Wer hatte die Masern?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von thalia1979 06.02.11 - 23:28 Uhr

Hallo, ihr Lieben,

meine Frage steht wohl oben...würde mich interessieren, wie die Krankheit bei euren Süßen verlief, falls sie nicht geimpft waren oder falls die Krankheit vor der Impfung aufgetreten ist.

LG,

Thalia1979

Beitrag von meraluna1975 07.02.11 - 00:35 Uhr

Hallo,

meine Kinder hatten noch keine Masern, ich selber aber. Und gerade heute habe ich mich mit meiner Mutter darüber unterhalten.
Das Fieber war wohl etwa 2 Tage über 40°C, ich war 2 Wochen total schlapp und schlief viel. den Ausschlag fanden die, die ihn sehen mussten, schlimmer als ich selber.
Sorgen machte sie sich nie, da man damals eben noch Masern bekam ;-)

Das ganze ist jetzt aber ziemlich genau 30 jahre her (ich hatte die masern mit 5) - ob sich meine Mutter wirklich so wenig Sorgen gemacht hat, ist daher nicht wirklich gesichert. Allerdings ist sie Krankenschwester und bei Krankheiten insgesamt eher "lässig" gewesen.

Warum fragst du? Seid ihr vermasert?

Beitrag von myimmortal1977 07.02.11 - 00:44 Uhr

Ich selbst hatte die Masern. War über 14 Tage sehr krank, hatte sehr hohes Fieber, teilweise über 40 Grad und stand 2 Mal davor, ins Krankenhaus zu kommen.

Als Komplikation kam hinzu, dass mir durch das hohe Fieber die Adern in den Nasen geplatzt sind und ich über mehrere Tage teilweise recht dolles Nasenbluten hatte.

Der Hausarzt kam jeden Nachmittag bei uns vorbei.

Meine Mutter fand es damals normal, vor wenigen Jahren sagte sie jedoch, dass sie mich nach heutiger Erkenntnis lieber ins KH gebracht hätte.

Ich war sehr krank und brauchte recht lange, um mich wieder zu berappeln.

Masern sind kein Zuckerschlecken.

LG Janette

Beitrag von zwillinge2005 07.02.11 - 09:32 Uhr

Hallo,

meine Zwillinge wurden mit 12 Monaten geimpft - vorher hatten sie glücklicherweise keinen Kontakt zu infizierten Kindern.

Unsere Tochter hat hoffentlich das Glück nicht mit ungeimpften infizierten Kindern in Kontakt zu kommen - sie ist erst 9,5 Monate alt.

Ich selber hatte die Masern - das ist schon 35 Jahre her - damals kam aber der Hausarzt noch zu Hausbesuchen - das ist heute leider nicht mehr möglich.

Ich bin froh, dass es die Impfung gibt. Die "normalen" viralen Infekte reichen völlig.

LG, Andrea

Beitrag von xyz74 07.02.11 - 09:32 Uhr

Das ist eine gute Frage.
Wir haben uns darüber auch mal im Bekanntenkreis unterhalten und dann unsere Eltern dazu befragt.
Mein Partner, seine Schwester, meine Geschwister, ich und alle meine Freunde hatten alle die Masern.
Wir haben alle ordentlich gefiebert, waren schlapp und danach wieder fit :-)
Ich persönlich halte die Masern nicht für so gefährlich wie uns die Pharmaindustrie weiß machen möchte. Solange man die Kleinen einfach in Ruhe lässt und nicht mit irgendwelchen Fiebersenkern an ihnen herum doktort geht es ihnen eine zeitlang schlecht und das wars dann auch.
Da fiel nämlich auf bei unserer Umfrage. Unsere Mütter haben uns alle in Ruhe krank sein lassen, d.h. viel kuscheln,viel schlafen und abgedunkelte Räume.
Ein gutgenährtes Kind in einem wohlstandsland wie unserem kann man kaum mit einem Kind in der Nachkriegszeit oder einem 3.Welt-Land vergleichen.
Ich persönlich stehe mit meinem Kind lieber eine Kinderkrankheit durch als es mit irgendwelchen giftstoffen vollpumpen zu lassen und die Gefahr von chronischen Erkrankungen einzugehen.
So, und nun können alle Imkpffreunde mit Steinen nach mir werfen!
Immer her damit!

Beitrag von eva1082 07.02.11 - 13:21 Uhr

Hi,

weist Du wenns denn nur die Kinderkrankheit wäre dann geb ich Dir recht ,die kann man durchstehen.
Aber bei den Masern gibt es nun mal Folgeerkrankungen (Hirnhautentzündung, SSPE)nicht überhaut gar nicht mehr harmlos sind sondern durchaus tödlich....

Jeder soll selbst entscheiden ob er seine Kinder impft oder nicht. Ich habe / werde meine Kinder impfen lassen und wenn das jemand nicht möchte, bitte auch in Ordnung. Nur dann bitte nicht mit Masernkindern ins Wartezimmer beim KiA und diejenigen anstecken die noch nicht mal die Möglichkeit hatten geimpft zu werden.

LG

Beitrag von xyz74 07.02.11 - 22:02 Uhr

Aber bei den Masern gibt es nun mal Folgeerkrankungen (Hirnhautentzündung, SSPE)nicht überhaut gar nicht mehr harmlos sind sondern durchaus tödlich....
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Ich kenne niemanden der an Folgeerkrankungen leidet.

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Nur dann bitte nicht mit Masernkindern ins Wartezimmer beim KiA
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In einer guten Praxis werden Kinder mit Ausschlag immer getrennt gesetzt, solange niemand weiß was es ist.


Mir persönlich ist das Risiko meinen Kindern eine chronischer Krankheit einzuimpfen einfach zu groß.
Dafür arbeiten die Impfstoffhersteller einfach zu schlampig.

Beitrag von eva1082 08.02.11 - 09:12 Uhr

und ich kenne niemanden der von einer Impfung eine chronische Krankeheit bekommen hat. Obwohl es das sicher gibt, das bestreite ich nicht.

Meine Schwiemu hat im KH auf der Kinderstation gearbeitet die hat Kinder an Spätfolgen der Masern (erwiesen!!) sterben sehen...nicht schön.

LG

Beitrag von xyz74 08.02.11 - 11:12 Uhr

Meine Schwiemu hat im KH auf der Kinderstation gearbeitet die hat Kinder an Spätfolgen der Masern (erwiesen!!) sterben sehen...nicht schön.
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Nun, die Frage ist immer:

Welche Vorerkranungen hatten die Kinder?
Wie wurden sie therapiert?
Wie alt waren sie?
Wie gut(gesund) waren die Kinder ernährt?

Alles Faktoren, die eine extrem große Rolle spielen.
Die aber nicht offensichtlich sind.
Schon gar nicht für eine Krankenschwester.
Selbst die wenigsten Ärzte achten auf sowas.
Vorallem haben viele Kinder die Spätfolgen erst ihrem Arzt und der Impfindustrie zu verdanken. Das wirde einem aber so nicht erzählt.
Dafür muss man sich schon selber sehr intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.
Übrigens bedeutet die Impfung gar nichts!
Ob Deine Kinder dadurch vor den Masern geschützt sind, weißt Du erst wenn Du eine Titerbestimmung durchführen lässt.
Es gibt unzählige sogenannte Impfversager, die trotz Impfung erkranken und dann so richtig.

Beitrag von eva1082 08.02.11 - 13:57 Uhr

Weist Du, wir könnten und jaetzt wahrscheinlich noch stundenlang drüber unterhalten und jeder würde wieder ein Gegenaurgument für die Argumente des anderen finden.

Ich glaube dieses Impfthema polarisiert dermaßen das die gegnerischen Partieien nie auf einen Nenner kommen werden.

Ich bin der Meinung das es durchaus Impfungen gibt die sinnvoll und wichtig sind und ebenso welche die übsolut überflüssig sind. Ich denke auch das es Impfschäden gibt und aber auch Schäden durch Krankheiten die durch eine Impfung hätten verhindert werden können.

Jeder müss den Nutzen und das Risiko für sich und seine Kinder selbst abwägen und entscheiden gegen was geimpft wird und gegen was nicht, wenn überhaupt. In unserer persönlichen Situation, Papa arbeitet am Flughafen im Rettungsdienst und hat Kontakt zu Menschen aus allen Ländern und allen Krankeheiten die diese von da so mitbringen, finde ich es wichtig das meine Kinder geimpft sind. Wäre seine berufliche Situation anders hätte die Impfentscheidung sicher anders aussehn können.

Und keiner sollte mit Steinen beworfen werden ( wie ja Deine Befürchtung anfangs war :-) ) werden für die Meinung die er vertritt. Solange sich jeder ausreichend informiert und dann entscheidet sollte doch jeder in seinem standpunkt respektiert werden. Oder nicht??

liebe Grüße

Beitrag von duck77 07.02.11 - 09:59 Uhr

Hallo,

meine kleinen hatten noch keine Masern...

ich selbst hatte sie,als ich ca. 13 oder 14 Jahre alt war, also relativ spät und dadurch auch relativ heftig. Ich kann mich an abgedunkelte Zimmer erinnern, durfte nicht lesen (das war schlimm für mich alte Leseratte), hohes Fieber, Wadenwickel, war sehr schlapp und dann war's wieder gut. Wir haben einen guten Homöopathen, der uns super begleitet hat und so war's dann nach 14 Tagen vorbei. Keinerlei Komplikationen. Ich habe meine Mutter als sehr cool und kompetent in Erinnerung. Sie ist jemand, der bei solchen Sachen eigentlich nie Panik schiebt. Abgesehen davon war es damals ja wirklcih normal, dass man die Masern bekam.

Ich werde meine Kinder dagegen frühestens impfen lassen, wenn sie in die Pupertät kommen und es noch nicht hatten. Oder auch gar nicht. Ich sehe die Dinge so wie xyz....

Yvonne mit Eleonora (2) und Quirin (5,5 Monate)

Beitrag von xyz74 07.02.11 - 10:05 Uhr


Ich werde meine Kinder dagegen frühestens impfen lassen, wenn sie in die Pupertät kommen und es noch nicht hatten. Oder auch gar nicht.
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#pro
Sehr gute Einstellung!

Beitrag von fmb 07.02.11 - 13:05 Uhr

1 von 1000 Kindern mit Masern bekommt eine Gehirnentzündung!

Demnach würde ich immer versuchen zu impfen!

Und diese "simple" Gehirnentzündung ist noch lange nicht das schlimmste...

Wie kann man seinem Kind sowas antun?

Beitrag von eva1082 07.02.11 - 13:26 Uhr

Und diese "simple" Gehirnentzündung ist noch lange nicht das schlimmste...



noch schlimmer SSPE....

Beitrag von xyz74 07.02.11 - 21:59 Uhr

Wo hast Du denn diese Zahl her?#kratz

Welche Altergrupper ist hier zusammengefasst?
Welcher Zeitraum?
Welche Region?
Welche Vorerkrankunge hatten diese Kinder?
Wie wurden diese therapiert?