Tragödie auf Schulweg: Vier Jugendliche sterben bei Lamstedt

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von babybauch2009 04.02.11 - 08:13 Uhr

Das ist letzte woche freitag passiert es ist echt schlimm das sie keinen der 4 Jugendlichen mehr retten konnten. Der Fahrer des PKW war nur leicht verletzt liegt aber noch im Krankenhaus da er jetzt nach dem Unfall schon 2 Selbstmordversuche hinter sich hat. Ich hoffe nur das die Eltern ihm nicht zu große Vorwürfe machen, die macht er sich schon selber da unter den Verstorbenen sein kleiner Bruder war.

http://www.nwzonline.de//Region/Artikel/2528128/Tragoedie-auf-Schulweg-Vier-Jugendliche-sterben-bei-Lamstedt.html

Ich zünde hier für jeden der 4 eine kerze an und mein herzliches beileid geht hiermit an die Familien die mittwoch ihre kinder Beerdigen mussten.

#kerze T 1994 - 28.01.2011
#kerze M 1995 - 28.01.2011
#kerze N 1994 - 28.01.2011
#kerze R 1994 - 28.01.2011

Ich hoffe ihr seid im Himmel gut angekommen und wacht nun von dort über eure Eltern und Geschwister.

Beitrag von babybauch2009 04.02.11 - 08:14 Uhr

sorry habe gerade gesehen das ich es 2mal gepostet habe

Beitrag von babybauch2009 04.02.11 - 08:20 Uhr

habe hier noch was über deren trauerfeier vom 02.02 gefunden.

http://www.brv-zeitung.de/Home/lokales/lokale-nachrichten_artikel,-Dem-Leben-Land-abtrotzen-_arid,507443.html

Beitrag von parzifal 04.02.11 - 08:58 Uhr

Die Frage nach den Vorwürfen stellt sich m.E. erst wenn man die konkreten Umstände kennt (zu schnell? nicht angeschnallt? etc).






Beitrag von babybauch2009 04.02.11 - 09:22 Uhr

Er war ein sehr vorsichtiger Fahrer (muss seine Führerschein nun ja wieder abgeben). Das Gebiet durch das er gefahren ist, ist ein Waldgebiet und wie im Artikel beschrieben war es glatt. Es hat sich rausgestellt das er nicht zu schnell gefahren ist. Vieleicht ist ihm ja ein Reh vors Auto gelaufen das weiß man aber nicht so genau weil er sich da nicht mehr dran erinnern kann und die Mitdahrer waren alle angeschnallt.

Beitrag von parzifal 04.02.11 - 10:38 Uhr

Ich kann dies wie gesagt nicht beurteilen. Dazu fehlt die konkret Kenntnis der Verhältnisse vor Ort.

Der juristische Vorwurf heißt hier schnell "nicht angepasste Geschwindigkeit".

Das heißt man ist auch dann zu schnell, wenn man die normale Höchstgeschwindigkeit einhält aber aufgrund der Verhältnisse vor Ort langsamer fahren muss. 100 km/h bei erkennbar glatten Verhältnissen wäre z.B. "zu schnell".

Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass er ungeschoren aus der Sache herauskommt außer es stellen sich ungewöhnliche Umstände heraus (z.B. trockene Fahrbahn und plötzlich eine vollkommen vereiste Stelle die nicht zu erkennen war).

Wenn die Wetterbedingugen aber erkennbar negativ waren sieht es nicht so aus ungeschoren davon zu kommen.

Wenn ihn kein Verschulden am Unfall trifft, dann erhält er auch keine Sanktion (keine Punkte, keine Führerscheinmassnahme, keine Strafe wegen fahrlässiger Tötung etc).

Die Wahrscheinlichkeit das der Unfall durch richtiges Verhalten nicht vermeidbar war halte ich aber erfahrungsgemäß für äußerst gering.

Beitrag von urbia-Team 04.02.11 - 09:34 Uhr

Beitrag wurde von urbia editiert.

Beitrag von similia.similibus 04.02.11 - 10:43 Uhr

:-(

#kerze
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