Vitamin-D Tabletten, wie lange?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von lara-1977 08.02.11 - 08:11 Uhr

Guten Morgen,

erst einmal eine Runde #tasse für alle. Ich habe da mal eine Frage:

Wie lange verabreicht man die VitaminD Tabletten? Mit Zusatz Fluor nehmen wir sie gar nicht, weil wir denken, dass in der Zahnpasta genug vorhanden ist und ich selbst weiße Flecken auf meinen Zähnen habe, wahrscheinlich Fluorüberdosis.

Meine Tochter ist jetzt 16 Monate alt.

Herzliche Grüße

Lara

Beitrag von lady79marmelade 08.02.11 - 08:21 Uhr

Bei uns werden diese Tabletten die ersten zwei Jahre gegeben.

Beitrag von woelkchen1 08.02.11 - 08:34 Uhr

Ich hab es immer so gemacht, dass ich sie bei schlechtem Wetter gegeben habe, wenn wir im Sonnenschein draußen sind, gibts die nicht.

Aber mit 16 Monaten hab ich sie gar nicht mehr gegeben, gerad in dem Alter hält man sich ja eh täglich draußen auf!

Beitrag von anela- 08.02.11 - 09:25 Uhr

Über den ersten Winter, nicht länger als 1 Jahr - so haben es mir 2 Kinderärzte gesagt.

Beitrag von schmackebacke 08.02.11 - 09:46 Uhr

Meine KiÄ hat mir gerate, Fluorfreie Zahnpaste zu verwenden und die Tabletten weiter zu geben! Sie ist 15 Monate!

Beitrag von marjatta 08.02.11 - 10:31 Uhr

Mein Sohn hat die D-Fluoretten das erste Lebensjahr über bekommen. Da es dann Frühjahr war, meine unser KiA, dass es reicht die Fluortabletten weiter zu geben. Vitamin D wird dann durch die Sonneneinstrahlung während der hellen Jahreszeit automatisch gebildet (vom Körper).

Dazu muss ich sagen, dass mein Sohn die Zähne von Anfang an selbst putzen durfte (ich putze nur jeweils einmal nach). Dafür verwendet er sehr viel Zahnpasta ("Mama, noooch"), genau wie sein Vater.

Meine Tante, die auch KiÄ ist, hat Studien zu den Vor- und Nachteilen von Fluortabletten im Vergleich zu Fluorid-haltiger Zahnpasta gemacht und empfiehlt daher, die Kinder mit Fluoridfreier Zahnpasta (bzw. bis sie die Zahnpasta ausspucken können) die Zähne zu putzen und direkt im Anschluss die Fluoridtabletten zu geben.

Das Problem ist bei fluoridierter Zahnpasta, dass die Kleinen sie noch nicht ausspucken können und somit die Gefahr einer Fluorvergiftung / Überdosierung besteht. Für Kleinkinder bis 3 Jahre sollte nämlich der Fluoridgehalt in der Zahnpasta von 250ppm nicht überschritten werden, die Milchzahnpasten der üblichen Hersteller enthalten aber 500ppm.

So, das ist jetzt mein aktueller medizinischer Stand der Dinge. Die Zahnärzte erzählen wieder etwas anderes, aber eben nicht unter Berücksichtigung der Fähigkeiten der Kleinkinder. Da gibt es ständig fachlichen Streit zwischen Zahnärzten und Kinderärzten (nur mal nebenbei bemerkt).

Ich halte mich an die Empfehlung meiner Tante als Fachwissenschaftlerin auf diesem Gebiet. Mein Sohn bekommt die Fluortabletten übrigens direkt im Anschluss an das Zähneputzen.

Gruß
marjatta mit Sohn, 21 Monate

Beitrag von ea73 08.02.11 - 11:29 Uhr

Hallo,

hatten wir nur den 1. Winter über gegeben - jetzt gar nicht mehr. Meine Tochter ist 21 Monate.

Den Zusatz Fluor haben wir noch nie gegeben - ist nicht mehr State of the Art (Thema: Überdosierung). Ein guter Kinderarzt sollte das wissen.

VG, Andrea

Beitrag von marjatta 08.02.11 - 12:41 Uhr

Ach ja, State of the Art. Das mag für Vitamin D gelten, aber nicht für Fluorid.

Die richtige medizinische Beratung hat nichts mit Kunst zu tun, sondern mit sinnvoller Vorsorge. In anderen Ländern wird gar nicht erst gefragt, sondern das Trinkwasser mit Fluor versetzt. Die haben damit den gleichen Erfolg und sparen sich die Tablettengabe bzw. die fluoridierte Zahnpasta.

Da dies aber in Deutschland dank vieler Impfgegner und sonstiger Gegner gegen alles nicht funktioniert, sollte man sich vielleicht vorher richtig informieren.

Ich sitze an der Quelle mit zwei hochrangigen Professoren in Sachen Kinderärzte (Prävention, Ernährung etc.), die das seit den 70er Jahren stetig begleitet haben und international anerkannt sind, auf jeden großen internationalen Kongress eingeladen werden und an aktuellen Studien beteiligt sind.

Naja, vielleicht meint Dein KiA ja, dass er es besser weiß. Sollte sich vielleicht mal richtig fortbilden lassen.

Beitrag von ea73 08.02.11 - 12:52 Uhr

Ja, ich meinte Fluorid.

Das ist scheinbar ein Generationenkonflikt... die älteren Ärzten geben es alle, und wollten um keinen Preis davon weg.

Fluorid wird sovielen Dingen zugesetzt, dass es inzwischen vollkommen überflüssig, ja sogar schädlich ist.

Andrea

Beitrag von tibu79 08.02.11 - 21:22 Uhr

Schließe mich den anderen an, kannst langsam damit aufhören.

Beim Großen sagte unsere Ex-KIÄ beiläufig, dass man sie max. bis zum 2. Geburtstag geben sollte, danach könnte es zu Nierenschäden führen#schock
Hab allerdings nicht nachgehakt damals.

Beim Kleinen hab ich übers 1.Jahr hinaus kaum welche gegeben, nur noch die Packung leer gemacht.

Spätestens, wenn man draußen Sonne tanken kann, sind die Dinger überflüssig:-p

#winke