LZS - Wann haben sich eure Kinder abgestillt...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von murmel72 13.03.11 - 00:39 Uhr

... bzw. wann waren sie bereit dazu loszulassen?

Ich stille unseren kleineren Sohn nun seit knapp 23 Monaten. Er macht keine Anstalten zum Abstillen, im Gegenteil - er bekommt absolute Ausraster, wenn ich ihm die Brust nicht gebe. Ich dagegen habe langsam die Nase voll vom Stillen. Keine Lust mehr.

Mein erster Sohn hat mit rund 9 Monaten die Brust verschmäht und sich innerhalb von 2 Tagen abgestillt, aber fand sie auch vorher nicht so wirklich unersetzlich.

Der Kleine ist aber ein absoluter Busenjunkie und sieht es ganz und gar nicht ein, auf die Brust zu verzichten.
Wir haben bis jetzt schon einen monatelangen Kampf hinter uns, um wenigstens das nächtliche Stillen einzustellen.

Wenn ich versuche, das Stillen weiter zu reduzieren, flippt er aus, lässt sich nicht beruhigen, kreischt das gesamte Haus zusammen.

Wann waren eure LZS-Kinder bereit, loszulassen?

Gruss
Murmel

Beitrag von lastrada 13.03.11 - 08:48 Uhr

Hallo,
ich hatte meine mt 20 Monaten abgestillt. ich hatte irgendwie keine Lust mehr. das letzte stillen war das einschlafstillen, da es nicht mehr die wirkung- also einschlafen- gebracht hat. die ersten 3tage waren schon schlimm, aber ich habe ihr immer gesagt das die mumi jetzt alle ist und habe ihr die wasserflasche angeboten. haben viel gekuschelt. jetzt darf ich ihr wasserflasche nicht mehr vergessen.
deiner ist ja jetzt schon fast 2 jahre- er bekommt es halt bewusst mit. wieviel stillst du denn noch?? das stillen in der nacht hatte ich zum beispiel losbekommen als sie eine magen darm Grippe hatte- da wollte sie gar net mehr an die Brust und ich habe sie ihr nicht mehr angeboten.
lg

Beitrag von sarahjane 13.03.11 - 09:01 Uhr

Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern als nicht angemessen bewertet und wird daher ausgeblendet.

Beitrag von dodo0405 13.03.11 - 09:15 Uhr

Und mit 36 Monaten sollten Kinder eh vom Schnuller (= auch Brust) entwöhnt sein.

Woher stammt diese Weisheit? Und was bewegt dich, Schnuller mit Brust zu vergleichen?

Beitrag von sarahjane 13.03.11 - 09:17 Uhr

P.S.: Und weil man bis zum 3. Geburtstag Kinder eh von dem Schnuller (also auch von der Brust, welche oft als Schnullerersatz fungiert) entwöhnt werden sollten, ist es eh ratsam, frühzeitig mit der entsprechenden Entwöhnung zu beginnen.

Beitrag von lalal 13.03.11 - 09:20 Uhr

Du schreibst so einen verdammten Unsinn. Die Brust ist nicht Schnullerersatz sondern umgekehrt!

Beitrag von ratpanat75 13.03.11 - 10:22 Uhr

"also auch von der Brust, welche oft als Schnullerersatz fungiert"
#rofl was war wohl eher: Brust oder Schnuller #kratz?

Beitrag von qrupa 13.03.11 - 10:33 Uhr

der Schuller slebstverständlich! Was für eine Frage. #nanana
Immerhin ist der Hinweis auf Gordon nicht der schlechteste, wenn die TE abstillen will

Beitrag von angelbabe1610 13.03.11 - 10:35 Uhr

Ich bin Sprachtherapeutin und kann dir sagen, dass das nicht korrekt ist!
Die Schnullerentwöhnung sollte spätestens mit 3 Jahren eher früher statt finden, da es aufgrunde der unphysiologischeb Form zu zahnfehlstellungen, offenem Biss und Zungenfehlhaltungen kommen kann. Die Brust selbst führt nicht dazu, allein schon weil so eine BW sehr weich und anpassbar ist. Flaschensauer haben den gleichen Effekt wie Schnuller!
Es wird aus kieferorthopädischer und sprachentwicklungstechnischer Sicht deshalb immer empfohlen die Brust Saugern jeglicher Art vorzuziehen, auch weil die Mundmotorik ganz anders, nämlich effektiver, trainiert wird!
Eine Brust kann daher bedenkenlos lange dem Kind angeboten werden!
Also, demnächst vorher richtig informieren ehe du so nen Quatsch von Brust=Schnullerersatz etc erzàhlst.

Beitrag von ratpanat75 13.03.11 - 16:39 Uhr

#pro

Beitrag von sparrow1967 13.03.11 - 11:36 Uhr

Tut das eigentlich sehr weh?? #schock#schock#schock#schock#schock#schock#schock#rofl

Beitrag von rmwib 13.03.11 - 12:00 Uhr

Schnuller und Brust sind 2 völlig verschiedene Paar Schuhe, wie von der Sprachtherapeutin schon ausgeführt. Brust als Schnullerersatz #rofl Du bist echt total fertig #heul#rofl#heul#rofl

Beitrag von felix.mama 13.03.11 - 14:42 Uhr

Oh mein Gott, mein 31 Monate alte Flaschenkind trinkt abends noch seine Pre Milch und hat seinen Schnuller zum schlafen.
Was bin ich für eine schlechte Mutter!

Beitrag von lalal 13.03.11 - 09:18 Uhr

Guten morgen,

das war bei uns bisher ganz unterschiedlich, mein Sohn hat sich mit etwas über 3 Jahren abgestillt, es war kurzfristig nach der Geburt seiner Schwester so das er mehr Stillen wollte( vermutlich eifersucht;-)) und dann war es ganz plötzlich vorbei.
Seine Schwester hat sich jetzt mit der Geburt ihrer jüngeren Schwester abgestillt, sie war der Meinung das sie schon" groß" ist und Tee trinken kann:-). Sie wird jetzt im April 3 Jahre alt.
Allerdings hat sich das Stillen während der Schwangerschaft schon enorm reduziert (manchmal ein paar Tage lang nicht).

Ich habe aber auch nie auf das Abstillen gedrängt sondern meinen Kindern den Zeitpunkt überlassen, die haben schon ihre Gründe warum sie stillen wollen.

Vielleicht spürt dein Sohn das dir das Stillen nicht mehr recht ist und um so mehr verlangt er danach?

Meine Vorschreiberin hat dir übrigens Blödsinn(wie immer#augen) erzählt, ein Kind MUSS nicht ab einem bestimmten alter "entwöhnt" werden (das natürliche Abstillalter liegt bei 3-7 Jahren)und auch die Abstillmethode nach Gordon wird für euch nicht in Frage kommen, wenn ich es richtig verstanden habe Stillt ihr ja Nachts bereits nicht mehr.

Gibt es ganz bestimmte Situationen in der er Stillen möchte? Kannst du ihn da eventuell ablenken und für den Anfang nur versuchen eine bestimmte Stillmahlzeit schleichend auslaufen zu lassen? Vielleicht geht ihr derweil dann einfach spazieren oder so etwas.

Lg

Beitrag von rmwib 13.03.11 - 09:21 Uhr

HUHU

ich bin mir ziemlich sicher, mein Zwerg hätte von ganz alleine noch lange nicht damit aufgehört.
Ich hab dann am Ende doch beschlossen, elterngelenkt abzustillen, weil die Zeit für mich einfach gekommen war.
Er hat es auch super mitgemacht und akzeptiert, da gab es gottseidank kein großes Theater drum #schwitz und ich hatte echt Angst.
Das kam auch mehr oder weniger spontan bei mir, ich war die eine Nacht so dermaßen abgenervt, dass ich gesagt habe, jetzt reicht es mir komplett. Vorher hab ich es schon eine ganze Weile nur noch "ertragen" weil er es so gerne hatte.
Er war dann 2 Jahre und knapp 5 Monate alt.
Ich hatte es ca. 1 Jahr davor schon mal nachts mit Gordon's Schlafprogramm versucht, aber da ging absolut gar nix. #schwitz Jetzt zum Ende hat ihm eigentlich nur ein kleiner Schubs gefehlt, weil wirklich vermisst hat er es bisher nicht ;-) hat zwar schon ein paar Tage ab und zu nochmal nachgefragt aber ohne Alarm oder so ;-)

GLG

Beitrag von ayshe 13.03.11 - 09:55 Uhr

Mit genau 35 Monaten.

Beitrag von ratpanat75 13.03.11 - 10:23 Uhr

Hallo,

mit 2 und mit fast 4, ohne Probleme.

LG

Beitrag von sparrow1967 13.03.11 - 11:39 Uhr

!. Abstillversuch mit 2,5 Jahren. Fehlgeschlagen. Mit Tränen in den Augen gab mir Junior das "Tauschgeschenk": heißgewünschter Feuerwehranzug gegen Brust - wieder. Er möchte den Anzug nicht, wenn er dann nicht merh stillen darf.

2. Abstillversuch mit 3,5: ich hatte einen Hexenschuß und bekam Infusionen mit Schmerzmitteln. Da ich mich nicht mehr bewegen konnte, hab ich gar nicht nach ALternativen gefragt....Junior hat es akzeptiert- weil er es VERSTANDEN hat ;-).

Thema STillen war nach 2 maligem Nachfragen erledigt.

sparrow

Beitrag von hoffnung2010 13.03.11 - 20:56 Uhr

ach gottchen...das is ja richtig rührend ..... da hätt ich auch nich nein sagen können... (beim ersten abstillversuch).....

der kleine mann war einfach noch nich so weit....

lg!

Beitrag von monab1978 13.03.11 - 12:46 Uhr

Hi!

Ich denke durch das Reduzieren ist ihm bewusst geworden, wie wichtig ihm das ganze ist und er weiss, was er zu verlieren hat. genauso wie raucher ja auch nicht reduzieren sollen, sonder lieber auf einen Schlag aufhören sollen, weil ihnen sonst die Zigarette durch ihre Verknappung immer wichtiger wird und einen höheren Stellenwert bekommt.

Ich würde ich sofort wieder immer wenn er will stillen, und noch ein paar Monate warten. Plötzlich wird es ihm nicht mehr so wichtig sein, und wenn du den Moment abpassen kannst, dann geht es schlagartig ganz leicht!

Mona

Beitrag von murmel72 13.03.11 - 13:44 Uhr

Hallo,

danke für eure Antworten.
Wenn ich so das Abstillalter eurer Kinder lese, haben wir ja mit unserem knapp 2jährigen einen gar nicht soo schlechten Schnitt ;-)

Ihr habt wahrscheinlich recht - durch das mühsame und anstrengende nächtliche Abstillen hat er wahrscheinlich Lunte gerochen und weigert sich jetzt umso mehr, das Einschlafstillen aufzugeben.

Vielleicht sollte ich tatsächlich so vorgehen, dass ich wieder nach Bedarf die Brust gebe in der Hoffnung, dass in ein paar Monaten die Zeit reif ist.

Hoffentlich ist das dann nicht ein Schuss nach hinten, so daß er dann nachts wieder unzählige Male stillen will *müde*

Gruss
Murmel

P.S. Nein, er hat keine traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und es gibt auch keine längeren Trennungen von mir.

Beitrag von plaume81 13.03.11 - 13:47 Uhr

Hallo,

Zwergi hat sich mit 22 Monaten abgestillt - gaaaaaanz langsam.

Lg