MuMi, Abpumpen, Zufüttern - Viele Fragen (vorsicht lang

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von growny 24.01.11 - 17:58 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Mein Sohn wird am Donnerstag 6 Wochen, seit der Entlassung pumpe ich ab und gebe ihm die MuMi mit der Flasche, da ich beim stillen jedes mal Schmerzen hatte, und ich schon bei meiner ersten Tochter gemerkt habe, dass "stillen nichts für mich ist"...
Wollte aber trotzdem, dass er nicht auf MuMi verzichten soll, da war dies eine gute Lösung, in meinen Augen.

Mein Problem ist, dass nun die Milch immer weniger wird, was mir die Hebi auch schon gesagt hat, dass ich wohl damit rechnen muss... Nun wird es wohl in den nächsten Tagen drauf rauslaufen, dass ich zufüttern muss... In meinen Augen auch eigentlich okay, nur wurde mir jetzt einmal gesagt, wenn man nicht 6 Monate ausschließlich stillt, wäre die "Wirkung" der MuMi (Allergien, "Krankheitsprophylaxe") umsonst...
Stimmt das? Wollte von Anfang an eigentlich nur 2-3 Monate "stillen", daher bringt mir diese Aussage nun Kopfzerbrechen... #kratz

Beitrag von lhyra 24.01.11 - 18:55 Uhr

Nein. Das ist eine absolute Halbwahrheit.
Jeder Schluck Muttermilch versiegelt den Darm des Babys. Es ist nie falsch Mumi zu füttern, egal wie langes es denn nun gehen kann.
Nur wundert es mich, das Deine Milch zurück geht. Hast Du denn keine gute Pumpe?
Ich kenne eine liebe Freundin, die 14 Monate ihr Kind "pumpgestillt" hat. Das lag aber auch an der richtigen Pumpe.
Gruß,
L.

Beitrag von bluemotion 24.01.11 - 18:59 Uhr

Ich denke das kann man soo nicht genau sagen. Denk ich zumindest. Also wichtig ist doch, das er sie überhaupt bekommen hat. Ob nun 2 oder 3 Monate. Schöner wäre es natürlich länger.

Ich mußte auch abpumpen, mir ging es ähnlich wie dir. Ich bzw. meine Maus und ich, hatten keine Freude am Stillen. Meine Maus nahm die Brustwarze nicht an, ich mußte Stillhütchen nehmen. WIr beide waren gestreßt. Auch weil ich das Gefühl hatte, nur die Wände anzustarren.

Deshalb hab ich mich fürs abpumpen entschieden (Rezept von FÄ) UND mir trotzdem Fertigmilchnahrung besorgt. Meine Milch ging tatsächlich auch zurück. Aber als ich dann raus hatte wie das RICHTIGE Abpumpen geht, nämlich mit dem Spendereflex, und mit dem Gewissen immer Nahrung im Haus zu haben, hat plötzlich die Milchproduktion gefluppt.

Alles Gute dir!#winke

S. mit Larissa (6Monate)#herzlich

Beitrag von growny 24.01.11 - 19:54 Uhr

Hallo!
Vielen Dank für eure Antworten!
Ich pumpe mit der Elite von Ameda. Die habe ich direkt von einer Schwester aus dem Krankenhaus ausgeliehen... Ist das denn eine "Gute"? Ich kenn mich da nicht wirklich aus.. :(

Beitrag von crumblemonster 24.01.11 - 20:05 Uhr

Hallo,

meine Freundin hat ihren Sohn 4 Monate voll gestillt (mit der Pumpe - sie hat Hohlwarzen, da war nicht an 'normales' Stillen zu denken). Das hat super geklappt.

Ich habe leider nur 14 Tage mittels Pumpe stillen können. Ich hatte soviel Milch, daß sich aus dem Milchstau eine fiese Entzündung (über beide Brüste) entwickelt hat, die mich vollkommen auf die Bretter gehauen hat. Da war nichts mehr zu machen.
Mit einer guten (die elektrischen von Medela, die beide Seiten gleichzeitig 'bepumpt') dürfte die Milch eigentlich nicht zurückgehen. Vielleicht pumpst Du nicht häufig bzw. lang genug? Trinkst Du ausreichend? Und vor allem, bist Du entspannt?

So wie die anderen schon schrieben.... jeder Tropfen MuMi ist super und 'hilft'. Meine Jungs haben nur 11 bzw. 14 Tage MuMi bekommen und dann eben HA-Nahrung (mein Mann hat Heuschnupfen und ich Probleme mit Lebensmitteln und Kosmetik).

Mach Dir kein schlechtes Gewissen. 6 Wochen sind super und wenn Du gegebenenfalls auf HA-Nahrung umsteigst, ist das kein Drama.

LG und alles Gute