Traurigkeit beim Stillen, kennt das jemand?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von seluna 09.02.11 - 08:47 Uhr

Ist mein viertes Kind.

Beim dritten(vor 7 Jahren) Kind fiel es mir schon auf, einen Anflug von tiefer bis schwacher Traurigkeit beim stillen.
Ich war damals depressiv und schob es darauf.

Ich habe nun keine Depressionen mehr, mein viertes Kind ist 16 tage alt und ich habe wieder das gleiche.
Ich stille und nach ca 2 min spüre ich wieder dieses Anflug von Traurigkeit.
Ich fange dann an zu grübeln und fühle mich richtig "bäh"

Woran liegt das? Ist das ne Hormonsache?
Es nervt gewaltig, gestern Abend war es so schlimm für mich das ich schon am Überlegen war abzustillen.
Ich will das aber gar nicht, dieses Gefühl will ich aber auch nicht.

Kann ich irgend etwas dagagen unternehmen?

Beitrag von dodo0405 09.02.11 - 08:57 Uhr

Normalerweise wird beim Stillen das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Kann gut sein dass du davon zu wenig hast.

Beitrag von anarchie 09.02.11 - 10:09 Uhr

Hey..


ich würde mal den hormonspiegel bestimmen lassen

lg

melanie

Beitrag von 240600 09.02.11 - 10:16 Uhr

hallo...
einen guten rat habe ich leider nicht.
aber ich verstehe was du meinst, denn ich hatte das auch. schlimm war es beim 2. und 4. kind. beim 2. war es jedoch so stark, dass ich abstillte und danach auch zufriedener war. meine hebamme meinte damals nur ich solle beobachten, ob das gefühl bleibt. dann hätte sich eine depression entwickelt.
jetzt beim 4.kind war es wieder da. da ich aber unbedingt stillen wollte habe ich versucht das gefühl zu ignorieren. leider klappte das stillen nicht lange, aber das hatte auch einige andere gründe.

ich weß wie "bäh" dieses gefühl ist ;-). an deiner stelle würde ich mal eine hebamme oder den fa ansprechen.

lg

Beitrag von marjatta 09.02.11 - 12:18 Uhr

Manchmal kann es sein, dass die Rezeptoren für bestimmte Hormone, z.B. Oxytocin, durch etwas blockiert werden oder zu wenige da sind.

Schwer zu sagen, so aus der Ferne.

Du bist noch im Wochenbett, da könnte ich mir vorstellen, dass Du durch den Hormonwirrwarr vielleicht noch beeinflußt bist. Dazu kommt, dass Du ja auch noch andere Belastungen hast durch den Rest der Familie. Das darf man nicht unterschätzen. Es kann ja auch emotionaler Stress sein und der wirkt sich auch auf das Stillen aus.

Einen Tipp habe ich zwar nicht, aber vielleicht hörst Du mal in Dich rein, was Dich im Moment so bewegt - außer dem neuen Baby - und ob das negative Gefühle / Stress o.ä ist. Findest Du den Auslöser (muss nicht das Baby sein), dann kannst Du das sicher ändern.

Gruß
marjatta