besser satt wird.

Naja ich meinte zu ihr das ich am Freitag U4 habe und das auch der KIÄ erzählen werde. Meine Hebi sagte das mir die KIÄ auf jeden Fall zum Zufüttern rät! Aber ich frage mich was daran so schlimm wäre?

Was meint ihr?

Ich meine das geht ja nicht erst 2-3 Tage nein es sind schon 2-3 Wochen!

Wäre um eine Rat dankbar!

LG Sandra

Beitrag von castorc 17.01.11 - 20:17 Uhr

Wenn Dein Kleiner ein normales Gewicht hat würde ich mir keine Sorgen machen.
Ich selber muss auch abends öfter anlegen. Wenn ich stattdessen abpumpe kommt auch nicht so viel raus. Vormittags ist es auch viel mehr und je öfter ich anlege, desto weniger wird es.
Aber mein Sohn ist gut im Futter, nimmt sich was er braucht. In sofern würde ich mir da keine Sorgen machen.

Beitrag von maxin 17.01.11 - 20:23 Uhr

Ja also unternährt sieht er defintiv nicht aus...alles im Normbereich...nur merk ich das es ihm definitiv nicht reicht und er echt unausstehlich ist weil er nicht satt ist...

Beitrag von qrupa 17.01.11 - 20:22 Uhr

Hallo

so ungewöhnlich ist das ind em Alter nicht. Sehr viele Babys verhalten sich so, aber das hat rein gar nichts mit der Milchmenge zu tun. Die entsteht nämlich erst wärendd es stillens und die Brist denkt sich nicht "ich hab jetzt Feierabend, seht zu wie ihr zurcht kommt". Viel eher ist es so, dass die meisten Babys abends einfach zu müde und abgelenkt sind´und eben nur so viel stillen wie unbedingt nötig ist um den größten Hunger zu stillen. Aber das gibt sich wieder. Es ist eine anstrengede zeit bis dahin und da mußt du ganz allein entscheiden ob du bereit bist das auf dich zu nehmen oder lieber zufüttern willst, auch wenn es eigentlich nicht nötig ist. Wovbei ich bis mein Baby beikostreif ist immer nur mit Pre Nahrung zufüttern würde und nie mit Brei

Beitrag von cado 17.01.11 - 20:25 Uhr

hi,

also das babys abends quengeln bzw. quengeliger werden, hängt ja nicht unbedingt mit zu wenig milch zusammen. je älter die kleinen werden, um so mehr bekommen sie von ihrer umwelt mit und müssen dann natürlich auch abends mehr verarbeiten. und das deine milch abends weniger wird, ist eigentlich auch normal. schließlich steckt auch dir und deinem körper ein anstrengender tag in den knochen.
ich würde mir also nicht zuviel sorgen machen solange der kleine wächst und gedeiht.

milch-anregen kannst du am besten durch häufigeres anlegen. ich hab bei meiner großen abends öfter ein alkoholfreies hefeweizen getrunken und hatte das gefühl, dass mir das hilft. aber das kann auch nur glaube gewesen sein.

das mit dem zufüttern würde ich mir auch überlegen. das ist nämlich eigentlich erstmal mehr stress als weniger.

LG und alles gute, cado

Beitrag von littlelight 17.01.11 - 20:53 Uhr

Alles was ich an den Wiegedaten erkennen kann ist, dass dein Kind nachmittags einfach weniger trinkt als vormittags. Was hat das mit der vorhandenen Milchmenge zu tun? Gar nichts. ;-) Viele Babys trinken nachmittags/abends öfter, aber eben weniger, das ist ganz normal. Ich würde auf keinen Fall zufüttern.

LG littlelight

Beitrag von thalia.81 17.01.11 - 21:06 Uhr

Lass das Wiegen, damit machst du dir nur unnötig Stress.

Ich hatte jetzt als Paul 4 bzw 4,5 Monate alt war, das Problem, dass er ständig trinken wollte und irgendwann nur noch gesaugt hat, aber nichts mehr zu schlucken hatte. Ich habe ihn ständig angelegt, Malzbier, Milchbildungstee (mit Bockshornklee) getrunken, gepumpt und nach 2 Tagen war der Spuk vorbei.

Warum sollte jetzt plötzlich die Milch nicht mehr reichen?

Bitte noch nicht Zufüttern! #liebdrueck

Ggf. öfter Stillen!


Was am Zufüttern schlimm wäre? Der Magen-Darm-Trakt und das Immunsystem des Kindes sind noch nicht so weit

Beitrag von maxin 17.01.11 - 21:39 Uhr

Zugefüttert hätte ich nur mit Pre! Mehrmals Anlegen klappt auch nicht. Jamie macht so ein Theater und schreit mich an als wenn ich ihn veralbern möchte!