Saugverwirrung

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von pink-kizz 23.03.11 - 21:23 Uhr

Hi ihr lieben (nochmal^^)

Könnt ihr mir mal sagen,wie sich eine saugverwirrung äussert und wie man das beheben kann??

Also bei meinem Zwerg is das öfter mal so:

Er kriegt die Brustwarze nicht richtig,also er hat sie im Mund,schafft es aber nicht gleich ein Vakuum zu erzeugen,erst wenn ich sein Köpfchen etwas gegen die brust drücke.dann dockt er öfters an und ab und "verliert" sie immer wieder.
Das hat er nicht immer,aber so ein- bis zweimal am Tag.
Er bekommt n DuDu.
Wenn dass die saugverwirrung is,kann ich da was dagegen machen??

Beitrag von danny1878 23.03.11 - 22:03 Uhr

#roflDuDu!?#rofl
Herrlich, da gibts auch die dollsten Begriffe für- regional gängig und kommste in ein anderes Bundesland wird man komisch angeguckt.
(Ich bin schon ausgelacht worden, weil man bei uns die "Tür los macht" und die "Röllläden runter zieht"... aber das´n anderes Thema.)

Saugverwirrung, ehrlich ich weiss nicht, was das ist und wie sich das äussert.
Bei uns klappt das Anlegen manchmal auch nicht richtig. Wenn sie zu gierig ist, oder mir kalt ist. Sie verliert dann auch die BW und regt sich dann meist furchtbar auf... dann leg ich sie in einer anderen Haltung an und es funzt. Nen "Dunni" bzw "Happi" bzw "Nuppi" und so weiter haben wir auch...
Versuch es doch auch mal so.

Viel Erfolg!

Beitrag von hailie 23.03.11 - 22:42 Uhr

Ob das nun eine Saugverwirrung ist, kann ich dir nicht sagen.
Aber es klingt schon danach, als hätte er zumindest Schwierigkeiten mit dem Saugen an der BW. Ob das nun am Schnuller liegt...
Braucht er denn einen Schnuller? Wie oft hat er ihn?

LG

Beitrag von christianeundhorst 24.03.11 - 04:08 Uhr

Nein, das ist keine Saugverwirrung. Wenn Dein Kind eine Saugverwirrung hat kann es gar nicht mehr stillen. Es weiß nicht mehr wie es andocken soll und brüllt völlig verzweifelt wie am Spiess........... Da hast Du dann keine Fragen mehr, sondern schreist selber nach ner Stillberaterin. Ist schrecklich!
Einen Schnuller würde ich allerdings auf jeden Fall weglassen, denn dadurch können Probleme entstehen beim Andocken. Saug- und Nuckelbedürfnis sollten IMMEr an der Brust befriedigt werden.
Wie alt ist denn Dein Zwerg? Am Anfang sind solche Probleme beim anlegen normal, das stillen muss erst gelernt werden. Später sollte man drauf achten keinen Schnuller oder Flaschen etc zu verwenden und wenn trotzdem weiter Probleme beim anlegen sind bitte unbedingt eine ausgebildete Stillberaterin draufschauen lassen ( keine Hebamme! ) ! Auch kleine Probleme können sich ausweiten und sind oft einfach zu beheben, wenn man gute Beratung hat:-)



Liebe Grüße und eine schöne Stillzeit,

Chris mit Frieda Lina 2 Jahre und 8 Monate

Beitrag von sarahjane 24.03.11 - 09:39 Uhr

Zum Einen kommt eine so genannte Saugverwirrung nur selten vor, zum Anderen würde Dein Kind Deine Brüste nahezu komplett verweigern, wenn es denn tatsächlich unter einer Saugverwirrung leiden würde.

Wie Du vielleicht weißt, haben zahlreiche Hebammen Fort- und Weiterbildungen besucht (übrigens: reine Berater für Brusternährung erwerben diese Qualifikation überwiegend über so genannte Wochenendseminare, so dass von einer Ausbildung im herkömmlichen Sinne keine Rede sein kann - hier sind Hebammen, welche tatsächlich eine komplexe Ausbildung genießen, klar im Vorteil), so dass sie auch in Sachen Brusternährung eines Kindes fachkompetenten Rat leisten können.

Da Du eine Brustmutter bist, hast Du noch Anspruch auf Besuche einer Nachsorgehebamme, so dass Du sie am besten mal anrufst und sie Euch zuschauen lasst, wenn Du Dein Kind mit Deiner Brust fütterst.

Sie kann gezieltere Anlegetipps etc. geben.

Da Du schreibst, Dein Kind hat die Brusternährungsprobleme nur ein- oder zweimal am Tag: Achte bitte darauf, TV, Radio, PC etc. auszuschalten, wenn Dein Kind Milch per Brust erhält. Vielleicht kannst Du auch im halbabgedunkelten Raum per Brust füttern.

Die Brust dem Kind "reindrücken" sollte man niemals. Ein Fläschchen bietet man ja auch liebevoll an und "rammt es dem Kind nicht in den Rachen" (um es mal etwas überspitzt auszudrücken).

Vielleicht hat Dein Kind auch gar nicht Hunger/Durst/ein Saugbedürfnis, wenn es ein- zweimal am Tag die Brust nicht richtig nimmt.
Gerade bei jungen Säuglingen deutet man so manches Signal falsch.

Übrigens: Selbsterständlich können auch Brustkinder bedenkenlos den Schnuller bekommen.
Mutterns Brüste, Kondtion/Allgemeinbefinden etc. werdens danken.

Wichtig ist, brustähnlich geformte Sauger zu verwenden und die Größe möglichst nicht zu wechseln.

Beitrag von schwilis1 24.03.11 - 12:32 Uhr

oi...

dazu muss ich was sagen, die Damen der La Leche Liga oder afs sind kompetenter als fast jede Hebamme wenn es ums Thema Brusternärhung geht.
Denn es sind fast alle ausnahmlos selber Stillmütter!! Also bitte... wenn du auf den rat von sarahjane hoeren moechtest, dann bitte überlies geflissentlich was sie über Stillberater schreibt, denn das ist schlichtweg falsch!

Ganz interessant finde ich es, dass Sarah Jane ständig übers stillen schreibt, obwohl sie scheinbar selber keine Erfahrung darin gesammelt hat...
vertrau lieber darauf was dir leute wie schullek, anarchie junmarie etc schreiben...

Beitrag von christianeundhorst 24.03.11 - 13:22 Uhr

Ja, die "Dame" hat als "freundliche Astrid" schon ihr Unwesen hier getrieben......Sie verunsichert hilfesuchende Mütter mit falschen Hilfestellungen und einfach Inkompetenz. Sie wechselt regelmäßig ihren Benutzernamen,so daß man nie weiß unter welchem Namen wieder diese - ständig gleich gearteten und gleicherart fachlich falschen - "Ratschläge" kommen #aerger Ich finds einfach nur schlimm. Sie hat von künstlicher Flaschenmilch "Ahnung" und von sonst nix, meint aber ständig Rat bei Stillproblemen geben zu müsseen...

Liebe Grüße,
Chris mit Frieda Lina 32 Monate

Beitrag von christianeundhorst 24.03.11 - 13:08 Uhr

"(übrigens: reine Berater für Brusternährung erwerben diese Qualifikation überwiegend über so genannte Wochenendseminare, so dass von einer Ausbildung im herkömmlichen Sinne keine Rede sein kann - hier sind Hebammen, welche tatsächlich eine komplexe Ausbildung genießen, klar im Vorteil), so dass sie auch in Sachen Brusternährung eines Kindes fachkompetenten Rat leisten können. "

Hallo "freundliche Astrid",
ich muss mal einiges Richtigstellen: Es gibt keine Berater für Brusternährung, sondern nur STILLberaterinnen ( stillen ist etwas anderes als Brusternährung! ) und diese machen beim sog.IBCLC eine 4jährige Ausbildung PLUS sie müssen regelmäßig eine neue Prüfung ablegen um nachzuweisen, daß sie sich kompetent weitergebildet haben.
Wochenendseminare machen Damen der LaLecheLiga. Hier geht es aber um ausgebildete Stillberaterinnen!

Hebammen dagegen geniessen schon eine komplexe Ausbildung, aber eben zum Thema "Geburtshilfe" Das Thema stillen wird da nur ganz am Rande erwähnt und da hat selbst eine Beraterin mit Wochenendseminaren deutlich mehr Fachwissen. Hier geht es ja schliesslich um FACHwissen.


Liebe Grüße,
Chris mit frieda Lina 32 Monate

Beitrag von cocopet 24.03.11 - 12:40 Uhr

Hallo,

ist zu diesen Zeiten eventuell Deine Brust zu prall? Dann ist es schwierig, sie zu fassen und "drin" zu behalten...

Du kannst - falls das der Fall ist - mit einem warmen Waschlappen / Duschstrahl, schon mal den Milchfluss anregen und etwas Milch rauslassen, dann geht das Saugen für den Kleinen einfachen.

Viel Freude beim Stillen!