Einschlafdrama-weiß jemand bitte Rat???

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von marge2211 24.03.11 - 08:39 Uhr

Guten Morgen ihr Lieben,

vorweg: Ich liebe meine Tochter (5 Monate) über alles und verbringe sehr gerne Zeit mit ihr, schmuse auch sehr viel mit ihr, aber das zu Bett bringen geht mir langsam an die Substanz. Es läuft so ab:
Sie wird schon ab 18 Uhr von mir und meinen Mann getragen und geschmust, weil sie quengelig wird. Dann ab 19 Uhr ist kein Halten vor Müdigkeit und ich bringe sie in ihr Bett (Beistellbett in unserem Schlaftzimmer). Sie ist so müde und schläft bereits auf meinem Arm ein. Hat sie sich auch zum Tagesschläfchen so angewöhnt und ist auch o.k. für mich. Kann sie dann schnell ins Bett legen und auch bald gehen. Alles prima! Doch nach 20min-30min wacht sie auf und ich weiß nicht warum. Sie schläft dann auch so schwer wieder ein und ich bleibe mind. 30-45 min bei ihr. Dann schläft sie wieder 15min und das Ganze geht von vorne los. Diddi, streicheln, Spieluhr, singen, stillen.... Bis mind 21 Uhr, dann haben wir keine Lust mehr und legen uns zu ihr. Dann schläft sie prima, bis natürlich eine Stillpause. Mein Mann darf gar nicht zu ihr, weil sie dann völlig aufdreht. Denke hat sich so an mich gewöhnt, weil nur ich sie ins Bett gebracht habe, wg. letztem Stillen.
Kennt jemand so eine Situation und hat sie gemeistert und einen Rat?
Wie schaffen wir es, daß auch mein Mann sie ins Bett bringen kann?
Sorry, ganz schön lang geworden, aber würde mich sehr über ein paar Antworten und Tips freuen. Vielen Dank,
Gruß,
Tina

Beitrag von hoffnung2011 24.03.11 - 09:59 Uhr

hi Tina,

nur zu dem Papa..es gab..im ersten Jahr eine Phase, in der mein Kind auch den Papa nicht akzeptierte..Wie schafft man es ? Muss man es schaffen,. Klar, ich dachte: also bischen Entlastung würde gut tun..
Nur, wenn man dann sowieso nichts anderes als Schreien hört, gab ich schnell auf.

Du hast ein FB Kind d.h. viel an deine Präsenz gewöhnt. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich in dem Falle nicht aufgeben würde und das kind würde mich sehen und könnte dabei schlafen. Bei uns wäre es Laufstall. Das Kind würde wissen: Die Mama ist da, ihr hätte aber in Ruhe eur Abendprogramm durchziehen können.

Mein Kind ist es gewöhnt alleine einzuschlafen. Ich lege es hin, es macht die augen zu und schläft...mein Kind wächst aber anders auf. Ich glaube kaum, man kann es von einem erwarten (wollen), wenn es so klein ist und halt aners gewöhnt..

LG

Beitrag von lady_chainsaw 24.03.11 - 10:22 Uhr

Hallo Tina,

dann lass sie doch einfach bei euch auf dem Sofa schlafen und nimm sie mit, wenn Du auch ins Bett gehst.

Wir machen das oft auch heute noch so (Sohn ist 17 Monate), wenn es halt nicht anders geht. Ich renne nicht ständig rauf und runter, wenn ich doch schön abends auf dem Sofa sitzen kann ;-)

Das ändert sich auch irgendwann wieder.

Gruß

Karen

Beitrag von metapher77 24.03.11 - 12:31 Uhr

So richtig kann ich Dir da auch nicht helfen, aber bei uns war es zu der Zeit ähnlich, und jetzt mit 2 Jahren ist es immer noch nicht perfekt. Unser Zwerg braucht auch einfach unheimlich viel Nähe, und die auch nachts. So langsam haben wir es, dass er nachts "nur" noch 2x wach wird und nach uns ruft, und meistens schläft er dann auch recht schnell wieder ein. Aber es geht bis heute nicht ohne Händchenhalten. Die ersten 20 Monate war es bei ihm, wie Du es schreibst - alle 30-60 Minuten wach und wirklich Ruhe war erst, wenn wir auch ins Bett sind. Damals habe ich mir auch viele Gedaken gemacht, viel ausprobiert, um es besser zu machen, weil ma ja irgendwie auch nur von toll schlafenden Babys umgeben ist... Bis ich irgendwann realisiert habe, dass es auch ganz viele Mütter gibt, die genau die gleichen Probleme haben, oder Kinder, die im Baby-Alter total pflegeleicht waren und dann mit 3 Jahren mit solchen Phasen anfingen... Inzwischen sehe ich das entspannter und lasse ihn im Prinzip machen, wie er es meint. Mir ist eifach wichtig, dass er ruhig und friedlich schläft, und wenn das nur in unserer Gesellschaft geht, ist es halt so. Und ich glaube, diese "Entspannung" überträgt sich auch auf den Kleinen - und schon klappt es besser.

Beitrag von carmen1980 24.03.11 - 12:49 Uhr

Guten Tag!
Ich kenne das zu gut... Hat meiner auch eine Zeit gemacht. Wie hat jemand zu mir gesagt das ist eine Phase...

Zur Zeit ist es bei meinem kleinen (19 Monate) so das er abends in Bett geht noch eine Flasche trinkt und wir ihn dann wach ins Bett legen. Sonst konnten wir gleich wieder rausgehen aber zur Zeit braucht er es das ich oder mein Mann neben ihm liegen bleiben müssen bis er eingeschlafen ist. Meistens müssen wir dabei die Hand halten. Was aber auch voll OK ist. (Muss aufpassen das ich nicht einschlafe dabei)
Meiner schläft mal durch mal nicht... Wenn er nachts kommt dann gehe ich zu ihm rein.. lege mich neben ihn nehme seine Hand und er schläft dann wieder ein. Oder wenn er hunger oder Durst hat gibt es eben ein Flasche. Keine Ahnung warum das so ist. Er braucht es eben zur Zeit.

Ich weiß das die Zeit anstrengend ist... aber wie gesagt... es wird sich noch ein paar Mal ändern...

Mein Mann hat den kleinen zum schlafen hingelegt nachdem ich abgestillt habe und er die Flasche bekam.

Einfach durch halten... Manchmal einfacher gesagt als getan...

LG Carmen