Magenspiegelung...Hilfe!

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von ronja001 22.01.11 - 22:04 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Also, muss leider Anfang Februar zum Magenspiegeln und ich weiss dass ich das ohne, ich sag mal, "Happyspritze" nicht schaffe. Schon der HNO Arzt verzweifelte an mir...#hicks

Jetzt stille ich meine Kleine noch voll, was ich auch schön finde. Zumal sie auch noch gar nichts anderes essen möchte! Aber kann ich denn stillen nach der Untersuchung? Nele nimmt keine Flasche, keinen Brei etc., abpumpen geht auch net und Fertigmilch verweigert sie auch total.

Was mach ich denn nur? Selbst die Arztschwester wusste nix und sagte ich solle den Arzt kurz vor der Untersuchung am selben Tag fragen! Ganz toll, kann ich mich ja supi vorbereiten...:-[ Hab eh schon son Bammel und jetzt das!
Wenn ich jetzt nicht stillen könnte danach, muss ich dann nur eine Zeit warten oder muss ich die Milch abpumpen und wegschütten bevor ich dann wieder stillen kann oder hält sich das net in der Mumi? Ach Mensch, ich hoffe ihr wisst wie ich das meine?#schmoll
Meine Hausärztin wusste au nix und sagte dass die Kleene dann halt durch muss und evtl. Tee trinken soll! Wie denn, wennse nix ausser Mumi nimmt????#klatsch

Hilfe!:-(

LG

Ela

Beitrag von prolactini 23.01.11 - 01:07 Uhr

Hallo!

Also wieso geht Abpumpen und nachher mit Fläschchen oder Becher füttern nicht? Bring es ihr doch einfach bis zu dem Termin bei... jeden Tag immer wieder versuchen BEVOR sie dann die Brust bekommt. Wirst sehen, dein Kind ist lernfähig wenn es Hunger hat! Nur du brauchst dabei Geduld und musst ruhig bleiben. Aber wie ich gerade sehe ist sie schon dein sechstes Kind - da müsstest du doch eigentlich wissen, was in Kindern oft steckt. Und mit neun Monaten sollte sie schon lange aus dem Becher trinken können. Du nimmst ihr ja sonnst die Erfahrung SELBST essen zu können.

LG
Prolactini

Beitrag von ronja001 23.01.11 - 11:00 Uhr

Hallo!

Danke erst mal für deine Antwort.

Das Problem ist ja nicht, dass ich ihr die Beikost verweiger, sondern dass sie nichts anderes nimmt. Ich racker mich mit ihr schon seitdem sie 7 Monate ist, ab...Sie würgt und spuckt und verweigert...egal was und woraus...Eine Zeit lang trank sie mal kurz echt schön aus dem Becher, doch das verweigert sie mittlerweile auch. Flasche geht net, ist genau das gleiche Spiel. Ich weiss nicht wann ich noch abpumpen soll, stille sie ja nach Bedarf, und das kann manchmal alle halbe Stunde sein...und sie ist mein erstes Stillkind, nur meinen ersten Sohn konnte ich leider nur 2 Wochen stillen bei den anderen gar nicht.:-(

Aber du weisst jetzt über die Magenspiegelung etc. auch nichts näheres?

VG Ela mit ihren 5 Kindern und einem Sternenkind!!

Beitrag von anarchie 23.01.11 - 12:00 Uhr

Hallo!


ich stille lz, schon mein 4. Kind - und ich kenne das problem, dass auch ein 11(oder 14..) Monate altes kind NICHTS ausser Mumi akzeptiert.
Mein Jüngster hat erst mit 14 Monaten überhaupt mal in homöopathischen Mengen was probiert, von trinken ganz zu schweigen...

Lass dir nicht einreden, DU würdest dem kind da Erfahrungen nehmen#rofl

Ruf gleich morgen in der Praxis an und lass dir einen zeitnahen Telefontermin mit dem Arzt geben. Nicht abwimmeln lassen!
besteh drauf, das ist dein gutes Recht und die Aussage der Helferin war saudumm!
Wenn der Arzt keine Möglichkeit sieht, bitte ihn, sich bei der embryotox zu informieren - die wissen genau was geht und sind DIE Anlaufstelle für fachpersonal.
Tut er das nicht, wäre er für mich definitiv nicht der richtige Arzt.
ich erwarte, dass der Arzt das Beste für den Patienten rausholt!

Notfalls wäre ja auch ne Vollnarkose möglich, nach der du ja definitiv stillen kannst(siehe Sectio..), das wäre aber für mich die letzte Möglichkeit, naja fast: nicht stillen wäre die allerletzte!

Wenn du dann weisst, was Sache ist, aknnst du sinnvoll überlegen, wie du das regeln kannst...

glg

melanie und die 4 (8,7,3,1)

Beitrag von ronja001 23.01.11 - 13:31 Uhr

Hey!

Danke für deine Antwort!#danke

Wenigstens kannst du mich verstehen...#freu

Die Spiegelung findet in einer Klinik statt...Die Schwester war schon ziemlich genervt/gestresst am Tele als ich angerufen habe...bin natürlich am Überlegen, ob ich nicht doch woanders hin soll obwohl das da die Besten sein sollen!#kratz Gibt dann noch einen hier, der soll aber ziemlich "schroff" sein. Wenn ich da noch mit Extrawürsten ankomme, sagt der bestimmt gleich, dass ich durch muss ohne Mittel...

Keine Ahnung, bin etwas verzweifelt, ansonsten muss ich so durch, werd ich halt ohnmächtig, krieg ich au nix mit...#rofl

LG Ela

Beitrag von zwillinge2005 23.01.11 - 20:02 Uhr

Hallo,

Du kannst wieder stillen, sobald Du Dich nach dem Eingriff wieder selber fit fühlst.

Lass Dir genau aufschreiben welche Medikamente in welchen Dosierungen Du bekommen wirst (falls Du vorher noch Kontakt bekommst) bzw. bekommen hast (falls Du keinen Kontakt hast).

Abpumpen und wegschütten musst Du SICHER NICHT!

Für eine Magenspiegelung bekommt man entweder ein Benzodiazepin (Midazolam=Dormicum) in niedriger Dosierung oder ein Narkotikum (meist Propofol) auch in niedriger Dosierung.

Gib dem Behandelnden Arzt die Telefonnummer von Embryotox.
Da Dein Kind bereits älter ist brauchst Du Dir keine großen Sorgen zu machen.

Eine Magenspiegelung ohne Sedierung ist durchaus machbar - dafür sollteman sich aber schon selber gut entspannen können. Ich habs damals ohne alles gemacht - wollte aber auch dringend den Befund selber sehen. Für den Laien ist das sicher nicht zu empfehlen.

Dein Kind wird nicht verhungern, wenn Du es vor dem Eingriff stillst und dann erst so 5-6 Std. später, oder? Mit 9 Monaten kann sie ja schon etwas anderes bekommen - und isst es dann vieleicht auch, wenn Du nicht dabei bist.

Alles gute,

Andrea

Beitrag von ronja001 23.01.11 - 21:07 Uhr

Hallo Andrea!

Danke dir für deine Antwort! Du hast mich schon etwas beruhigen können!

Ich sehe den ausführenden Arzt erst kurz vor dem Eingriff zum Vorgespräch. Aber ich denke mir mal dass ich bestimmt nicht die erste stillende Patientin bin, zumals ja eine Klinik ist.

Ich muss schon sagen, dass ich ziemlich Angst vor dem Eingriff habe und deshalb wahrscheinlich auch das ganze drumherum kompliziere...Naja, das Einzige was ich wirklich nicht könnte, ist, das ohne Betäubung o. ä. durchzuziehen.#zitter

LG

Ela

Beitrag von zwillinge2005 23.01.11 - 21:22 Uhr

Hallo,

aus Erfahrung weiss ich, dass auch die Ärzte in der Klinik keine Ahnung vom Stillen haben und deshalb immer sehr konservativ und übervorsichtig sind und Dir wahrscheinlich das Stillen für 24 Stunden "verbieten" werden.

Deshalb der Rat, Dass Du Dir alles genau aufschreibst und die Telefonnummer von embryotox mitnimmst.

Embryotox gibt leider nur noch Ärzten telefonische Auskunft. Vor einigen Jahren konnte sich nich jede stillende Mutter selber beraten lassen - jetzt muss der behandelnde Arzt anrufen.

Dem Arzt solltest Du Größe, Gewicht, Alter und Anzahl der Stillmahlzeiten Deines Kindes aufschreiben - diese Infos braucht er für den Anruf bei Embryotox.

LG, Andrea