Kommt tagsüber nicht zur Ruhe und schläft daher zu wenig bzw. zu kurz

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von engel-1973 18.01.11 - 12:21 Uhr

Hallo!

Mein Kleiner ist jetzt 1 Jahr alt und bereits seit der Geburt hatten wir das Problem, dass er tagsüber nur wenig und wenn nur kurz schläft.

Seitdem er nun laufen kann und noch aktiver ist hat es sich noch verschlimmert.

Abends geht er mittlerweile im Schnitt um 18 Uhr ins Bett (er bricht dann schon fast zusammen, weil er natürlich todmüde ist) und morgens schläft er bis etwa 6/7 Uhr. Wir hatten auch schon eine Zeit in der er zwischen 19 und 20 Uhr ins Bett ist und dementsprechend so bis 7 Uhr morgens geschlafen hatte. Abends/Nachts bekommt er zwischenzeitlich wieder 3 Flaschen, die er auch fast komplett leer trinkt.

Und nun zum eigentlichen Problem: Tagsüber ist er im Laufe des Vormittags irgendwann todmüde, er reibt sich die Augen/Ohren, will seinen Schnuller und sein Schnuffeltuch (beides nimmt er nur zum Schlafen). Wenn wir ihn dann auf den Arm nehmen, damit er schläft (tagsüber schläft er nur, wenn er auf dem Arm schon halb eingeschlafen ist), fängt es an, dass er sich mit Händen und Füßen wehrt, dementsprechend nicht zur Ruhe kommt und oftmals überhaupt nicht schläft. Wenn er denn dann mal schläft, dann nur für 20 oder 30 Minuten. Dann wacht er weinend auf (was für uns ein Zeichen ist, dass er nicht ausgeschlafen hat) aber schläft auch auf dem Arm nicht mehr weiter.

Das gleiche Spiel dann auch Mittags/Nachmittags.

Alles in allem schläft er daher tagsüber ein oder höchstens zweimal und dann auch nur jeweils 20 bis 30 Minuten. Wir merken ihm an, dass er müde ist und das tut mir schon richtig leid. Dementsprechend ist er auch quengelig.

Seit zwei Wochen ist er zur Eingewöhnung in der Kita und dort das gleiche Spiel: heute wollten sie ihn vor lauter Müdigkeit hinlegen, aber keine Chance, er ist sofort wieder aufgewacht und hat dann bis mein Mann ihn abgeholt hat, todmüde auf dem Schoß der Erzieherin gesessen.

Habt Ihr irgendwelche Tipps für mich, wie wir ihn tagsüber dazu bekommen, besser einzuschlafen und auch wie er länger schläft?!? Eine Kinderkrankenschwester im Messen/Wiegen Treff hatte uns schon ans Herz gelegt, dass es irgenwelche homöopathische Zäpfchen geben würde, die ihn beruhigen. Haltet Ihr davon was? Ich habe mich dagegen bisher strikt gewehrt, aber ich merke selbst, dass der Kleine auch unter der Müdigkeit leidet :-(

LG
Engel mit Joshua der bis jetzt wieder nicht geschlafen hat und sogar zum Essen zu müde ist...

Beitrag von gnocchy 18.01.11 - 15:12 Uhr

Hallo!

Wir haben das Problem seit der Geburt von unserem Kurzen... Er kann einfach nicht abschalten und wenn ich ihm keine Hilfestellung zum Schlafen geben würde, würde er 16 Std am Stück wachsein. (wir hatten das im Urlaub mal, wegen Flug, Transfer usw.) Er hat sich nur noch die Augen gerieben, war quenglig, wollte nix essen, nicht trinken.

Was deutliche Besserung gegeben hat, war die Hilfe von einer Homöopathin. Da gehen wir nun alle paar Monate hin und haben immer danach Verbesserung mit seinem Schlafverhalten... es ist zwar noch nicht perfekt - aber wir sind zufrieden.

Deshalb kann ich dir nur raten, ein/e (am besten klassiche) HP aufzusuchen. Selbst Kügelchen raussuchen? Viel zu komplex- weil meist noch irgendwo "Baustellen" sind - die man selbst gar nicht sieht.

lg und viel Erfolg
Gnocchy mit Kleinem Pirat an der Hand (27.05.2009)