Frage wg Paukenergüssen und Schwerhörigkeit...bei wem auch so schlimm?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von xysunfloweryx 11.03.11 - 20:35 Uhr

Hallo,

ich hatte ja seit Anfang Febr. desöfteren gepostet aufgrund der MOE und Ergüsse meines Sohnes. Er ist ja seit 8 Wochen dauererkältet....wir haben auch schon lang einen OP Termin bekommen für am Montag....aber bislang hatte ich immer die Hoffn., dass die Ergüsse selbst zurückgehen.....das war ein Hin und Her. Letzte Woche jedenfalls waren sie viel besser geworden und ich hatte mich schon gefreut, dass vlt die Röhrchen wegfallen. HNO meinte, voraussichtl. werden dann nur die Polypen gemacht, Ohren nur nach Bedarf. Heute hatte ich vor der OP allerdings nochm. die letzte Kontrolle vor der OP und leider so, bzw noch schlimmer, wie ich es mir gedacht habe:

Die Ergüsse sind VIEL schlimmer geworden (denke durch die weiteren, bestehenden Erkältungen) und sehen gar nicht gut aus - Trommelfell kann GAR NICHT schwingen....das Schlimme finde ICH jetzt, dass ich seit Tagen merke, dass er immer schlechter hört. Das nimmt jeden Tag drastisch zu....
Kann das so extrem sein? Als die Ergüsse frisch waren und das Trommelfell noch geplatzt, hörte er auch schlecht, aber immerhin noch besser, wie jetzt!!! Ich habe echt schiss, dass er schwerhörig BLEIBT?!
War das bei noch jmd so????

Er hört mich nur, wenn ich DIREKT vor ihm sitze. Wenn ich sonst rede, hört er GAR NICHTS. Er reagiert null oder sagt: Mama, Lauter reden..ich hör Dich ned...oder sonst was in der Art.
Radio in norm. Lautstärke hört er NICHT. Seine Hörspiele hört er nur, wenn er sich mitten an die Box setzt - ist das so normal??? kann das echt v. den Ergüssen kommen? Wird das dann schlimmer, je länger sie bestehenbleiben??? Ist grad echt schwer. Vor allem ist er aggressiv, weil er kaum was hört ...

Kann mir jmd Mut machen, dass das wirklich besser wird nach der OP?

Meine Frage ist noch bzw meine Bedenken:

Sammelt sich das Sekret direkt nach der OP nicht direkt weiter dort? Weil er doch jetzt er kältet ist und während und nach der OP auch??!?!?!! Sooo schnell tritt da ja keine Änderung ein, dass es jetzt plötzl. abläuft, oder???

HILFE!!

Jetzt hab ich doch ein mulmiges Gefühl!

Bitte um Erfahrungen!

Danke, Sun und Mika 27.Mai 2008

Beitrag von elamaria 11.03.11 - 21:00 Uhr

Hallo Sun,

bei meiner Tochter wurden letzten November die Polypen operiert und Paukenröhrchen gelegt.

Davor: dauernd erkältet, jedes Mal richtig krank, Ohrenweh, Paukenerguß, Schwerhörigkeit... auch soweit, dass sie Telefon und Türklingel nicht mehr gehört hat.

Mir hat es vor dem Tag der Operation gegraust ohne Ende und ich muss auch im Nachhinein sagen: Es gibt schöneres. Ich fand`s übel, wie sie aus der Narkose erwacht ist und es ihr schlecht ging. So wollte ich mein Kind nicht sehen. Es wurde aber schnell besser und abends war sie schon fast wieder die alte.

Jetzt, vier Monate später, kann ich nur sagen, dass es die beste Entscheidung war, die wir treffen konnten. Seitdem hatte sie zwar einige normale Erkältungen, aber kein Ohrenweh, keine Schwerhörigkeit, nichts!
Ich würde es jederzeit wieder machen lassen.

Alles Gute,
elamaria

Wenn du noch Fragen hast, melde dich ruhig. Bin zwar kein Arzt, aber kann von unseren Erfahrungen berichten.

Beitrag von xysunfloweryx 11.03.11 - 21:48 Uhr

Danke Dir. Das beruhigt mich ein wenig.
Aber Türklingel und Tel...mh....weiss ja nicht , wie laut das bei Euch ist....aber ich spreche meinen Zwerg schon grad lauter an, als unser Tel. klingelt u. er reagiert gar nicht.
War Deine Tochter auch am Tag der OP erkältet? Ging diese Erkält. dann schneller vorbei?
Wie wachte sie auf? Wahrsch. aggressiv und schreiend, oder? Davor hat man uns auch gewarnt. Aber ich denke, bei Mika wird es ähnlich sein. Er ist ja fast schon so, wenn man ihn nach einem Auto Schlaf weckt....und dann nach einer OP....ohje..
Was sagte Euer Arzt denn zu Haare waschen und schwimmen wg der Röhrchen?
Wie lang hörte Deine Tochter denn schlecht? War das nicht blöd im Kindi und Co? Bei uns ist es da schon aufgefallen....

PS Warum hat bei Euch das einfache Absaugen des Wassers nicht gereicht? Warum müssen immer Röhrchen rein? :(

Beitrag von elamaria 11.03.11 - 22:49 Uhr

Richtig erkältet war sie am Tag der OP nicht, aber sie hat zwei Tage vorher über Ohrenschmerzen gejammert und während der OP hat sich rausgestellt, dass sie eine Ohrenentzündung hatte. Die mussten wir noch zusätzlich mit antibiotischen Ohrentropfen bekämpfen, war aber schnell vorbei.

Nach der OP war meine Tochter sehr weinerlich, jammernd und anhänglich. Das hörte auf, sobald wir das Krankenhaus verlassen hatten. Dann hatte sie Hunger :-)
Wobei die Kinder da wohl sehr unterschiedlich sind.

Schwimmen und baden und duschen ohne Schaum, Schampoo oder Seife geht einwandfrei. Nur beim Haare waschen mit Schampoo hält sie sich die Ohren mit zwei Waschlappen zu, damit nichts hinein kommt. Sie ist allerdings auch schon fast fünf. Wie das mit deinem Zwerg funktionieren kann, weiß ich leider auch nicht.
Unser HNO-Arzt sagt, dass baden im Freibad, See, Meer kein Problem ist. Nur Seifenwasser soll nicht in die Ohren kommen. Das hängt wohl mit der Oberflächenspannung des Wassers zusammen.
Meine Tochter hatte noch nie Probleme und wir verwenden keinerlei Ohrenstöpsel.

Schlecht hörte meine Tochter das ganze vergangene Jahr immer wieder. Im Kindergarten war das auf jeden Fall blöd. Ich habe immer wieder darauf hin gewiesen, dass sie schlecht hört.

Von Absaugen des Wassers war bei uns nie die Rede, ich kann dir also nicht sagen, wieso das nicht gereicht hätte. Wobei, vermutlich wäre es gleich wieder gekommen, weil es ja trotzdem nicht ablaufen könnte?!

Warum willst du keine Röhrchen?

Wir waren kürzlich zur Kontrolle (nach drei Monaten). Die Röhrchen sind noch an Ort und Stelle. Wir werden im Sommer aber sicher trotzdem viel baden und alles so machen wie immer :-)

Beitrag von xyz74 11.03.11 - 21:20 Uhr

Wie wurden die MOE bei Deinem Sohn behandelt?

Beitrag von xysunfloweryx 11.03.11 - 21:37 Uhr

Mit AB.

Und dann mit Sinupret, Otovowen, Nasenspray, Zwiebelsack, Traumeel...

Alles durch und das Homöopatische die ganzen letzten 6 Wochen :(

Beitrag von xyz74 11.03.11 - 21:47 Uhr

Wie lange lässt Du die Zwiebelsäckchen auf den Ohren?
Werden diese vorher erwärmt?
Hast Du schon Ferrum Phosphocirum probiert?

Beitrag von xysunfloweryx 11.03.11 - 21:54 Uhr

....es klappt nicht lange bei ihm. ja, warm.
ferrum auch.
und kalium chloratum...es ist aber keine zeit mehr, zu experimentieren. wie gesagt, es wurde bissl besser, dann der neue infekt und wieder fett dabei :(
und wie gesagt, mit dem gehör ist ned zu spaßen. dachte erst auch, es geht so, aber er hört rein gar nichts mehr!!!! das macht mir schon etw. angst!

Beitrag von xyz74 11.03.11 - 22:01 Uhr

Das Dir das Angst macht, kann ich verstehen.
Ich frage wg der Zwiebelsäckchen weil die bei uns so erfolgreich waren.
Allerdings hab ich die immer die ganze Nacht drauf gelassen.
Hab sie immer erst eine Strumpfhose über den Kopf gezogen und dann ein mit Zwiebeln gefülltes Babysöckchen drunter geschoben.

In der welcher Dosierung hast Du Ferrum gegeben?

Beitrag von xysunfloweryx 11.03.11 - 22:20 Uhr

mh....er zieht sich das ab. aber jetzt ist die op ja eh mont. bis dahin krieg ich das nicht weg.
ich glaub 3x5 gegeben...

Beitrag von xyz74 11.03.11 - 22:31 Uhr

Die Hoffnung stirbt zuletzt...
Versuchen würde ich es auf jeden Fall.
Ferrum hab ich stündlich 3 Stück gegeben.

Zusätzlich würde ich noch Diät machen.
Alle Südfrüchte weg lassen.
Nur warmes trinken lassen.
Keine Säfte. Am Besten Apfelkompott zu trinken geben.
Das pumpt meiner ab wie nichts.
Schmeckt lecker aber verschleimt nicht so wie Säfte oder Schorlen es tun.

Beitrag von moulfrau 11.03.11 - 21:22 Uhr

Hi,
Thilo hatte nicht eine MOE, immer nur Schnupfen und die Ohren waren so zu, daß er auch so gut wie nichts gehört hat.

Schon am Abend der OP hat er alles gehört, die Sprache wurde mit jeder Woche besser und er hat gesungen und nicht mehr so gebrüllt.

Immer wieder, würde ich sagen !!!!!!!!!!!!

Gruß Claudia

Beitrag von xysunfloweryx 11.03.11 - 21:49 Uhr

Hallo,

wie wurde das dann festgestellt? Durch die Schwerhörigk.? Wie alt war er bei der OP? Und wurde auch beides gemacht: Polypen und Ohren?
Wie ist das m. Schwimmen danach?

LG

Beitrag von moulfrau 11.03.11 - 22:20 Uhr

Hi,
im Dezember 2009 dachten wir uns, daß er so laut ist, ob das normal ist ?? Schon hatten wir ein Gespräch mit den Erzieherinnen, daß er so Laut ist und "nichts mitbekommt", wenn man ihn nicht ansieht beim reden.

HNO Termin, Hörtest im Feb. 2010, dann OP Termin, Montags vor Ostern.

Es wurde beides gemacht, ging ruckzuck, er hatte überhaupt keine Schmerzen. Er war 3 Jahre 7 Monate alt. Röhrchen rein und Polypen raus.

Er hatte zum Glück keinen Schwimmkurs, aber das wäre auch egal gewesen, normales baden, duschen, schwimmen, kann man auch mit den Röhrchen in den Ohren. Nur tiefes tauchen sollte man vermeiden.

Gruß claudia

Beitrag von mausmadam 11.03.11 - 22:38 Uhr

Wir hatten es ganz schlimm, vor allem hatte er anfangs Ergüsse, ohne dass das TF verdickt o.ä. war, es hieß wochenlang, er ist schwerhörig und braucht Hörgeräte. Ich hatte schon Termin dafür und INfomaterial mitbekommen.
Weil er ohnehin operiert wurde, bekam er dauerhafte Röhrchen gelegt, bds, obwohl nur eine Seite doch im laufe der MOnate etwas auffällig wurde.
Ergebnis: Er hört fast perfekt seitdem!
Mit dem baden müssen wir etwas aufpassen.
Wenn er eine MOE hat (hat er dauernd) läuft das Sekret ab und er bekommt Ohrentropfen.

Beitrag von xysunfloweryx 12.03.11 - 12:47 Uhr

hallo, danke dir. was heißt fast perfekt? merkt man noch einen unterschied, dass er immer noch nciht ganz gut hört?
bekam er die ergüsse auch durch moe oder durch schnupfen?
heißt das, er kriegt DURCH die röhrchen erst recht moe??? ohje...was heißt aufpassen beim schwimmen? ist etw schwer, denn beim rutschen kommen die kids ja schon unter wasser:(