Was kann ich machen?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von sasula 20.01.11 - 19:24 Uhr

Hallo ihr alle,

unsere Tochter Amy (9monate) war schon immer ein schlechter Schläfer. Sie wird in den Schlaf begleitet, und sie darf auch bei uns im Bett schlafen was kein Problem ist, aber sie piddelt ständig an meinen Fingern oder unter dem Fingernagel. Oder sie fängt an meinen Arm zu streicheln.

Ist ja alles schön und gut, aber nach mehreren Stunden Piddeln und Arm streicheln wird es doch auch unangenehm.

Aber sobald ich sie aus meinem Arm lege, wird sie total unruhig und fängt an zu weinen. Also hol ich mir die Maus wieder in meinen Arm und wir können halbwegs schlafen.

Ich muss zugeben, dass ich letzte nachts echt keinen Bock mehr hatte und sie hab schreien lassen...Hab sie aber nach ein paar minuten wieder zu mir geholt... Schreien lassen ist scheiße und es tut ihr nicht gut...

Sie schläft bei mir auch recht unruhig (meistens so gegen 1 uhr) und dann fängt dieses streicheln und piddeln an. So ab 4 uhr ist es dann wieder vorbei und sie schläft wieder fest.

Ich hab schon gedacht, dass sie sich bei uns nicht wohlfühlt, aber in ihrem Bett möchte sie ja auch nicht sein.

Was kann ich den machen? Und vorallem woran liegt es?

Suse

Beitrag von margarita73 20.01.11 - 19:45 Uhr

Hallo Suse,

waoran es liegt, kann ich Dir auch nicht sagen. Aber bei uns war es ähnlich. Lotte wollte immer bei uns schlafen (zumindest nachts), war dann aber sehr unruhig. Ich hab sie tagsüber an ihr Bettchen gewöhnt (war mit im Zimmer und hab sie zum Spielen ins Bett gelegt, nicht nur zum schlafen. Mich immer wieder gezeigt, mit ihr gelacht und so, damit sie sich im Bettchen wohlfühlt) und nachts anfangs auch in ihr Bett gelegt. Eine ganze Zeitlang ist sie dann nach dem ersten Stillen in mein Bett "übergelaufen" und da wurde es dann halt ziemlich extrem mit superhäufigem Wachwerden, Stillen, Schnuller nachschieben, Bauch streicheln usw. Naja, ich hab sie jetzt gar nicht mehr in meinem Bett, lege sie nach jedem Stillen zurück und bekomme dadurch mehr Schlaf als vorher. Ich denke, sie konnte sich tagsüber mit ihrem Bett anfreunden und dadurch war´s dann irgendwann okay, da auch nachts zu schlafen.

LG Sabine mit Lotte (8 Monate)

Beitrag von spongoline 20.01.11 - 19:47 Uhr

hallo,

ich denke, dein kind merkt, dass du unruhig schläfts und somit hat es auch keinen festen schlaf. ähnlich wenn sich der partner die ganze nacht rumwälzt und man selber dadurch unruhig schläft...

mein tipp: versuch die kleine an ihr eigenes bett zu gewöhnen. klar will sie nicht, denn bei euchist es auch schöner... aber langfristig habt ihr beide mehr davon, wenn ihr schlafen könnt... vielleicht schläft sie dann auch durch und du vor allem auch. irgendwann muss sie ja ins eigene bett. da kann sie sich ja auch ein tolles kuscheltier mit reinnehmen, an dem sie piddeln und kuscheln kann...

Beitrag von senzill 20.01.11 - 20:54 Uhr

Hallo Suse

so blöd das klingt aber es geht sicher wieder vorbei. Meiner hatte in dem Alter auch sehr komische Anwandlungen in der Nacht..meist so ab eins. Manchmal hat er mir in den Haaren rumgewurschtelt, manchmal einfach erzählt, dann wieder geweint und noch alles mögliche andere. Teils hat sich das bis zu 3 Stunden hingezogen...nerv...aber das ging vorbei. so mit 11 Monaten wurden die Nächte wieder etwas ruhiger. Ich denke 9 Monate sind eine große Umbruchphase für die Kleinen und daher ist die Nacht manchmal eher zum Quatschmachen da, als zum Schlafen. Ich habe das immer weitgehend ignoriert bzw. ihm schon anhand meiner Stimme klar gemacht das ich das nicht mag und das jetzt Schlafenszeit ist und immer so getan als ob ich schlafe.