Mein Baby verliert zu viel Gewicht (1 1/2 Wochen)

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von heaven_leigh 09.03.11 - 13:48 Uhr

Hallo alle zusammen,

mein Kleiner ist jetzt 1 1/2 Wochen alt und ich stille voll. Seit wir zu Hause sind klappt das auch sehr gut und er hat stetig zugenommen. Nun hat meine Hebi ihn heute gewogen und er hat seit Sonntag 100g verloren :(

Ich stille ihn nach Bedarf und wecke ihn auch immer wieder auf, wenn er an der Brust einschläft.
Trotzdem trinkt er nur noch 30min statt eine Stunde.
Er kommt alle drei Stunden, wenn ich ihn vorher wecke, will er nicht trinken. Das heißt dann doch das er satt ist oder nicht?
Meine Hebi meint, wenn er bis morgen noch mehr abnimmt soll ich zufüttern. Sie meint, ich habe wahrscheinlich nicht genug Milch.
Mädels kennt das einer von euch? Ich will nicht zufüttern müssen.

LG Heaven mit Johan (12 Tage alt)

Beitrag von qrupa 09.03.11 - 13:57 Uhr

Hallo

grundsätzlich sollte man natürlich immer genau gucken wo die Ursachen sind wenn ein Baby wieder abnimmt und evtl ist zufüttern wenigstens für eine Weile, tatsächlich nötig. Allerdings muß auch richtig gewogen werden (immer auf der gleichen Waage, möglichst immer zur gleichen Zeit, immer nackig bzw gleich bekleidet und auch solche Dinge wie eine kurz zuvor vollgedonnerte Windel, Zeitpunkt der letzten Stillmahlzeit,... muß bedacht werden.)
Wenn du nicht wild auf's zufüttern bist, dann soltest du am besten zusätzlich nochmal eine Stillberaterin um Hilfe bitten. Die kann dir zum einen helfen rauszufinden ob du tatsächlich zu wenig Milch hast und wenn ja was du dagegen tun kannst bzw ob du eine der sehr wenigen Frauen bist, die tatsächlich nicht genug Milch bilden können. Und sie kann dir auch zeigen, falls ein zufüttern wirklich unumgänglich ist, wie du das am besten tun kannst, wenn du das stillen nicht ganz aufgeben willst.
Das die Stillmahlzeiten nicht mehr so lange dauern ist erstmal kein Beweis für zu wneig Milch, mit dem Alter schaffen die kleinen es immer schnell er die gleiche Menge Milch aus der Brust zu bekommen. Bei vielen dauert eine Mahlzeit bald nurnoch wenige Minuten.

Beitrag von lilly7686 09.03.11 - 17:16 Uhr

Hallo!

Als erstes eine Frage: wurde immer mit derselben Waage gewogen? Wenn nicht, dann hast du hier schon mal einen möglichen Grund für die "Abnahme".

Und noch ein paar Fragen:
- hat dein Kleiner mind. 6 nasse Windeln in 24 Stunden? Nasse Windel = 6EL Wasser auf einer frischen Pampers.
- hat dein Sohn täglich mindestens einmal Stuhlgang?
- ist seine Haut rosig und straff?

Wende dich, bevor du zufütterst, bitte an eine Stillberaterin vor Ort.
http://www.afs-stillen.de
http://www.lalelcheliga.de
Beide Vereine arbeiten ehrenamtlich, du zahlst also nichts für deren Hilfe.

Liebe Grüße!

Beitrag von heaven_leigh 09.03.11 - 17:25 Uhr

Hallo,

ja die Hebi hat so eine Waage, wo sie ihn anheben muss. Sie wiegt ihn auch immer mit einer frischen Windel.
Stuhlgang hatte er die Tage weit mehr als nur einmal am Tag, also vier oder fünfmal bestimmt. Sein Körper stellt sich auf die MuMi um, wird auch immer flüssiger.
Seine Haut ist rosig und straff, das Gesicht noch ein bisschen Gelb.
Im KH hatte er knapp 300g nach der Geburt verloren, bei einem Startgewicht von 3190g natürlich zu viel. Da hatte er auch nichts gegessen und seine Haut war eher schrumpelig. Das ist jetzt nicht so.
Eigentlich ist er fit...

Meine Hebi sagt, abnehmen darf er eigentlich gar nicht mehr.
Aber ich hab eben noch mal darauf geachtet, er trinkt die Brust nicht leer! Ich kann also nicht zu wenig haben, ich kann immer noch was ausstreichen und es bleibt auch immer ein Rest im Stillhütchen...

LG Heaven mit Johan #verliebt

Beitrag von lilly7686 09.03.11 - 19:57 Uhr

Also bei einem Geburtsgewicht von 3190g "darf" er 319g abnehmen ;-) 10% des Geburtsgewichts sind okay. Alles was drüber ist, wird kritisch.
300g sind also noch okay.

Wenn die Windeln voll sind, und es deinem Kleinen gut geht, dann würd ich erst mal nicht zufüttern.

Und lass bitte das Wiegen sein! Sag deiner Hebi, dass du ihn nicht wiegen willst. Denn offenbar geht es ihm gut.
Wieg in 2-3 Wochen nochmal und gut ist.

Lg

Beitrag von sarahjane 09.03.11 - 21:47 Uhr

Es geht um die Gesundheit/das Wohlergehen Deines Kindes, meine Liebe!

Wenn das Zufüttern nötig werden sollte, dann trage dies mit Fassung. Schließlich bedeutet dies nicht, dass Euer Kind von der Brust entwöhnt werden muss.

Beitrag von heaven_leigh 10.03.11 - 07:49 Uhr

Nun bleib mal ganz locker.

Ich erkundige mich nur nach anderen Moeglichkeiten...
Die Gesundheit meines Kindes ist mir das Wichtigste! Deswegen moechte ich ja auch das er nur Muttermilch bekommt und nicht das Pulverzeug.

Das heisst aber nicht dass ich ihn verhungern lassen wuerde...

Beitrag von muehlie 10.03.11 - 13:01 Uhr

Nicht aufregen. Diese Userin befindet sich seit Jahren auf einer merkwürdigen Mission quer durch die Elternforenlandschaft. Sie verschwindet erfahrungsgemäß bald wieder, kommt allerdings leider auch irgendwann zurück. Wie 'ne Pilzinfektion! ;-)

Beitrag von lilly7686 10.03.11 - 15:41 Uhr

#rofl Pilzinfektion! #rofl Der Vergleich ist genial! Spitze #pro #rofl

Beitrag von sarahjane 10.03.11 - 13:35 Uhr

Nützt ja alles nichts, wenn Dein Kind von Frauenmilch allein nicht gut (genug) gedeiht.

Und unter den Prenahrungen gibts ja auch Unterschiede. Als verantwortungsvolle Mutter würde man sich natürlich für eine besonders gute entscheiden.



Beitrag von tigerlady81 10.03.11 - 15:07 Uhr

Mußt du eigentlich überall deinen Senf zugeben?
Hier schreibt eine junge Mutti, die unsicher ist und Rat möchte, und du startest deinen Beitrag mit #contra. Meinst du das hilft ihr jetzt wirklich weiter?
Wenn du ihren Beitrag richtig gelesen hättest, wäre dir sicher aufgefallen dass sie schreibt:" Er kommt alle drei Stunden, wenn ich ihn vorher wecke, will er nicht trinken. ". Was soll da bitte schön zufüttern bringen, wenn er sich weigert zu trinken? Dann ist er offensichtlich auch nicht hungrig. Soll sie ihm die Flasche reinschütten, obwohl er nichts möchte? Sehr sinnvoll.
Ich habe bis jetzt zumindest noch von keinem Baby gehört, dass freiwillig verhungert ist. Wenn er nicht satt wird, dann wird er ihr das schon zeigen, meinst du nicht auch???