Meine kleine Julia - Hilfe!!!

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von julchen-mama 24.03.11 - 17:50 Uhr

Vielen Dank für alle, die mir schon auf meine Nachrichten geantwortet haben. Da meine Julia (heute 12 Wochen alt) in den letzten Wochen immer mal wieder Theater an der Brust machte, habe ich eine Stillberaterin kontaktiert, die mir riet, den Schnuller zwecks Saugverwirrung wegzulassen. Die ersten 3 Tage waren ganz schrecklich. Meine Mausi hat nur geweint und ich konnte sie nicht beruhigen, egal, was ich tat. Ich habe sie dann öfter angelegt, manchmal trank sie ein bißchen, manchmal gar nicht. Das hat dazu geführt, daß unser 4 Stunden-Rhythmus, den wir schon hatten, mit 140 - 200 ml Trinkmenge (gesamt am Tag 800-1000 ml) völlig durcheinandergeraten ist. Damit hab ich auch gerechnet. Allerdings ist es jetzt so, daß sie mal nach 3, mal nach 4 Stunden trinken möchte und jetzt nur ca. 120 - 140 ml trinkt. (gesamt 600 - 700ml) Das macht mir wirklcih Sorgen, zumal sie nun auch in dieser Woche ca. 100 g abgenommen hat. vorher hat sie kontinuierlich zugenommen. Ich bin wirklich verzweifelt, sie hat jetzt durch das häufigere Anlegen auch wieder mehr Bauchschmerzen, das hatten wir eigentlich schon abgehakt. Außederm hab ich nun das Gefühl, daß, auch wenn sie mal doll saugt, trotzdem nicht mehr rauskommt. Eben hat sie 20 min echt gut geschluckt und trotzdem waren es nur 130 ml. Früher wären dabei locker 180 ml draus geworden. ich hab auch schon abgepumpt, aber das klappt bei mir nicht so recht und ich wills auch ehrlich gesagt, nicht mehr. hat mal jemand was von diesem Oxytocin-Spray gehört, hat das NEbenwirkungen und kann man damit die Milchmenge auch steigern? Mit dem häufigeren Anlegen scheint es ja bei mir nicht zu funktionieren.... Liebe Grüße

Beitrag von maerzschnecke 24.03.11 - 18:28 Uhr

Zum einen denke ich, dass ein 12-wöchiges Baby keine Saugverwirrung mehr vom Schnuller bekommt. Meine Hebamme hatte mir nach 4 Wochen den Freischein für den Schnuller gegeben.

Zum anderen wg. Milchmenge steigern:
Bockshornkleekapseln, Caro-Kaffee trinken, selbst genug und reichhaltig essen (Mehrbedarf 500 kcal), Stilltee trinken.

Wie kommst Du eigentlich auf die Mengen? Wiegst Du Dein Kind vor und nach jedem Stillen und wenn ja: warum tust Du das?? Das macht doch wahnsinnig...

Beitrag von julchen-mama 24.03.11 - 18:33 Uhr

Ja, ich muß gestehen, ich wiege sie, ich kann einfach nicht anders. Die Ungewißheit, wenn ich es nicht tue, ist extrem schlimm für mich. Den Schnuller bekommt sie schon von Anfang an. Den hat ihr die Nachtkrankenschwester in den Mund gesteckt "weil sie so schrie...". Und ich fands auch o.k. Meine Jungs hatten auch immer einen Schnuller. Da gab es nie Probleme.

Beitrag von lhyra 24.03.11 - 19:15 Uhr

Herzi ich habe Dir dazu schon mal was geschrieben #herzlich.
Lass dieses Abpumpen und Wiegen sein. Damit machst Du Dich nur verrückt.

Ich zitiere mich mal selbst:
"Muttermilch wird seeehr schnell verdaut, zum einen und zum anderen ist es oft so, daß die Kleinen nicht lange genug an einer Brust trinken. Blähungen sind ebenso eine Folge davon, wie auch eine erhöhte Stillfrequenz. Das ist aber alles normal und nicht schlimm. Du kannst Dein Baby ermuntern länger an einer Brust zu trinken. Hier findest Du einen Artikel dazu:
http://www.uebersstillen.org/jncomprd.htm
Dennoch möchte ich Dich bitten, darüber nachzudenken Dir eine (kostelose!!!) Stillberaterin ins Haus zu holen.

Wir Mädels hier würden Dir sicher alle gerne helfen, aber so eine unmittelbare Hilfe, in Form einer Expertin die beim Stillen zuschaut und ggf. Dir noch Tips und sogar Handgriffe zeigen kann, sind wir nicht. Denke darüber nach, ob es nicht viel besser wäre, jemanden Kompetentes bei Dir zu haben.
Stillberaterinnen kannst Du über http://www.lalecheliga.de/ , http://www.afs-stillen.de/ und http://www.bdl-stillen.de/ finden!

Zitatende


Auch das korrekte Anlegen spielt eine große Rolle. Deswegen *BITTE*, Süße, hole Dir eine Stillberaterin ins Haus, die mit Dir gemeinsam live und in Farbe Deine Unsicherheiten abbauen kann.
#liebdrueck
L.

Beitrag von peppina79 24.03.11 - 19:56 Uhr

Das mit dem Wiegen würd ich auch lassen, ehrlich, das stresst nur. Wenn sie abgenommen hat, vielleicht reguliert sich das jetzt ein wenig??
Weint sie denn noch viel oder viel mehr seit dem Du stillst?

Hast Du das Gefühl, dass sie satt und zufrieden ist? Dann scheint alles in Ordnung zu sein.
Und drei bis 4 Stunden trinken sind doch ein Traum, meine Kleine kam immer nach 1 1/2 Stunden schon.

Die Bauschmerzen kommen vielleicht durch den Stress den Du Dir innerlich damit machst, versuchs mal mit Rescue-Globuli oder Tropfen bei Dir, vielleicht wirste dadruch ruhiger.

Pass auf Deine Ernährung auf, versuch das Blähende auszuschließen, bei manchen Babys dauert das mit den Koliken länger als 3 Monate, kein Grund zur Sorge.

Vielleicht macht sie ja auch nen Schub und meckert deswegen mehr. Bei manchen Kindern führt das auch dazu dass sie ein paar Tage weniger trinken. In der Regel kommt der Appetit wieder.

Beitrag von lilly7686 25.03.11 - 08:20 Uhr

Hallo!
Ich würde auch das Wiegen sein lassen. Und zwar unbedingt.
Du machst dir selbst nur Stress damit! Außerdem ist es bei weitem keine zuverlässige Kontrolle.
Dein Baby merkt doch den Stress, den du damit machst. Und den machst du nicht nur dir sondern auch ihr. Du verkrampfst dich mit der Wiegerei.

Vertrau deinem Baby und dir bitte!
Schmeiß die Waage ausm Fenster und stillt normal. Ohne permanentes Wiegen und ohne Stress.

Liebe Grüße!

Beitrag von mausmitmaus 25.03.11 - 08:53 Uhr

Hallo Du,

zuerst einmal finde ich es völlig richtig, daß Du wiegst. Somit hast Du ja schon selbst raus bekommen, daß das öfters anlegen nichts bringt. Die Milchmenge ist am meißten, bei ab 4 Std. Abständen. Um so kürzter die Abstände, um so weniger Milch kommt.
Es gibt auch immer Situationen, wo die Milch weniger wird. Z. B. Streß, Sorgen, Periode... Gibt sich normalerweise aber auch wieder! So lange das anhält wird die Milch erstrecht weniger, wenn Du öfters anlegst.
Ich weiß das aus Erfahrung, weil ich meine Kinder immer wog bzw. wiege.
Man sollte sich aber nicht von den unterschiedlichen Mengen verrückt machen lassen. Wichtig ist, daß Deine Kleine zunimmt.
Wie mochte sie denn bisher den Schnuller? Wenn sie sich damit beruhigen ließ, würde ich ihn nicht weglassen. Wenn sie am Schnuller saugte und an der Brust kann es keine Saugverwirrung sein! Ab und zu tun sich die Kleinen halt mal schwer, die Brustwarze zu erwischen!
Ich kenne, von meinen Kindern, keine Saugverwirrung. Sie mochten zwar alle den Schnuller nicht gerne. Tranken aber Brust und Flasche gut. Und bevor mein Kind hungert fütter ich auch mal mit Flasche zu. So lange das nur Ausnahmen bleiben wird deshalb auch die Milch nicht weniger.
Das Bauchweh kann übrigens auch vom häufigen oder von langem Saugen kommen. Merke ich jetzt bei Anton auch. Wenn er lange braucht ist er hinterher unruhiger, wie wenn er zügig tinkt.
Das Pumpen ist auch schwierig, wenn die Kleine schon getrunken hat. Die kann das Saugen nämlich besser, wie die Pumpe!
Leg Deine Kleine ruhig wieder alle vier Stunden an und wiege sie weiterhin.

liebe Grüße
Gabi (ausgewogene Mama von 3 unter 3);-)

Beitrag von peppina79 25.03.11 - 15:05 Uhr

Mhh, also dass die Milchmenge bei unter vier Stunden weniger ist als bei über vier Stunden das stimmt ja nun überhaupt nicht. Klar sind die Zisternen dann nicht so übervoll, aber es ist ja trotzdem noch Milch da.
Wenn die Brust sich staut, dann fühlt sie sich natürlich voller an.
Eine weiche Brust heißt nicht, dass weniger MIlch da ist. Und manche Kinder kommen eben nicht alle 4 Stunden (dieser Rhythmus ist ja auch nicht natürlich) sondern wesentlich öfter. Und werden trotzdem satt.

Wiegen tue ich schon lange nicht mehr, ich sehe doch, wenn das Kind rosig und fit ist.

Aber das kann jeder natürlich so machen, wie es ihm beliebt. Mich hat es am Anfang beruhig dass mein Kind zugenommen hat und meine Hebi zufrieden war, aber nach einigen Wochen muss man sich damit nicht mehr verrückt machen. Die Untersuchungen beim Arzt sind dann ausreichend.

Beitrag von debbie-fee1901 25.03.11 - 09:02 Uhr

Hallöchen, also zuerst:
Pack mal die waage weg. Stress überträgt sich auch aufs Kind.
Und immer mit der ruhe. Blähungen aht sie bestimmt weil sie nicht richtig saugt!!
Hole dir eine GUTE Stillberaterin nach hause und schildere ihr das problem.
Dann lernt ihr das nochmal von anfang an.

Und das mit der Waage macht dich nur bekloppt.
Lass das sein. Ich wiege meine nur wenn wir zu den U´s sind und sonst nicht!!!!
Das wird sonst immer schlimmer.

Kopf hoch, ihr schafft das.

LG Debbie