wie kriegt jeder genug Schlaf?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von drifters 27.02.11 - 23:22 Uhr

Hallo!

Unser Sohn (6 Wochen) schläft mit bei uns im Schlafzimmer im eigenen Bett. Er meldet sich jede Nacht ein oder zwei mal weil er Hunger bekommt, schläft also selten länger als drei Stunden am Stück.
Für mich ist das kein Problem, aber mein Mann leidet permanent an Schlafmangel. Klar könnte er einfach in einem anderen Zimmer schlafen, wir hoffen aber noch, dass wir das anders lösen können.
Kann man da vielleicht mit der Ernährung was machen? Bisher wird er voll gestillt. Jede Nacht fünf oder sechs Stunden wäre ja schon super!

Danke schonmal für eure Tipps.


Beitrag von carrie1980 28.02.11 - 00:01 Uhr

Huhu,

wieso leidet dein Mann dadurch an Schlafmangel? Er muß doch gar nichts machen?

Vielleicht spielt sich das noch ein mit der Zeit.... 6 wochen sind ja nicht viel.

Bei uns ist es z.b. so ,daß mein Mann sich nachts um unseren Sohn (2 Jahre) kümmert und ich mich um die Mädchen ( 5 Jahre und 10 Monate).

ICH werde (meistens) gar nicht wach wenn mein Sohn ruft und ER hört die Mädels nicht ( bzw pennt die Große ja durch...).

Wir haben da irgendwie so eine selektive Wahrnehmung entwickelt mit der Zeit..#schein

1-2 mal pro Nacht finde ich übrigens außerordentlich freundlich von eurem Sohn ;-)

Vielleicht hilft es wenn er bei dir direkt im Bett schläft? Dann bist du schneller dabei mit stillen...brauchst nur das Shirt heben oder was auch immer.... Ich mach das meistens so und kann dir morgens gar nicht sagen ob sie 2x oder 5x angedockt hat.

LG Carrie

Beitrag von hailie 28.02.11 - 00:18 Uhr

Dein Sohn hat ja einen tollen Rhythmus... der ändert sich bei Stillkindern aber oft noch. Anfangs kam meine Tochter auch so selten. ;-)
Ich will dir aber nicht den Mut nehmen. Die ersten Wochen sind anstrengend und es muss sich erst einmal alles einspielen.
An die Schlafgeräusche müsstet ihr euch doch inzwischen gewöhnt haben?
Mein Mann wurde nie wach, wenn ich gestillt habe. Da hat er doch "Glück", dass er dich nachts nicht unterstützen muss. ;-)

LG

Beitrag von fam.franke 28.02.11 - 07:43 Uhr

Hallo!

Ich kann das schon verstehen. Mein Mann wurde auch jedes mal wach wenn eins von den Kindern sich nachts gemeldet hat, auch wenn er nichts machen musste. Das mit der selektiven Wahrnehmung klappt eben nicht bei jedem.

Ich hab relativ früh angefangen abends zuzufüttern. Bei meiner jüngsten Tochter bringt das nicht viel, aber die anderen haben damit mindestens 4 1/2 Stunden durchgeschlafen.

Liebe Grüße

Beitrag von emilia82 28.02.11 - 08:30 Uhr

Hol doch deinen Sohn mit in euer Bett, so bist du wesentlich schneller wenn er sich meldet!Und auch du wirst nicht richtig wach!Stillen, weiterschlafen!
Von zufüttern, dass die Kinder "angeblich" länger schlafen halte ich überhaupt gar nix! Damit kannst sonst nix errreichen, als dass du recht schnell abstillst! Und bedenke, dass dein Sohn die Nahrung evtl nicht verträgt und dann Blähungen hat und schreit! 3 Stunden ist doch super! Daran würde ich nix ändern wollen!

#winke

Beitrag von berry26 28.02.11 - 09:09 Uhr

Hi,

ich kann mich nur Emilia82 anschließen. Lass deinen Kleinen bei dir im Bett schlafen. So wird dein Mann mit Sicherheit nicht wach, denn beim Co-Sleeping schreit das Baby nicht wenn es Hunger hat. Es wird wach bzw. fällt in Halbschlaf und strampelt erstmal und dann kannst du es anlegen. So musst du auch nicht aufstehen! Der nächste Vorteil vom Co-Sleeping ist, das du meistens schon vor deinem Baby aufwachst. Ihr synchronisiert euch quasi, so bist du auch bei häufigen Stillen in der Nacht nicht total gerädert.

LG

Judith

Beitrag von mimi1410 28.02.11 - 09:52 Uhr

Hi,

mein Vorschlag: Macht so weiter! Dein Mann wird sich nicht mehr lange vom Schlafen abhalten lassen, wenn dein KLeines nach Milch maunzt ...und die Zeitspanne deines KLeinen ist doch eh´ super!

LG Mimi

Beitrag von kleinemiggi 28.02.11 - 10:49 Uhr

Unseres Maus ist zwar schon elf Monate ale, möchte mich aber trotzdem äußern.
Unserer Tochter hat ihm Beistellbettchen geschlafen und mein Mann ist irgendwie nie wach geworden. hat er jedenfalls gesagt :-)

Wir haben uns aber auch vor der Geburt geeinigt, dass er Nachts nicht aufstehen braucht. Er arbeitet den ganzen Tag und als Mami zu Hause hätte ich ja die Möglichkeit Schlaf nachzuholen... Dann haben wir uns noch ein Schlafsofa gekauft, das im Kinderzimmer steht.

Da schlafe ich jetzt zwischendurch mit der Kleinen, wenn sie mal nicht allein schlafen möchte (sie schläft seit de 4. Monat im eigenen Zimmer)
Für deinen Mann hätte ich folgenden Tip (macht meiner auch): Er schläft mit Oropax und ner Schkafmaske aus dem Flieger... Und bekommt nix mit ;-)

Beitrag von drifters 28.02.11 - 17:37 Uhr

die Absprache mit den Nächten haben wir auch. Wie du sagst, er muss am nächsten Tag zur Arbeit und muss sich dort konzentrieren.
Ich werd ihm heute mal Oropax geben. Vielleicht hilft ihm das ja. Danke für den Tipp!

Beitrag von nele27 28.02.11 - 11:02 Uhr

Hallo,

lass das Baby am besten bei Dir im Bett.
Schon nach kurzer Zeit dürftest Du bereits wach werden, BEVOR er schreit. Das hat die Natur so vorgesehen. Das bedeutet, dass Dein Mann es nicht mitbekommen wird.

Ich habe vor der Geburt geschlafen wie ein Stein und nun werde auch ich bereits wach, wenn Alma anfängt zu zucken und zu schmatzen. Ich lege sie dann gleich an.

Mein Mann - der einen extrem leichten Schlaf hat - bekommt davon im Regelfall nichts mit. Und auch ich döse währenddessen weiter, da ich ja nicht aufstehen musste. Sobald ich hoch muss (aufsetzen reicht) bin ich richtig wach, daher vermeide ich das.

Was meinst Du, mit der Ernährung was machen? Flasche geben?? Bloß nicht, das ist ja noch viel umständlicher, dann seid ihr erst recht wach (wenn Euer Sohn zB aus vollem Halse schreit, während Du die Flasche führst... ). Stillen ist leiser und geht schneller.

LG, Nele

Beitrag von drifters 28.02.11 - 17:47 Uhr

>Was meinst Du, mit der Ernährung was machen? Flasche geben?? <

Eine Bekannte von mir gibt ihrer Tochter seit dem zweiten Monat abends um zehn statt einer Stillmahlzeit eine Flasche. Danach schläft die Kleine sechs bis sieben Stunden durch.
Ich hab das jetzt schon öfter gehört, weiß aber überhaupt nicht was ich davon halten soll.

Beitrag von nele27 28.02.11 - 19:20 Uhr

Mmmmh, eigentlich hat das Durchschlafen nichts mit der Ernährung zu tun.
Es kann natürlich sein, dass Du damit Erfolg hast. Aber es kann eben auch nach hinten losgehen (dass dann zB die Brust verweigert wird oder das Baby von der Pre Bauchweh bekommt und erst Recht schreit).
Da Ihr ja einen tollen Rhythmus habt, würde ich es dabei belassen. Und wenn es Dir um Deinen Mann geht - der bekommt nichts mit, wenn das Baby direkt bei Dir im Bett ist.

Viel Erfolg #klee

Beitrag von carrie1980 28.02.11 - 20:18 Uhr

Ich nochmal...

Wir machen das auch ab und zu so! Wenn ich einen richtig harten Tag hatte (oder Mittwochs meine Serien laufen #schein ) gibt mein Mann unserer Jüngsten eine Flasche gegen 21Uhr. Sie wird aber dann genau pünktlich wieder wach - egal ob gestillt oder Flaschenmilch...

Unseren Sohn konnte ich leider nicht stillen - der wurde auch noch laaaaaange 3-4x wach jede Nacht. Also ich glaub das besteht KEIN Zusammenhang.

Aber ausprobieren kannst du es doch mal! Ich persönlich finde es ganz gut wenn das Baby Brust UND Flasche akzeptiert... Ich war z.b. am Samstag im Krankenhaus und da mußte ich mir keine Sorgen um meine Tochter machen in der Zeit...

LG Carrie

Beitrag von sunflower.1976 28.02.11 - 11:32 Uhr

Hallo!

Dein Sohn hat für sein Alter einen super Rhythmus! Das kann sich zum besseren ändern aber auch zum schlechteren (egal ob MuMi oder Flasche).

Dein Mann könnte - wenn es ihn sehr stört - phasenweise in einem anderen Zimmer schlafen. Das würde ich selber auf jeden Fall vorziehen anstatt zu versuchen, am sowieso guten Schlafrhythmus des Kindes etwas zu ändern.

LG Silvia