Stillen stärkt das Immunsysthem

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von quink 03.03.11 - 22:57 Uhr

Guten Abend meine Mamis

Bin irgendwie am Zweifeln.

Meine Kleine ist nun 15 Monate alt und wird noch 2 bis 3 x gestillt (Vor dem Bett gehen, nachts und am Morgen). Alle anderen 4 Mahlzeiten sind Feste Nahrung mit zusätzlich Brei. Meine Kleine ist wie ein Mähdrescher.

Nun bin ich aber am Zweifeln über die oben gesagte Aussage. Seit November ist sie nur am Rumkränkeln. Husten einmal mehr ein mal weniger und mal wieder eine Ruhepause. Im Dezember hatte sie den RSV. Der KI-Arzt meinte es sei normal, dass sie danach öfters wieder Hustet.
Tja und nun seit Montag hat sie bis 39° Fieber. Leichte Bronchitis und im Anfangsstadion von einem entzündeten Ohr.

Irgendwie frage ich mich wie anfällig ihr Immunsysthem nun wäre wenn ich nur ein paar Monate gestillt hätte. Was ist wenn ich ein zweites Kind bekomme und dann nicht mehr so viel Milch habe und nach wenigen Monaten abstillen muss, ist es dann ständig krank?

Tja ich weiss sind blöde gedanken aber irgendwie gehen die mir heute nicht aus dem Kopf. Vorallem da es mir wichtig war mindestens 6 Monate zu stllen um das Immunsysthem zu stärken, Allergien vorzubeugen etc.

Viele Grüsse
Quink#sonne

Beitrag von tigerlady81 03.03.11 - 23:04 Uhr

Also dass Stillen das Immunsystem stärkt, kann ich mir nicht vorstellen bzw. nicht bestätigen. Mein Kleiner (jetzt 7Monate) wurde 5 1/2 Monate voll gestillt, jetzt bekommt er mittags und abends Brei und wird noch vormittags, nachmittags, zum Schlafen gehen und nachts gestillt. Er hatte bis jetzt schon 3x Bronchitis (das erste mal mit knapp 2 Monaten). Wir sind ständig am inhalieren. Es dauert immer recht lange bis es besser wird. Manchmal ist es gar nicht richtig weg, da wird es schon wieder schlimmer.
LG

Beitrag von elmshorn 03.03.11 - 23:12 Uhr

Huhu!

Also meine Schwägerin hat 8 Monate VOLL gestillt und trotzdem hatte ihr kleiner in dieser Zeit 2 mal eine richtig dicke erkältung sogar mit einer leichten Lungenentzündung!
Das Immunsysthem stärkt sich aber nur daurch wenn sie abwehrkräfte aufbauen und das tun sie nur wenn Kinder auch mal krank werden dürfen damit der Körper lernt sich dagegen zu wehren! So ist die Aussage meines Kinderarztes! Und es ist einleuchtend.
Kinder sind nunmal irgendwann in dem Alter wo sie viel mit anderen Kindern zusammen sind und da reichen sie die Viren nur so umher ;-)

Das Kinder solange sie gestillt werden nicht krank werden können ist also Blödsinn!



Liebe Grüße Melli

Beitrag von quink 03.03.11 - 23:20 Uhr

Hallo Melli

Ja, da hast Du sicherlich recht. Sie müssen Abwehrkräfte entwicklen. Und man sagt ja auch, um so mehr Krankheiten die Kinder als Klein durchmachen, sie dann weniger Krank sind wenn sie älter sind.

Dachte aber, dass das Stillen die Abwehrkräfte stärkt und somit das Immunsysthem besser ist.

Meine Kleine geht ja in die Krippe, und seit sie dort ist bringt sie halt auch jeden Käfer mit.

Viele Grüsse
Quink#sonne

Beitrag von elmshorn 03.03.11 - 23:31 Uhr

Das ist es mit sicherheit! Aber wiegesagt...stillen schützt nicht automatisch vor Krankheiten! Du unterstützt es nur!



Liebe Grüße Melli

Beitrag von muehlie 03.03.11 - 23:41 Uhr

Ach, deine Kleine geht in die Krippe??? Und da wunderst du dich? #schock Stellst du dich auch mit 'nem Regenschirm unter die Niagarafälle und hoffst trocken zu bleiben? ;-)

Nein, wirklich, ist doch alles völlig im grünen Bereich. Ich glaube, es heißt ca. 8 Infekte pro Jahr sind normal. Mein Sohn geht seit Dezember in den Kindergarten - war bis dahin noch nie länger als 2,5 Stunden pro Woche fremdbetreut. Seit Anfang Januar sind beide Kinder immer wieder krank (allerdings manchmal auch nur für ein paar Stunden). Es lässt sich eben nichts hundertprozentig ausschließen, aber das hat ja auch nie jemand behauptet. :-)

Beitrag von berry26 04.03.11 - 09:11 Uhr

Das mit der Krippe hättest du erwähnen sollen! Sobald die Kleinen das erste Mal in die Krippe oder auch später erst in den Kiga gehen, geht es los....
Ein Infekt jagt den nächsten!

Bei meinem Sohn hat es ein Jahr gedauert!#schwitz Er war alle paar Wochen krank und hat echt ALLES mitgenommen.

Seitdem ist er max. 1x im Jahr krank!

Deine Kleine muss jetzt erstmal durch und das Immunsystem aufbauen. Danach ist der Spuk rum!

LG

Judith

Beitrag von muehlie 03.03.11 - 23:20 Uhr

Doch, das Stillen stärkt durchaus das Immunsystem. Das heißt aber nicht, dass es einen absoluten Schutz gibt.
Dieser Nachweis, dass eine Ernährungsweise günstiger ist als eine andere, wird ja auch nicht anhand der Beobachtung EINES Kindes erbracht, sondern anhand von einer ausreichend großen, vernünftig ausgewählten Stichprobe und unter Berücksichtigung und Kalkulation von allen möglichen Kofaktoren, die ebenfalls einen Einfluss auf das Immunsystem haben. Und all die Studien, die bisher auf diese Weise zum Thema Stillen durchgeführt wurden, sind da hinsichtlich des Ergebnisses sehr eindeutig. ;-)

Es wäre übrigens durchaus möglich, dass deine Kleine noch viel mehr Krankheiten durchmachen würde oder zumindest länger mit ihnen kämpfen würde, wenn sie nicht gestillt worden wäre. Jedes Mal, wenn sie mit einem Keim in Berührung kommt, kommst auch du damit in Berührung. Aber dein Immunsystem ist stärker, trainierter. Dein Körper kann besser damit umgehen und schüttet sofort Abwehrstoffe dagegen aus, die auch in die Muttermilch übergehen. Auf diese Weise hilfst du direkt über die Muttermilch deinem Kind, mit der Infektion fertig zu werden.

Wieso glaubst du übrigens, dass du bei einem zweiten Kind nicht mehr so viel Milch haben könntest?

Beitrag von sarahjane 03.03.11 - 23:39 Uhr

Nun ja. Eigentlich ist es gemeinhin bekannt, dass die Milch eines menschlichen weiblichen Wesens oder eben speziell angereicherte Säuglingsmilchnahrungen das Immunsystem lediglich stärken KÖNNEN und Allergien lediglich vorbeugen/den Ausbruch verzögern KÖNNEN, es dafür jedoch keineswegs eine Garantie gibt.

Beitrag von kathrincat 04.03.11 - 08:56 Uhr

quark, es schützt ja auch nicht vor allergien

Beitrag von schullek 04.03.11 - 14:01 Uhr

sagt die eine studie. die andere sagt was anderes.
fakt ist, mumi ist die bessere wahl, da kann man sich einreden was man will;-)

Beitrag von muehlie 04.03.11 - 15:21 Uhr

Psst, gar nicht drauf reagieren. Bei ihr beißt du wegen ihrer schwerschwiegenden Verständnisprobleme komplett auf Granit. Sie versteht einfach Aussagen wie "senkt das Risiko", "verringert die Wahrscheinlichkeit" oder gar "lässt auf einen Zusammenhang schließen" nicht. Ganz oder gar nicht. Punkt! ;-)

Beitrag von anarchie 04.03.11 - 09:01 Uhr

Huhu!

es ist nachgewiesen, dass gerade in diesem Alter, wenn die Kleinen aktiver werden, die Abwehrstoffkonzentration in der muMi wieder ansteigt...dennoch ist das kein Garant!

Die Wahrscheinlichkeit für kranke Kinder ist geringer, sagt aber nix über den Einzelfall aus.

jeder Tropfen nützt deinem Kind.

Und beim nächsten Kind kannst du wieder lange stillen um so wenigstens beste Chancen zu schaffen für eine gute Abwehr.
Man hat auch nicht einfahc weniger Milch..wenn du ganz entspannt nach Bedarf stillst, geht die milch nicht einafch weg:-);-)

Aber dein 2. kind ist ein anderes Kind, mit anderer ss, anderer geburt und anderen krankheitsveranlageungen und einem anderen Immunsytem.
Niemand weiss, wie es werden wird.

Meine 4 Kinder sind alle mehrer jaher gestillt, BIO ernährt, lange vollgestillt(zwischen 8,5 und 16 Monaten) und auch sonst recht "öko" aufgezogen.
Ok, sie sind so gut wie nie krank, wir hatten noch nie AB, nie mehr als erkältungen und einmal MD...
Aber alle 4(!) hatten Neurodermitis(die der Homöopath wegbekommen hat)...trotz aller Vorbeugung.
man steckt eben nicht drinnen.
Trotzdem bin ich vom Nutzen des Stillens überzeugt.
Ohne wäre es vielleicht viel früher/schlimmer gekommmen.
Ganz zu schweigen von den ganzen anderen Vorteilen.

Sieh es so:
Du kannst nichts verhindern, aber du kannst mit der Milch helfen, dass sie viele Abwehrstoffe bekommt, um es schneller zu überwinden, als ohne deine Milch.
Und du hast getan, was du konntest.
mehr geht eben nicht.

Wer weiss, wie es ohne wäre....

lg

melanie und die 4

Beitrag von lhyra 04.03.11 - 10:55 Uhr

Melanie,
das hast Du ganz wunderbar auf den Punkt gebracht #herzlich!
L.

Beitrag von jindabyne 04.03.11 - 10:48 Uhr

Meine zweite Tochter war auch ständig krank, auch als sie noch vollgestillt wurde. Sie ist jetzt 2,5 Jahre alt und wenn sie krank ist immer noch viel heftiger krank als etwa ihre große Schwester. Ich glaub, das ist einfach eine Sache der angeborenen Konstitution. Aber wer weiß, vielleicht ist der ein oder andere Infekt ja doch auch an ihr vorüber gegangen durchs Stillen.

Allerdings ist das für mich auch nicht der Hauptgrund fürs Stillen. Und dass ich mit dem Stillen nicht langfristig Allergien vorbeugen kann, weiß ich als selber starke Allergikerin auch. Man zögert maximal den Ausbruch der Allergien heraus.

Wie kommst Du auf die Idee, dass Du beim zweiten Kind weniger Milch haben könntest? Ich habe jetzt gerade Kind 3 und 4 bekommen und die beiden werden auch gestillt und ich habe genug Milch für zwei -trotz älterer Kinder.

Lg Steffi

Beitrag von nele27 04.03.11 - 10:49 Uhr

Hi,

grundsätzlich sind zweite Kinder schon mal häufiger Viren etc. ausgesetzt. Das erste Kind schleppt Krankheiten an, das Baby muss mit in die Kita, um den Großen abzuholen etc.

Kann also gut sein, dass das Baby nicht 100% immer gesund ist. Alma hat sich mit 6 Wochen trotz Vollstillens eine schwere Lungenentzündung zugezogen und musste ins KH #heul

Ich bin aber trotzdem vom Stillen überzeugt... es stärkt definitiv das Immunsystem, was aber eben nicht heißt, dass es eine Garantie gibt, gesund zu sein.
Gerade im ersten Jahr ist doch jeder MOnat MIT Stillen etwas Gutzes fürs Baby - und die Milch bleibt auch nicht einfach von selbst weg. Ich hatte nach der Krankheit erhebliche Stillprobleme, aber wenn man will, kriegt man die meisten Probleme in den Griff.

LG, Nele

Beitrag von lhyra 04.03.11 - 10:51 Uhr

Hi!
ich habe meine Große nur 8 Monate gestillt und sie war ab den 14 Monat immer wieder krank. Nicht dramatisch krank, aber eben mit Infekten geplagt.
Meinen Sohn habe ich 3 1/2 Jahre gestillt und er hatte auch seine Infekte, allerdings mit einem sehr viel milderen Verlauf.

Stillen stärkt das Imunsystem, aber eben am Meisten *ab dem ZWEITEN Lebensjahr*! Das ist das was viele Mütter nicht wissen.

Ich zitiere mal einen Artikel von Dr. Jack Newman MD FRCPC:


"Tatsaechlich enthaelt Muttermilch im zweiten Lebensjahr des Kindes eine groessere Anzahl an bestimmten Immunfaktoren, die es vor Infektionen schuetzt, als im ersten Lebensjahr. Das ist so, wie es auch sein sollte, weil Kinder im zweiten Lebensjahr normalerweise haeufiger mit Krankheitserregern in Beruehrung kommen. Muttermilch enthaelt weiterhin Faktoren, die bei der Reifung und vollen Entwicklung des Immunsystems, Gehirns, Darms und anderer Organe eine wichtige Rolle spielen. Es ist erwiesen, dass Kindergartenkinder, die noch gestillt werden, weit seltener und weniger ernsthaft an Infektionskrankheiten leiden als die, die nicht gestillt werden."

Zu finden ist der ganze Artikel unter http://www.uebersstillen.org/jnwhyd.htm

Liebe Grüße!
L.

Beitrag von meandco 04.03.11 - 10:55 Uhr

das gilt für die ersten 6 monate - danach beginnt das baby ein eigenes immunsystem aufzubauen ... und dazu muss es eben gewisse krankheitsverläufe durchmachen.

die mumi erleichtert den weg dann nur (krankheitsverlauf, etc)

lg
me

Beitrag von simplejenny 04.03.11 - 12:01 Uhr

Du hast ja schon viele ganz tolle Antworten bekommen. Dem ist nur hinzuzufügen, dass deine kleine Maus gerade in die Kita gekommen ist, wie du sagst. Also das ist ja ganz normal mit den Krankheiten. Das war bei uns auch so. Jetzt mit fast 3 Jahren ist sie aber fast nie Krank und wenn dann doch mal, dann nur kurz.

Liebe Grüße
Jenny

Beitrag von gslehrerin 04.03.11 - 13:27 Uhr

Während du stillst, arbeitet dein Immunsystem für das deines Kindes mit. Du kommst mit allen Erregern, denen dein Kind ausgesetzt ist, auch in Berührung, dein Immunsystem produziert auch die Antikörper und das Kind bekommt die über die Milch. Viele Erkrankungen verlaufen deshalb milder, da das Kind nicht "allein" damit fertig werden muss.
Die Aussage, dass nur der ein gesundes Immunsystem hat, der auch ordentlich krank war, halte ich für völlig falsch.

LG
Susanne

Beitrag von schullek 04.03.11 - 13:59 Uhr

"Vorteile des Stillens von länger als sechs Monaten und Gedanken zum Stillen

* Stilldauer und Übergewichtsrisiko für Kinder, die gestillt wurden
In einer Studie, die vor wenigen Jahren in Bayern gemacht wurde, stellte man fest, dass das Risiko, dass Kinder später übergewichtig werden, immer geringer wird, je länger sie gestillt wurden. (http://www.bmj.com/cgi/content/abstract/319/7203/147)
Zusammenfassung des Ergebnisses der Studie:
Die Wahrscheinlichkeit, später übergewichtig zu werden, war:
bei Kindern die nie gestillt wurden: 4,5%
bei Kindern, die 2 Monate lang voll gestillt wurden: 3,8%
bei Kindern, die 3 - 5 Monate lang gestillt wurden: 2,3%
bei Kindern, die 6 - 12 Monate lang gestillt wurden: 1,7%
bei Kindern, die länger als 12 Monate gestillt wurden: 0,8%

* Auswirkungen des Stillens, Teilstillens und Nichtstillens auf die Thymusgröße des Säuglings
In einer Studie mittels Echographie wurde die Auswirkung des Stillens/Teilstillens/Nichtstillens auf die Größe der Thymusdrüse bei 75 Säuglingen gleich nach der Geburt und dann nach vier Monaten ermittelt. Bei dieser zweiten Kontrolle wurde festgestellt, dass der Thymuswert (größter sagittaler Durchmesser x größten Querschnitt) bei vollgestillten Kindern im Durchschnitt 38,3, bei nicht voll gestillten 27,3 und bei Kindern, die mit Flaschenmilch ernährt wurden 18,3 war. Bei den gestillten Kindern blieb der Thymus groß, solange sie gestillt wurden und verkleinerte sich nach dem Abstillen allmählich. Man nimmt an, dass dieser positive Effekt der Muttermilch auf die immunmodulierenden Faktoren zurückzuführen sind, die in dieser enthalten sind.
[Hasselbach H, Jeppsen DL, Engelmann MDM et al: Decreased thymus size in formula-fed infants compared with beastfed infants Acta Pädiat 85, 1029, 1996]
Zur Erklärung:
Der Thymus ist eine Drüse, die sich in Luftröhrennähe befindet und die eine wichtige Rolle in unserem Immunsystem hat. Sie verwandelt die Lymphozyten in T-Lymphozyten, die wichtig bei der Bekämpfung von Viren und anderen infektiösen Mikroorganismen sind.

* Muttermilch schützt das gestillte Kind vor Krankheitserregern
Die Muttermilch enthält im zweiten Jahr des Stillens ein höheres Maß an bestimmten Antikörpern, sie erreicht teilweise eine ähnlich hohe Konzentration wie das Kolostrum. Zum Beispiel das Lysozym, das die Zellwand der Bakterien zerstört, ist in größerer Menge in der Milch der Mutter eines 18 Monate alten Kleinkindes zu finden, als in der Milch der Mutter eines Sechsmonatigen. Die Mutter produziert auch weiterhin Antikörper gegen die Krankheitserreger mit denen sie konfrontiert wird und schützt dadurch ihr Kind indirekt über die Milch, solange sie stillt. Kinder, die jahrelang gestillt werden sind bedeutend weniger häufig krank und die Mütter berichten meist, dass ihre Kinder noch nie eine Antibiotikabehandlung brauchten.

...

und weitere punkte:


# Muttermilch ist eine hochwertige probiotische Nahrung.

# Müttermilch unterstützt die Entwicklung des Immunsystems.

# Muttermilch enthält Wachstumshormone speziell für das Baby.

# 1 Tropfen Muttermilch enthält 4000 lebende Zellen. Der Großteil davon kann mögliche Krankheitserreger erkennen und zerstören.

# Muttermilch hemmt schädliche Bakterien in ihrem Wachstum.

# Muttermilch ist keimfrei und immer richtig temperiert.

# Muttermilch ist ohne Transport immer und überall vorhanden.

# Muttermilch passt sich immer dem augenblicklichen Bedarf des Kindes an.

# Muttermilch ist einzigartig und nicht synthetisch herzustellen.

also egal,was dein kind nun hat, die muttermilch hat ihm gut getan. ob es ohne schlimmer wäre kann keiner sagen. vielleicht, vielleicht auch nicht.

lg

Beitrag von quink 05.03.11 - 20:57 Uhr

Hallo meine lieben Mamis

Danke vielmal für die vielen Antworten. Haben gut getan. #herzlich

Was ich wirklich nicht wusste, war dass im zweiten Jahr die Milch mehr Abwehrkräfte führt. Und eigentlich ist es wirklich auch logisch. Somit sind meine Zweifel wieder verblasst. Hab eigentlich mit den Gedanken gespielt in ein paar Monaten abzustillen, das werde ich mir nun aber noch gründlich überlegen.

Ich hab von vielen Müttern gehört, dass sie beim zweiten Kind viel weniger Milch hatten als beim ersten. Dies durch den Stress bedingt. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es da auf den Charakter der Mutter drauf an kommt und ob sie Stillen als Stress ansieht oder nicht. Ich hoffe somit, dass ich bei meinen weiteren Kindern wieder soviel Milch habe und bin da eigentlich guter Hoffnung. ;-)

Ich hab meine Kleine voll gestillt bis sie 8 Monate alt war, dann mit Beikost begonnen. In die Krippe geht sie seit sie 7 Monate alt war. Sie liebt das Essen, aber auch meine Milch. Wir hatten am Anfang rechte Schwierigkeiten mit Stillen, bin aber gottenfroh um die super Stillberaterin die ich gehabt hatte, sonst hätte ich keine 3 Monate durchgehalten, trotz Willen.

Tja, meine Kleine hat nun halt doch AB bekommen, zu ihrer Bronchitis hat sie nun doch auch noch eine Mittelohrenentzündung bekommen. Heute hatte sie aber kein Fieber mehr. Denke AB und Hömopathie nützten gut.

Ich bin froh, dass ich Stille. Für mich ist so vieles Einfacher und unkomplizierter. Vorallem wenn sie krank ist. Z.B. Gestern wollte sie fast nichts essen und trank fast nichts. Aber an der Brust hat sie getrunken. So hatte ich sie statt üblichen 2 bis 3 mal stillen, 6 x gestillt.

Ich wünsche allen noch einen schönen Abend und nochmals vielen Dank
Quink#sonne