Doppelhaushälfte ohne Realteilung ... HILFE !

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von kitti1976 07.03.11 - 19:16 Uhr

Hallo, Ihr Lieben,

ich habe mal eine Frage. Wir beschäftigen uns ganz frisch mit dem Thema Bauen. Es ist so, dass das Haus so auf dem Grundtsück ausgerichtet wird, dass die Häuser hintereinander stehen. Somit müssten wir in der ersten Haushälfte dem hinteren Partner ein Wegerecht einräumen. Nun haben wir unseren Makler mal gefragt, ob man dieses Grundstück real teilen kann. Er meint dazu:
Zum Grundstück: es wird eher keine REAL-Teilung werden, da ja auch Überwegungen und gemeinsame Rohrleitungen bzw. Schächte genutzt werden - zumindest teilweise.

Nun sind wir etwas ratlos. Ist das ein gravierender Nachteil ? Was genau kann uns denn da blühen ? Wäre toll, wenn uns jemand Infos geben könnte.

LG Steffi

Beitrag von werner1 07.03.11 - 19:41 Uhr

Hallo,

wenn es nicht geteilt ist, sind es 2 Eigentumswohnungen.
Auch wenn es optisch aussieht wie eine Doppelhaushälfte, in Wirklichkeit musst du dich immer mit dem anderen einigen.

Ein gravierender Nachteil ist das nicht, aber wenn ein gemeinsames Rohr verstopft ist, bist du immer mit deinem Miteigentumsanteil beim zahlen dabei.
Wirklich unangenehm wird es erst, wenn der andere pleite ist.

freundliche Grüsse Werner.

Beitrag von tauchmaus01 07.03.11 - 21:16 Uhr

Wir befassen uns auch mit dem Thema. Nach reiflicher Überlegung und einigen Grundsütckbesichtigungen war uns klar dass Doppelhaus nicht in Frage kommt.
Eines der Grundstücke war auch so, dass zwar jeder sein EFH bauen konnte, aber wir dem anderen Wegerecht hätten geben müßen damit er auf sein Grundstück kommt. Das hätte bedeutet dass wir von UNSEREM Grundstück was abgeben müßen wo die Zufahrtstrasse gebaut wird. Das WIR, da unser Grundstück, im Winter den Schneedienst hätten machen müßen usw.

Man weiß nie wer da einzieht oder was sich da entwickelt, daher haben wir es gelassen......

Viele Monate später haben wir jetzt unser Traumgrundstück gefunden. Nur für uns, eigene Zufahrt zur Garage, eigene Rohre usw.

Ich würde das Risiko nicht eingehen.......

Mona

Beitrag von engelchen28 08.03.11 - 15:41 Uhr

hallo steffi!
ich würde so einen "deal" nie eingehen, das gibt IMMER ärger. ihr fühlt euch vielleicht gestört, weil derjenige, der bei euch vorbeigeht, euch auf die kuchenteller glotzt, der weg ist von den nachbarn abgefahren worden oder es ist etwas kaputt - und ihr müsst ihn reparieren / die kosten tragen, obwohl ihr den weg gar nicht nutzt, ein rohr geht kaputt, ihr steht gerade, der schacht ist verstopft - wer ist nun dran...ärger über ärger. freunde von uns haben ein mittelreihenhaus ohne reale teilung - schlimm! nur ärger! die müssen bei fast jedem nagel in der wand einen antrag stellen (ok, etwas übertrieben, aber die richtung stimmt).
ich würde die finger davon lassen!!
lg
julia

Beitrag von elsenbande 11.03.11 - 12:52 Uhr

Hallo Steffi,
wir haben die selbe Konstellation, das Grundstück ist nach "Wohneigentum" geteilt, das heißt alles gehört allen, nur auf bestimmten Teilen des Grundstückes haben wir ein Nutzungsrecht, entsprechend auch unser Nachbar (ist alles notariell beglaubigt).
Bei uns stehen die Häuser auch hintereinander (wir haben das hintere Haus), und wir haben das Grundstück so geteilt, das uns die Seite links von den Häusern gehört, und unserem Nachnbaarn die rechte Seite, der Garten ist nochmals anders geteilt (wir haben aber das Glück, das unser Nachbar seinen Garten eigentlich nicht nutzt, ihm reicht seine große Terrasse).
Prinzipiell kann das gut funktionieren.
Das ganze ist übrigens auch ideal bei der Varantwortlichkeit des Strasse kehrens und Schnee räumens. Hier ist jeder zu 50% verantwortlich, obwohl unser Nachbar mehr Grundstück an der Strasse hat. (heisst, bei nicht geräumtem Gehweg und einem Unfall muss jeder die Hälfte zahlen, Versichrungen sind hier sehr nützlich). Momentan machen wir das so, daß mein Mann morgens als erster räumt, un die Kinder des Nachbarn das dann (wenn nötig) tagsüber noch mal machen.
Achso noch ein Vorteil zur Realteilung, die nach Wohneigentum ist um einiges günstiger, uns sagte der Notar damals, das das ca. das 10 fache kostet.
Hoffe Dir etwas weitergeholfen zu haben.
Gruß
Uta