"Massive Schlafprobleme"

Archiv des urbia-Forums Schlafen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von mrslucie 06.03.11 - 19:49 Uhr

Hallo,

also, nachdem ja hier wohl viele gelesen haben, dass ich möchte, dass mein drei Monate altes Baby alleine einschläft - soviel dazu, ich möchte das nicht, erwarte es nicht, habe es auch nicht geschrieben.

er schläft allerdings oft abends alleine ein, neben mir, wenn ich seiner schwester noch etwas vorlese und die halt mal auf mamas schoß sitzen möchte. kann ich gar nichts dagegen tun: der kleine schläft einfach so ein, ohne meckern. und DAS sei positiv, wenn man es erhalte - so die frau beraterin.

jetzt würde mich interessieren: was sind für euch massive schlafprobleme?

bin nach meiner definition gefragt worden (der ausdruck ist, zugegebenermaßen, wirklich blöd. also halt "subjektive probleme mit dem subjektiv schlechten schlaf eines kindes" oder so. ich hoffe, ihr wisst, was ich meine!) :

ein kind (kein baby), das trotz ständiger elternnähe (bei uns war es das familienbett) nachts so schlecht schläft und weit mehr als stündlich aufwacht und nur schwer zu beruhigen ist, dass es tagsüber ständig übermüdet ist. und das ganze dann jahrelang.



hier hat mal eine te geschrieben, dass schlaf für sie schon problematisch sei, wenn sie nachts zwei mal stillen müsse (es ging um ein ca. 1 jahr altes baby). ich fand das ehrlich und mutig, denn das ganze ist ja eine sehr subjektive angelegenheit. und es hilft auch nicht, wenn einem jemand sagt, "das hättest du dir vorher überlegen müssen". denn ich wusste beispielsweise einfach nicht, wie sich dieser schlafentzug anfühlt. klar wusste ich, dass man nicht viel schläft - aber die bedeutung war mir mangels erfahrung nicht klar.

nun gut, also, mich würde einfach interessieren, ab wann der schlafmangel für euch problematisch wird. und ich wäre ehrlichen antworten sehr dankbar - in jeder richtung.

danke und lg,
lucie mit einer ex-schlafterroristin und dem mini-tinoristen



Beitrag von kikiy 06.03.11 - 19:54 Uhr

Ist es nicht irgendwann mal gut #augen

Beitrag von bimmelbahn 06.03.11 - 19:57 Uhr

Genau halt DU doch einfach mal deine Klappe.

Beitrag von kikiy 06.03.11 - 20:00 Uhr

Ist es neuerdings verboten im Forum seine Meinung zu schreiben?

Warum sollte ich etwas tun was du auch nicht machst?

Beitrag von bimmelbahn 06.03.11 - 20:10 Uhr

Meine Zeit ist mir zu kostbar.

#winke

Tipp:
Du musst die Beiträge doch nicht lesen.

Beitrag von mamavonyannick 06.03.11 - 20:14 Uhr

"Ist es neuerdings verboten im Forum seine Meinung zu schreiben?"
Nein! Genausowenig ist es verboten, Fragen in einem Forum zu stellen zu einem Thema, das einen beschäftigt. So wie die TE das Thema "Schlafprobleme" zu interessieren scheint#aha

Beitrag von kikiy 06.03.11 - 20:25 Uhr

Du hast die Diskussionen nicht richtig verfolgt.Weiter unten schreibt sie, dass nun schluss mit dem Thema sei, und ein paar Minuten später wird der nächste Thread aufgemacht. Nur darauf bezog sich mein Kommentar!

Beitrag von mamavonyannick 06.03.11 - 20:28 Uhr

Ja und...? Schränkt es dich jetzt irgendiwe ein, dass sie ihre Meinugn nun doch geändert hat?#kratz

Beitrag von bimmelbahn 06.03.11 - 20:39 Uhr

Danke, ganz meine Meinung.

Beitrag von anom83 06.03.11 - 20:05 Uhr

Hallo,

also ich kann nur für mich sprechen.

Bei einem 3 Monaten alten Baby würde ich im Leben nicht auf die Idee kommen, dass es massive Schlafprobleme hat.

Meiner Meinung nach ist es total normal, dass ein Baby in dem Alter auch mal stündlich wach ist (auch im Familienbett).

Nur weil deine Große eine schlechte Schläferin war, muss das nicht heißen, dass dein Kleiner das auch wird. Sei vorsichtig, dass du das nicht versehentlich auf das Baby projezierst, denn so, provozierst du vielleicht wirklich eine Schlafstörung.

Mein Sohn hat mit 20 Monaten das erste Mal durchgeschlafen (auch im Familienbett) und war vorher IMMER ein wirklich schlechter Schläfer. Es sind halt Babys, und die werden nachts wach.

Ich finde es persönlich wirklich ein wenig übertrieben in diesem Alter in eine Schlafberatung zui gehen, aber gut, das ist dein Ding.

LG Mona

Beitrag von mamavonyannick 06.03.11 - 20:15 Uhr

Frage: Was sind "massive Schlafprobleme"?;-)

Beitrag von anom83 06.03.11 - 20:19 Uhr

Ok,

Massive Schlafprobleme generell sind für mich, wenn ich so wenig Schlaf bekomme, dass ich den Tag nicht ordentlich überstehe und den Schlaf nicht nachholen kann. So genau kann ich das gar nicht beurteilen, ich denke das ist bei jedem individuell unterschiedlich, genau wie das Schlafbedürfnis.

Meine Antwort oben bezog sich aber jetzt auf die Situation der TE und meiner Meinung nach hat ein Baby keine Massiven Schlafstörungen!

LG Mona

Beitrag von mamavonyannick 06.03.11 - 20:26 Uhr

Ich hab nun nicht gelesen, wie das Kind sich tagsüber verhält... leider. Ist es eher ausgeglichen oder auch unleidlich? Schläft es nur kurz und schreckt es hoch, kommt es generell schlecht in den Schlaf oder sind die schlafphasen generell nur von kurzer Dauer?
Ich denke Schlafprobleme nur anhand der Nacht festzumachen ist bei enem so kleinen Kind nicht besonders hilfreich, um es beurteilen zu können. Schließlich schlafen viele in dem Alter noch rund um die Uhr.
Und selbst, wenn sich das Schlafverhalten des Kindes "nur" auf die Mutter auswirkt (was ich mir aufgrund des älteren Kindes gut vorstellen kann, denn dort hat sie ja "schlechte" Erfahrungen gemacht), dann ist das mehr oder weniger problematisch und die Unruhe und Unausgeglichenheit überträgt sich früher oder später auf das Kind. Ein Kreislauf...

Beitrag von mamavonyannick 06.03.11 - 20:12 Uhr

Hallo,

gute Frage! "Massive Schlafprobleme" sind es für mich dann, wenn entweder Mutter oder Kind unter dem Schlafverhalten leiden, indem sie nach einer langen Nacht nicht mehr erholt und nach einiger Zeit am Rande ihrer Kräfte sind.
Schlafprobleme können somit für mich auch indirekt entstehen, etwas weil das Kind 10 mal nachts wach wird und gestillt werden möchte und die Mutter nach einiger Zeit einfach nicht mehr kann.

vg, m.

Beitrag von kleiner-gruener-hase 06.03.11 - 20:16 Uhr

Ein echtes Schlafproblem ist es für mich erst dann, wenn ein oder mehrere Familienmitglieder gesundheitlich unter dem Schlafmangel/- problem zu leiden haben. Dazu zählen auch Halluzinationen, Depressionen, Agressionen usw...

Alles andere ist im Bereich des Normalen.

Beitrag von blobundbohne 06.03.11 - 20:29 Uhr

Massive Schlafprobleme (von denen Du ja ursprünglich im Zusammenhang mit Deiner großen Tochter gesprochen hast, oder?) bedeutet für mich, dass langfristig (über eine Phase oder einen Schub hinaus) das Schlafverhalten eines Familienmitgliedes dafür sorgt, dass ein anderes Familienmitglied seinen Alltag auch mit Kompromissen und Einschränkungen nicht mehr bewältigen kann - wenn (ja meist für die Mutter) starke körperliche oder psychische Beeinträchtigungen eintreten.
Kurz: Wenn das Familienleben wegen Übermüdung gestört ist, ist es ein massives Schlafproblem.
Das Maß ist subjektiv und lässt sich nur für jeden einzeln bewerten. Es gibt hier Teilnehmerinnen, die arbeiten Vollzeit, schlafen nur zwei Stunden pro Nacht und kommen zurecht, andere Leute sind nicht zu gebrauchen, wenn sie nicht mindestens sieben Stunden bekommen. Beides (und auch alles darüber hinaus) ist okay und sollte respektiert werden.
LG,
die Bohne

Beitrag von marysa1705 06.03.11 - 21:45 Uhr

Hallo,

massive Schlafprobleme HAT ein Kind nicht einfach von sich aus. Massive Schlafprobleme entstehen durch unsere kulturell bedingten Vorstellungen davon, WIE und WANN und auf WELCHE Weise ein Kind schlafen muss/sollte.

Diese Vorstellungen passen nicht zu dem, wie menschliche Babys/Kinder EIGENTLICH schlafen. Das fängt beim Schlafort an und geht über Schlafenszeiten bis hin zu Schlafbedingungen.

Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang folgender Text:
http://www.hebamme4u.net/uploads/media/0710_aldort_zubettgehen.pdf

Zitat:
"1. Kinder müssen zu Bett „gebracht“ werden, sonst schlafen sie nicht.
2. Die Eltern pflegen ihre Beziehung am Abend.
3. Kinder sollten auf das Einschlafen eingestimmt werden, indem sie durch Vorlesen und sanfte Musik beruhigt werden.
4. Das Zu-Bett-Bringen sollte nicht allzu lange dauern.
5. Kinder merken nicht, wann sie müde sind.
6. Wenn ein Kind quengelig ist, ist es müde.
7. Ein müdes Kind, das noch einmal munter wird, kann schwierig werden.
8. Wir Erwachsenen bestimmen, wann die Kinder schlafen gehen.

#aha Überprüfen Sie, ob diese (oder andere) Glaubenssätze
Sie daran hindern, sich auf die verschiedenen Einschlafrituale
Ihres Kindes einzulassen, und werfen Sie sie über
Bord. #aha

Schlafprobleme von Kindern sind (mit winzigsten Ausnahmen, wie vielleicht krankheitsbedingt) hausgemacht!
Prävention ist dabei besser als Therapie.


Um Deine Frage zu beantworten:

Unser Jüngster hat mit etwa 16 Monaten nachts sehr oft gestillt. Mit sehr oft meine ich häufiges Dauerstillen mit kurzem Einnicken. Würde man jedes einzelne Andocken nach einem Nickerchen als eigenen Stillvorgang zählen, wäre es etwa 20 Mal. Das sind aber nur die Stillvorgänge, die mein Mann gezählt hat, wenn ich dann ebenfalls zum Schlafen ins Bett gegangen bin, also zwischen ca. 24 Uhr und 7 Uhr morgens. (Ja, er hat einmal unbedingt eine Strichliste machen wollen, weil ich selbst es nie genau sagen konnte, wie oft wir gestillt haben.) Am meisten hat er dabei ab 4 Uhr morgens gestillt.
Nicht dazu gerechnet sind die Stillvorgänge abends, wenn unser Sohn schon geschlafen hat, ich aber noch nicht im Bett war.

Zu einem Schlafmangel führt dieses Stillverhalten bei passender Einstellung und Schlafsituation auf keiner Seite, weder bei meinem Kind noch bei mir.
Viele mögen das als "massiv" bezeichnen, es ist aber grundsätzlich weder massiv noch ein "Schlafproblem", sondern wird nur in unserer Kultur als solches empfunden. In anderen Kulturen ist es absolut normal, dass die Babys besonders nachts ständig Zugang zur Brust haben und einfach stillen. Dabei muss keiner richtig wach werden, sondern es geschieht im Halbschlaf.


LG Sabrina


Beitrag von hailie 06.03.11 - 22:35 Uhr

Danke, dem kann ich nichts hinzufügen.

Ich verstehe diese ganzen Diskussionen momentan überhaupt nicht.
Das Baby ist 3 Monate jung... #augen

LG

Beitrag von sparrow1967 07.03.11 - 09:28 Uhr

Ok- die Diskussion beruht wohl auch eher darauf, dass die TE ein Kind mit "Schlafproblemen" hat - und es dieses Mal besser machen will.


Beitrag von wunki 07.03.11 - 11:22 Uhr

#pro

Beitrag von mamavonyannick 07.03.11 - 12:32 Uhr

In anderen Kulturen muss die Mutter eines 16 monate alten Kindes auch nicht am nächsten Morgen auf Arbeit und dort 8 Stunden und mehr arbeiten. Schön, wenn es in anderen Kulturen funktioniert. aber vllt könntest du versuchen, den Leuten hier lieber Tipps zu geben, die auf ihre jeweilige Situation anwendbar sind.
Und ob man dabei wach wird oder nicht, ist ja wohl auch von der jeweiligen Person abhängig. Immer dieses von sich auf andere schließen. Furchtbar...

m.

Beitrag von koerci 07.03.11 - 13:05 Uhr

Ich würde mal fast behaupten, in anderen Kulturen müssen die meisten Frauen sogar mehr als 8 Stunden am Tag und wesentlich härter arbeiten, als hier in Deutschland!

Beitrag von mamavonyannick 07.03.11 - 19:51 Uhr

Und, sollen deswegen die frauen hier in Deutlschland ihre Kinder mit ins Büro, an die Kasse, Fabrik nehmen. Und warum nehmen Frauen in afrika ihre Kinder mit aufs Feld? Weil der Kindergarten gerade zu hat und Papa auf arbeit ist?

Beitrag von koerci 07.03.11 - 19:56 Uhr

Wo genau hab ich sowas behauptet?

Meine obige Antwort galt einzig und alleine dieser Aussage, die du getätigt hast #aha

<<In anderen Kulturen muss die Mutter eines 16 monate alten Kindes auch nicht am nächsten Morgen auf Arbeit und dort 8 Stunden und mehr arbeiten.>>

Beitrag von mamavonyannick 07.03.11 - 20:12 Uhr

Der Zusammenhang war aber auch ein anderer. Sicher muss eine Frau in afrika auch arbeiten. Sie wird dort aber vermutlich nicht von ihrem Chef angezählt. Von daher kann sie vermutlich mit ihrem schlafdefizit ganz anders umgehen, als wenn mir immer der Chef im Nacken sitzt