Hab mich entschlossen, das zu fragen...

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von frau-mietz 07.02.11 - 00:17 Uhr

...Ich weiß echt nicht in welche Kategorie es gehört, ob Finanzen und Beruf oder Kleinkind...

Notfalls bitte verschieben.

Also, ich bin Mutter einer 14 Monaten alten Tochter.

Wir sind aus beruflichen Gründen (meines Freundes wegen, Kindsvater) aus meiner Heimatstadt verzogen.Ca vor einundhalb Monaten.

Wir leben soweit ganz gut, würden aber gerne mal etwas zur Seite legen können, das Gehalt meines Freundes reicht zwar bis monatsende, aber man möchte sich ja auch mal ( und vor allem der Tochter) etwas gönnen, sparen.

Deswegen würde ich gerne wieder halbtags arbeiten.
Das Problem ist:
Habe bei Krippen angerufen, die wollen hier mit Frühstück/ Mittag an die 450 Euro im Monat haben.
Angeblich haben die auch feste Zeiten, heißt, von 8 bis 16 Uhr.
Solange will ich meine Tochter nicht hergeben, weil ich auch nur halbtags arbeiten will.(Solange sie noch so lütt ist)
Bis "nur mittags" betreuen die nicht.Wenn dann 8-16 Uhr.
Soll mich an eine Tagesmutter wenden.
Ok, hab mich informiert.
Laut Rechnung, muss ich dann genausoviel Geld für die Tagesmutter ausgeben, wie ich im Schnitt verdienen würde.(Man muss Buskosten einberechnen, hin und zurück zur TM)
Natürlich kann ich einen Antrag beim Jugendamt stellen, auf Kostenbeihilfe.
ABER:
Ich soll einen Verdienstbescheid vorlegen.Also einen Beweis, das ich Arbeit habe und wieviel ich verdiene.
Ja, aber wie denn?
Ich kann keine Arbeit annehmen, wenn ich nicht weiß, wohin mit meiner Tochter.Wir wohnen ja auch erst seit kurzem hier, selbst wenn ich Nachweise über meine frühere Arbeit bringe, würde es nicht gelten...
Ich drehe mich gerade im Kreis.
Pendeln zur damaligen Arbeit geht nicht (zusammen über 200 km hin und zurück)
Ich hab mich schonmal damit abgefunden, das wir noch warten müssen, bis sie im Kindergarten ist.(Bereits beantragt)
Zwar kein Drama, aber wer hat nicht gerne mal ´nen Euro extra.(?)


Unserer Tochter kommt es sicher zu Gute, aber ich find meine Situation gerade etwas blöd.
Und auf der anderen Seite, wäre Kontakt zu anderen kleinen Kindern sicher auch gut (Ich kenne hier noch niemanden mit Kind)

Oder wäre es das Beste, sie bei mir zu behalten, solange sie so klein ist?
Ich weiß grad wirklich nicht weiter...

Hat jemand einen Tipp, wie man es eventuell doch regeln könnte?

Menno #schmoll.

Bitte keine gehässigen Antworten...(man weiß ja nie #zitter)

LG

PS bin auch bald im Bett, werde nicht lange auf Antworten warten können, freue mich jedoch morgen umso mehr :-)



Beitrag von frau-mietz 07.02.11 - 00:26 Uhr

Nachtrag:

Ich habe nicht wegen dem Umzug gekündigt, sondern bin Monate vor meiner Schwangerschaft "gegangen worden", wegen Personalüberfluss!^^

Beitrag von aaliyah88 07.02.11 - 00:46 Uhr

Huhu,

ich hatte "fast" das gleiche Problem.
Wollte gerne wieder arbeiten wenn Lilly 2geworden ist. Das ist diesen Sommer. Bin dann in die Kita hier gegangen und hab die kleine dort angemeldet für einen Krippen Platz.
Die Dame im Büro, meinte die Plätze gehen nur an Mütter die Arbeiten und einen Arbeitsvertrag vorzeigen können. Wenn dann noch ein Platz frei ist, würden sie sich bei mir melden.

TOLL!! Ich dachte welcher Arbeitgeber nimmt mich, wenn ich ihm noch nicht sagen kann ob ich meine Tochter unter bekomme.

Bin dann wieder in die KITA, (hab nen bisschen geflunkert).

Hab der Dame im Büro erzählt, dass ich jetztdrei Vorstellungsgespräche hatte und jedesmal die Frage gekommen ist, wo die kleine dann ist. Und ich leider antworten musste, ALSOOOO den KiTa Platz bekomme ich NUR, wenn ich einen Arbeitsvertrag vorweise.
Also nix 100%iges.

Die Damen meinte dann, das sie viele solche Mütter haben die das Problem haben, das sich das überschneidet.

Hab zu ihr gesat, ich werde auf jedenfall bis zum 1.8 einen Job haben, sonst zahlen wir den Platz selber.

Haben den Platz ;)

Beitrag von tauchmaus01 07.02.11 - 09:25 Uhr

Den Platz mußt Du doch eh selber zahlen, darauf kommt es bei uns in der Kita nicht an.
Es kommt darauf an ob man echt Bedarf hat und den Anspruch hat man nur wenn man Arbeit hat. Eine Endlosspirale.

Mona

Beitrag von zottel 07.02.11 - 00:51 Uhr

Hallo,
einen wirklichen Tipp kann ich dir nicht geben denn ich kenne das , daß die Betreuungskosten den Zuverdienst auffressen. Du scheinst ja zumindest noch in der Situation zu sein einen Beruf zu haben der zu üblichen Kindergartenzeiten auszuüben ist, dadrauf bin ich ja immer ein wenig neidisch....ich bin dumme Verkäuferin...ich darf mich sogar Einzelhandelskauffrau nennen Fachbereich Nahrungs und Genußmittel.

Nutzt aber nichts , ich soll keine Ausbildung haben sondern Einsatzbereit sein von 6.00 bis 22.00 Uhr...spielt unser Kindergarten allerdings net mit.

Bis August letzten Jahres bin ich für 13 Std die Woche etwa 500 km gefahren...aber das kann und will ich einfach nicht mehr

Dir viel Glück bei deiner Suche

Zottel

Beitrag von mausmadam 07.02.11 - 01:04 Uhr

Kenne ich...

Ich hätte einen Job, mein Chef fragt schon immer, wann ich wiederkomme.....

Aber ich bekomme keinen Platz.

Unsere Große hat einen Platz, sie ist 4. Aber für Zwillinge einen Platz im gleichen Kindergarten zu finde ist wie ein sechser im Lotto.

Aber auf 3 KiGa im gesamten Stadtgebiet verteile ich meine Kinder auch nicht. Dann ist in diesem KiGa jedes und dort solches. Und pünktlich zru Arbeit schaffe ich es bei dem Berufsverkehr morgens auch nicht.

Das ist so besch.... in Deutschland. Elterngeld läuft aus, uns wird das Geld fehlen, aber ich habe keinen Betreuungsplatz.

Dabei habe ich doch einen Arbeitsplatz und einen Chef, der mich wiederhaben möchte - und ich mus simmer und immmer absagen......



Das ist unfair.



Tagesmutter kostet bei uns sogar mehr, als ich verdiene...... Trotz Zuschuss,.....

Beitrag von lany 07.02.11 - 08:31 Uhr

Hallo!

Muss Dein Partner denn auch am Wochenende arbeiten?
Ich habe 2 Kinder. Der Große 4,5 Jahre geht bis Mittags in den normalen Kindergarten. Der Kleine 18 Monate ist bei mir zuhause.
Mein Mann arbeitet Mo-Fr. immer bis ca 18-19 Uhr.
Ich arbeite nur Samstags.
Wahnsinnig viel kommt dabei nicht rum, aber auf 400 € Basis lohnt es sich einfach doch.

Vielleicht ist das ja eine Alternative für Euch?

LG Eva

Beitrag von docmartin 07.02.11 - 09:43 Uhr

Und wenn du eine Arbeit aufnimmst die organisatorisch besser zu händeln ist?
Du bist ohnehin daheim, dann könntest du doch ein Tageskind aufnehmen oder du machst Aushänge in der Schule und bietest über-Mittagbetreuung für Schulkinder an.

Hier bei uns herrscht ein riesiger Bedarf weil die Grundschule um 13 Uhr endet und viele Mütter frühestens um 14/15 Uhr daheim sind. du könntest anbieten, zwei/drei Grundshcüler an der Schule abzuholen, mit heim zu nehmen, Mittagessen machen und Hausaufgabenzeit so ca. bis 15 Uhr. Dann hättest du Nachmittags noch Zeit um mit deiner Tochter etwas zu unternehmen.

Ich kenne zwei Mütter hier aus der Nähe die machen das und nehmen dafür pro Kind 5 Euro die Stunde. Wenn du z.B. drei Kinder hast sind das 15 Euro/Stunde bei 2 Stunden am Tag macht das rd. 600 Euro im Monat (zu verteuern, aber nur gering bei diesem Verdienst) udn das alles ohne dass du dafür fahren oder dein Kind weggeben musst.

Oder Hundesitter für tagsüber wird hier auch immer wieder gesucht. Oder Babysitter abends wenn dein Partner daheim ist. Oder eben ein Job am Wochenende.
Viele Grüße!

Beitrag von similia.similibus 07.02.11 - 09:54 Uhr

Zitat: "Hier bei uns herrscht ein riesiger Bedarf weil die Grundschule um 13 Uhr endet und viele Mütter frühestens um 14/15 Uhr daheim sind. du könntest anbieten, zwei/drei Grundshcüler an der Schule abzuholen, mit heim zu nehmen, Mittagessen machen und Hausaufgabenzeit so ca. bis 15 Uhr. Dann hättest du Nachmittags noch Zeit um mit deiner Tochter etwas zu unternehmen." Zitat Ende

Hey - DAS ist wirklich eine tolle Idee. Wäre direkt auch mich zu überlegen! #pro#danke

Beitrag von docmartin 07.02.11 - 10:20 Uhr

;-) bitte gerne!

Beitrag von alkesh 07.02.11 - 10:09 Uhr

Gibrt es vielleicht Krippen bei Euch deren Träger ein Verein ist? Oft sind diese Krippen wesentlich flexibler.

Eine gute Freundin hatte damals bei ihrem Erstgeborenen das Problem das sich die Zeiten der Krippen bzw. Werkskindergärtnen nicht mit ihren Arbeitszeiten (Schichtdienst Krankenhaus, der Mann ebenfalls) deckten. Lediglich EIN Werkskindergarten hatte super Betreuungszeiten, leider viel zu weit weg.
Sie hat kurzerhand selbst eine Krippe gegründet, 10 Plätze, 8 davon werden gefördert, Betreuungszeiten von 7.00 - 16.30 Uhr man ist aber nicht in der Pflicht sein Kind die ganze Zeit da zu lassen.
Am Ende einer Woche schreibt man auf wann man sein Kind die darauffolgende Woche bringt und gut ist.
Nach Absprache kommen die Erzieher auch schon mal eine halbe Stunde eher, so schaff ich es dann auch zum Frühdienst ;-)

An Tagen wie heute bringen wir unseren Sohn von 8.30 - 14.00 Uhr in die Krippe. Ich denke eben auch, wenn es nicht notwenidig ist, müssen sie da nicht den ganzen Tag sein. So hat er aber die Regelmäßigkeit und den Spaß noch dazu!
Das ganze kostet übrigens 250,- im Monat inkl. Essen. Generell sind die Beträge aber wohl von Region zu Region verschieden.
Elternverein bedeutet natürlich auch das man mal mit ran muß, aber es gibt schlimmeres ;-)

Also wenn es Dir nicht zu viel wird und Du eine gute Idee hast (die Krippe macht sich stark für ein generationsübergreifenden Miteinander und geht alle zwei Wochen in ein Alten- und Pflegeheim) dann gründe selbst eine Krippe!

Ich frag mich auch ständig warum andere Krippen erst um 8.00 Uhr öffnen, da arbeiten die meisten Menschen doch längst - oder haben mittlerweile alle Gleitzeit?

LG

Beitrag von paula179 07.02.11 - 10:52 Uhr

450,- Euro??? Wo wohnt ihr denn? Ist das ein Luxus Kindergarten?
Das ist doch nicht normal!!!

Meine Tochter geht auch in die Krabbelgruppe (8 - 16h) und die kostet 217,- Euro inkl. Essen im Monat. Ich kann sie da aber jederzeit abholen. Sie MUSS nicht bis 16h bleiben.

Ich habe eine Arbeitsbescheinigung von meinem alten AG vorgelegt, obwohl ich wusste, dass ich da nicht mehr arbeite. Sonst hätten wir den Platz nicht bekommen.
Das geht ja bei Dir nicht. Das ist ziemlich doof, man dreht sich echt im Kreis...

Beitrag von docmartin 07.02.11 - 11:17 Uhr

Soooo ungewöhnlich hoch finde ich das nicht. Wir zahlen für eine Betreuung von 6 h tgl. 373 Euro im Monat plus 42 Euro Essensgeld. Also insgesamt 415 Euro und das nur für 6 Stunden!
docmartin

Beitrag von paula179 07.02.11 - 11:44 Uhr

Also ich finde das heftig!!

Geht das bei euch nach Einkommen?

Beitrag von docmartin 07.02.11 - 12:39 Uhr

Auch aber nicht nur. Und wir sind keine Großverdiener! Ich bin selbständig aber durch einen Umzug momentan nciht berufstätig und mein Mann ist Beamter da verdienst du auch nicht die Welt. Es ist wirklich viel finde ich und in unserem alten Wohnort (NRW) haben wir für beie Kinder zusammen 300 Euro bezahlt. Nun sind es 373 für ein kind allein (der Große ist in der Vorschule).
docmartin

Beitrag von paula179 07.02.11 - 13:22 Uhr

Wir zahlen für die Kleine 217,- und bekommen im Moment sogar noch eine Geschwisterermäßigung, weil die Große noch im Hort ist.
Das wären dann 164,- Euro für die Krabbelgruppe und der Hortplatz kostet mit Mittagessen 173,- Euro.
Ich fand das auch schon immer genug, aber ich werde mich nicht mehr beklagen, nachdem ich jetzt weiß was andere bezahlen müssen!

LG

Beitrag von chani77 07.02.11 - 19:35 Uhr

Tja, so unterschiedlich ist das. Wir zahlen sogar 540,- Euro.

Ich mahne mich immer, einfach nicht drüber nachzudenken.....

Beitrag von paula179 08.02.11 - 08:30 Uhr

Also über 540,- Euro sollte man wirklich nicht nachdenken.... Mir fehlen da echt die Worte!!!

Beitrag von birkae 07.02.11 - 11:59 Uhr

Such dir doch eine "Leih-Oma"!

Habe ich auch gemacht. Sofern mein Chef anruft, dass er mich zurück will (Gespräch haben wir schon geführt - jetzt muss er noch "überlegen") gebe ich meinen Zwerg für 4 Stunden bei einer benachbarten älteren Frau ab.
Sie freut sich ein Loch in den Bauch, weil sie ihre eigenen Enkel fast nie sehen darf und jetzt endlich mal ein Kind ins Haus bekommt.

LG
Birgit

PS: Ansonsten frage mal beim JA an. Zumindest in meiner Region führt das JA eine Tagespflegebörse und vermittelt ortsnahe und geschulte Tagesmütter. Da fällt für dich vielleicht das Fahren weg...

Beitrag von frau-mietz 07.02.11 - 12:06 Uhr

Hallo!

Ich bedanke mich schon mal für die Antworten und Tipps von Euch!

Wir haben hier nebenan eine Schule, gute Idee mit der Betreuung.


Es ist wirklich ungerecht und scheinbar bin ich ja nicht die Einzige, die eine solche Situation nervt :-)

Am Wochenende zu arbeiten wäre auch nicht verkehrt.
Doch erstmal eine Stelle finden, wo das geht.

Ich werd mal sehen und später mit meinem Freund sprechen.

LG