Er war doch erst 2 jahre alt ..teil 2

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von teani 21.02.11 - 21:27 Uhr

hallo zusammen ,

erst mal möchte ich mich ganz doll bei euch für die vielen lieben wolrte und kerzen bedanken.
zu meinem ersten thread :
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=3036069&pid=19215437&bid=18

heute auf der arbeit habe ich erfahren was die ursache für den viel zu schnellen tod des kleinen war ....#heul

er hatte eine lungenentzündung :-[
die ärzte haben es , wie es heißt, zu spät erkannt. sie tippten auf eine bronchtis :-[:-[:-[
als sie am montag ins krankenhaus gefahren ist , kam jede hilfe zu spät #heul..sie konnten nichts mehr für den kleinen tun :-[
es ist doch einfach nur zum #heul.... die ärzte sagten mir , es sei eine kleine infektion, sie sollte es ausfiebern ... das fieber wurde immer schlimmer, der zustand auch. habe meine kleine kaum wieder er kannt. als ich im krankehaus ankam, haben die ärzte sofort eine lungenentzündung fest gestellt. das zum thema ärzte.
und dann verlieren unschludige eltern ihre kinder. und das, weil manche leute ihren beruf verfehlt haben. jeder macht fehler, klar.aber doch nicht wenn es um menschen leben geht ...dann darf sowas nicht passieren.

#heul


aber,...was sind das für ärzte???????????????
wie kann man eine bronchitis mit einer lungenentzündung verwechseln?
meine kleine hatte letzten september selber eine lungenentzündung :-(

#heul ich hoffe der kleine jason musste nicht al zu leiden in seinen letzten stunden :-(
ich bin so traurig, das bricht einem das herz

du bist in unerem #herzlich

Beitrag von sisa1978 21.02.11 - 21:45 Uhr

Hi!

Ja es ist schwer zu verstehen, warum solche Fehler passieren.

Unser Kleiner ist wahrscheinlich auch wegen eines Fehlers gestorben, mit nur 5 Wochen. Man lernt irgendwann damit umzugehen und versucht weiterzumachen.

Ich wünsche den Eltern viel Kraft und hoffe der Kleine ist gut dort angekommen wo er jetzt ist.

LG Sina

Beitrag von anyca 21.02.11 - 21:49 Uhr

Schlimm sowas - es soll manchmal tatsächlich nicht so einfach sein, bei kleinen Kindern Lungenentzündungen zu erkennen. Und wir gehen so sehr davon aus, daß jeder Mensch mindestens 80 wird, daß wir sofort die Ärzte verurteilen, wenn es nicht so ist - nicht vergessen, OHNE unsere Ärzte würde immer noch jedes fünfte Kind im Säuglingsalter sterben, wie es noch vor 100 Jahren der Fall war. Nur ist dafür keiner mehr dankbar, das nehmen wir als selbstverständlich hin.

Was ich nicht ganz verstehe ist der Satz mit den "unschuldigen" Eltern. Was wären denn "schuldige" Eltern bzw. wäre es da o.k., wenn die (in jedem Fall ja unschuldigen) Kinder sterben?#kratz

Beitrag von catmanu 21.02.11 - 22:36 Uhr

deine hinterfragungen zu den aussagen finde ich unangebracht.
in schmerz und trauer projeziert man seine wut und sein unverständnis auf die scheinbar schuldigen und denkt ganz sicher nicht über fakten nach.

Beitrag von anyca 22.02.11 - 10:50 Uhr

Der Mutter hätte ich das auch nicht geschrieben, keine Sorge. Aber jemandem, der zwar sicher geschockt ist, der aber das Kind nicht oder kaum kannte, kann man das schon schreiben, finde ich.

Beitrag von teani 23.02.11 - 20:52 Uhr

nicht alles wort wörtlich nehmen ...danke :-p

Beitrag von knutschkugel4 21.02.11 - 22:04 Uhr

#kerze
eine wunderschöne kerze für die maus und dein tread treib mir die tränen in die augen#heul


weil wir hatten das gleiche vor 1,5 wochen mit meiner schwiemu- nur sie hatte echt noch glück



sie war bei uns zu besuch weil die kleinen geb. hatten
donnerstagmorgen ging es ihr ganz schlech -starker husten -hohes fieber
ich sie ins auto zu unseren hochgelobten:-[ Ha
er diag. eine bronchitis - bettruhe und hustentbl
am abend ging es ihr so schlecht das wir sie ins auto gepackt haben und in die nächste klinik sind
dort lag sie 5 tage auf ITS - und sie wussten nicht ob sie die erste nacht überlebt#heul

jetzt liegt sie immer noch in der klinik -die lunge scheint mehr als kaputt-weil sie für min. 6 stunden an eine spez. sauerstoffmaschiene muss


will mir garnicht ausmalen was gewesen wäre wenn wir nicht losgefahren wären#heul#heul#heul


und dann so eine kleine maus - boh wie kann man so eine fehldiag. stellen-eine lungenentzündung muss man doch erkennen und wenn man sich nicht sicher ist muss man eine einweisung machen:-[


#kerze

Beitrag von teani 23.02.11 - 20:54 Uhr

genau das meine ich ... wenn man sich doch nicht sicher ist , wie kann man dann die leute wieder nach hause schicken???
einfach weiter reichen dann is dich okay. lieber einmal mehr gucken als einmal zu wenig #heul

Beitrag von catmanu 21.02.11 - 22:33 Uhr

das ist wirklich ganz schrecklich!!!!!!

aber auch ich habe schon von meiner kinderärztin zu hören bekommen,das eine lungenentzündung bei kindern und babys sehr schwer festzustellen ist.
die lunge klingt wohl immer ähnlich.bei uns erwachsenen ist das anders.
das aber in unserer heutigen so medizinisch fortgeschritten zeit ein kind an einer lungenentzündung sterben muss,ist wirklich dramatisch.man wünscht so etwas niemanden und man selbst möchte so etwas auch nie erleben müssen.
einen trost wird es leider nie geben.
#kerze#stern

Beitrag von myimmortal1977 22.02.11 - 00:12 Uhr

Eine #kerze für den kleinen Mann. Die Geschichte ist wirklich sehr tragisch.

Wie viel Schuld man den Ärzten zuschreiben kann, wird sicherlich im Anschluss noch geklärt werden. Aber generell ist eine Lungenentzündung schwer zu erkennen und b) kann sich ein kleiner Infekt, den Ärzte zurecht als harmlos einstufen, rasant zu einer lebensbedrohlichen Situation entwickeln.

Es gibt etliche Eltern, die Ärzte kritisieren, wenn zu schnell Antibiotika verschrieben wird. Allzu oft steht auch hier bei Urbia, schon wieder Antibiotika, wie oft denn noch..... Und muss ich es geben und und und....

ICH und dazu stehe ich auch, spreche immer beim Arzt ein Antibiotikum an, wenn mein Kind krank ist und relativ hoch fiebert. Auch wenn mir der Arzt sagt, es handele sich wahrscheinlich um einen Virusinfekt.

Die Kinder und auch Erwachsenen, die unter solchen Umständen sterben, sterben meistens nicht am Virus, sondern an einer Co-Infektion, bedingt durch Bakterien. Und das entwickelt sich rasant schnell, binnen weniger Stunden ggf.

Ein Arzt erhält immer nur eine Momentaufnahme von einem Kind. Ggf. fiebert es in dem Moment gar nicht so hoch und stellt zurecht die Diagnose Virusinfekt.

Wie das aber in ganz seltenen Fällen in 10 Stunden aussieht, ist ggf. schon wieder ein ganz anderes Thema.

Nur da kann man leider weder dem Arzt, noch den Eltern einen Vorwurf draus machen. Das kann niemand vorher sehen!

Schlimm genug, dass es so gelaufen ist!

Ein stiller Gruß

Janette

Beitrag von michi0512 22.02.11 - 06:56 Uhr

Mich verwirrt dass Du mal in der Ich-form, und dann wieder in der Sie-Form schreibst....

Beitrag von nalle 22.02.11 - 08:36 Uhr

Das war auch mein erster Gedanke und ich musste den Text mehrmals lesen,weil ich dachte : DA PASST DOCH WAS NICHT !

Beitrag von wolke7000 22.02.11 - 08:38 Uhr

Was mir aufgefallen ist


"er" hatte eine lungenentzündung


. habe "meine kleine" kaum wieder er kannt. als ich im krankehaus ankam, haben die ärzte sofort eine lungenentzündung fest gestellt. das zum thema ärzte.

Was nu Junge oder Mädchen ??

Beitrag von jasmini77 22.02.11 - 09:00 Uhr

ihre Tochter hatte wohl auch eine Lungenetzündung.. etwas wirr geschrieben

Beitrag von catblue 23.02.11 - 09:05 Uhr

Ich habe mich auch drüber gewundert, doch beim zweiten Mal, habe ich daraus gelesen, dass ihre Tochter auch eine Lungenentzündung vor einigen Wochen hatte und sie ihre Tochter nicht erkannt hat.
Sie hatte die Lungenentzündung ihrer Tochter revou passieren lassen mit der Überlegung was hätte passieren können!
Der Stern ist ein Junge namens Jason!

Wünsche allen viel Kraft, die den Kleinen kannten, besonders natürlich den Eltern!

Beitrag von teani 23.02.11 - 20:57 Uhr

der "junge" ist von meiner bekannten .... der kleine mann iust an der lungenentzündung verstorben ...

die kleine , ist meine tochter. die im september selber mit einer lungen entzündung im kh lag ....
sry wegen das durcheinander.

Beitrag von gisele 22.02.11 - 14:42 Uhr

das gleiche ist mir auch aufgefallen,vielleicht vor aufregung??
ich meine mal ich und mal sie#schwitz
traurige geschichte:-(

Beitrag von arwen1979 22.02.11 - 12:06 Uhr

Hallo!
Erst mal eine #kerze für den kleine Mann
Ich finde es doof die Ärzte zu verurteilen denn eine Lungenentzündung kann sich aus einer Bronchitis nur in wenigen Stunden entwickeln. Dabei ist ie frage wie er den kleinen Untersucht hat mit alleine Abhören kann man eine Lungenentzündung auch oft bei Erwachsenen nicht erkennen röngen und Blutuntersuchungen sind da dann nur ausschlag geben wenn der arzt das gemacht hat trieft ihm keine schuld. Ausserdem ist es echt selten das eine fölig gesundes Kind an einer Lungenentzündung stierbt meine Sohn ist vor fast 8 Jahren an einer Lungenentzünung gestorben aber er hatte auch Krebs und sein Körper war durch die Krebsbehandlung geschwächt.
Gruß arwen

Beitrag von gisele 22.02.11 - 14:44 Uhr

das tut mir leid mit deinem sohn:-(
stillen gruss,nadine

Beitrag von stefannette 22.02.11 - 14:19 Uhr

Wie schrecklich für die Eltern#kerze. Mir wird ganz schlecht wenn ich das höre!Sie tun mir unendlich leid!:-(
Allerdings hab ich diesen Winter schon von vielen Leuten gehört die Lungenentzündung hatten. Auch eine Freundin von mir ist mit ihrem 5 Jährigen Sohn im KH deshalb. Er hatte tagelang Fieber und ist ständig (von verschiedenen Ärzten) abgehört worden.Nie hat man was verdächtiges gehört.
Erst eine Blut und Röntgenuntersuchung hat das Ergebnis gebracht. Es scheint also wirklich sehr schwer zu sein, das (allein durch abhören) zu Diagnostizieren!!

Beitrag von scrapie 23.02.11 - 11:00 Uhr

Hi,

ich denke auch nicht, dass es die Schuld der Ärzte war. Meine Kleene hat sehr häufig Bronchitis und letztes mal waren wir beim KiA und es wurde wieder inhaliert, Blut abgenommen, Spasmomukosolvan verschrieben usw... halt der ganze Kram. Die Entzündungswerte waren "normal" für eine Bronchitis.

Am nächsten Tag ging es ihr immer noch nicht besser, der Saft hat nicht angeschlagen, das inhalieren am Vortag hat zwar am Vortag was gebracht, aber es wurde wieder schlimmer... nur durch Zufall, weil es Freitag war, bin ich nochmal zum KiA gegangen um sie nochmal durchchecken zu lassen vor dem Wochenende (sonst hätte ich noch einen Tag gewartet) ... also wieder inhaliert, wieder Werte gemessen und die Entzündungswerte sind über Nacht so heftig hochgeschlagen, dass es uns ins Kh geschickt hat wegen Bronchopneumonie... es ging so schnell - gestern noch eine Bronchitis, heute eine Lungenentzündung!

Hätte das WE nicht vor der Tür gestanden, wer weiß, was dann passiert wäre#zitter

Deswegen sollte man nicht vorschnell urteilen. Ärzte sind keine Götter und keine Wahrsager. Es sind auch NUR Menschen.

Trotzdem eine #kerze für den kleinen Mann. Niemand hat verdient, so früh sterben zu müssen:-(

Beitrag von sternchen88 25.02.11 - 16:13 Uhr

Wie war das noch ???

Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein .......#contra

Beitrag von eishaendchen80 25.02.11 - 21:57 Uhr

erst mal alles alles gute für die Mami. Auch wenn es ihr nicht sehr hilft.

Mein Mann ist vor beinahe 14 Tagen auch dem Sensenmann noch vom Karren gesprungen.

Er hatte auch eine böse Lungenentzündung, noch eine Nacht ohne medizinische Hilfe und wir wären nun ohne ihn.

es war eine atypische Lungenentzündung und man kann sie sehr leicht mit einer Grippe verwechseln.
Ich habe es förmlich gerochen bei meinem Mann das es keine Grippe war wie der Hausarzt meinte.

Eine Lungenentzündung lässt sich nur mit Thoraxröntgen bzw. CT und Blutanamnese komplett ausschliessen.

Ich wünsche euch viel Kraft. Ich hätte sie nicht, das weiß ich.