Oh Mann,diese verdammte Trotzphase!!!!silopo

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von sanniundmarco 16.03.11 - 11:40 Uhr

Hi ihr Lieben,

muss mal eben meinen Ärger loswerden!
Mein Kleiner, 18 Monate,steckt mitten in der Trotzphase und es ist so heftig,dass ich echt bald durchdreh.
Seit Montag bekommt er von einer Sekunde auf die andere plötzlich heftige Wutanfälle,presst sich mit aller Macht die Tränen raus,schreit als würde man ihn schlachten und warum?-wegen Kleinigkeiten.
Z.B.weil wir zuhause angekommen sind und er aus dem Buggy aussteigen soll oder weil er sich nicht waschen lassen möchte oder weil wir draußen nicht in die Richtung laufen in die er gern möchte usw.....
Er steigert sich dann so rein,dass er sich durch nix mehr beruhigen lässt,kein Spielzeug oder Ablenkung hilft.NUr auf meinem Arm beruhigt er sich,aber da will er dann auch nicht mehr runter...#schrei

Sind eure auch so???Wie lange hält diese Phase an??
Ich bin echt am Verzweifen,habe seit heute mal 3 Tage frei,hatte mich so darauf gefreut und was ist-er schreit wegen jedem bißchen!

Lg
Susanne

Beitrag von jumarie1982 16.03.11 - 11:52 Uhr

Huhu!

Wann diese Phase aufhört.
Ich tippe so auf mit 18/19.
Mal im Ernst, es wird noch viel krasser, das sind gerade mal die Anfänge.

Mach dir bewusst, dass es ganz normal und vor allem gesund ist.

Und dann überlege, ob du manchmal nicht auch was "nach seiner Nase" machen kannst und wenn es nicht geht, dann verbiete nicht nur oder beharre auf deinen Willen, sondern biete Alternativen in dem Moment. Und zwar BEVOR er ausrastet.

Also wenn du heimkommst zB schon im Treppenhaus erzählen, dass ja sein Teddy schon auf ihn wartet, und ob ihr gleich damit spielen wollt, etc.
Das Aus-dem-Buggy-heben nicht thematisieren, versuchen es so nebenbei zu machen.

Und wenn es nicht geht. Bitteschön, dann halt ausziehen und im Buggy sitzen lassen. Er wird schon irgendwann raus und zu dir zum Spielen wollen. Stört doch nicht, wenn er noch ein paar Minuten draussen bleibt.

Nimms nicht so schwer, für ihn ist es das gerade.

LG
Jumarie

Beitrag von rainbowbrite81 16.03.11 - 12:05 Uhr

Huhu

Wir fangen auch gerade damit an.
Emily ist 16 Monate alt.

Wenn etwas nicht so klappt, wie Madame es sich vorstellt, wird geschrien und sich (seit neustem) auf den Boden geschmissen.

Sie schafft es nicht gleich beim 1. Versuch auf das Sofa zu klettern : Geschrei
Das Bilderbuch will nicht so wie ich: Geschrei
Mama läuft weiter aber ich will noch nicht: Geschrei

Ich könnte noch zig Sachen aufschreiben.....:-p

Meistens bleibe ich ruhig und versuche die Situation zu umgehen.Sie beruhigt sich gottseidank sehr schnell.
Ich glaube, da müssen wir alle früher oder später durch ;-)

Kopf hoch, du bist nicht allein#herzlich

Alles Liebe
rainbow mit Emily die gerade friedlich schlummert #verliebt

Beitrag von plaume81 16.03.11 - 12:19 Uhr

Hallo,

Zwergi ist nun 27 Monate und ich habe gelernt, dass sehr viele dieser "Trotzanfälle" einfach entstehen, weil ICH nicht richitg zuhöre.
z.B. wir gehen HÄndewaschen, ER möchte den Wasserhahn aufdrehen, was ich aber überhört habe und ich es schon gemacht --> Entäuschung und Gebrüll. Klar seine Reaktion ist aus unser Sicht überzogen, aber er kann halt in dem Moment einfach nicht anders umgehen mit der Situation.

Klar, es geht nicht immer, aber ich versuche jetzt ihm gut zuzuhören und wenn möglich auch mal seinen Wünschen zu entsprechen, muss ja auch nciht alles nach meinem Kopf gehen. Morgens hatten wir immer das Problem, dass er jetz mehr Zeitdruckt wir hatte, desto bockiger wurde er, jetzt stehen wir eine 15 MIn. früher auf, und das Problem ist gelöst.

Und wenn er zu Hause erst nach 10 Minuten aus dem Buggy aussteigt, ist doch auch egal, oder nich?

Als bei uns hat das sehr geholfen, wir haben einen guten MIttelweg gefunden, aber naütrlich gib es trotzdem noch Gebrüll , da hilft dann nur in den Arm nehmen und kuscheln.

lg

Beitrag von sanniundmarco 16.03.11 - 12:26 Uhr

Hallo,

lieben Dank für eure Antworten.Ja ich weiß,für ihn ist es momentan schwerer als für mich,mich nervt es trotzdem bzw macht es mich auch trarig,weil ich es nicht mag wenn er so brüllt,er tut mir dann so leid.

eben hatte er auch grad wieder so einen wutanfall,weil die katzen nicht mit ihm spielen wollten....jetzt ist er auf meinem schoß eingeschlafen #verliebt

ach mensch,diese kleinen zwerge können einem manchmal echt den letzten nerv rauben.

Ich kenn ihn so halt nicht,er ist normalerweise ein eher ruhiges Kind,sehr lieb und immer fröhlich...deshalb ist für mich diese phase denk ich so schwer..
naja,da müssen wir alle durch,irgendwann geht es vorbei ;-)

lg
susanne

Beitrag von amadeus08 16.03.11 - 12:48 Uhr

so bis vier fünf Jahre bist Du dabei mit Trotz, aber es ist normal und es ist normal, dass es für uns Erwachsene Kleinigkeiten sind. Du musst Dir bewusst machen, dass es für Dein Kind in dem Moment total wichtig ist, er möchte in diese Richtung und kann nicht verstehen, warum Du das nicht möchtest. Er wird selbständig, eigentlich ein Grund zur Freude, aber ich weiß, es ist superanstrengend!!!
Allerdings ist das Phasenweise, es wird dann mal wieder ne Woche besser oder zwei oder so, dann wieder schlimmer..........da müssen wir wohl einfach alle durch, oder fast alle.........einige wenige Kinder lassen die Phase wohl aus, aber sie sollen sie dann in der Grundschule bekommen und ob das besser ist???

LG