Auch das noch - ich werd verrückt!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von purzel 14.03.11 - 18:54 Uhr

Hallo allerseits,

mein Sohn ist 27 Monate und besucht eine private Kinderkrippe. Ich arbeite als Lehrerin. Er geht also von Montag bis Donnerstag von 8-14.30 Uhr. Leider ist er, seit er in der Krippe ist, sehr sehr oft, auch schwer, krank. Er hat sich in der Krippe gut eingelebt, was einer Erzieherin zu verdanken ist, die sich sehr seiner angenommen hat. Sie ist in meinem Alter, sehr nett und sieht auch ein bisschen ähnlich aus und wir haben eine ähnliche Art. Daniel liebt sie und er mag auch gerne mit ihr kuscheln. (das macht sie auch gern) So gab es meist auch nach längeren Krankheiten keine größeren Probleme mit dem Abgeben in der Krippe. Nur mit dem häufigen Wechsel Oma, Mama, Krippe ist er manchmal überfordert. Nun hat mir mein Mann gerade erzählt, dass diese Erziehrin ihm heute erzählt hat, dass sie schwanger ist!! Jetzt muss mein armer kleiner schon wieder jemanden anderen akzeptieren!
Er mag die Erzieherinnen aus der anderen Gruppe eigentlich lieber als die in seiner (bis auf besagte). Meint ihr, ich sollte mal einen Wechsel der Gruppe ansprechen? Oder ist das auch wieder schlecht?
Ach man, dass aber immer alles so schwer sein muss, mit Kind und Arbeit!
Kann mir jemand einen Rat geben?
Gruß, Purzel
P.S. Natürlich mache ich der Erzieherin keinen Vorwurf, ist ja klar! Aber für meinen Kleinen ist es halt total doof..

Beitrag von schwarzesetwas 14.03.11 - 19:08 Uhr

Ich würde es lassen an Deiner Stelle.

Kinder haben damit weniger Schwierigkeiten, als wir Eltern denken.

Zur Zeit der Eingewöhnung ist eine gleiche Bezugsperson wichtig. Aber danach ist das alles nicht mehr so schlimm.

Und die Infos habe ich mir nicht aus den Fingern gesogen, sondern von unseren (2) Einrichtungen bekommen.


Lg
SE



Beitrag von repumuck 14.03.11 - 19:16 Uhr

Huhu

also wenn ich an meinen Purzel denke, der ist ne halbe Stunde mit jemanden zusammen und aktzeptiert den dann voll als Bezugsperson#augen

Und wenn wir in MAL abgeben übernacht kommt immer das Feedback wie toll er das alles macht ^^


Es ist nicht sooooooo schlimm wenn sich die Bezugspersonen ändern und er ist ja nu schon 27 Monate nur noch ein bisschen und er kommt in den Kindergarten :-p Da warten noch vile Umstellungen und wechsel der Bezugspersonen auf ihn ;-)
Kinder kommen damit super zurecht (die meisten) wenn man sie lässt und sie unterstüzt.
Wann soll er denn sonst die Erfahrungen machen die das Leben mit sich bringt? Mit 25 Jahren?

Nein Nein, ich würd ihn auch in der Gruppe lassen, weil er ja die Kinder von da kennt und die ihm mit Halt geben ^^

LG Repu mit Rabauken 14M

Beitrag von purzel 14.03.11 - 20:03 Uhr

Hallo,

wir werden ihn bis September nächsten Jahres in der Einrichtung lassen. WIe gesagt, es ist eine sehr kleine Krippe. Er kennt auch die Erzieherinnen der anderen Gruppe (die bringen ihn auch manchmal ins Bett) und auch die meisten der anderen Kinder. Es bleiben nicht so viele Kinder über mittag, dann werden die beiden Gruppen nachtmittags eh zusammengefasst. Er kennt also auch den anderen Gruppenraum etc.
Es ist halt für ihn schon immer sehr schwer, weil ich nicht so viel Zeit für ihn habe. Er ist zusätzlich zur Krippe noch sehr häufig bei der Oma.
Bei der Oma lassen ist für ihn auch null problem, auch nicht über Nacht. Da hat er auch noch nie geweint. Aber in der Krippe beim Abgeben hat er phasenweise schon sehr viel und heftig geweint (nicht nur bei der Eingewöhung, auch später). Ich überlege jetzt schon ernsthaft, ihn ganz aus der Krippe zu nehmen.
Und das mit den Erfahrungen machen, das beziehe ich absolut nicht auf mein knapp 2jähriges Kind. Da hat er noch lange Zeit für, jetzt möchte ich die optimale Betreuung für ihn, bei der er so wenig wie möglich darunter leidet, dass ich arbeite. (und das tut er definitiv: Beispiel: er schläft sehr häufig nur noch in meinem Bett und lässt mich gar nicht los)
Danke für deine Antwort.
Purzel