1 Kind stillen oder nicht?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von zappelbrinchen 24.02.11 - 14:48 Uhr

Hallo zusammen, wie handhabt ihr das stillt ihr oder nehmt gleich Flasche..

Danke für eure Antworten.. Lg

Beitrag von mariju 24.02.11 - 14:50 Uhr

Ich habe gestillt, war für mich auch nie eine Frage. Aber ich wollte nie lange stillen und habe nach 3 Monaten angefangen abzustillen und mit 4 Monaten war dann alles weg.
Aber ich denke das ich beim nächsten Kind länger stillen werde. Erst als ich abgestillt habe ist mir wirklich klar geworden wie sehr mir das doch gefallen hat.

Beitrag von nele27 24.02.11 - 14:56 Uhr

Hi,

möchtest DU stillen??
Das ist doch viel wichtiger, als das was wir gemacht haben :-)
Wenn Du zweifelst und Bedenken hast, dann schieß los, hier kann Dir bestimmt jemand antworten.


Zu Deiner Frage: Ich stille nun das zweite Kind. Für mich ist Stillen so wichtig, dass ich bei meinem Großen sogar über ein halbes Jahr abpumpen in Kauf genommen habe, da ich nach 3 Monaten Vollzeit gearbeitet habe.

LG, Nele

Beitrag von zappelbrinchen 24.02.11 - 15:18 Uhr

Hallo Nele, bevor ich schwanger war habe ich immer gesagt möchte stillen. Doch nun habe ich bedenken und auch Angst.

Habe ziemlich große Brüste und sie sind sehr empfindlich, nun mache ich mir meine Gedanken wg Schmerzen, ob es überhaupt klappt usw..

Lg

Beitrag von nele27 24.02.11 - 15:29 Uhr

Ich hab auch große Brüste und bin vor allem total weinerlich, wenns um Schmerzen geht #hicks

Und ja, am Anfang war es tatsächlich recht unangenehm., die ersten 6 Wochen um genau zu sein. Das will ich hier nicht beschönigen.
Aber die Vorteile überwiegen trotzdem, wenn man die erste Zeit durchgestanden hat.
Viele schwärmen ja richtig davon nach der ersten Zeit

Außerdem gewöhnt man sich nach Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett etc daran, dass immer mal was ziept und zwickt, sodass man auch härter mit sich selbst wird. Ist zumindest meine Erfahrung.

Kauf Dir am besten "Das Sillbuch" von Hannah Lotthrop und achte von Anfang an aufs richtige Anlegen und Ruhe. Wenn Du Vertrauen in Deinen Körper hast, wird das schon!

LG

Beitrag von caylan-81 24.02.11 - 14:58 Uhr

Stillen, was sonst;-)

Beitrag von redrose2282 24.02.11 - 15:02 Uhr

huhu

meine große hab ich gestillt (10 monate)
der kleine bekommt flasche (keine lust gehabt zu stillen)

lg red

Beitrag von nele27 24.02.11 - 15:08 Uhr

Darf ich fragen, warum Du beim 1. Kind Lust hattest (und das auch relativ lange) und beim 2. nicht??
Hat sich Deine Situation geändert oder fandest Du das Stillen beim 1. so schrecklich??

LG, Nele

Beitrag von redrose2282 24.02.11 - 15:11 Uhr

1. nach 8 wochen wieder arbeiten gegangen und
2. wollte ich einfach meinen körper für mich haben.

klingt egoistisch, aber ich fühl mich auch unabhängiger. und mir gehts gut damit.

ich stehe auch total hinter meiner entscheidung.

Beitrag von nele27 24.02.11 - 15:14 Uhr

Ich hab Dich ja auch nicht angegriffen :-)

Ich bin bei meinem Großen nach 11 Wochen voll arbeiten gegangen... war auch oft kurz davor, Flasche zu geben. Versteh das also ganz gut.

LG

Beitrag von redrose2282 24.02.11 - 15:17 Uhr

hab ich auch nicht als angriff genommen ;-)

hab den kurzen auf dem arm #verliebt

arbeite auch vollzeit und der papa hat elternzeit. aber heute hab ich frei und genieße die zeit mit den kindern.

muss los die große aus der kita holen.

lg

Beitrag von anjo94 24.02.11 - 15:05 Uhr

Hallo,
eigentlich hätte ich gerne gestillt. Zumindest habe ich das immer ab der Schwangerschaft gesagt.

Habe dann auch die ersten 14 Tage gestillt.
Wäre ich nicht auf Unterarmstützen gelaufen und hätte ich nicht zwei OP's vor mir gehabt, hätte ich die Kleine auch länger gestillt.
Es ging mir aber viel zu viel durch den Kopf und ich habe es einfach nicht konsequent durchgezogen.
Im nachhinein war es das Beste für mich und die Kleine, dass wir letztendlich nicht gestillt haben (hat aber einfach mit meinem Gesundheitszustand zu tun gehabt).

Du musst für dich entscheiden, ob es nicht nur für das Kind, sondern auch für dich das Beste ist, zu stillen.
Stillen ist meiner Meinung nach noch immer die erste Wahl.
Sollte es aber nicht klappen oder wenn du meinst, dass es nicht das Richtige für dich ist, ist die Flasche auch OK für das Kleine.

LG

Beitrag von aleunami 24.02.11 - 15:06 Uhr

Bei meinem Großen hat es nach nem Kaiserschnitt leider nicht geklappt und ich musste von anfang an zufüttern und nach ca. 3 Monaten wollte er die Brust dann gar nicht mehr trotz Stillberaterin etc.. Diesmal bei meinem zweiten Baby hats nach einer spontanen Geburt sofort super geklappt und ich finde es viel praktischer vor allem Nachts muss man nicht erst alles zusammenmischen und auf die Temp. achten es geht ganz schnell wir werden beide gar nicht richtig wach auch dank dem Babybaybettchen ich finds super. Auch unterwegs hab ich nur "kleines Gepäck" also nicht wie beim ersten Thermoskanne, Fläschchen, Pulver etc. sondern nur eine Windel ein paar Tempos und evtl. Wechselklamotten.
Hatte halt beim Großen schon früh mehr Freiheiten und konnte auch mal 3-4 Std. unterwegs sein ohne schlechtes Gewissen wenn Papi oder Omi aufgepasst haben. Trotzdem wenn ichs mir aussuchen müßte auf jeden Fall stillen.

Beitrag von crumblemonster 24.02.11 - 15:45 Uhr

Hallo,

mein Großer bekam 11 Tage lang die Brust. Er hätte gern weitergestillt (ich auch), aber aufgrund von Streß hat es alles nicht mehr geklappt. Der Kleine bekam von Anfang an die Flasche. Anfangs habe ich gepumpt und es klappte auch gut. Aber nach 14 Tagen bekam ich eine so fiese Brustentzündung, daß auch das nicht mehr ging.

Die Kleine habe ich bis gestern (12,5 Wochen) ausschließlich gestillt. Ich hätte auch gern weiter gemacht. Aber es zeichnete sich jetzt schon ab, daß die Milch nicht mehr reichhaltig genug für sie war. Und seit gestern ist die Milch auch noch 'weg', so daß sie dann jetzt zum Flaschenkind wird.

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich das jetzt handhabe. Eine Milchpumpe habe ich auch da und habe dann gestern und heute Vormittag nach jeder Mahlzeit noch gepumpt (erst stillen, dann zufüttern, dann pumpen). Aber ich muß gestehen, das streßt mich doch sehr. Also schaue ich mir das jetzt noch eine Woche lang an mit erst stillen und dann zufüttern. Wenn sich da nicht wesentlich was tut, dann werde ich sie auf Flasche umstellen.

Aber für mich hat sich nie die Frage gestellt, ob ich es nicht erst versuche.....
Und auch bei den Jungs bzw. jetzt bei der Kleinen.... wenn es Probleme gab, habe ich erst noch versucht, sie zu lösen.

LG

Beitrag von wir3inrom 24.02.11 - 19:14 Uhr

~Aber es zeichnete sich jetzt schon ab, daß die Milch nicht mehr reichhaltig genug für sie war.~

Darf ich fragen, worin sich das bemerkbar machte?
Völlig wertfrei nachgefragt.

LG
Simone

Beitrag von crumblemonster 24.02.11 - 19:32 Uhr

Hallo,

er war zu dem Zeitpunkt etwa 8 Tage alt und trank alle 1,5 Stunden an der Brust. Fand ich auch völlig iO, ihn nach Bedarf zu stillen. Wir hatten dann mal Stillproben gemacht und zu diesem Zeitpunkt trank er jedesmal gut 100 ml trank (was schon recht viel ist für dieses Alter), aber scheinbar wurde er nicht so satt, daß er nicht gleich wieder trinken wollte. Leider nahm er dann innerhalb der nächsten Tage auch ab statt zu.

Ich hatte extrem viel 'seelischen Streß' (es gab viele Probleme mit meiner damaligen Arbeitgeberin) und das wirkt sich ja leider sehr auf die Milch aus. Leider war auch kein Ende in Sicht. Die ganze Situation zog sich gut 1,5 Monate (eigentlich die ganze Mutterschutzfrist nach Geburt) und da war 'der Zug' für einen erneuten Stillansatz leider 'abgefahren'.

LG

Beitrag von crumblemonster 24.02.11 - 19:35 Uhr

.... man muß einfach mal genauer lesen.....

Jetzt bei der Kleinen ist es so, daß sie sowieso nur wenig trinkt (max. 100 ml pro Mahlzeit). Sie kam seit einer Woche auch häufiger als die 3 Stunden, trank dann auch länger und an beiden Seiten (bisher nur immer eine). Ich habe es auf einen Schub (der mit 12 Wochen etwa ja dran ist) geschoben und sie natürlich angelegt und angelegt. Aber leider hat sie trotzdem abgenommen bzw. jetzt nur sehr, sehr schlecht zugenommen (100 g pro Woche). Und seit ca. 2 Tagen sind die Windeln auch sehr trocken, was ja auch ein Hinweis ist, daß nicht mehr genügend Flüssigkeit ankommt.

LG

Beitrag von wir3inrom 24.02.11 - 19:55 Uhr

#danke

Beitrag von freno 24.02.11 - 19:04 Uhr

Hallo

Also ich habe alle 3 Söhne gestillt. Und ja, es hat am Anfang fies weh getan. Diesmal sogar 9 Wochen lang. Aber dann war alles plötzlich gut.

Ich wollte immer unbedingt stillen und habe nie zugefüttert.

Auch bei den ersten jeweils eine Brustentzündung mit Fieber habe ich durchgestanden. Danach habe ich mit Genuss viele Monate gestillt und tue es jetzt auch.

Das Getue mit Flasche und Thermoskanne und Pulver etc wollte ich nicht wenn irgend möglich.

Und die Freiheit habe ich halt dann etwas später wiederbekommen. Aber man hat noch soviel Zeit im Leben weg zu gehen. Da war mir die Zeit mit Kindwichtiger.

Viel Glück

Freno

Beitrag von klaerchen 24.02.11 - 21:20 Uhr

Ich nehme jetzt böse Blicke in Kauf, aber ich finde, man sollte immer erst probieren zu stillen, bevor man auf Milchpulver umsteigt.

Beitrag von woelkchen1 24.02.11 - 21:35 Uhr

Ich hab da nie groß drüber nachgedacht! So, wie der Bauch in der Schwangerschaft ganz natürlich wächst, so gehörte Stillen für mich zum Baby! Hab in der SS ein gutes Stillbuch gelesen (das beste Buch hast du schon empfohlen bekommen) und gut war.

ja, die ersten Tage waren die Brustwarzen wund, aber mit der richtigen Salbe war das bald vorbei.
Und was soll ich sagen? Ich habe es geliebt zu stillen! Ich fand es immer wunderbar, so gebraucht zu werden und nicht ersetzbar zu sein!#hicks

Es hat sich so ergeben, dass ich 2 Jahre gestillt habe. Die kleine Maus jetzt stille ich auch, und das sehr sehr gerne!

Außerdem bin ich ziemlich faul- Flasche wär mir ein viel zu großer Aufwand. Da wo ich gerade sitze, egal was ich gerad mache- Kind kräht, Brust raus und gut ist! Meine Freundin- Flaschenmami- hatte gerade die Flasche fertig, als mein Kind schon zufrieden seufzend ein Bäuerchen gemacht hat!;-)

Beitrag von nineeleven 24.02.11 - 21:57 Uhr

>>>Außerdem bin ich ziemlich faul- Flasche wär mir ein viel zu großer Aufwand. Da wo ich gerade sitze, egal was ich gerad mache- Kind kräht, Brust raus und gut ist! Meine Freundin- Flaschenmami- hatte gerade die Flasche fertig, als mein Kind schon zufrieden seufzend ein Bäuerchen gemacht hat!<<<

Kann ich tausend prozentig bestätigen. Ich würde es außerdem als zusätzlichen Stress für beide (Kind und mich) empfinden wenn mein Kind sich in Rage brüllt während ich erst noch mit der Flasche zu tun hätte.

LG