Kiga überfordert kind unterfordert

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von katel84 23.01.11 - 20:33 Uhr

Kennt das jemand ??Mein Sohn geht jetzt gut 4 mon in den kiga doch leider ist der kiga total überfordert mit meinem Sohn so das ich ihn zeitweiße abholen musste ,doch das kann kein dauerzustand sein
laut förderzentrum ist er kein fall für in den förder kiga den er hat kein entwicklungsrückstand er ist eben sehr aktiv und wen er nicht 24h aufmerksamkeit hat macht er dummeszeug ,,,
trotzallem habe ich mich jetzt für den förder kiga entschieden in der hoffnung das er das dort bekommt was er braucht ,, ich vermute das mein sohn etwas überdurchschnittlich ist und durch die geistige untervorderung auch sein verhalten kommt ...
denkt ihr der förder kiga ist der richtige weg ??

Sr alles klein getipt :-)


Sohne man ist in der 30ssw geb mit 1200gr und jetzt 3jahre und3mon

Beitrag von mukki84 23.01.11 - 21:16 Uhr

Hallo,

ich bin selbst Erzieherin und kenne solche Situationen, beide Seiten.
Aber ich kann mir nicht vorstellen das der Kindergarten überfordert ist, sondern wie du selbst schreibst...wenn er nicht 24 Std. Aufmerksamkeit bekommt, macht er dummes Zeug...!
Und genau das ist das Problem, es ist nicht tragbar, in einer Regeleinrichtung, er ist nicht alleine.

Ich weiß nicht wie die Gruppensituation ist?!
Ist es eine U3 Gruppe?
Wie ist der Betreuungsschlüssel?
Wie ist das Konzept?
Wie war die Eingewöhnungszeit deines Kindes?
Usw...

Diese Faktoren spielen alle eine Rolle.

Der Förderkindergarten MUSS nicht dein Weg sein.
Vielleicht ist ein Integrativer Kindergarten eine Alternative für euch- kleinere Gruppen, mehr Personal, Fördermöglichkeiten vor Ort...informiere dich über die Möglichkeiten in deiner Umgebung und vor allem rede mit den Erzieherinnen.
Schildere ihnen deine Sicht der Dinge, Frage nach einem Hospitationstermin- so kannst du dein Kind im Kiga beobachten (denn zu Hause ist alles anders, dort hat er die Aufmerksamkeit die er braucht), vereinbart einen Gesprächstermin mit der Leitung und den Gruppenkollegen, bezieht das Jugendamt mit ein- als Vermittler, ...

...Du siehst, es gibt tausend Möglichkeiten.
Ich würde nach so kurzer Zeit, noch keine Entscheidung treffen.

Und in welchen Bereichen, glaubst du, ist dein Kind überdurchschnittlich?

Denn wenn er kognitiv überdurchschnittlich entwickelt, sozial oder emotional aber große Defizite hat, kann es für den Kindergarten zu einem echten Problem werden.
In solchen Fällen gibt es Therapiemöglichkeiten, Integrationshilfen usw.


Viele liebe Grüße,
mukki mit Lino 10 Wochen alt

P.s. Du kannst dich gerne per PN bei mir melden wenn du Fragen hast

Beitrag von katel84 25.01.11 - 20:00 Uhr

In seiner Gruppe sind ca 23 kinder bei uns steht jetzt ein umzug an und in dem neuen ort sind auch weniger kinder in der gruppe vielleicht ändert sich ja was
doch er wird nach den sommerferien in den förder kiga gehen ich hab mir den kiga angesehen und finde es klasse was sie mit den kinder dort alles machen .
Er hat keinner lei defizite spricht sehr gut motorisch sehr weit entwickelt , das einzige problem ist sein sehr aktiv sein und wen er nicht beschäftigt wird geht er über tische und bänke er leidet auch unter masiven schlafprobleme mitlerweile denke ich das die auch davon kommen das er vielleicht geistig nicht ausgelasdet ist könnte das sein ???

Beitrag von moonerl 24.01.11 - 12:32 Uhr

Hallo,

so wie ich deinem Posting entnehme, wurde er von der Frühförderung schon getestet.

Wie wäre es wenn er Frühfördung im Kiga bekäme ??

Gibt es männliche Erzieher in eurem Kindergarten ??

Warst du schon mal mit im Kiga, einfach um zu sehen, wo genau das Problem liegt ??

Kann dir nur von meinen persönlichen Erlebnissen mit unserem Kiga berichten:

Ich habe den Eindruck das von 3-jährigen schon soviel verlangt wird, wie von Vorschulkindern.

Jungs wird weniger gerecht, da nur weibliche Erzieherinnen.

Sobald ein Kind etwas aus der Schiene fällt, fällt sofort das Wort *Förderkindergarten*

Grüßle :-)