an die Homöopathie-Mamis - Grundsatzfrage

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von ein.stern.78 28.03.11 - 09:27 Uhr

Hallo,

irgendwie bin ich grade dezent verwirrt. Ich habe für meine Tochter eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker- und Homöopathie-Leistungen abgeschlossen und greife schon immer gern auf Globuli und Co. zurück, wenn es denn geht.

Jetzt war ich neulich bei einer empfohlenen Homöopathin für eine Erstanamnese und werde fast ein bisschen angegangen, dass mein Kind "so viel" geimpft wurde.

Ja, ich habe sie impfen lassen (mit 6 Monaten die 1. Impfe), weil mir das Risiko eines Keuchhustens oder einer Masern-Erkrankung einfach zu hoch ist.

Bin ich deshalb jetzt eine schlechte Mutter? Ich möchte trotzdem gern weiter machen mit der Homöopathie... weil ich dran glaube.

Was meint ihr?
LG
Steffi mit der impfgeschädigten Mausi (2)

Beitrag von miau2 28.03.11 - 09:34 Uhr

Hi,
meine Kinder haben ihre Impfungen z.T. sogar durch eine Kinderärztin bekommen, die auch Homöopathin ist. Und die trotzdem impft...

Natürlich wird deine jetzt behaupten, dass die eh keine richtige ist und eh keine Ahnung hat.

Wie du schon sagst - Grundsatzfrage.

Ich denke, wenn deine mediznische Betreuung und deine Entscheidungen nicht zusammenpassen musst du dir überlegen, was dir wichtiger ist - und dann ggfs. den Homöopathen wechseln. Nicht alle sehen das so schwarz wie deine ;-). Es gibt auch unter Homöopathen die "schwarz-weiß-Seher" (Schulmedizin = alles falsch, alles homöopathische=ersatzlos gut) und welche, die den Nutzen BEIDER Wege sehen - und im Einzelfall abwägen, welcher Weg gegangen bzw. den Eltern empfohlen wird. Genau so macht es unsere Kinderärztin und Homöopathin.

Nein, du bist keine schlechte Mutter, weil du dein Kind hast impfen lassen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von ein.stern.78 28.03.11 - 09:49 Uhr

Danke...

das Thema ist soo heikel... ich finde es nur dann sehr schade, dass man fast als "verantwortungslos" betrachtet wird, weil man sein Kind impfen hat lassen.

Ich hab da auch Bücher, Meinungen und viele Beiträge gewälzt, also sicher nicht leichtfertig entschieden.

... puh. #schwitz

Viele Grüße
Steffi

Beitrag von xyz74 28.03.11 - 09:36 Uhr

ach steffi,

das wird wieder eine Superdiskussion.... #zitter

Das Eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Außerdem sollten Eltern immer nach Besten Wissen und Gewissen handeln.
Meinen Sohn hab ich damals leider noch impfen lassen.
War damals leider nicht so gut informiert wie heute.
Leider weil seine Haut unter der Impfe leidet #schmoll und es sehr nach Neurodermitis aussieht #schmoll
Meine Tochter ist komplett ungeimpft und wird es auch bleiben.
Anfangs war ich mir nicht sicher ob die Entscheidung richtig ist.
Je mehr ich mich informiere, desto sicherer werde ich.
Wohl auch weil ich inzwischen so viele ungeimpfte Menschen kennengelernt habe. Ärzte kennengelernt habe, die selber ungeimpft sind und ihre Kinder ebenfalls nicht impfen lassen.
Bin ich eine schlechte Mutter weil ich meinen Sohn habe impfen lassen????
Ich war einfach nicht besser informiert damals.

Beitrag von ein.stern.78 28.03.11 - 09:43 Uhr


... ja, ich weiß. :-(

Ich wollte niemanden angreifen oder komische Töne setzen.

Es ist eben sehr sehr schwierig, dabei richtig zu entscheiden.


Grüße
Steffi, die beide Wege versteht, auch wenn ich mich anders entschieden habe

Beitrag von sternenauge 28.03.11 - 10:35 Uhr


Mir geht es wie Dir.

Habe auch so mittlerweile so meine Zweifel ob die Impfungen nicht ein bisschen zu viel des guten waren.

Hatte die kompletten Impfungen die man mittlerweile macht.

Und mein kleiner leidet schlimm an Neurodermitis, man vermutet dass es auch etwas mit den Impfungen zu tun hat.

Es hat sonst keiner in der Familie.

Beitrag von schwilis1 28.03.11 - 09:37 Uhr

ich glaube bei dem Thema Impfen muss jeder so entscheiden dass er gut schlafen kann.
Und wenn du das kannst, so wie du dich entschieden hast, dann ist es doch wunderbar. und du hast alles richtig gemacht.
Ich kann besser schlafen wenn mein sohn nicht geimpft ist, dennoch werd ich ständig als verantwortungslos dargestellt und co... aber ich kann mit dieser entscheidung leben.
Und wenn ich irgnedwann das gefühl habe dass es so nicht richit gist, werd ich sofort zum arzt rennen und impfen lassen

Beitrag von ein.stern.78 28.03.11 - 09:44 Uhr

Danke!

Beitrag von fragaria 28.03.11 - 10:08 Uhr

Hallo Steffi,

mein Kind ist komplett durchgeimpft so wie wir alle in unserer Familie und das ist auch gut so.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht inwiefern es ein Problem mit einer homöopathischen Behandlung deswegen geben soll. Es gibt nun mal einfach Krankheiten oder Zustände oder was auch immer, die die Homöopathie nicht behandeln bzw. heilen kann. Ich sehe die Homöopathie als Ergänzung zur Schulmedizin, aber nicht als ausschliessliches und Allheilmittel.

Jedem das Seine

Fragaria

Beitrag von anarchie 28.03.11 - 10:46 Uhr

Hallo!

Ich bin einen Homöopathie-Mama;-)
Meine 4 Kinder sind komplett ungeimpft.

Aber Impfen oder nicht ist ganz allein Sache der Eltern . sie tragen die vernatwortung, wenn das Kind einen Schaden aufgrund einer Erkrankung davonträgt, genauso, wenn es einen schaden durch eine Impfung davon trägt.
das hat nichts mit gute oder schlechte Mutter zu tun.
Wichgtig ist, dass man deine entscheidung bewusst und informiert teifft udn dann dahinter stehen kann - auch im Schadensfall.

Eigentlich sind doch immer die Nicht-Impfer die schlechten, vernatwortungslosen Mütter;-)

lg

melanie

Beitrag von babylona 28.03.11 - 11:43 Uhr

naja... und tragen die eltern dann auch die verantwortung für die kinder, die sich bei ihren kindern anstecken, und im zweifel die folgen schwerer kinderkrankheiten davontragen, weil sie selbst einfach noch nicht geimpft werden konnten (zu klein, chronisch krank usw.)?
ich kann viele argumente gegen das impfen verstehen - aber an diesem würde es bei mir schlussendlich IMMER scheitern. das ist aber nicht der einzige grund, warum meine tochter alle impfungen bekommen hat.

aber ich möchte auch keine diskussion vom zaum brechen - impfdiskussionen sind absolut bodenlos. mich ärgert nur immer, dass dieses argument meist unterschlagen wird.
lg,
babylona

Beitrag von anarchie 28.03.11 - 11:53 Uhr

Hallo!

Ich bin in erster Linie für MEINE Kinder verantwortlich - und entscheide in deren Sinne!
Tust du das nicht auch?

Wenn ich Anderen helfen kann, dann gern - aber nicht gegen die Überzeugung was das Beste für meine Kinder ist.

Und das ist Null böse gemeint..

lg

Beitrag von babylona 28.03.11 - 12:01 Uhr

Doch, natürlich, im Allgemeinen stimme ich zu. Tue ich auch. Wenn es um etwas wie Impfen geht, hat das meines Erachtens aber auch etwas mit gesellschaftlichen Bestrebungen und Verantwortungen zu tun - denn die globale Bekämpfung solcher Krankheiten funktioniert eben nur, wenn alle an einem Strang ziehen.
Ich habe meine Tochter unter anderem impfen lassen, weil mittlerweile mehr Kinder ungeimpft sind und das Ansteckungspotenzial wieder wächst.

Aber wie gesagt, eine Grundsatzdiskussion endet bei Impffragen meist uferlos, deswegen belassen wir es dabei.
Ist auch wirklich null böse gemeint.
lg

Beitrag von lucky7even 28.03.11 - 12:06 Uhr

hallo!ich mache grad eine ausbildung zer HP und lasse meine tochter auch nur homöopathisch behandeln, sie wurde aber erst spät geimpft so mit 10 monaten haben wir angefangen, sie hatte aber am anfang auch schlimm neuro.die homöopathin war davon auch wenig begeistert zumal die psyche meiner tochter das impfen nicht gut weggesteckt hat, leider, ich hab dann alles zuende impfen lassen, damit sie einen grundschutz hat, wobei mir da eher die anmeldung des kiga im kopf war, denn impfschäden usw sind doch schlimm, hatte mich vorher etwas belesen, auf druck der kia usw dann nachgegeben, naja langes thema...

du kannst trotzdem in konstitutioneller behandlung bleiben, es wird denk ich nur berücksichtigt, dass evtl manche sachen von der impfung kommen.

Beitrag von aggie69 28.03.11 - 12:35 Uhr

Mein Sohn wird/wurde fast komplett geimpft.
Ich verlasse mich da auf die Empfehlung unserer Ärztin, die gleichzeitig auch Heilpraktikerin ist.
Er bekommt alle empfohlenen Imfungen - außer die gegen Hepatitis, weil unsere Ärztin der Meinung ist, daß die Gefahr einer Erkrankung im Kleinkindalter viel geringer ist als die Gefahr der Impfschäden dadurch.

Ich wälze keine Literatur um Gründe fürs Nicht-Impfen zu finden. Nein, ich bin dankbar, daß die Medizin heutzutage so fortschritlichh ist, daß ich mein Kind impfen lassen kann und es somit vor vielen "bösen Krankheiten" geschützt ist. Viele Krankheiten, die so gut wie ausgerottet waren, treten jetzt wieder immer öfter auf, weil viele aufs Impfen verzichten.

Beitrag von nana13 28.03.11 - 12:50 Uhr

Hallo,


Egal ob ein arzt algemein mediziner oder ein Homöopaht ist, sollte eltern so über impfungen informieren über die impfungen ohne das man merkt ob er für oder gegen impfungen ist.

und er sollte auch ohne grosse seine meinung zu sagen die entscheidungen der eltern aktzeptieren.

ich gehe zu einer homöopahtin und wir impfen sehr wenig, als sie uns darüber aufgeklärt hat war ich zuerst etwas enteuscht den ich hätte gerne eine hilfe gehabt für die entscheidung.
aber heute bin ich froh das wir selber entscheiden mussten.

heute weis ich das ihre kinder nur sehr wenig impfungen bekommen haben.

ihr als eltern müsst dahinter stehen, egal was pasiert ob euer kind krank wird weil es nicht geimpft und kompleikationen gibt, oder ob es durch die impfung etwas passiert.

lg nana

Beitrag von marjatta 28.03.11 - 12:55 Uhr

Ich versuche auch vieles per Homöopathie zu machen, auch wenn unsere KiÄ da nicht sonderlich bewandert sind. Dafür habe ich jetzt eine Heilpraktikerin. Unsere KK bezahlt diese Behandlungen sowie die homöopathischen Medikamente für die Kinder bis 12 Jahre.....

Dennoch habe ich alle Impfungen machen lassen. Meine Tante ist schon eine alte und erfahrene KiÄ, wohnt aber ca 250km entfernt. Sie kennt noch all diese sogn. Kinderkrankheiten und ich weiß daher auch, was für schreckliche Folgen sie haben können. Insofern finde ich, man muss dieses Risiko nicht eingehen. Die heutigen Impfstoffe sind so minimal dosiert, dass sie um ein vielfaches besser verträglich sind als noch zu meiner Kinderzeit.

Außerdem geht es doch gar nicht nur darum, einen Streit zwischen Schul- und Alternativmedizin zu führen, sondern je nach Einzelfall die beste zielführende Therapie zu finden. Ein gebrochenes Bein kann ich nunmal nicht mit Globuli heilen. Dafür brauche ich einen Gips oder eine Schiene....

So ist meine Meinung dazu. Und ich glaube kaum, dass Deine Maus deswegen jetz "Impfgeschädigt" ist. Solche Komplikationen sind so extrem selten und haben meist noch mehr als einen Auslöser, der u.U. vorher nicht bekannt war. Dazu müßt man ja immer sich auch mit den sonstigen Details auseinandersetzen.

Ich bin für eine Kombination der Möglichkeiten im Interesse meines Kindes.... Alles andere ist Quacksalberei auf beiden Seiten.

Gruß
marjatta mit Sohn

Beitrag von grisufamily 28.03.11 - 20:03 Uhr

hallo,

seh das so wie miau2. unser kleiner ist auch geimpft und er bekommt wo`s geht auch homäopatische Mittel. Warum sollte ich ihn ständig mit Chemie zupumpen, wenns auch anders geht? Das hat in meinen Augen gar nichts mit dem Impfen zu tun.
Deswegen bist du keine schlechte Mutter.

lg grisufamily mit Fino 12 Mon und #ei 9 SSW