Kind nimmt nicht zu

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von seikon 15.02.11 - 21:35 Uhr

Hallo ihr,

ich hab mal ne Frage, was ihr machen würdet.

Es geht um meine Tochter. Sie ist jetzt mittlerweile fast 34 Monate alt und wiegt mit Kleidung gerade mal 11,7 kg.
Zur U7 brachte sie nur 10 kg auf die Waage. Das heißt, sie hat in fast einem Jahr fast nichts zugenommen.
Sie isst auch sehr unterschiedlich. An einigen Tagen schlingt sie für zwei Erwachsene und dann hat sie wieder Tage, wo sie auf den ganzen Tag über gerade mal einen Apfel oder einen Becher Jogurt isst.

Ich bin jetzt etwas verunsichert, ob ich vorher mal mit ihr zum Arzt soll, oder ob ich es einfach bei der U7a mal anspreche.
Ich muss dazu sagen, dass die Windeln immer gut mit Urin gefüllt sind und sie auch täglich reichlich Stuhlgang hat. Sie stagniert auch nicht in der Entwicklung. Sowohl motorisch, als auch geistig gehts stetig weiter.

Sie war noch nie in Brecher. Bei der Geburt grade knapp 2600 Gramm und 47 cm klein. Und auch sonst bei den Untersuchungen war sie immer eher an der unteren Linie. Aber der KiA sagte bislang immer, dass solang sie sich weiter entwickelt alles ok ist. Aber dass sie jetzt fast ein Jahr ihr Gewicht hält stimmt mich schon nachdenklich.

Würdet ihr zwischendrin mal zum Arzt deswegen?


LG

Beitrag von dasier 15.02.11 - 21:56 Uhr

Hallo
Es würde dich sicher beruhigen. hast du on einen termin zur U7A?

wichtig ist aber, dass sie auf ihrer eigenen kurve wächst und nicht "rauswächst" sozusagen.

wenn sie aktiv ist, spielt, rennt, schläft, lacht, usw. und zwischendurhc gut isst musst du dir wahrschienlich erstmal keine gedanken machen.
auch wichtig ist, dass man ihren "hunger" nicht mit säften schon stillt.

Lg

Beitrag von seikon 15.02.11 - 22:10 Uhr

Ne, normal trinkt sie nur Wasser oder ganz stark verdünnte Säfte. Aber sie ist sehr aktiv. Hat wirklich dauernd Hummeln im Hintern. Und wenn ich die Tagesmutter frage, dann hat sie da wohl auch immer gut rein gehaun und ordentlich gegessen.

Ja, den Termin zur U7a haben wir Anfang Mai. Auf der einen Seite beruhigt es mich, weil sie wirklich jeden Tag Fortschritte macht. Das sieht man richtig.
Aber wenn man dann eben sieht, dass sie wirklich an einigen Tagen fast nichts isst......
Heute zum Beispiel hat sie zum Frühstück etwa 200 Gramm Jogurt mit Haferflocken gegessen. Mittags den Tortelliniauflauf, da hat sie gar nichts gegessen und heut abend hat sie zwei Kartöffelchen mit Sauce gegessen. Das wars. Da fühlt man sich dann schon irgendwie als schlechte Mutter.
Auf der anderen Seite kann ich ihr das Essen ja auch nicht rein prügeln. Ich biete es ihr an. Ich will sie halt auch nicht zwingen, weil sie ja dann negative Emotionen mit dem Essen verbindet.

Beitrag von dodo0405 15.02.11 - 23:05 Uhr

Zum Vergleich: Ich hab auch so eine Mini-Ausgabe hier, die ist jetzt 4 Jahre und 2 Monate alt, 99 cm groß und wiegt 12,6 kg.

Manchmal kam es mir so vor, als ob sie binnen 3 Monaten kein Gramm zugenommen hat. Aber sie ist fit, gut drauf, lustig, hat regelmäßig Stuhlgang und so vermute ich dass ich einfach einen kleinen Hungerhaken habe :-)

Beitrag von schnulle22 15.02.11 - 23:11 Uhr

Hallöchen, ich kann dich beruhigen unsere Motte is auch so ein Fliegengewicht. ;-)
Sie ist auch bei der Geburt eher zart gewesen trotz 42+0 hatte sie nur 2860 gramm auf 49 cm.
Jetzt bei der U7 hatte sie auch nur 10,4 kg auf 83,5 cm.
Beim essen ist das glaube überall gleich, mal verschlingen sie Berge und mal essen sie garnix.
Ich war auch immer verunsichert, aber unser Kia meinte auch wenn sie Fit und Mobil sind und nicht irgenwasa auffäliges oder störungen usw. sind, soll man sich keine Gedanken machen.
Es muss eben auch zarte Geschöpfe geben. :-p
Ausserdem kommts ja auch auf die größe der Eltern an (ein stück weit).
Ich bin 168 cm und mein menne 175 cm.
Also groß wird unsere bestimmt nich. :-p

Ganz Liebe Grüße
Schnulle+Sydney Cheyenne *13.03.09

Beitrag von honu 16.02.11 - 02:20 Uhr

Unsere Tochter ist genau so! Seit ca. einem Jahr steht sie so um die 10 Kilo. Sie ist auch eher eine schlechte Esserin! Aber fit, tobt rum, und manchmal hat sie regelrechte Fressanfälle, dann wird ganz viel geknabbert oder auch schon mal 2 Würstchen innerhalb einer Minute verdrückt! Ihr Gewicht im Vergleich von U6 zu U7 dürfte dann auch so gut wie das selbe sein! Mache mir da aber trotzdem keine Sorgen! Sie läuft und tobt halt viel und ist mit Sprechenlernen beschäftigt...
was will man mehr???

Beitrag von line81 16.02.11 - 08:31 Uhr

Hi,

ich kenne das Problem. Mein Sohn hatte bei der letzten U (April 2010) 11,2 kg. Im Januar habe ich ihn mal wieder gewogen und er wog 11kg. Allerdings ist er bon 86cm auf 92cm gewachsen. Mich haben auch schon die Erzieher in der Kita auf mein "haöbes Hähnchen" angesprochen. Nun wollte ich mal dass mein Mann nen Termin beim KiA macht, aber die Schwester hat ihn mit ner Tabelle abgewimmelt, dass alles ok sei. Nun ja. Ich hätte mich da nicht abwimmeln lassen, aber da es ihm gut geht und sonst nix ist, warte ich einfach auf die U7a. Vielleicht nimmt er ja noch was zu. Ansonsten wird die Ärztin mir schon was sagen.

Meiner war aber gute 3,8kg und 53cm bei der Geburt.

LG Line

Beitrag von seikon 16.02.11 - 10:02 Uhr

Danke für eure Antworten. Das beruhigt mich schon ein wenig. An sich denke ich auch, dass alles ok ist, weil es müsste ja auffallen, wenn sie zu wenig zu essen bekommt. Dann dürfte sie sich ja nicht weiter entwickeln und die Verdauung würde ja auch nicht so gut funktionieren.

Manchmal haut sie auch richtig viel weg. Letztens hat sie z.B 5 Würstchen gegessen. Da hab ich als Erwachsener schon Probleme.

Ich denke auch, dass sie nicht sonderlich groß wird. Mein Mann ist 1,73 Meter und ich bin nur knapp 1,60 Meter.

Eigentlich ließ es sich dadurch erklären, weil mein Mann als Kind auch so war. Aber da war es halt so, dass das Jugendamt meiner Schwiegermutter das Kind weg nehmen wollte, weil die gemeint haben, sie würde ihm nicht genug zu essen geben (70er Jahre, Mutter mit 18 geworden, alleinerziehend, Sozialhilfe). Mein Mann musste dann zur Kur um wieder aufgepäppelt zu werden. Erst als er bei der Kur noch 2 Kilo abgenommen hat hat das Jugendamt meine Schwiegermutter geglaubt, dass er einfach einen rasanten Stoffwechsel hat.

Ich hab halt irgendwo vielleicht auch schiss, dass es den Eindruck erweckt, als würde ich mein Kind verhungern lassen. :-(