Betreuung durch Oma-eure Erfahrungen

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von julia-8l 03.03.11 - 14:05 Uhr

Hallo!
Wir ziehen in 3 Wochen nach Berlin.Und da der Kita Platz erst im August frei wird.Passt solange meine Mom(60) auf unseren Lütti(21.Mon)auf.
Ich habe eine 30 Std.Woche und hoffe sehr das sie es nicht zu schwer hat.
Da es ja doch schon ein wenig her ist,mit der "Kleinkindbetreuung".Allerdings freue ich mich riesig das meine Mutti das für uns macht,ohne sie,wäre der Umzug bzw.die neue Arbeit gar nicht möglich gewesen#verliebt...
Habt ihr auch eure Mutter/Schwiegermutter zur "Tagesmutti"?
Wenn ja,wie läuft es?/ist es gelaufen?

Lg Julia+Benno(die sich schon wie verrückt auf "Zuhause"freuen)

Beitrag von purzel 03.03.11 - 14:34 Uhr

Hallo Julia,

wir haben ein gemischtes Betreuungsmodell. Mein Sohn besucht von Montags bis Donnerstags eine Krippe, Freitags ist er bei meinen Eltern. Leider ist mein Sohn seit dem Krippenstart sehr häufig krank, da ist er dann auch bei meiner Mutter, wenn ich nicht selbst zuhause bleibe. Ich arbeite als Lehrerin Vollzeit. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Mein Sohn wird von der Oma natürlich anders verwöhnt als in der Krippe, was ich in dem ALter noch nicht so schlimm finde. Sehr schlimm war für mich allerdings, dass er an den Tagen bei der Oma, mehr an der Oma hängt als an mir. Das setzt mir schon sehr zu. Er will dann gar nicht zu mir und auch nicht gern mit heim fahren. Das tut schon sehr weh. Das ist in der Krippe natürlich nicht, da freut er sich immer, wenn ich ihn abhole. (obwohl die Krippe sehr gut ist).
Ich finde so eine gemischte Betreuung eigentlich sehr gut. Er bekommt Kontakt zu anderen Kindern, wird nicht nur verwöhnt, lernt sich einzufügen. Aber er muss halt nicht immer und die Oma steht immer bereit. Also sei dankbar, wenn er sich bei der Oma wohlfühlt und sei bereit, auch manche Sachen in Kauf zu nehmen (bei uns: er bekommt mehr Süßigkeiten und schläft in Omas Bett)
Gruß, Purzel

Beitrag von knubbel2007 03.03.11 - 15:08 Uhr

Hallo,

ich denke, so lange ihr euch in den grundsätzlichen Dingen einig seit wird es passen. Deine Mum findet sich da schon wieder rein - klar ist heute einiges anders als bei uns "früher", aber schließlich haben sich ja auch unsere Eltern weiter entwickelt.

Meine Mum hat meinen Neffen 1 Jahr lang halbtags betreut und obwohl er ihr erstes Enkelkind war, hat sie ihn auch nicht mehr verwöhnt als uns. Er hat genauso seine klaren Grenzen gesetzt bekommen und wusste genau wie weit er gehen darf.

Unsere Maus hat sie dann über fast 3 Jahre 1-2 Tage die Woche betreut. Wir waren uns in den meisten Dingen einig und es hat an sich ganz gut funktioniert - obwohl ich das Gefühl habe, dass sie der Kleinen mehr hat durchgehen lassen als meinem Neffen damals.
Sie hat es freiwillig und gerne getan -und trotzdem bin ich froh, dass wir nun nicht mehr von meiner Mum abhängig sind und jetzt einen passenden Kiga-Platz haben.

Ich weiß aber auch, dass dieses Modell mit meiner SchwieMu nicht funktioniert hätte - dazu haben wir viel zu unterschiedliche Ansichten zum Thema "Erziehung".

Ich wünsche dir einen schönen und erfolgreichen (Neu)Start in Berlin!

LG
Knubbel

Beitrag von unsicher8981 03.03.11 - 16:05 Uhr

Hallo Julia,

mein Sohn wurde seit der 8 Monate war bis er mit 15 Monaten in die Kita kam von meiner Mutter (zwei Tage/Woche) und meiner Schwiegermutter (2Tage/Woche) betreut. Ich habe auch 30 Stunden gearbeitet. Für meinen Sohn war es ok und geschadet hat es ihm bestimmt nicht. Er hat jetzt ein sehr gutes Verhältnis zu seinen Omas, meine Mutter liebt er über alles, wenn sie da ist, bin ich total out :-).
Ich finde es sehr sehr wichtig, den Omas nicht alles vorzuschreiben. Ich habe ihnen lediglich Simons Rhythmus "vorgegeben", den Rest hab ich sie einfach machen lassen. Außerdem habe ich, wenn ich nach Hause kam auch nicht jede Kleinigkeit wissen wollen, sondern nur ein paar wichtige Dinge (z.B. ob er Mittagsschlaf gemacht hat). Ich denke, dass so beide Omas nicht das Gefühl hatten total bevormundet zu werden, denn Omas sind einfach anders und erziehen anders.
Ich fand es allerdings sehr anstrengend, v.a. wenn meine SM da war. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause kam, hatte ich nicht erstmal Zeit für meinen Zwerg, sondern noch meine SM in der Wohnung. Die konnte ich ja auch nicht einfach rauswerfen. Unser Verhältnis ist zwar nicht schlecht, aber sie hat immer so eine Erwartungshaltung. Dann musste ich mich erstmal noch mit ihr unterhalten und nebenbei natürlich auch noch meinen Sohn betreuen, der sich auch freute, dass Mama endlich wieder da war.
Ich bin sehr froh, dass der zwerg im Kindergarten ist und ich die zeit nach der Arbeit jetzt mit ihm alleine verbringen kann.

Lg Moni

Beitrag von lotosblume 03.03.11 - 17:08 Uhr

Meine Mutter betreut unseren Zwerg 2 x die Woche und es ist einfach großartig!!!

Wir sind sehr froh, dass wir nicht auf die Krippe angewiesen sind.

So kann man ihm viel besser gerecht werden...sie macht so viel mit ihm, fördert ihn wo er es möchte....einfach sehr individuell.

Mit 3 geht der dann ganz normal in den Kindergarten...Spielgruppen, Kinderturnen etc. besuchen wir bereits mit ihm, so dass er dort auch den Umgang mit anderen Kindern hat.

Beitrag von kleenerdrachen 03.03.11 - 18:59 Uhr

Meine Schwimu passt alle zwei Wochen einen Nachmittag auf Sten auf und wenn er mal krank ist springt sie auch mit ein.
Für micht ist erstmal schwierig, dass meine Schwimu sich nicht gern etwas vorgeben lässt, aber dann abends wenn ich heim komme mir alles haarklein erzählt und die Bestätigung haben will, dass es so in Ordnung ist.
Aber ich denke es ist wichtig, dass man sich gegenseitig vertraut und sein Kind ruhigen Gewissens zur Oma bringt, die Omis machen das schon. Anders als du vielleicht, aber auf ihre Art richtig.

LG Steffi

Beitrag von dany2410 03.03.11 - 20:36 Uhr

Hallo,

mein großer wurde während ich gearbeitet haben nur von den omas betreut - einen ganzen Tag von meiner schwiegermutter und 2 mehr oder weniger halben tage von meiner mutter (von 10-16uhr)

und ich muss sagen es war super - für mich - für die omas - und für den zwerg.... er ist heute wo ich daheim bin noch einen tag die woche bei meiner mama weil er es soooo gerne will und bei meinen schwiegereltern sowieso weil die wohnen bei uns im Haus!!

lg dany

Beitrag von julia-8l 04.03.11 - 11:58 Uhr

Vielen Dank für Eure Antworten!#herzlich#liebdrueck