Still-Unterbrechung für 1-2 Tage, geht das?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von mathildarosine 18.01.11 - 08:37 Uhr

Guten Morgen,

bei mir steht seit längerem eine größere Zahnproblembehebung an. Ich habe es aber wegen Schwangerschaft und Stillen immer vor mir her geschoben. Jetzt habe ich aber Schmerzen, und es muß unbedingt gemacht werden. Dafür ist aber eine Betäubung notwendig, die in die Muttermilch übergeht.

Kann ich für 1-2 Tage irgendeine PRE Milch geben und danach normal weiterstillen? Oder ist die Milch in der Zeit zurück gegangen?

Abpumpen klappt bei mir nicht.

Danke und Gruß,

Simone

Beitrag von dodo0405 18.01.11 - 09:16 Uhr

Hi,
also ich vermute fast dass du das rein Milchmäßig nicht aushalten wirst.

Ich hatte eine schwere Weisheitszahn-Op während der Stillzeit. Hab mit meinemZahnarzt gesprochen, der "still-freundliche" Narkotika verwendet hatte. Ich hab vor dem Besuch noch gestillt und dann nach 4 Stunden wieder. Wenn die Betäubung nachlässt, darfst du ca. 1 Stunde später dann wieder stillen. Als Schmerzmittel hatte ich danach Ibuprofen & Paracetamol

Beitrag von berry26 18.01.11 - 09:31 Uhr

Hi,

es gibt Stillfreundliche Zahnbetäubungen. Bei OP's gibt es glaube ich sogar stillfreundliche Narkosemittel. Erkundige dich nochmal genau! Ansonsten wirkt die Betäubung ja nur ein paar Stunden. In dieser Zeit könntest du, sofern möglich, auch auf die Flasche ausweichen und müsstest halt die Milch abpumpen und wegschütten. 2 Tage nicht stillen und pumpen, würden denke ich mal deine Brüste an die Belastungsgrenze bringen.

LG

Judith

Beitrag von mathildarosine 18.01.11 - 09:36 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten.
Das hätte der Zahnarzt mir aber sagen können, anstatt mich noch so lange damit rumlaufen zu lassen.

danke,

Simone

Beitrag von nele27 18.01.11 - 10:10 Uhr

Leider ist das Stillen hierzulande zwar wieder häufiger geworden, aber noch lange nicht so normal, dass sich Ärzte überwiegend damit auskennen und mal von selbst drauf kommen, nach stillfreundlichen Behandlungsalternativen zu suchen.

Oft genug heißt es leider noch "dann müssen sie halt abstillen". Als ob das völlig wurscht ist ob man nun stillt oder nicht #augen

Du musst immer selbst aktiv werden und recherchieren, dann bist Du auf der sicheren Seite!

LG, Nele