Weicher Kelkopf

Archiv des urbia-Forums Frühchen.

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von babea007 24.01.11 - 12:10 Uhr

Hallo ihr lieben


Finja hat nicht mit der lunge zum glück hört sich alles sehr gut an und es ist nicht verschleimt.
Aber jetzt haben sie gesagt das sie einen weichen kehlkopf hat und deswegen so röchelt.
Sie muss 8 mal inhalieren und bekommt Cortison was ich aber nicht verstehe wenn nicht an der lunge is brauch sie das doch nicht.Sie soll jetzt noch weitere 3 tage cortison nehmen und auch inhalieren.
Ich würde sie gerne aus dem KH nehmen denn sie ist in dem die sie viel zu spät verlegt haben und wo alles viel schlimmer wurde.Wir fühlen uns in dem kh nicht wohl.
Ich weiß nicht wie denkt ihr drüber?


Bin um jede Antwort dankbar.


lg babea

Beitrag von twingo1985 24.01.11 - 12:38 Uhr

Hallo,

wir waren mit Johanna so oft beim Kinderarzt und acuh im Krankenhaus, weil sie immer so geröchelt hat. Und immer war es "nur" der weiche Kehlkopf. Das hat sie bis heute noch und sie ist bereits 2,5 Jahre.
Inhalieren kenn ich auch, aber nur mit Kochsalz. Kortison bzw. Prednisolon haben wir nur im Zusammenhang mit Pseudokrupp bekommen, welches ja aber auch aus dem Kehlkopf kommt. Aber das fing auch erst um den zweiten Geburtstag an.

Das mit dem Krankenhaus kann ich dir nach empfinden, wir sind mit unserem hier auch nie zufrieden gewesen und haben immer alles dran gesetzt unser Kind so schnell wie möglich wieder raus zu bekommen.

LG nicole mit Johanna geb. bei 29+0 an der HAnd und Baby im Bauch in der 16 SSW.

Beitrag von babea007 24.01.11 - 13:33 Uhr

ich danke dir für deine antwort.

Also ich bin mir da auch nicht sicher ob es notwendig ist ihr Kortison zu geben und inhalieren tut sie mit Salbutamol und Atrovent.
Ich weiß nicht wie das ist wenn wir sie einfach so raus nehmen.
Ich habe mir gedacht wenn wir das machen gleich mit ihr zum HNO zu gehen und zum Kinderarzt. Aber sicher sind wir uns nicht ob wir das tun sollen.sie hatte ja erst grade die schwere lungenenzündung hinter sich wo die auch viel zu spät reagiert haben
.

Beitrag von twingo1985 24.01.11 - 20:00 Uhr

Die Entscheidung kann dir leider niemand abnehmen. Das liegt alleine bei euch. Habt ihr die Ärzte schon mal gefragt, wann sie an Entlassung denken?! Vielleicht gehts ja schneller, wenn man sie drengen tut?! Ich persönlich hätte angst, dass sie ggf. das Jugendamt einschalten. Ich weiß aber auch nicht, ob das ein KH wirklich macht.

Bei Johanna ging es wirklich nicht ohne, aber bei ihr war der Husten wirklich nur nachts und außer kalte Luft am Fenster hat nichts zur Besserung geführt. Im wachen Zustand jedoch war er fast weg. Aber das Rasseln macht einem echt angst.

Beitrag von babea007 24.01.11 - 20:31 Uhr

Danke für deine Antwort.

Finja hat es nur wenn sie wach ist beim schlafen hört man nichts.

Beitrag von katti6falk 24.01.11 - 13:02 Uhr

Hallo Babea,

meine Kleine hat das mit dem " weichen Kehlkopf " auch. Sie ist jetzt 2,5 Jahre alt und es ist immer noch nicht verschwunden . Irgendwie glaub ich auch nicht mehr daran , das es sich verwächst, so wie die Ärzte immer sagen. Dadurch hört sich natürlich jedes Husten " Brutal" an ,das ich selbst schon auf der Straße deswegen angesprochen wurde . Ein kleiner Huster und es hört sich an, wenn sie eine tierische Bronchitis hat .Am Anfang hatten die Erzieher im Kiga selbst Angst . Mittlerweile kennen sie das.
Inhalieren mußten wir deswegen aber nicht ,nur bei Infekten.

Gruß Katti

Beitrag von hannah.25 24.01.11 - 13:20 Uhr

Hallo Babea,

wegen des weichen Kehlkopfs kann ich dir leider nicht viel weiterhelfen. Damit haben wir gar keine Erfahrung gemacht.
Als Per die Bronchitis hatte, mussten wir auch inhalieren und haben Cortison bekommen, damit er nicht so röchelt und besser Luft bekommt. Allerdings ist das bei ihm ja von der Lunge ausgegangen.

Ich wollt dir aber wegen des Krankenhauses antworten. Gibt es bei euch in der Nähe noch ein weiteres Krankenhaus, das ihr gut erreicht und wo ihr Finja gut besuchen könnt?
Wenn ja, würde ich sie umlegen lassen. Es ist für uns enorm wichtig, dass wir uns in der Klinik richtig aufgehoben fühlen.

Ich wünsch dir weiterhin viel Kraft und Finja Gute Besserung, dass sie ganz bald wieder mit heim darf.

Liebe Grüße
Hannah mit Niklas und Sarah fest im Herzen und #baby Per ganz fest im Arm (30+2, 11 Wochen alt)

Beitrag von babea007 24.01.11 - 13:28 Uhr

Hallo Hanna

Danke für deine Antwort.

Nein leider gibt es in der nähe kein anderes auser in Bremen und das sind 70km von uns.
Ich habe überlegt das wenn wir sie raus nehmen sollten dann könnten wir ja gleich zum HNO arzt das er sich das mal anschaut und zum Kinderarzt.
Ich bin mir aber nicht sicher 1 fühlen wir uns da nicht gut aufgehoben weil sie ja so viele fehler gemacht haben mit Finja und 2 weiß ich nicht wie das ist wenn man sein kind aus eigenem wunsch raus nimmt.


Liebe Grüße

Beitrag von hannah.25 24.01.11 - 13:48 Uhr

Liebe Babea,

70km sind in der Tat einiges. Leider. Wir haben auch immer 70km bis zur Uniklinik gebraucht, in der Per lag und in der ich bis zur Entbindung liegen musste. Von demher versteh ich das vollkommen, wenn das zu viel für euch ist, zumal du ja noch zwei weitere Mäuse daheim hast, die die Mama brauchen.

Wie es ist, wenn man das Kind selbst entlässt, weiß ich leider nicht. Sicher wirst du da einen Schriebs unterschreiben müssen, dass du die Verantwortung übernimmst, wenn was passiert.
Bevor du das aber tust, würd ich mit eurem Kinderarzt reden und vielleicht auch schon mit einem HNO-Arzt, damit die erstens informiert sind und zweitens auch zustimmen und euch betreuen. Dann bist du auf der sicheren Seite. Sollte der Kinderarzt Finja lieber im KH lassen wollen, würd ich das auch lieber machen, auch wenn ihr auch da nicht wohlfühlt. Das ist natürlich nicht ideal.
Ich hoffe, dass euch der Kinderarzt und der HNO Arzt unterstützen.

Und ich wünsch euch alles Gute und Gute Besserung!

Liebe Grüße
Hannah

Beitrag von moosmutzel4 24.01.11 - 14:42 Uhr

Hallo babea

unser Sohn ist zwar kein frühchen,aber wir hatten auch das Kehlkopfproblem-es wird Stridor genannt.
Bei unserem kleinen hat sich das wirklich verwachsen,er ist nun ein Jahr alt und es ist nichts mehr zu hören. Allerdings musste er nie Medikamente
nehmen oder Inhalieren.

LG

dani