bin voll am heulen.. emotionaler Traum..

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von enyerlina 18.02.11 - 10:42 Uhr

Hallo


ich weiß hier wird´schlimmeres gepostet, ich hatte aber heute einen Traum ich heule schon seit 1 Std.

Mein Vater ist 2007 gestorben.

Heute nacht träumte ich ging ins Krankenhaus wo mein Onkel( der Bruder meines Vaters ) war , der noch aber lebt.

Ich freute mich und stellte ihn einer Schwester stolz vor. Ich drehte mich zu ihm hin und wollte mich bei meinem onkel entschuldigen für etwas was ich jetzt erst begriff wie gut er es mal meinte für etwas.

Er sagte du hast dich doch schon oft bei mir entschuldigt aber dieses mal bitte richtig und nahm mich fest in den Arm. Plötzlich spürte ich ganz fest meinen Vater und es war so echt als hält mich mein Vater im Arm.

Dann sagte er wir sehen uns doch wieder da oben , es war irgendwie so ergreifend emotional und echt.

dann starb mein Onkel und ich sag ihn herausgetragen werden...


sorry musste das mal los werden weil es so intensiv war und ich das Gefühl hatte ich hatte meinen Vater umarmt bin immer noch am rumheulen..

danke fürs lesen

lg enyerlina

Beitrag von stoltze-mami83 18.02.11 - 17:55 Uhr

Hallo

Du sowas hab ich auch schon geträumt aber von meinen Opi.
Ach wie hab ich diesen Traum genossen aber war auch Tagelang traurig und begriff als ich wieder wach wurde wie sehr er mir doch fehlt und ich fragte mich wie soll ich all die vielen Jahre ohne ihn nur weiter bewerkstelligen.

Aber auch wenn es sehr schwer ist ohne ihn und ich ihn schrecklich vermisse irgendwie geht es weiter.

fühl dich mal ganz fest gedrückt.

Beitrag von enyerlina 18.02.11 - 23:01 Uhr

Hey,

es ist ja komischerweisenicht so dass ich traurig bin, es ist als hätte ich IHN gespürt und gerochen und fühle mich jetzt so..

Beitrag von stoltze-mami83 19.02.11 - 18:32 Uhr

Ja das isses ja das hatte ich bei meinen traum auch er war so realistisch ich meine es ging ihm gut er war gesund er lachte wir lachten es war sooooooo wunderschön....und dann wachte ich auf und hatte solche tränen im auge das das alles nur ein traum war aber ich glaube er wollte mir damit sagen das ich mir keine gedanken um ihm machen soll das es ihm gut geht.

Beitrag von 960207 18.02.11 - 18:08 Uhr

Ich drück Dich auch mal ganz fest#liebdrueck
Ich habe auch schon ganz oft geträumt das ich meinen Opi nochmal drücke oder streichele:-(
Mein Opi ist 2010 in Juni verstorben...

Beitrag von mausmadam 19.02.11 - 00:54 Uhr

#liebdrueck

Soetwas habe ich auch hin und wieder

ALs ich 2009 mit den Zwillingen schwanger war, starb beim Opa. Er war wie ein 2. Vater für mich und für mich war es so schwer, Abschied zu nehmen, weil ich die Trauer nicht an mich heran lassen wollte, weil ich dachte, den Zwillingen schadet es. Emotional war das eine doppelte Belastung - denn ein paar mal war es so, dass ich beim Frauenarzt meine Zwillinge wachsen sah und glücklich war, dass sie sich so toll entwickeln - und wenig später saß ich am Sterbebett meines Opas ...

Vor einiger Zeit hate ich ein paar mal das Gefühl, das alles nicht mehr zu schaffen.

Und dann hatte ich zwei- oder dreimal diesen Traum:
Ich ging in das Wohnzimmer meiner Großeltern. Meine Oma saß auf der Bank, mein Opa neben ihr.
Ich erschrak und rief "Opa, du bist doch tot, wie kannst du..." und da sagte er in einem ganz ruhigen Ton "Psssssst....."
Dann nahm er meine Hand und hielt sie ganz fest. Ich spürte seine Wärme und sah auf seine Hand. Er schaute mich an, ich sah in sein Gesicht, sah seine Augen, es war so unglaublich real.
Dann bin ich aufgewacht und obwohl ich die ganze Zeit wusste, dass es ein Traum war (ich wusste im Traum ja auch, dass er tot ist), habe ich stundenlang nur geweint und auch jetzt kämpfe ich mit den Tränen.
Er fehlt mir so sehr.
Aber ich bin glücklich, dass ich ihm zumindest im Traum manchmal nahe sein kann.

Was ich damit sagen will: Lasse im Traum die Nähe Deines Vaters zu. Es ist die einzige Möglichkeit, welche Dir bleibt, ihn noch einmal zu spüren, als wäre er tatsächlich da, ihm noch einmal nah sein.
Geniesse jede Sekunde des Traums, wenn Du seine Nähe spürst und fühlen kannst, dass er da ist. Auch wenn es hinterher so weh tut....

Beitrag von stoltze-mami83 19.02.11 - 22:08 Uhr

.... wie recht Du doch hast.

ich konnte aus deinen zeilen lesen das dir ein Opi auch die welt bedeutet hat.

genauso war es bei mir und es ist auch heute noch so und ich erhoffe jedesmal wenn ich einschlafe das mein Opi mich wieder besucht manchmal glaube ich das er zwar als person also sein Körper nicht mehr unter uns ist aber seine gegenwart immer.

klingt komisch ich weis aber ich glaube fest daran das er manchmal seine Seele auf reise schickt um zu schauen wie es uns so geht denn meistens habe ich solche Träume wenn es mir nicht gut geht seelisch sei es das ich mal wieder großen schmerz habe weil ich ihn soo sehr vermisse oder wegen was anderen aber meistens flehe ich seine gedenkecke an und bitte darum das er mich mal wieder besuchen kommen soll.
ich bin machmal schon sehr verzweifelt so ohne ihn.
er fehlt mir sooo unendlich sehr.
wir waren wie 2 seelenverwandte.

ich werde mich dawegen auch in Psychologischer behandlun begeben weil ich mir erhoffe das der psychologe mir vieleicht etwas helfen kann meiner freundin hat es geholfen sie hat bei einen sehr tragischen unfall ihren mann ihre mutter und ihre erst 5,einhalb monate alte tochter verlohren.

Beitrag von mausmadam 20.02.11 - 03:57 Uhr

Abends bitte ch ihn auch sooft, aber leider waren es erst die male.



Mein Gott, wie schrecklich für Deine Freundin.... Den Mann, die Mutter und das Kind verlieren..... da hätte ich nicht mehr weiterleben wollen :-(

Beitrag von stoltze-mami83 21.02.11 - 17:05 Uhr

Also klingt jetze zwar doof aber anfangs habe ich sehr oft die anwesenheit meines opis gespührt,
ich persönlich denke das er sicher gehen wollte das ich es schaffe ohne ihn aber es ist soooo schwer#heul#heul#heul

wenn ich erlich sein soll hab ich seit dem tod meines opis aufgehört zu leben ich funktioniere eigentlich nur noch.

schlimm oder , ach ich weis auch ned.

was meine freundin betrifft bin ich schon etwas schokiert von ihr es ist noch kein jahr vergangen aber sie ist auf der suche nach einen neuen mann und ist auch schon wieder bereit für nen kind.

ich mein ich freu mich für sie das sie es so gut verkraftet aber komisches isses trotzdem.

Beitrag von lauras_stern 21.02.11 - 19:46 Uhr

Hallo

mir gings mal ähnlich, kurz nachdem mein papa gestorben ist hab ich von ihm geträumt und ich rief nach oben: "hol mich darauf!"
Ich bin weinend aufgewacht und hatte am nächsten Tag keine stimme mehr...
noch heute denk ich oft an diesen Traum zurück. Das war 2003.

Verrückt wie real manche Träume sind....aber im grunde Träum ich gern von ihm...nur leider zu selten...

Beitrag von polarsternchen 22.02.11 - 20:18 Uhr

Hallo enyerlina,

weisst Du, ich glaube ganz fest daran, dass solche intensiven, realen Träume auch tatsächlich passieren! Es mag sich für Dich jetzt vielleicht etwas abgefahren anhören aber es gibt einige Berichte über solche Phänomene. Es kommt immer wieder vor, dass eine verstorbene Seele über einen Traum Kontakt zu einem nahestehenden Menschen sucht. Besonders dann, wenn die Trauer sehr tief sitzt! Ich hatte auch vor ein paar Wochen einen solchen Traum von meinem verstorbenen Vater! Es war ein so wunderschöner, wenn auch trauriger Traum, aber er hat mich in dem, was ich glaube, noch gefestigt! Sei nicht traurig sondern fühle Dich von Deinem Vater umarmt, denn auch wenn das Körperliche geht, so ist die Seele doch eine Energie, die nie verloren geht, auch wenn wir sie nicht mehr sehen können! Und die Seele ist ja schließlich das, was einen Menschen ausmacht!

Liebe Grüße
polarsternchen

Beitrag von gitte212 24.02.11 - 22:22 Uhr

Hallo zusammen,

weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Mir würde es genauso gehen wie euch, aber andererseits ist es schon fast beneidenswert. Meinen Mama ist bereits 2004 und mein Papa 2006 gestorben.
Als mein Papa verstarb, war ich gerade mit Pia schwanger und ich hab die Trauer auch nicht so recht zugelassen. Hatte den Tod meiner Mama ebenfalls noch nicht verdaut.
Wie oft sage ich zu meinem Mann, dass ich so gern wenigstens von den Beiden träumen würde. Ich würde so gern noch mal von meiner Mama gedrückt werden und ihr sagen, wie leid mir manche Sachen tun, die man in seiner Jugend im Hormonwahn so äußert. Ich würde den Beiden auch gern sagen, dass ich jetzt mit einer Menge Abstand und selbst mit Kindern einige Sachen verstehe und nachvollziehen kann und wie sehr ich sie liebe.

Wie auch immer! Es scheint doch eine Art der Verarbeitung zu sein, wenn man von den Liebsten, die von uns gegangen sind, träumt. Ich würde mir an eurer Stelle vermutlich auch die Augen ausheulen. Aber andererseits ist es doch auch total schön, wenn man sie wenigstens im Traum noch um sich hat.

Ich wünsche euch alles Gute und zünde #kerze n für unsere Liebsten an!