Erfahrungen mit Stotter-Therapie bei Kleinkind

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von riki21 06.02.11 - 13:41 Uhr

Hallo

bin auf der Suche nach Erfahrungen von Eltern, die ebenfalls ein stotterndes Kleinkind haben.

Zu uns: Franziska (2 Jahre, 9 Mon.) hat vor rund 4 Monaten mit dem Stottern angefangen. Da ich ja weiß, dass es das entwicklungsbedingte Stottern gibt, habe ich mir anfangs nicht viel dabei gedacht, v.a. weil es sich auch nur um kurze Phasen des Stotterns gehandelt hat. In der anderen Zeit hat sie sehr gut gesprochen und auch schon komplexere Haupt-, Nebensatzkonstruktionen verwendet.
Mit der Zeit wurde das Stottern aber immer schlimmer, bis hin zu Sprechblokaden. Auch ist mir aufgefallen, dass sie immer weniger sprechen wollte (und das bei einem Kind, das sonst alles und jedes kommentiert hat und erst beim Schlafen den Mund wieder zugemacht hat).
Auch wenn sie jetzt noch nicht volle 6 Monate stottert (was ja immer als Zeit zum Abwarten empfohlen wird), bin ich letzte Woche mit ihr zur Logopädin gegangen und die hat meinen Eindruck von einer erheblichen Sprechunflüssigkeit bestätigt. Sie will jetzt mit Franziska die Lidcombe-Therapie ausprobieren.

Mich interessieren eure Erfahrungen mit Therapien (auch andere als die Lidcombe) und wie euer Umfeld auf das stotternde Kind reagiert hat. Meine Erfahrungen zu letzterem sind nämlich eher negativ.

Vielen Dank schon mal
Friederike

Beitrag von mondfluesterin 06.02.11 - 13:54 Uhr

Der KIGA-Freund meine Sohnes hat gestottert und das Dank eines Logopäden schnell in den Griff bekommen. Allerdings hat er noch andere Sprachschwierigkeiten und ist deshalb noch immer in Behandlung. Die Umwelt reagiert aber nicht negativ auf das Kind. Schließlich ist Stottern bei Kleinkindern ja nicht sooo selten...