Wie hoch sind Eure Heizkosten?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von wien70 08.02.11 - 18:47 Uhr

In unserem neuen Haus will man von uns 250€ monatlich als Pauschale. Das kommt mir hoch vor, zumal wir keine Heizkoenige sind. Wir haben zwar fast 200m2 nun, aber unten in der Stube ist auch ein Kachelofen, der viel mitheizt.

Wir werden eh abwarten, was dann die Endabrechnung pro Jahr ausmacht. Doch es wuerde mich interessieren, was Hausbewohner unter Euch so zahlen ungefaehr pro Monat.

Danke #snowy

Beitrag von engelchen28 08.02.11 - 18:56 Uhr

gas + warmwasser 1900 euro im letzten jahr.
alte therme (23 jahre alt), recht gut gedämmtes haus aus den end-achzigern.
160 qm, 2 etagen

Beitrag von wien70 08.02.11 - 19:00 Uhr

Ja, das klingt schon vernuenftiger.... #danke

Beitrag von silsil 08.02.11 - 19:18 Uhr

Hallo,

für Heizung, Warmwasserbereitung (also nur das Aufheizen, nicht die cbm) und Holz für den Schwedenofen, den wir in der Übergangszeit und wenn wir es total kuschelig wollen anheizen, zahlen wir 50,-- im Monat.

Einfamilenhaus, 120 qm.


lg
Silvia

Beitrag von wien70 08.02.11 - 19:45 Uhr

Klingt auch vernuenftig. Also die 250€ bei uns kommen mir hoch vor... sie wollten eigentlich 300!!
Ist Fernwaerme und auch superbequem. Aber wir heizen zb Kueche oder Schlafzimmer nie. Kinderzimmer nur, wenn sie auch da sind (die Kinder). Und Wohnzimmer und Speisezimmer werden eigentlich mit dem Kachelofen geheizt.
Naja, schau ma mal...;-)

Beitrag von silsil 08.02.11 - 20:12 Uhr

Sind denn die 300,-- nur für die Heizung, oder sind da noch weitere Nebenkosten enthalten?

Kommt sicher darauf an wie teuer die Fernwärme bei euch ist.

Wir heizen mit Pellets und im Sommer brauchen wir max. 3 kg Pellets am Tag für das Warmwasser.

Beitrag von wien70 08.02.11 - 21:22 Uhr

Die Fernwaerme in Oesterreich ist eigentlich nicht als "teuer" bekannt. Die heizen ja im Endeffekt uebrigens auch mit diesen Pellets...
Aber ich lese hier durchgehend viel geringere Heizkosten. Ich muss wachsam bleiben...
Danke!!#blume

Beitrag von wasteline 08.02.11 - 20:15 Uhr

Pauschale nur für Heizung oder für alle Nebenkosten?

Bei Pauschalen muss der Vermieter keine Jahresabrechnung erstellen, ABER bei verbrauchsabhängigen Kosten (Wasser/Heizung) darf er keine Pauschale erheben, sondern muss Vorauszahlungen fordern, da er darüber abrechnen muss.

Beitrag von wien70 08.02.11 - 20:57 Uhr

Wir sind die Besitzer des Hauses. Den fixen Betrag pro Monat will die Fernwaerme. Sie rechnet dann einmal pro Jahr ab: entweder Guthaben oder Nachzahlung. Aber fuer ein ganzes Jahr 250€ im Monat nur fuer Warmwasser/Heizung kommt mir viel vor. Und eben teuer...

Beitrag von wasteline 08.02.11 - 21:19 Uhr

Fernwärme ist leider wirklich richtig teuer. Andererseits hast Du keine Investitionskosten für Gas- oder Öltherme.

Beitrag von wien70 14.02.11 - 18:13 Uhr

Naja, der Vorbesitzer des Hauses hatte aber schon "Herstellungskosten" von ein paar tausend Euro. Ganz Wien heizt zum Beispiel ueber Fernwaerme, da kennt man fast nix anderes... drum bin ich nun eher erstaunt. Wir wollen den monatlichen Teilbetrag von 250.- runterschrauben. Aber es ist wohl am kluegsten, das ganze erste Jahr abzuwarten... grrr...

#schmoll

Danke!#liebdrueck

Beitrag von loona-78 08.02.11 - 20:57 Uhr

Hi,

was ist denn das für eine Heizung? Öl? Wenn es Öl ist, dann könnt ihr euch doch selbst drum kümmern oder nicht?
Ist schon ein bisschen viel Geld.
Wir haben Erdwärme und haben heute die Jahresabrechnung bekommen von 322€ (wohnen seit dem 01.05.2010 in dem Haus) bei 140m² Wfl- d.h. 37€ im monat.

lg
loona-78

Beitrag von wien70 08.02.11 - 21:00 Uhr

Es ist Fernwaerme. Eure monatliche Rechnung gefaellt mir...#gruebel

Beitrag von loona-78 08.02.11 - 21:08 Uhr

Kannst du dich denn da nicht beim Anbieter selbst erkundigen was die Monatlich Pauschale verlangen? Oder sehe ich das falsch?
In unserer alten Wohnung hat uns die Vermieterin drfauf hingewiesen bei wem wir uns melden sollen-können. Und der Vertrag wurde über den Versorger abgerechnet-nicht über den Vermieter. Was haben denn die Vormieter bezahlt?

Beitrag von wien70 08.02.11 - 21:35 Uhr

Man hat uns gefragt, wieviel wir zahlen "moechten"... dann hat die Vorbesitzerin gemeint, ihre alte Mutter hat immer gefroestelt und viel geheizt und so weiter... dann wieder ein anderes Argument... und letzlich fiel die Zahl 300. Da habe ich gesagt, nein, das ist mir zu viel. Und wir haben uns bei 250 eingependelt. Es ist sozusagen eine freiwillige Pauschale pro Monat. Aber ich werde auf 150€ runtergehen. Weiss aber nicht, ob das jetzt noch geht.
Die Dame meinte, sie kann immer reinschauen (PC) und sagen, was wir so verbrauchen.
Aber bevor wir 250 im Monat verbrauchen, frier ich lieber#schwitz

Beitrag von gslehrerin 09.02.11 - 00:45 Uhr

Hast du einen "Zähler" im Haus? Dann schreib dir das monatlich verbrauchte auf, sieh in Tabellen nach, wie stark der Monat gewertet wird und du weißt, ob du die Vorauszahlung senken kannst.

Unser Erstanbieter wollte 180€, ich hab dann mal die Hälfte angeboten. Das finden die meist nicht lustig und kommen dann mit Sätzen wie: "Dann weiß ich aber nicht, ob wir uns bei der Nachzahlung auf eine Ratenzahlung einlassen können...", "Ja, danke, lassen Sie das mal mein Problem sein". Letztlich haben wir nur 50€ pro Monat verbraucht, Gasheizung, perfekt an unsere Bedürfnisse angepasst, superisoliertes Haus.

LG
Susanne

Beitrag von coccinelle975 10.02.11 - 19:51 Uhr

Dieses Jahr haben wir einen Abschlag von 70€ sparen aber fast 50€ noch weg (letztes Jahr waren wir bei 110€), damit es am Ende wirklich reicht und wir keinen Schlag wegen ner utopischen Nachzahlung bekommen.
Wir haben noch nen Schwedenofen und haben da für 7 Ster 540€ gezahlt - was dann umgerechnet 45€ wären (wir brauchen aber nicht so viel, aber im Sommer weiß man ja nicht wie kalt der Winter wirklich wird).

250€ finde ich wahnsinnig hoch und da würde ich auch versuchen den Preis nach unten zu handeln - lieber etwas auf die Seite sparen und sich am Ende freuen, wenn man das Geld doch übrig hat.

Unser Haus hat 250m²