Hauskauf-Gilt eine Baufinanzierung auch für Kauf und Renovierung?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von maju84 17.02.11 - 11:21 Uhr

Hallo,
ich bin neu hier und brauche dringend mal eure Meinung und Hilfe!

Ich bin Lehramtsanwärterin und bis 2011 verbeamtet auf Widerruf, gehe aber dann in ein sicheres Beschäftigungsverhältnis im öffentlichen Dienst als Lehrerin über! Mein momentanes Einkommen beträgt Netto ca.1100Euro.
Mein Mann ist als Dreher/Fräser in einer Privatfirma tätig, wobei sein Job sehr sicher ist, da er der einzige Angestellte ist, der die Hauptmaschinen dort bedienen kann (das nur am Rande). Er bekommt netto etwa 1200-1400Euro (wechselt bei ihm monatsweise)
Wir sind verheiratet und haben einen kleinen Sohn von 2Jahren.
Nun wohnen wir zur Zeit in einer 70m² Wohnung und zahlen ca.500Euro Warmmiete.
Wir sind leider in der misslichen Lage unser Eigenkapital in den letzten Jahren aufgebraucht zu haben, dadurch, dass ich lange studiert habe, wir trotzdem geheiratet haben, uns dann ein Kind angeschafft haben und zwei neue Autos fällig waren.
Summa-summarum wollen wir nun aber aus unserer Wohnung raus (da sie uns kaum Lebenqualität bietet aufgrund der extremen Hellhörigkeit...und das mit einem 2Jährigen- da gibts nur Ärger mit Nachbarn etc.).
Leider müssen wir auf eine 100% Finanzierung hoffen.
Wir haben ein tolles Haus auf dem Land gefunden, welches fast 3000m² Grundstück hat, 2Scheunen und eine Wohnfläche von 160m² .
Das ganze soll 65.000Euro kosten.
Wir haben so gerechnet, dass wir gern 100.000Euro aufnehmen wollten, um das Dach noch zu erneuern und kleine Schönheitsreparaturen vornehmen zu können. Mit 100.000Euro wären wir auf der sicheren Seite!

Nun meine Frage:
Ist eine Baufinanzierung möglich, wenn man die Kosten für Renovierung und Instandsetzung (z.B Dach) mit reinrechnet, oder deckt so eine Finanzierung wirklich nur den Kauf ab?

Und zweitens:
Ist unsere Vorhabe überhaupt sinnvoll wenn wir keine Rücklagen haben (mal von 3000Euro abgesehen und nem Bausparvertrag auf 15.000 Euro der 2017 ausgelöst wird, in die ich meine Vermögenswirksamen Leistungen reinrechnen lasse?)

Ich wäre euch für Tipps und Anregungen sehr dankbar!
Vielleicht hat auch jemand einen guten Tipp für einen Kreditgeber, der unser Vorhaben unterstützen würde!?!?

DANKE euch allen und entschuldigt meinen Roman;-)
Liebe Grüße
Maria

Beitrag von rosalinde.x 17.02.11 - 11:42 Uhr

Hallo Maria,

wo wohnt ihr denn, dass ihr für 65 000 € so ein riesen Grundstück mit Haus bekommt? Oder hast du eine Null vergessen?
Hier würde das nicht mal für eine kleine Wohnung reichen...!

Bist du sicher, dass die kalkulierten Umbaukosten ausreichend sind?
Ich würde das auf jeden Fall von einem Gutachter bewerten lassen (Grundstückswert, Hauswert, Renovierung). Wie alt ist das Haus, wurden Sanierungen durchgeführt. Ihr solltet auf jeden Fall sicher stellen, dass es keine Bruchbude ist und es beim neuen Dach bleibt.

Wegen der Finanzierung:
Lass dir das von deiner Bank durchrechnen. Dann siehst du auch wie hoch die monatliche Belastung ist und bis wann ihr alles abbezahlt habt.
Kredit bekommst du sicherlich auch für die Renovierung (war bei uns kein Problem).

Wegen der Kredit-Höhe: Wir haben trotz aktzeptablen Eigenkapitalanteil einen Kredit deutlich über 100 000 € benötigt - weil die Kosten hier weit weit höher sind.
Ihr müsst eure Einnahmen und Ausgaben gegen rechnen und prüfen, was euch übrig bleibt. Kalkuliert genügend Sicherheit für unwerwartete Ausgaben und Nebenkosten (für Kauf, Bau, Auto, Urlaub,...).

Neben den Einkünften ist entscheidend, was ihr monatlich übrig habt - und das hängt vom Lebensstil ab.

Wenn es zu knapp wird, würde ich warten und erst mal noch ein paar Jahre sparen.

Liebe Grüße

Beitrag von maju84 17.02.11 - 12:45 Uhr

Hallo,
danke für deine Antwort!
Wir wohnen in Sachsen-Anhalt und das Häuschen, welches wir haben wollen liegt in einem kleinen Dorf, am A... der Welt! Da sind die Grundstückspreise sehr, sehr niedrig!
Das HAus ist in gutem Zustand, um 1950 erbaut und hat bereits eine neue Heizungsanlage (um 2000) neue Fenster (1999) neue Bäder und Wasser- bzw. Abwasseranlage (1999) und ist unten komplett bezugsfertig, nur das Dachgeschoss muss weiter ausgebaut werden! Deshalb wollten wir auch gleich das Dach neu machen lassen (Mein Mann arbeitet nebenbei bei einem Dachdecker und kann vieles allein machen!)
Ich denke, dann hätten wir für die nächste Zeit Ruhe mit den "großen" Sachen!

Meine Frage war ja hauptsächlich, ob wir relativ realistisch sind, oder ob wir uns da was vormachen!
Und: Ob eine Baufinanzierung auch für die anfallenden Renovierungen aufkommt, denn bei einem Angebot der Sparda müssten wir zwei Kredite aufnehmen- einmal für den Kauf ansich und dann für die Renovierung!
Deshalb frag ich...

Liebe Grüße zurück!
Maria

Beitrag von schneeglitzern 17.02.11 - 14:41 Uhr

Die Sparda hat da sehr genaue Richtlinien. Veruchs mal bei einer anderen ortsansässigen 'Bank.

Gruß
Schneeglitzern

Beitrag von schneeglitzern 17.02.11 - 12:10 Uhr

Das mit den 65000 EUR halte ich auch für fraglich. Oder ist das Haus sanierungsbedürftig?

Rechnung:
3000,-- einnahmen
+ Kindergeld
3184,--

Ausgaben:
Lebenshaltung 750,-- für 2 erw.
180,-- für ein Kind
2 Autos 500,--
Nebenkosten Wohnhaus 400,--
Kreditrate ca. 500,--
+ Versicherungen die nicht für das Wohnhaus sind
+ andere Verbinchkeiten

So in etwas würde eine Bank rechnen.

Gruß
Schneeglitzern

Beitrag von conny3006 17.02.11 - 13:14 Uhr

Hallo Maria,

na von solchen Grundstücken kann man hier nur träumen...

Wir bauen gerade auf 408qm Grundstück...allein das Grundstück (was mega günstig ist in BW) kostet uns 70.000 Euro

Allerdings verdient mein Mann alleine mehr als ihr 2 zusammen....er trägt das Haus ganz alleine....wir haben 2 Kinder bei uns, das dritte ist unterwegs...und für 2 Kinder zahlt er Unterhalt.

Wir haben auch eine 100% Finanzierung, allerdings bis auf das Haus dann keinerlei weitere Kredite, alles gehört uns.

Die Bank wird es durchrechnen...Wieviel Ihr als Familie verbraucht ect....meine Vorrednerin hat das schon schön geschrieben.

Ob die 100.000 reichen, kann man nie wissen, da ein Loch aufmachen und stopfen, da fällt ein anders auf...
Eine neue Küche kostet gut und gerne schon mal 10.000 Euro

Ihr müßt Notar, Finanzamt, Grundgebühren und Erwerbssteurn zahlen (wir zumal bei Neubau)
Aber wozu so ein riesen Grundstück, jährlich werdet ihr dafür Bluten müßen, so schön sich das auch alles anhört.
Wenn ihr schon in einer so günstigen Ecke wohnt, sucht lieber weiter und neht nicht das erst Beste Objekt.

Geht doch mal zur Bank und last Euch ausrechnen, was mit eurem Gehalt machbar wäre...dann wisst ihr womit ihr rechnen könnt.

Vergess nicht, wenn das Haus so alt ist, Ölheizung (bricht euch das Genick)...Bäder neu? Küche, Geräte anschaffen...Heizung erneuern, Fenster, Dämmung, Dach...das ist ein Fass ohne boden,ihr werdet auf eine Baustelle leben und das jahrelang.

Sorry, etwas lang und viel geworden, hoffe trotzdem etwas geholfen zu haben.

Ja Hellhörigkeit kennen wir auch, obwohl das Haus nur 2 Jahre alt ist, aber die unter uns sind der Hammer, wir hören einfach alles im Haus...

Liebe Grüße C.

Beitrag von maju84 17.02.11 - 13:38 Uhr

Hallo,
danke für deine Antwort!
Also: Das Grundstück soll schon in etwa 2000-3000m² haben, weil wir ein oder mehrere Pferde halten wollen und auch so Tiere anschaffen wollen, denn wir streben einen kleinen "BAuernhof" an:-)

Was den Zusatnd des Hauses betrifft, so weiß ich, dass die beiden Bäder 1999 neu gemacht wurden, auch die Wasser- und Abwasseranlage. Zudem hat das Haus relativ neue Fenster 1999, eine neue Heizungsanlage 2000.
Also finde ich, sind schonmal viele richtig heftige Kostenstellen vorerst ausgeräumt... (auch wenn man nie weiß, was noch kommt)
Was wir gern machen würden, ist das Dach samt Fertigstellung des Dachgeschoss-Ausbaus!
Und deshalb wollen wir halt nicht nur den Kaufpreis als Kredit, sondern 35.000Euro Puffer!
Ich denke, davon kriegt man noch bissel was hin, vor allem, wenn mein Mann das Dach so gut wie allein macht! (Er arbeitet nebenbei bei einer Dachdeckerfirma eines Verwandten!)

Naja... und das erstbeste Haus ist es definitiv nicht!!!
Wir haben uns jetzt ein gutes Jahr mit dem Gedanken getragen, verschiedene Häuser in Betracht gezogen, aber nichts hat uns so gefallen, wie dieses Anwesen!!!
Wir haben uns schon ein Stückchen verliebt in dieses Haus mit all seinen grundstücklichen Vorteilen;-)

Naja, vielleicht hat ja doch jemand aus Erfahrung einen Tip für einen guten Kreditanbieter, den wir mal kontaktieren können, denn unsere Hausbank (Sparkasse) gewährt uns keinen Kredit, weil wir keine 10-20% Rücklagen haben:-(

Liebe Grüße
Maria

Beitrag von kaminrot 17.02.11 - 15:05 Uhr

Hallo!

Wie hoch ist denn die Grundstückssteuer bei so vielen qm?

Die Heizung ist von 2000, das sind auch schon 11 J. und da kommen bestimmt bald die ersten Reparaturen oder sogar Austausch in einigen Jahren.

Ob ihr mit 35000€ hinkommt für einen Dachausbau inkl. neuem Dach, weiß ich nicht.

Bedenkt, dass beim Hauskauf Notar-, Grunderwerbs- und evtl. Maklerkosten auf euch zukommen!
Auch die Nebenkosten und Hausversicherungen sind um ein vielfaches höher!

Wenn ihr zudem noch Pferde halten wollt (die gibt's ja auch nicht umsonst) und noch andere Tiere, habt ihr euch sicher schon Gedanken um Tierarztrechnungen, Futterkosten und Versicherungen gemacht, oder?

Ihr könntet mal bei der ingDiba oder der interhyp nachfragen, ob die euch einen Kredit vermitteln können.

Gruß, k.

Beitrag von conny3006 17.02.11 - 17:02 Uhr

Hi,

ah ok, Pferde brauchen Platz, ganz klar.

Also eine "normale Bank" will 10% EK haben zumindest hier bei uns im Süden.

Wir bauen ein Fertighaus und der Finanzierer ist dabei, völlig unabhängig.
Er hat bei der Bank für uns das beste herausgeholt.
Wir sind bei der DSL Bank mit der Hausfinanzierung, ein Abkömmling von der Postbank.
Unser Finanzierer sagte uns auch das zu 90% mittlerweile 100% Finanzierungen sind. Nicht jeder erbt, hat viel Geld und spart auch noch...alles geht nicht.

35.000 für Dachausbau, keine Ahnung, leider fehlt mir da so das räumliche Denken...nur Dachpfannen....aber Ausbau?
Habt ihr das Bad schon egsehen....selbst wenn 99 neu gemacht, wenn es Leute um die 40-50 waren, dann ist es vielleicht beige...hellbalu...das gefällt auch nicht jedem.
Mein Mann hatte mit seiner Freundin auch 5! Jahre ein Haus von Grund auf saniert.Nie wieder sagt er...das eine Loch aufmachen, das andere stopfen, immer wieder und jedes WE am Bau...alles neu gemacht...aber jetzt reissen auch schon die Fugen...

Ich bin in einem Bauforum hier bei Urbia...und die sie dort sanieren, müßen fast meist das doppelte nochmal aufnehmen.

Das mit der Heizung stimmt auch, ist es Gas? Aber auch 11 Jahre alt...nach 15 Jahren fangen die meisten Probleme an.
Wir heizen mit einer Luft Wasser Wärme Pumpe.
Wir wollten kein Gas oder Öl.

Wenn ihr saniert bekommt ihr auf jeden Fall bestimmte Gelder von der KfW Bank wenn ihr euch an spezielle Auflagen haltet...Lakra Gelder werdet Ihr leider nicht bekommen, da kein EK vorhanden, die wollen EK sehen.

Puh, echt schwierig euch da etwas zu raten...
Würde mal das Haus in Ruhe anschauen...was muss wirklich gemacht werden, kennt ihr jemanden der Ahnung hat (ein Architekt z.b.) den würde ich mitnehmen, der soll euch sagen was man machen muss, der weiss wo man genau hinsehen muss und was euch erwartet...

Alles Gute #klee#winke

Beitrag von wemauchimmer 17.02.11 - 15:15 Uhr

Na, also Ihr habt mit Kindergeld so ungefähr 2500, 2600 im Monat zur Verfügung, müsst davon leben, zwei Autos unterhalten und noch ein vermutlich altes, großes, Haus unterhalten?
Das ist aber schon recht ambitioniert.

Grundsätzlich würde Eure Dachfinanzierung wohl als nachhaltige Investition anerkannt werden und könnte somit mitfinanziert werden. Jedoch würde Eurer Kapital gerade mal für die Erwerbsnebenkosten (Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer) reichen, bzw. nicht mal falls noch Maklergebühren anfallen. Somit handelt es sich tatsächlich um eine 100%-Finanzierung, evtl auch noch schlechter. Da ist die Auswahl an Banken, die mitspielen schon eher klein. Und die Zinsen sind vergleichsweise hoch und teuer. Und das Risiko für Euch ist groß. Wenn Ihr den Kredit nicht bedienen könnt, ist nicht nur das Haus weg, sondern Ihr sitzt zudem auf absehbare Zeit noch auf einem großen Schuldenberg.

Überlegt doch mal, ob folgender Weg gangbar wäre: Ihr handelt die Verkäufer auf 60.000 runter, kauf das Haus wie es ist und nehmt nur die 60.000 auf. Mit einer monatlichen Rate von 500€ hättet Ihr es in ca. 14 Jahre abgezahlt bzw. in ca. 10 Jahren so weit abbezahlt, daß Ihr problemlos eine Hypothek für ein neues Dach aufnehmen könntet, ohne irgendwelche Klimmzüge. Setzt natürlich voraus, daß Ihr mit dem aktuellen Zustand des Hauses eine Weile leben könnt. Aber manchmal ist es halt besser, sich den Realitäten zu beugen anstatt unvernünftige Risiken einzugehen.
LG

Beitrag von maju84 17.02.11 - 15:36 Uhr

Ja,
also wie hoch die Grunstückssteuer ansich ist, ahb ich jetzt grad nicht im Kopf- muss ich mal nachforschen...
Was du vorgeschlagen hast klingt vernünftig. Müssen halt nur sehen, dass wir irgendwie in das alte Dach n Dachfenster integrieren, wenn wir wenigstens das Schlafzimmer nach oben verlagern und das fertige ausbauen, so nach und nach!
Das Dach an sich hält wahrscheinlich noch ein paar Jährchen.
Und ich hatte eigentlich auch vor, dem Makler zu sagen, dass ich das Haus nehmen würde für 55.000Euro. Es steht seit ca. 1Jahr leer und ist in absehbarer Zeit auch nicht vermittelbar, so die Eigentümerin, da in diese abgelegene Gegend halt kaum jemand hinziehen möchte. Es ist nur ein ca.100EW-Dorf, dafür muss man geboren sein:-p

Naja, ich werds vielleicht wirklich mal bei der INGDiba versuchen- die hat mir im Internet auch schon ganz gut gefallen mit ihrem Auftritt.

DANKE dir erstmal!
Liebe Grüße
Maria

Beitrag von shera01.05.00 17.02.11 - 15:36 Uhr

Hi

schreibt eure kosten etc. alles genau auf. Macht termine bei verschiedenen banken und holt euch angebote ein.

Das Dach mit in die fiannzierung zu nehmen sollte kein problem sein.

Hast du es schriftlich das du als beamtin übernommen wirst?

Haben keine 100% finanzierung machen müssen.

Aber die ksoten die auf einen zukommen sind schon enorm.

Mein mann und ich verdienen 2.800€4.000€ wechselt jeden monat
Mein gehalt wurde alleridngs noch nichtmal reingerechnet (wollten wir nicht)

500€ zaheln wir jeden monat ab insgesamt zahlen wir für unser haus (warm) 1050€ .
trotzdem wollte die bank von meinem mann eine risiko lebensversicherung falls etwas passiert das ich nicht alles verlioere bzw. die bank ihr geld bekommt.

Unsere finanzierungssumme sind 102.000 von der NRW Bank zu 0% zinsen (momentan)

und 84.000 € von unsere hausbank Volksbank

Also schon ziemliche summen.

Bekannte haben sich vor kurzem ein haus gekauft etwas älter wie eures.

Es hieß kamin ist erneuert worden etc.
naja ende vom lied ist wird noch lange dauern bis das haus kein geld mehr frisst.

Überlegt es euch gut, klar eigenes haus ist ein traum. Wir hätten auch egrne ein freistehenden einfamilienhaus gehabt mit großem grundstück etc. haben jetzt ein reiheneckhäuschen) aber man muss realistisch sein was kann man sich leisten
Kann man wenn mal 2 monate gehalt wegfällt das haus trotzdem halten?

lg

Beitrag von maju84 17.02.11 - 15:47 Uhr

Also, dass ich übernommen werde, steht fest- allerdings ob die Verbeamtung bleibt, steht in den Sternen. Dafür ist aber mei Übernahmegehalt im öffentlichen Dienst trotzdem um einiges höher als mein Beamtengehalt jetzt! (ca.1800-2200Euro netto) Wir als Förderschullehrer werden da gut bezahlt...

Naja ansonsten ist das nicht nur so n Traum von uns- es ist halt einfach meine Einstellung, dass es doch weggeschmissenes Geld ist, 500Euro Miete zu zahlen, für eine Wohnung, in der man nichtmal richtig leben kann, wenn mann zu annähernd den gleichen Konditionen ein eigenes Haus abbezahlen kann, worin ich mich frei entfalten kann, mein Sohn einen Hof zum Spielen hat und wir irgendwann vielleicht auch unseren kleinen Bauernhof haben werden!#verliebt

Ich denke bei Eurer Riesensumme, seid ihr mit 1050Euro im Monat garnicht so schlecht bedient. ABer wenn wir "nur" 80.000-100.000Euro aufnehmen, dann denke ich nicht, dass das sooooo verrückt ist, oder?

Aber vielleicht täusche ich mich auch und wir sollten die ganze Sache momentan lassen...:-(
Das ist alles ganz schön kompliziert...
Aber ich dachte immer wer nicht wagt, der nicht gewinnt...
Damit bin ich bisher sehr gut gefahren: Habe geheiratet, obwohl wir kein Geld hatten und nur Nachteile finanziell, habe mein Kind während des Studiums bekommen, obwohl alle gesagt haben, dass das bei unserer finanziellen Situation etc. absoluter Wahnsinn wäre und nun das mit dem Haus ist auch wieder so eine "Absprung-Geschichte"

Oh man, SCHWIERIG #schwitz
Liebe Grüße
Maria

Beitrag von shera01.05.00 17.02.11 - 18:09 Uhr

Hi

Dan holt euch angebote ein.

Wir wohnne zur zeit noch in der alten wohnung und sind gerade mehr oder weniger im umzug#schwitz

die nebenkosten werden hier immer höher /bzw auch heizkosten etc. so zahlen wir für die wohnung bald an die 900€ und müssen imer noch mit ner nachzahlung an gas rechnen. Zieht hier wie hechtsuppe..

für usner haus wären es dann zwar 200-400€ mehr wie für die wohnung(ich rechne lieber großzügig) aber dafür ahbenw ir etwa s eigenes.

Mein mann und ich müssen zudem auch noch ein kredit abbezahlen, hatten also auhc nicht die idealen voraussetzungen. zudem ging während des örderungsantrages noch mein auto kaputt , mein papa war so lieb das über seinnen namen finanzieren zu lassen.

Viele haben zu uns gesagt 38 jahre abbezhalen das ist doch irrsinn. Hbane erst mal lange laufzeit genommen und werden aber immer mehr abbezahlen also das wir auhc in 10 jahren noch beii den 1100€ bleiben etc. so sind wir auch schneller fertig etc.


Ich lebe auch nahc dme motto no risk no fun;-)

also wie gesagt angebote einholen überlegen ob das fiannziell klappt bite mit versicherungen absichern, gebäudeversicherung hausrat für dne hauptverdiener lebens bzw. risiko versicherung das nichts durch ein schicksalschlag passieren kan und dann gehts los;-)

Beitrag von sternschnuppe215 17.02.11 - 16:23 Uhr

es gibt genügend Banken die das finanzieren... Eurer Einkommen reicht aus ... aber die Erwerbsnebenkosten 5% vom Kaufpreis u. ggf. Makler müsst Ihr aus Sparguthaben bestreiten...

Die Monatsbelastung für 100 TEUR wird bei ca 520 EUR mtl. liegen...

#winke

Beitrag von maju84 17.02.11 - 17:11 Uhr

Hast du nen Tipp, an welche Bank wir uns wenden können?
Wäre ja nicht so viel mit ca 520Euro!
Das ist auf jeden Fall machbar!
Wäre lieb, wenn du nochmal antwortest!
DANKE:-D

Beitrag von sonne_1975 17.02.11 - 16:32 Uhr

Zusätzlich noch eine Überlegung: ihr zahlt jetzt 500 EUR WARMmiete, d.h. die Nebenkosten schon drin. Die Nebenkosten für so ein altes grosses Haus (Stichwort keine Dämmung) sind ziemlich hoch, es werden mind. 300-350 EUR monatlich sein. Zusätzlich zu eurer Kreditbelastung von ca. 500 EUR.

Grundsätzlich ist es natürlich machbar, allerdings weiss ich nicht, was ihr für Benzinkosten bei so einem Kaff haben werdet.

Bei uns bleibt für 4 Personen nach Abzug aller Fixkosten (Kredit, grosse Sparraten für Sondertilgung, viele Versicherungen, Altersvorsorge, Nebenkosten usw) noch ca. 900 EUR zum Leben und das reicht gut.

Allerdings halten wir keine Tiere, das wird teuer, aber das muss ja bei euch nicht jetzt gleich sein oder?

LG Alla

Beitrag von maju84 17.02.11 - 17:07 Uhr

Stimmt,
das mit den Tieren ist n Traum, den wir über die Jahre halt verwirklichen wollen- aber jetzt erstmal nicht!
In den 500Euro Miete ist nicht alles an Nebenkosten drin, die beinhalten nur eine Pauschale für Wärmekosten- wir haben immernoch einen Abschlag zu zahlen anhand dessen, was wir halt real verbrauchen!
Also ich denke, bei uns sind momentan so 700Euro im Monat machbar und es werden ab Ende des Jahres auf jeden Fall mehr, also so 1000Euro (wenn ich meinen festen Job dann endlich mit höherem Einkommen habe!)

Also, du hast mir grad wieder bissel Mut gemacht!
Wir werden uns also nochmal paar Angebote machen lassen und versuchen die Renovierungskosten auf einem Minimum zu behalten und den Preis noch bissel zu drücken...
Wir werden ja sehen...

Beitrag von conny3006 18.02.11 - 16:38 Uhr

Hi,

habe gestern einen Beitrag in der Zeitung über Sanieren gelesen.
Wisst Ihr noch wer der Vormieter war...denn in der Zeitung steht, das man alte Häuser nur mit einem Energiepaß kaufen solltet....

Ohne den, Finger weg.
Die letzten Heizkostenabrechnungen zeigen lassen-ganz wichtig.

Liebe Grüße

Beitrag von littlequeen 18.02.11 - 09:14 Uhr

Das wäre ja eine ca 160% Finanzierung, ich denke das wird schweirig und vor allem teuer. Also die Summe an sich wird nicht das Problem, 100.000 dürftet ihr stemmen können,wenn ihr gut kalkuliert.Aber im Verhältnis zum Hauswert wird es teuer, da alles was über 100% geht sich deutlich in höheren Zinsen wieder findet, da die Bank dafür ja keine Sicherheit hat. - wenn sie es überhaupt machen.

Zwar können Sanierungsarbeiten z.B. über KfW etc. finanziert werden aber da gibt es bestimmte Auflagen für.

Ich würde euch auf jden Fall raten zu vergleichen , vergleichen, vergleichen, da sind schnell ein paar tausende oder sogar 10 tausende euro gespart dadurch das man einen anderen kredit nimmt.

Bedenkt auch das zu dem Kaufpreis und den Nebenkosten von denen jeder spricht (Notar, grunderwerbssteuer, makler) auch noch weitere Nebenkosten kommen, Grundbuchvormerkungen und Löschung dieser,Grundbucheintrag, Einsicht Grundbuch, etc. etc. bei uns beläuft es sich mittlerweile auch nochmal auf so 1-1,5 Teuro an Kleinkram. Ohne das wir etwas für das Haus gekauft haben, denn wenn man einmal gekauft hat und die renovierungspläne reifen kommt auch noch einiges dazu ;)

Außerdem die doppelbelastung Miete/Hauskredit wenn man das Haus schon gekauft hat, aber noch in der wohnung wohnt.

Viel Erfolg für euer projekt!

littlequeen

Beitrag von nica23 18.02.11 - 21:44 Uhr

Hallo,

ich bin mir nicht sicher, ob das alles so realistisch ist.
Ihr habt nicht nur den Kredti, sondern auch entsprechende Nebenkosten.
Pferde kosten eine Menge - Tierarzt und Futter!

Woher hast du die Garantie, dass du übernommen wirst? Sind Lehrerstellen nicht überall knapp?

Neue Bäder und Fenster sind nicht das wichtigste. Wichtig ist der Zustand der Mauern und einiger anderer Dinge - wie ist z. B. die Dämmung, ihr wollte ja nicht das Umfeld heizen.

Denke nicht, dass die Bank einer Finanzierung über 100% zustimmt. Außerdem ist das mit den Zinsen fast unbezahlbar. Notar und Grunderwerbssteuer müsst ihr ohnehin selbst aufbringen.

Wir haben zusammen das 3 - 4 fache eures Gehaltes (keine laufenden Kredite, keine Unterhaltsverpflichtungen und 1 Kind), sind beide Beamte und konnten trotzdem nicht 100% finanzieren. Einige Banken haben uns sogar komplett abgelehnt.

Mittlerweile finanzieren wir 100% - ist allerding ein Neubau und kostet hier in Bayern gut 400 000.

Lasst euch bloß gut beraten. Im Moment hört sich das sehr nach einer unmöglichen Träumerei an.

Wünsche euch Glück, dass es alles so klappt und ihr es ecuh auf Dauer leisten könnt.

Nica