Flüchten oder bleiben Eure Männer im Schlafzimmer?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von eisbluemchen1809 07.02.11 - 21:01 Uhr

Hallo und guten Abend,

sagt mal wie machen das eigentlich Eure Männer, wenn die Kleinen in der nach so 2x wach werden und Durst/Hunger haben? Was natürlich nicht lautlos passiert!
Unser Sohn ist nun 9 Monate, hat bis er so 6 Monate alt war durchgeschlafen und seid dem der erste Zahn im anmarsch war nicht mehr, seiddem wacht er jede Nacht so 2x auf und verlangt nach meiner Brust, Wasser wird abgewiesen und mein Mann ist seid dem ins Kinderzimmer umgezogen da er ja fit sein muss um seine Arbeit zu erledigen.

Wie ist das bei Euch? Halten die Männer es im Schlafzimmer aus oder sind sie auch geflüchtet? Oder muss die Mutter ausziehen und im Kizi schlafen?
Interessiert mich mal.

lg
Bine

PS - ich hoffe er schläft bald mal wieder durch #gaehn

Beitrag von dinchen7 07.02.11 - 21:12 Uhr

Hallo Bine,

unser kleiner ist mit etwa 12 Wochen in sein Zimmer umgezogen und anschließend haben meine Männer besser geschlafen ;)
Ich hab seitdem das Babyfon mit am Bett und wenn er sich meldet geh ich zu ihm und er hat seine Flasche bekommen (in seinem Zimmer). Mittlerweile ist er 13 Monate und will eher selten Nachts eine Flasche, aber wenn er mal Nachts wach wird und nicht gleich wieder in seinem Bett einschläft, geh ich mit ihm auf´s Sofa.
In unser Bett brauch ich ihn gar nicht mitnehmen, da er dann denkt wir spielen jetzt und Mama und Papa bekommen abwechselnd ins Gesicht gepickst oder so.

So kann auch mein Mann schlafen. Wenn es mir mal nciht so gut geht, drehen wir es um und mein Mann geht, wenn nötig.

Lg dinchen

Beitrag von kleiner-gruener-hase 07.02.11 - 21:12 Uhr

Wir haben unseren Sohn vor 3 Wochen in sein Zimmer umquartiert, er wird bald 14 Monate.

In den letzten Wochen vorm Umquartieren habe ich nachts manchmal stündlich gestillt. Und soll ich dir was sagen?? Mein Mann hat es nicht mitbekommen, er hat geschlafen wie ein Stein! 13 Monate lang- außer wenn ich ihn geweckt habe. Der Kleine hat bei uns im Bett geschlafen und da ging das Anlegen sehr wohl lautlos... #kratz

Übrigens steht mein Mann auch jeden Morgen um 5 Uhr auf....

LG

Beitrag von vifrana58116 07.02.11 - 21:14 Uhr

Hallo,

ich bin zum Kind ins KiZi gezogen. Auch als sie durchgeschlafen hat, wollte ich sie nicht allein lassen. Und da mein Mann in Schichten gearbeitet hat, hätte er uns eher gestört, als wir ihn.

Jetzt ist er in EZ und ich arbeite wieder. Wenn die Maus eine unruhige Phase hat (Zähne o.ä.) schlafe ich im KiZi und die Maus bei ihm im großen Bett. Dann bringt er sie nur zum Stillen und ich kann einigermaßen schlafen. Am WE schlafen wir auch gern alle zusammen im großen Bett.

Wir richten uns also im Prinzip nach den Phasen von unserer Maus.

Gruß vifrana

Beitrag von akti_mel 07.02.11 - 21:22 Uhr

Wir schlafen seit 2,5 Jahren zu dritt im Bett. Mein Mann hört nichts nachts. Außer, er liegt mit dem Kind allein im Bett, da sind seine Ohren gespitzt.

Beitrag von sternenforscher 07.02.11 - 21:25 Uhr

Hi du,
mein Mann hat tapfer durchgehalten. Obwohl unsere echt nicht so der pralle Schläfer ist.
LG Tanja

Beitrag von littlelight 07.02.11 - 21:27 Uhr

Huhu!

Mein Mann flüchtet nicht. Der kann ohne mich nicht so gut schlafen, er hat sich so sehr an meine Nähe im Bett gewöhnt :-p

Mein Sohn ist auch nicht lautlos und mein Mann "bemerkt" ihn nachts auch, aber er wird -ebenso wie ich- anscheinend nicht richtig wach und schläft fast nahtlos weiter. Bei uns steht aber auch keiner auf, mein Sohn liegt direkt neben mir, bzw. zwischen uns.

LG littlelight

Beitrag von nele27 07.02.11 - 21:33 Uhr

Hallo,

als unser Großer klein war, hatte mein Mann einige Probleme mit dem Familienbett (gestörter Schlafrhathmus durch Schichtarbeit), hat aber bis er 1 Jahr war durchgehalten. Danach Anton in sein Zimmer ausquartiert, wo dieser sehr gut schlief. Hätte er nicht aufgehört mit den Schichten, hätte er mich garantiert auch irgendwann ausquartiert :-)

Bei unserer Tochter (10 Wochen) stört es ihn nicht... hat aber wie gesagt auch nicht mehr diese extremen Schlafprobleme. Ich bemühe mich leise zu sein, Alma schläft ganz gut und mein Mann kriegt es meist nicht mit, wenn ich stille. Wir haben übrigens ein Einzelbett für ihn neben dem Futon, auf dem Baby und ich schlafen. Vll hilft es auch, dass er eine andere Matratze hat und das Gewühle nicht mitbekommt.

LG, Nele

Beitrag von thalia.81 07.02.11 - 21:42 Uhr

Wir schlafen zu dritt im Familienbett.

Wenn Paul nachts wach wird und Hunger hat, meckert er schon im Wachwerden. So schnell kann man gar keine Brust auspacken #schwitz und das zur Zeit 3-5 Mal pro Nacht.

Was mein Freund macht? SCHLAFEN! Das höchste der Gefühle ist, dass er mal die Augen aufschlägt, sich umdreht und weiterschläft. #gaehn

Beitrag von dagamba 09.02.11 - 15:46 Uhr

Siehe meine Antwort ganz unten...

Ja, FÜRCHTERLICH!!! Ich kann, wenn ich für die kleine nicht zuständig bin, überhaupt GARNICHT aufwachen!!! Ich penn immer durch, egal, was Friederikchen fürn Radau macht!

Würd ja echt manchmal gern helfen, aber Männerschlaf scheint ein etwas anderer zu sein...

Beitrag von sheeri 07.02.11 - 21:50 Uhr

hallo,

bei uns ist das so, dass wenn der kleine mann zuviel krach schlägt (kommt leider momentan sehr häufig vor) dann zieht der große in's wozi auf die couch ... oder wir werden verbannt und müssen raus.

der kleine hat sein eigenes bett im zimmer, je nachdem wie es ihn geht schläft er da drin oder kommt zu uns in's große. irgendwie schläft er da ruhiger ... allerdings hat finley momentan phasen, dass er schreiend wach wird und trotz beruhigen, stillen etc knapp 1h wach ist und die meiste zeit weint.

mein freund braucht seinen schlaf, da er um 5uhr rum raus muss.

LG
sheeri

Beitrag von diana1101 07.02.11 - 22:14 Uhr

Hallo Bine,

unsere Tochter hat nur ca. 2 Wochen bei uns im Schlafzimmer geschlafen, danach ist sie dann in ihr Zimmer umgezogen und alle haben viel besser geschlafen.

Durchgeschlafen hat sie auch die ersten 6 Monate.. Mit 7 Monaten kam der erste Zahn und seit dem hat sie KEINE Nacht mehr durchgeschlafen - wir hatten/haben teilweise echt schlimme Nächte gehabt.

Und meine Kleine ist jetzt 20 Monate alt.

Aber meinen Mann aus seinem Bett zu vertreiben, nur damit Mama und Kind dort bleiben können würde mir nie in den Sinn kommen.. schliesslich muss der Mann am nächsten Tag arbeiten..

Ich bin der Ansicht das Mama und Kind aus- bzw. umziehen können..

MfG Diana

Beitrag von co.co21 07.02.11 - 22:18 Uhr

Hallo,

Lara schlief bis sie 8 1/2 monate alt war bei usn im bett bzw Beistellbett und mein Mann hat es eigentlich kaum mitbekommen, wenn ich gestillt hab.

In der Regel bin ich schon wach geworden beim kleinsten Pips, hab sie angelegt und gut war, und das ist erste Zeit ja alle 2-3 Stunden mindestens, wurde erst mit 5 Monaten rum weniger...

Also ist mein Mann logischerweise auch nicht geflüchtet. Und ich wäre auch nicht raus aus dem Schlafzimmer...
Und wegen der Arbeit...naja...ich meine als Frau mit Baby hockt man ja auch nicht den ganzen Tag nur blöd rum, denke wir haben nen genauso anstrengenden Tag wie jemand der arbeitet, von daher sollen sich die Männer mal nicht so anstellen, wenn sie mal wach werden #augen Wie ist das denn bei den Eltern, wo beide wieder arbeiten und das Kind noch nicht durchschläft?

LG Simone

Beitrag von julie87 07.02.11 - 23:01 Uhr

#pro
Ich wär auch nie auf die Idee gekommen mit Baby das Zimmer zu verlassen. Eine Frau die nachts mehrmals wach wird und stillt und sich kümmert, hat wohl genauso das Recht im Bett zu bleiben! Da muss man sich doch nicht noch in ein kleines Kinderbett oder eine enge Couch mit Baby quetschen, damit der Mann gemütlich im breiten Ehebett durchschlafen kann....
Zumal es ja wirklich nicht so ist als ob die Mutter nichts zu tun hätte tagsüber, selbst wenn sie direkt die erste Zeit nicht wieder Geld verdient.

Beitrag von jacky1983 08.02.11 - 09:40 Uhr

Und wenn der Mann jeden Morgen um 4.30Uhr hoch muss, ne Stunde zur Arbeit fährt und erst gegen 18Uhr wieder zu Hause ist??

Ich bin gern aufs Sofa oder ins Kizi gezogen, ich wollte ja nicht, das mein Mann Morgends hinterm Steuer einschläft.

Jetzt ist es so, das er geht, wenn der große (3 Jahre) sich im Bett zu breit macht. :-D

gruß

Beitrag von julie87 08.02.11 - 10:02 Uhr

Sowas ist was anderes, finde ich. Kommt natürlich schon auf die Familiensituation im Einzelfall an. Aber tendenziell sehe ich es schon so, dass Männer vom nächtlichen Kümmern nicht freigestellt sein sollten.

Aber wenn beide zufrieden sind, wenn nur die Mutter sich nachts kümmert, ists ja gut. :-)
Meine Mutter ist zb nachts zwischen 3 Kleinkindern hin und hergerannt. Mein Vater lag währenddessen schnarchend im Ehebett#augen

Beitrag von co.co21 08.02.11 - 20:32 Uhr

Oh das wäre ja was für mich gewesen #augen

Nee ich bin auch für Aufgabenteilung...wie schon gesagt, auch die Frauen haben harte Tage, von daher.
bei uns ist es nun ja so, dass wir unser zweites Kind erwarten und nun geht zur Zeit ausschließlich mein Mann nachts rüber, weil ich mich einfach nicht dahin legen kann, kann ja im Bett schon schlecht liegen :-(
Und wenn der Kleine da ist, muss er ja auch raus, wenn was ist...ich werde, wenns so ist wie bei Lara, ja hauptsächlich mit stillen in der Nacht beschäftigt sein ;-)

Aber er macht es gerne, er liebt es mit der Kleinen zu kuscheln nachts...bin manchmal ja schon fast eifersüchtig ;-)

LG

Beitrag von nele27 08.02.11 - 10:01 Uhr

***Und wegen der Arbeit...naja...ich meine als Frau mit Baby hockt man ja auch nicht den ganzen Tag nur blöd rum, denke wir haben nen genauso anstrengenden Tag wie jemand der arbeitet, von daher sollen sich die Männer mal nicht so anstellen, wenn sie mal wach werden***

Also ich hab mit 2 Kindern wesentlich mehr Tagesfreizeit als mein Mann. Die kann ich zum Hinlegen oder sonstwas nutzen. Er hingegen hat erst abends frei.

Als mein Mann damals beim 1. Kind in Elternzeit war, hab ich mich nachts auch nicht gekümmert außer zu stillen.

Und wenn Eltern beide wieder arbeiten, wechselt man sich ab! Ist ja blöde, wenn beide jedes Mal aufspringen. Mal ist der eine dran, mal der andere ... auch je nach Erschöpfungszustand. So haben wir das zumindest gemacht.

LG, Nele

Beitrag von julie87 08.02.11 - 10:06 Uhr

"Und wenn Eltern beide wieder arbeiten, wechselt man sich ab! Ist ja blöde, wenn beide jedes Mal aufspringen. Mal ist der eine dran, mal der andere ... auch je nach Erschöpfungszustand. So haben wir das zumindest gemacht. "

Ja, sehe ich genauso..

Beitrag von franzi_smile 09.02.11 - 22:31 Uhr

...und wir denken, wir sind emanzipiert! Glaubst du wirklich, dass jemand, dessen Hauptaufgabe es ist EIN Kind zu versorgen, die gleiche Belastung hat, wie jemand, der sich ebenfalls in die neue Familiensituation reinleben muss, aber noch mind. 8 Stunden am Tag arbeitet?

Und dabei spielt es keine Rolle, ob Mann oder Frau!

Wir hatten zu der Zeit eine berufliche Situation, die keine Alternativen zuließ. Und glaub mir, ich wäre auch sonst nicht auf die Idee gekommen zu sagen: Wenn ich nicht schlafen kann, darfst du auch nicht schlafen!

Natürlich hast du als Mutter eines Babys - nicht arbeitend - am Tag viel mehr Zeit, dich mal zurückzunehmen, eine halbe Stunde nichts zu machen, ganz in Ruhe einen Spaziergang zu machen oder dich auch mal hinzulegen, als dein Mann, der Präsentationen bis zur Deadline vorbereitet, Dächer deckt oder Truck fährt!

Beitrag von monab1978 08.02.11 - 07:52 Uhr

Hi,

diese Kinder sind unsere Kinder und ich fände es echt schräg, wenn mein Mann mich in schwierigen Nächten allein lassen würde. Gerade heute nacht ist der kleine oft aufgewacht, hat geweint. Er hat ne verstopfte Nase und ein bisschen Fieber. Da wacht mein Mann auf und reicht mir die Nasentropfen, hilft beim Geben, holt nen verlorenen Schnulli oder übernimmt mal kurz während ich aufs Klo muss.

Wenn der Grosse aufwacht kümmert er sich (das passiert allerdings mittlerweile total selten)

LG
MOna

Beitrag von nele27 08.02.11 - 09:07 Uhr

***diese Kinder sind unsere Kinder und ich fände es echt schräg, wenn mein Mann mich in schwierigen Nächten allein lassen würde. **

Muss Dein Mann nicht arbeiten? Oder ist es egal, wenn er total verschlafen dort auftaucht? #kratz

Als ich Vollzeit gearbeitet habe und mein Mann zH war, bin ich nicht auf die Idee gekommen, unser Kind nachts zu betreuen (stillen natürlich schon). Schließlich konnte ich mich nicht tagsüber hinlegen...

Nun bin ich zH und würde nicht verlangen, dass mein Mann auch wach bleibt und sich kümmert - wozu auch? Wenn ich es werktags nicht schaffe, genug Schlaf nachzuholen, hau ich mich am WE halt hin.

LG, Nele

Beitrag von monab1978 08.02.11 - 09:10 Uhr

Er hat nen harten job, ich den grossen Sohn, wir können uns beide nicht hinlegen unter Tags.

Beitrag von nele27 08.02.11 - 09:19 Uhr

Ach so.
Mein Großer ist vormittags in der Kita und macht mittags zu Hause noch ein Schläfchen, ich kann mich also hinlegen... daher lass ich meinen Mann in Ruhe.

Beitrag von ayshe 08.02.11 - 08:12 Uhr

Hallo,

also bei nur 2x wäre ich echt froh gewesen.
Meine Tochter hatte midnestens alle 2 Stunden gestillt.

Sie hat nie deswegen geweint, sie lag neben mir und fing dann immer leise an zu grunzen und dann hat sie schon gestillt und mein Mann hat das gar nicht mitbekommen.
Beim Zahnen hat sie nachts sehr geweint, da haben wir uns beide gekümmert.

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