Böser Rückfall

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von bitti78 11.03.11 - 15:14 Uhr

Hallo,
ich weiß im Moment nicht wohin mit mir.
Im Okt. 2009 wurde bei mir postpartale Depressione festgestellt.
Dank Medis und Theraphie ging es mir auch besser,
Seit ein paar Wochen nun sind die dunklen Gedanken wieder da.
Mittlerweile habe ich sogar Angst davor meinen Kindern was zu tun und erwische mich immer öfter bei dem gedanken das sie es besser hätten wenn es mich nicht gäbe.
Mein Doc sagt da muß ich durch und hat die Dosis der Antidepressiver wieder erhöht.
Und doch ich fühle mich so elend.
Schlimmer noch ist das Gefühl damit allein zu sein letztens wollte ich mich einer Selbsthilfegruppe anschließe die meinten dann ich solle mich nicht so anstellen schließlich währen meine Mädels schon groß 4,9 und 3 Jahre.

Was soll ich denn noch tun um Hilfe zu bekommen?

Traurig grüßt Bitti

Beitrag von myimmortal1977 11.03.11 - 15:39 Uhr

"Mittlerweile habe ich sogar Angst davor meinen Kindern was zu tun und erwische mich immer öfter bei dem gedanken das sie es besser hätten wenn es mich nicht gäbe."

Du solltest Dich dringend in stationäre Therapie begeben.

Hast Du mit Deinem Arzt explizit über diese Gedanken gesprochen? Bist Du beim Psychiater oder auch zwecks Gesprächstherapie beim Psychologen?

Wenn Du suizidale Gedanken hast oder gar die Gedanken aufkommen, Deinen Kindern ebenfalls etwas anzutun, gehörst Du ganz eindeutig in eine stationäre Akutbehandlung. Und zwar besser heute als morgen.

Dir alles Gute, Janette


Beitrag von stefannette 11.03.11 - 16:03 Uhr

"Tolle" Selbsthilfegruppe :-[ Über sowas kann ich mich ja aufregen.
Wenn es Dir so schlecht geht,würde ich auch über eine Klinikeinweisung nachdenken. Wann sind denn die Medis wieder erhöht worden? Vielleicht dauert es auch etwas bis sie anschlagen#kratz
Was sagt denn Dein Therapeut? So kann es ja nicht weitergehen!!
Ich wünsche Dir gute Besserung!!#liebdrueck
Lg Annette

Beitrag von lisboeta 11.03.11 - 20:47 Uhr

Bitte lasse dich in eine sationäre oder ambulante Tagesklinik einweisen.

Hast du einen Partner der dich unterstützt?

viel glück
lisboeta

Beitrag von aquene 12.03.11 - 17:42 Uhr

Hallo,

Bekommst du denn nur Medikamte von einem Psychiater oder Arzt...oder hast du auch eine Therapie noch am Laufen?

Ich könnte mich über beides aufregen was du geschrieben hast.

Ein Arzt der einfach nur sagt da musst du jetzt alleine einfach durch und eine Selbsthilfegruppe die man in der Pfeiffe rauchen kann!!

Tut mir leid, dass du da wohl nicht die richtigen Menschen getroffen hast, die dich unterstützen können.

Such dir weitere Hilfe und zwar gleich.
Du musst das nicht für dich alleine ausmachen, das muss Niemand!
Ich denke auch eine stationäre Aufnahme könnte dir jetzt gut tun....hast du Eltern, an die du dich wenden kannst? Einen Partner?
Sprich offen darüber mit ihnen.

Zu deinen Gedanken.....im Ansatz kann ich sie nachvollziehen...wenn ich sie für mich auch nie wirklich durchdacht habe....
dass es deinen Kindern ohne dich besser gehen würde.....
schau sie dir an....du bist ihre Mutter und sie lieben dich aus tiefstem Herzen! Für sie wirst du es schaffen und für sie wirst du weitermachen.
Stell dir vor was du ihnen für einen Schmerz zufügen würdest, wenn du jetzt aufgeben würdest....das wirst du nicht tun.

Ich wünsch dir Alles Liebe und dass du jetzt schnell die richtigen Menschen triffst die dir dabei helfen.

LG

Beitrag von eishaendchen80 14.03.11 - 12:12 Uhr

Wie genau dir nun geholfen wird weiß ich nicht, aber vielleicht kannst du über deine Krankenkasse Hilfe finden.

Betreuung für die Kinder, falls du in stationäre Behandlung gehst.

Auch bei der Arztwahl könnten sie dir helfen erwähne einfach was dir der Arzt gesagt hat. Meiner SchwieMu haben sie auch somit einen Psychiater vermittelt.
Sie musste aber hin weil ein Teil ihrer Schmerzen psychologischer Natur sind.

Auch mit der Selbsthilfegruppe helfen sie bestimmt weiter.
Fragen kostet nichts.

Alles Alles Gute und schieß den Doc in den Wind, was der sagte gehört sich nicht. Sowas sagt man jemanden wenn der erkältet ist aber nicht bei sowas Ernstem.