Warum sind so viele gegen stillen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von mausi6375 12.03.11 - 09:39 Uhr

Hallo und guten morgen,

Mein kleiner ist jetzt 8 Wochen alt geworden und ich stille ihn voll und möchte auch gern so lange es geht weiter stillen. Aber in meiner Umgebung bekomme nur dumme Kommentare. In unserem Bekanntenkreis hat keiner länger als ein paar Tage gestillt und weils bei Ihnen nicht geklappt hat, ist es natürlich auch doof. Es kommen Kommentare wie:

- er wird ein Muttersöhnchen
- es gibt Hängebrüste
- ich könnte gar nichts mehr mit ihnen unternehmen
- warte mal auf deinen ersten Milchstau
- wenn er Zähne bekommt, zerbeisst er dir die Warzen
.....

Mir geht das total auf den Wecker, aber irgendwie fehlen mir auch die Argumente, ausser das ich immer sage, es ist das gesündeste für Leo und das die enge Bindung Leo und mir wahnsinnig gut tut.
Das schlimme ist, das sie meinen Mann langsam damit angesteckt haben. Er sagt auch immer öfter, ach wenn er ein Fläschchen bekäme, könnte ich dich nachts auch mal unterstützen und ich freu mich schon drauf wenn s Brei und Gläschen gibt.
Ich fühl dann total hilflos, weil daran will ich noch gar nicht denken und ich weiss auch noch gar nicht, ob und wann ich ihm das geben will.

Gibt mir bitte mal ein paar Argumente an die Hand, fühl mich bald schon als Ego-Mutter weil ich ans stillen festhalten will.

LG
Maren

Beitrag von haruka80 12.03.11 - 09:44 Uhr

Hallo,

ich habe njicht gestillt, nur gepumpt ein paar Monate und ich kenne es gegenteilig. Alle in meiner Umgebung haben 6-18 Monate gestillt und ich war immer außen vor, weil ich nicht stillte (klappte aus mehreren Gründen nicht, ich hätte gerne gestillt und mir taten die Kommentare ganz schön weh).
Stillen ist bestimmt etwas wundervolles, also erhalte es dir. Übrigens ist mein Sohn trotz nicht-stillens ein Muttersöhnchen, vom Pumpen hängen meine Brüste und sind kleiner als vorher,Milchstau hatte ich n paar Mal, weggehen ging nicht, die Pumpe rief alle 3-4 Std.
Ich fands sehr anstrengend, aber: ich hab ne Menge Geld gespart und mein Kind hat die gute MuMi bekommen.

Lass dich nicht ärgern, ich hab mich viel zu doll ärgern lassen und ich kam mir immer wie ne schlechte Mutter vor.
Na klar hat auch das Nicht-Stillen Vorteile, aber ich finde, wenn man gerne stillt und seine eigenen Gründe hat fürs Stillen (oder Pumpen), dann sollen die anderen einfach mal die Fresse halten und können es bei ihrem Kind doch so machen, wie sie es wollen

L:G.

Beitrag von kleiner-gruener-hase 12.03.11 - 09:56 Uhr

Ich muss jetzt mal sagen, ich habe den größten Respekt vor Frauen wie dir, die dann pumpen. Das kann ich mir so gar nicht vorstellen, wie man das über Monate hinweg durchziehen kann. Ich habe vielleicht 5mal versucht abzupumpen, und das ging so gar nicht #schock...

Ich finds ganz toll, dass du es durchgezogen hast! #pro

Beitrag von felix.mama 12.03.11 - 10:00 Uhr

Ich sag auch Respekt, ich habe das nur 3 Monate geschafft und dann aufgegeben. Heute ärgere ich mich oft, aber beim nächsten Kind wird es auf jeden fall besser gemacht!

Beitrag von mansojo 12.03.11 - 09:55 Uhr

hallo,

die ohren auf durchzug und gut



was das nächtliche unterstützen angeht
dein mann kann natürlich trotzdem helfen indem er euren sohn wickelt zu dir bringt und dann wieder wickelt
ihn rumträgt wenn er bauchweh hat usw.


schöne ausrede für mann nix zu übernehmen wenn frau stillt



stillen kann man überall,also kannst du auch mit dem kind überall hin
ich hatte immer ein hemd von meinem mann mit da verschwand baby samt brust drunter


hängebrüste gibts auch ohne stillen die schwerkraft und bindegewebe mögen sich eben nicht immer

milchstau kann man vorbeugen


alles in allem reichlich unnötige kommentare


mach es so wie du und dein kind sich gut dabei fühlen



lg manja

Beitrag von felix.mama 12.03.11 - 09:58 Uhr

Für viele gehört Stillen einfach nicht mehr in unser heutiges Leben. Wenn ich in anderen Foren so lese, verstecken sich viele gerne hinter der Aussage das das Kind davon ja nicht satt wird, man ja so eingeschränkt ist, man niemals ausschlafen kann und die Brüste dann auch nicht mehr schön wären und man sie seinem Mann nicht mehr zeigen könnte.
Dazu kommt eine Generation von Eltern die nicht oder nur sehr wenig gestillt haben. Da wurde mit 6 Wochen Karotte in die Flasche gekippt und mit 12 Wochen Brei gegessen.
Meine Mutter erzählt immer das ich keine Milch vertragen habe und deswegen Schmelzflocken mit Wasser und ein wenig Milchpulver bekommen haben - und das von anfangan. Stillen ging nicht da sie ja nach der Geburt operiert wurde und mein Bruder ja auch so groß geworden ist (mit 6 Wochen Bananenbrei in der Flasche!).
Ich selber bin nicht gegen Flaschenernährung, wenn sie vernünftig gehandhabt wird. Aber Stillen ist und bleibt immer das beste. Warum Väter da immer so meckern kann ich nicht nachvollziehen. Zum einen können sie ja dabei sein, sollten sie froh sein Nachts schlafen zu können und sie können doch so viele andere sachen machen, wie baden oder wickeln. Kauf dir ein weing Litaratur zum thema, such dir Seiten im Internet und rede mit deinem Mann darüber. Alle andere läßt du einfach reden!

Viel Spaß noch beim Stillen!

Beitrag von matsel 12.03.11 - 10:12 Uhr

hallo,
vielleicht findest du in deiner nähe eine stillgruppe die dir kraft gibt. one diese hätte ich meine erste stillzeit nicht übrstanden und wäre auch eingeknickt. laß dich auf keine diskussion mit diesen leuten ein, das bringt nichts. wenn wieder ein kommentar kommt - steh auf und geh einfach ohne was zu sagen. was deinen mann angeht: er soll dich bei der hausarbeit mehr unterstützen, wenn er nicht ausgelastet ist (scheint ja so - sonst würde er nicht anbieten nachts aufzustehen). es gibt tauusend andere möglic hkeiten sich um das kind zu kümmern, soll er dir doch wenigstens den "spaß" lassen zu stillen.
solche keute rauben einem extrem viel kraft. kraft die du eigentlich bruchtest um dein kind zu stillen. also laß die leute reden und laß dich auf keine diskussion mit ihnen ein sondern geh einfach.
lg

Beitrag von sarahjane 12.03.11 - 10:20 Uhr

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Beitrag von felix.mama 12.03.11 - 10:37 Uhr

Viele deiner Argumente sind aber auch keine gründe die gegen das Stillen sprechen. Ich würde das auch mal an deiner Stelle überdenken!

Beitrag von matsel 12.03.11 - 10:51 Uhr

wenn ich wüßte, das ich von dir eine antwort bekäme, würde ich eine ausführliche antwort schreiben...

verdreh bitte nicht die tatsachen. die et-schreiberin wird ständig belästigt wie scheiße stillen doch ist. das geht einem an und auf die nerven. ist das vielleicht noch ein punkt den du in deiner liste mit aufführen möchtetst bzgl möglicher gründe ein kind nicht zu STILLEN? so heißt nämlich die brusternährung! STILLEN!

natürlich ist das nicht bös gemeint - aber hilfreich ist es auch nicht.
ständig das stillen schlecht geredt zu bekommen ist ein großer angriff auf die persönlichkeit und die würde der mutter. da heißt e schlicht und ergreifend auch mal für die anderen : einfach mal klappe halten.

Beitrag von akti_mel 12.03.11 - 10:58 Uhr

die freundliche astrid und ihr anti-still-geschreibe nervt. sie soll flaschen anrühren und die finger still halten. arrgh, sie nervt so sehr.

Beitrag von matsel 12.03.11 - 11:07 Uhr

sonst häng ich mich eigenntlich nicht mit rein, aber so ein ausgemachter blödsinn. was soll die et davon haben?:
eh mädel, wenn du unter flschenmüttern bist laß die brüste in der bluse?
toleranz pur ist das.

Beitrag von kleiner-gruener-hase 12.03.11 - 11:01 Uhr

SIE soll sich in Toleranz üben??

Ich glaube du brauchst mehr als ein paar Denkanstöße meine Gute... #aerger

Beitrag von krischi-1508 12.03.11 - 11:02 Uhr

Brusternährung? Brustmutter? Frauenmilch?

Sonst ist aber schon noch alles in Ordnung bei dir im Oberstübchen?

Hast ja fein Gründe aufgezählt, warum man nicht STILLEN sollte, das war aber doch gar nicht die Frage. #kratz

Nicht aufregen nur wundern...#klatsch

Beitrag von mausi6375 12.03.11 - 11:03 Uhr

Danke,
Aber deinen "Denkanstoss" brauche ich nicht!
Ich rede von mir selber aus gar nicht über s stillen. Aber es ist immer komischerweise eine der ersten Fragen die einem gestellt werden!

Ausserdem kann ich es ja schlecht verheimlichen, wenn ich mit Leo unterwegs bin und er Hunger bekommt, pack ich halt aus (nach Möglichkeit schon sehr dezent) und dabei meint dann jeder mich in ein Gespräch verwickeln zu müssen.

Für mich ist das was ganz natürliches, ich bin auch keine fanatische Stillmutter. Ich bin im KKH an die Sache dran gegangen: entweder es klappt und es gefällt Leo und mir oder ich lasse es sein und jetzt bin ich ganz glücklich das es klappt und möchte eigentlich nur in Ruhe gelassen werden und mein Ding durchziehen!!!!
Ich hab noch nie jemand gefragt, wie er sein Kind ernährt oder jemand in irgendwelche Diskussionen verwickelt! Ich hör mir manches an, denk mir meinen Teil und setze das dann um, was ich meine was für mein Kind sinnvoll ist!

Beitrag von kleiner-gruener-hase 12.03.11 - 11:10 Uhr

#pro

Und dir fehlen die Argumente?? Kann ich gar nicht glauben! ;-)

Beitrag von mausi6375 12.03.11 - 11:40 Uhr

Ja, in der Situation selber schon, weil ich mich dann so hilflos fühle. Vor allem wenn mehrere Freundin von mir in einem Raum versammelt sind, die alle auf einmal "hacken".
Hier konnte ich ja laenger über die antwort nachdenken:-)

Beitrag von zauberli 12.03.11 - 17:12 Uhr

Huhu :-)

Behaupte doch einfach, Du kannst Dir das Milchpulver nicht leisten und das Du es auch total schade findest, dass Du stillen MUSST... ;-)

Beitrag von angelbabe1610 12.03.11 - 12:15 Uhr

Hast du auch noch andere Antworten parat? Das ist doch exakt die gleiche Antwort wie gestern zu den thread, welche Argumente Eltern und Großeltern damals gegen's stillen gaben #kratz
Außerdem passt diese Antwort gar nicht zum Problem der TE, denn sie sagt lediglich, dass sie mit Negativaussagen konfrontiert wird.
Sie selbst hat denen gegen die Flasche und ihre Entscheidung gegen's Stillen doch gar nichts gesagt!!!

Da schreibst du so schön, sie solle sich in Toleranz üben. Wowar sie denn intolerant???
Versteh ich nicht!
Ich bin übrigens auch eine "Brustmutter". Ich stille seit einem Jahr und höre immer "Wie du stillst immmer noch????"
so viel zur Toleranz der anderen Seite! Ich Schrei ja auch nicht rum, wenn jemand die Flasche gibt....

Beitrag von 20girli 12.03.11 - 13:27 Uhr

***- gerade Mehrfachmütter haben oftmals gravierende Probleme, Brusternährung des Säuglings, Haushalt, Berufstätigkeit und die Betreuung älterer Geschwister unter einen Hut zu bringen, so dass viele Mütter auf die Brusternährung ganz oder teilweise verzichten, um sich selbst, ALLEN Kindern, dem Haushalt, der Berufstätigkeit und dem Ehemann in angemessenem Rahmen gerecht zu werden ****


dem kann ich wiedersprechen. Ich habe sogar erst beim 5 Kind angefangen zu Stillen. Stille jetzt mein 6 Kind wieder und habe dies auch wieder lange vor.
Ich kann nur sagen....man hat viel mehr ruhe und zeit wenn man Stillt...die Zeit mit der Flasche fand ich persönlich viel viel schlimmer.
Das was da beschrieben wird....kann man sehr wohl auch mit Stillen und meiner Erfahrung nach sogar mit dem Stillen besser als mit Flasche.

lg Kerstin

Beitrag von 20girli 12.03.11 - 13:30 Uhr

Oh nein, ich war ja ne weile nicht mehr hier....aber einige deiner benutzten Wörter kommen mir so bekannt vor.

Du bist doch die Freundin von Onkel HIpp und co..oder?

Beitrag von kleiner-gruener-hase 12.03.11 - 13:34 Uhr

#rofl

Ja, das ist sie...

Beitrag von marlen77 12.03.11 - 15:54 Uhr

Ja ja, ist klar......#klatsch

Beitrag von sandram85 12.03.11 - 18:18 Uhr

Alter Schwede....Jetzt weiß ich was ihr alle meintet...Ich habe damals auch mal eine Antwort von ihr bekommen und die war glaube ich gar nicht so bescheuert formuliert. Aber das hier geht ja mal gar nicht...

#klatsch#klatsch#klatsch

Die Antwort passt überhaupt nicht auf die Frage der TE und dein "gesülze" wie toll Flaschennahrung ist nervt auch....

Jeder soll es für sich enscheiden wie er sein Kind ernähren möchte, aber hier einige "nichtsahnende unerfahrende" mädels hinten rum manipulieren zu wollen mit solchen Antworten ist das letzte:-[

Beitrag von simse1975 12.03.11 - 10:23 Uhr

Schönen guten Morgen ;-)

Lass dich nicht unterkriegen! Mir ging (und geht es noch) genauso. Vor allem meine Schwiegermutter und meine Schwägerin können es einfach nicht nachvollziehen, dass ich noch immer voll stille.....

Unser Kleiner ist jetzt genau 4 monate alt geworden und da auch mein Kinderazt bei der U4 geraten hat, auf jeden Fall noch bis zum vollendeten 6. Monat voll zu stillen, werde ich dies auch tun.
Schon von Anfang an gab es hauptsächlich von den Beiden nur blöde Bemerkungen wie z.B. wenn der kleine geweint hat kam: " Ohje du Armer wirst nicht satt bei der Mama, die würde dir besser mal eine Flasche machen...."
Und die SChwiegermutter sagt ständig "Wenn die Mama dich ja nicht stillen würde, dann könntest du ja auch mal bei der Oma schlafen..." usw......

Juckt mich nicht mehr! Geht mir am A.... vorbei!
Allerdings steht mein Mann total hinter mir und unterstützt mich. Er sagt, ich könne stillen so lange ich es möchte.

Setz dich mal mit deinem Mann hin und zähl ihm mal alle Vorteile auf.

LG
Simse

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