Trotz nun auch nachts.........was mach ich bloß ? Achtung lang!!!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von amadeus08 14.02.11 - 14:16 Uhr

Vorgeschichte: Mein Kleiner, jetzt 21 Monate, hat von 4-7 Monate 12 Stunden durchgeschlafen, im eigenen Bett im eigenen Zimmer, immer völlig problemlos!
Mit 7 Monaten kam der erste Zahn und vorbei wars. Erst musste ich ihn immer nur kurz rausnehmen und tragen, dann immer länger und mit 14 Monaten hatten wir Nächte, da musste ich ihn (damals 10kg) die GANZE Nacht rumtragen!!! Habe ich mich nur hingesetzt, hat er schon geschrien wie am Spieß. Organisch und osteopathisch ist alles okay. Ob man ihm beim Zahnen was gibt oder nicht, spielt keine Rolle!! (ich meine Dentinox, Osanit, Schmerzzäpfchen, Globuli etc etc etc). Dann habe ich mit einer Heilpädagogin irgendwie geschafft zu erarbeiten, dass ich zumindest nicht mehr tragen musste. Er blieb auf meiner Matratze liegen. Dann haben wir seine daneben gelegt und nach einigen Tagen schlief er auf seiner Matratze, mit meiner Hand, wenn er wach wurde. Dann schlief er wieder in seinem Bett, ich daneben auf meiner Matratze. Mit 18 Monaten waren wir soweit, dass er nur noch dreimal nachts wach wurde, kurz Wasser brauchte, dann meine Hand und dann wieder einschlief. Dann kamen die Eckzähne und es gab wieder Theater, nicht mehr im eigenen Bett, wieder raus auf den Arm etc............dann war er krank mit hohem Fieber, einmal bekam er kaum Luft, also klar habe ich ihn auf den Arm genommen.....aber so zog sich das hin und nun sind wir wieder soweit, dass seine Matratze neben meiner liegt, aber im Moment (obwohl jetzt gesund), will er weder auf seiner noch auf meiner schlafen und will wieder nur getragen werden. Ich möchte und KANN das aber nicht mehr. Wer kann auch schon 11 kg stundenlang schleppen (in Tragen oder Tragetücher geht er nicht!).Heute nacht habe ich ihm dann ganz klar gesagt, dass er bei mir schlafen darf, ich ihn ganz fest in den Arm nehme, wir kuscheln, aber dass ich ihn nicht AUF den Arm nehme und mit ihm rumlaufe. Da hat er erstmal einen halbstündigen Trotzanfall bekommen! Er hat geschrien und gekreischt, das ging gar nicht! Irgendwann war ich so fertig (es war halb drei), dass ich ihn doch kurz AUF den Arm genommen habe. Er war ruhig, aber dann habe ich mich wieder mit ihm hingelegt und los gings.........Nach eineinhalb Stunden ist er endlich eingeschlafen und ich konnte ihn dann auch wieder auf seine Matratze legen. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht mit ihm auf einer Matratze schlafen kann. Ich habe da panische Angst, dass ich irgendwie die Decke im Schlaf über ihn lege oder was weiß ich. Er darf also bei mir einschlafen, aber dann möchte ich schon, dass er auf seiner Matratze schläft. Muss ich einfach dran bleiben??? Ihn wirklich mal "schreien" lassen........also ich meine nicht alleine lassen,, sondern dass ich bei ihm bin und ihn im Arm habe, aber eben im Liegen und nicht im Sitzen? Oder mache ich es schlimmer? Ach, ich weiß echt nicht weiter!!! Dazu kommt noch, dass er jetzt erst gerade frei Laufen lernt, eine Zeit wo Kinder wohl ohnehin schlecht schlafen.........und er ist extrem sensibel..............
Lg und sorry fürs viele #bla

Beitrag von sako2000 14.02.11 - 14:22 Uhr

oh ja, das sich evrzwickt an, du arme!!!
ich kann dich total verstehen. du siehst es schon richtig, er versteht in seinem alter ja schonr echt viel. ich wuerde ihm ruhier erklaeren, dass du ihn nicht mehr tragen kannst, sondern mit ihm kuschelst.
er wird dann sicher protestieren, aber du musst unbedingt dran bleibe, auch wenn er weint und kreischt. natuerluch will er die liebgewonnene angewohenheit nicht so einfach aufgeben. lass hn schreiben, sei bei ihm und troeste ihn, aber NIMM IHM NICHT AUF DEN ARM. er versucht, seinen willen durchzusetzen, wa sja auch ok ist. wenn es dich aber nun so belastet (was ich total verstehen kann) ihn ewig nachts rumzutragen, dann muss er von dir seine grenzen aufgezeigt bekommen.
das wird sicher ein paar naechte so gehen, mit gerschrei und allem drum und dran, aber es wird besser werden, glaube mir.
nach ein paar naechten wird er immer shcneller in deinen armen einschlafen. wichtig ist nur, dass du nicht nachgibst, sonst ist alle muehe umsonst.

ich wuensche dir, dass es schnell klappt und du gaaanz viel geduld mit deinem sohn hast!

lg, claudia

Beitrag von amadeus08 14.02.11 - 14:34 Uhr

#danke.....manchmal liest es sich dann objektiver von anderen.......Du hast recht. Eigentlich ist es ja genau betrachtet nichts anderes als ein Trotzanfall am Tag, den man entweder noch abwenden kann oder den man, wenn es nicht geht, weils zum Beispiel gefährlich ist, aushalten muss mit viel Trost und so aber ohne Nachgeben.........ich denke ich werde die nächsten Nächte wirklich nicht mehr nachgeben dürfen..........ach ja, die lieben Kleinen können einen ganz schön auf Trab halten.;-):-(

Lg