Wie geht ihr mit unerfüllten Kinderwunsch um?

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Beitrag von rock.n.roll-fairy 02.04.11 - 07:31 Uhr

Hallo alle zusammen,

ich wollte mal nachfragen, wie ihr euren unerfüllten Kinderwunsch aushaltet? Macht ihr Therapie? Bei mir ist es ein ständiges auf und ab. Mal kann ich ganz gut damit umgehen und habe Hoffnung, dann überkommt mich aber wieder das heulende Elend- so wie gestern, als ich unsere Nachbarin mit dickem Babybauch gesehen habe.
Es kann doch nicht immer so weiter gehen, dass es so schlimm ist, mit Schwangeren konfrontiert zu sein. Wir werden hoffentlich bald mit unserer ersten ICSI starten, habe jedoch total Angst, dass es nicht klappt.
Zu allem Überfluss hat mir meine Schwägerin eröffnet, dass sie nach ihrer Hochzeit im Sommer nun auch versucht schwanger zu werden, weil sie Angst hat, dass es bei ihr, so wie bei uns, nicht klappt. Dabei war sie schonmal schwanger und hat sich gegen das Kind entschieden... Das setzt mich jetzt unter Druck und ich habe schon jetzt Angst vor den Gefühlen, die ich haben werde, wenn sie schwanger ist.
Zudem ist es glaube ich für meinen Mann auch ganz schwer mich so traurig zu sehen, wobei er wirklich toll ist und gut versucht mich zu trösten. Er ist auch ganz zuversichtlich, dass, wenn es mit dem Schwanger werden nicht klappt, wir ein Kind adoptieren können. Aber das ist alles so ungewiss...

Liebe Grüße!

Beitrag von acnaib73 02.04.11 - 08:31 Uhr

Hallo,
auch ich weiß leider nicht wie ich damit umgehen kann. Mir geht es so wie Dir, mal geht es mir ziemlich gut, aber dann kommt wieder das heulende Elend. Wie letzte Woche, da war ich bei einer Veranstaltung, welche auch von einer Frau besucht wurde, die ich nur vom sehen her kenne. Tja, sie hat sich mit mir unterhalten, dann hat ihr kleiner Wurm zu Schreien begonnen. Sie nahm ihn aus dem Wagen und drückte ihn kurzerhand mir in den Arm, weil die die Flasche holen mußte. Was meinste wie es mir dabei ging? Ich stand da, fast am heulen und war froh, daß sie den Wurm gleich wieder nehmen konnte. Ich hab dann nur noch meine Füße in die Hnd genommen und war weg. Als ich dann endlich zuHause war, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und es kam alles raus. Ich konnte mich dann auch den gazen nachmittag nicht mehr wirklich beruhigen, auch nachts wurde ich dann immer wieder von Heulattacken geschüttelt.
Und das tolle ist, es kann Dir keiner wirkich helfen. Alle sagen nur : Mach dir keinen Stress dann wird das schon. Das kommt von ganz alleine, wenn Du wieder zu dir findest.
Aber wenn man schon über drei Jahre wartet, jeden Monat wieder in froher Hoffnung ist und die wird dann wieder und wieder zerschlagen.....
Irgendwann kann man der Sache nicht mehr ruhig entgegentreten.
Meine Ärztin wollte mich auch in die Klinik schicken, aber da hatte ich Angst davor und wollte nicht. Eine Bekannte von mir war auch, hat das alles fast zwei Jahre über sich ergehen lassen und hatte immer wieder FG. Sie ist bis heute nicht schwanger und versucht auch von dem absoluten Wunsch abzukommen.
Ich weiß ja nicht wie es Dir geht, aber wir kommen uns nicht als richtige Frauen vor, weil wir es eben nicht schaffen noch Kinder zu bekommen.
Adoptieren fällt bei meinem Mann und mir sicherlich flach, weil ich für die jetzt dann wohl schon "zu alt" bin. Die hatten doch mal so ein Limit bis max. 35, oder?

Tut mir leid, daß ich Dir nun nicht wirklich weiterhelfen konnte, aber jetzt weißt du wenigstens, daß Du nicht alleine bist. Kannst mir ja mitteilen, wie es bei Dir weitergegangen ist.
Liebe Grüße

Beitrag von stuffy 02.04.11 - 08:38 Uhr

Hallo#winke

bei mir ist es ähnlich, manchmal ist es nicht so schlimm und andere male super frustrierend. wir wohnen hier in einer relativ neuen überbauung mit lauter jungen familien was natürlich super für die kinder ist und ich hab ja auch schon eins. aber der wunsch nach dem zweiten ist sehr gross weil wir unbedingt ein geschwisterchen haben und ich hatte mir immer vorgestellt dass sie so gut miteinander spielen könnten. der abstand zwischen den beiden wird nun immer grösser, weil es einfach nicht klappen will #schmoll.
es ist manchmal nicht gerade einfach meine ganzen nachbarinnen zu sehen, die entweder ss, schon das zweite oder sogar das dritte baby bekommen haben. wir leben hier anscheinend auf sehr fruchtbaren boden, bloss bei uns trifft das wohl nicht zu :-p. dann ist auch noch meine beste freundin mit dem zweiten ss und sie ist übervorsichtig und ängstlich mit der ss weil sie es beim letzten mal in der 8. woche verloren hat. nun ist sie bisher in der 14. und alles läuft gut. ich habe ihr immer viel mut gemacht aber es gibt tage da denke ich wenigstens wusste sie dass es bei ihr klappt und möchte gar nicht zu viel davon hören weil es mich selbst so traurig macht.
wir haben jetzt im mai ein gespräch in einer anderen kiwu zwecks natural cycle ivf und setzen alle hoffnung darauf. viel glück dir #klee

Beitrag von sunshine.kolibri 02.04.11 - 08:41 Uhr

Ja, das kenne ich.
Mir geht´s so wie dir, ein ständiges auf und ab.
Wobei wo wir noch geübt haben und dachten es klappt so, war ich am Ende fast vorm Zusammenbruch, jeden Monat wenn die Pest kam in ein tiefes Loch. Hormone top, regelmäßige Zyklen mit immer ES, Ultraschalle top.... man ich war so an mir am Zweifeln....
Seit Ende letzten Jahres wissen wir, dass wir eine ICSI machen müssen aufgrund des schelchten SGs meines Mannes. Das war natürlich erstmal #schock, erzähl ich dir ja nix neues. Wenn ihr auch ne ICSI machen müsst,liegts wahrscheinlich auch daran, oder?
Hab vor 2Wochen mit der DR dafür angefangen und hab gestern meine erste Spritze Puregon gesetzt. Endlich nach über 2 Jahren üben eine reale Chance schwanger zu werden.
Ja und wenn ich höre das jemand schwanger ist aus dem Bekanntenkreis oder ein Baby geboren wurde, dann zerreist es mir das Herz. Man fährt zwar dann ins Krankenhaus weil man sich ja schon mitfreut, aber innerlich könnte man nur heulen.
Babybäuche, sieht man einen, ist man innerlich so traurig weil man sich nichts anderes wünscht wie so eine kugel.
Alles nicht leicht, aber ich bin froh, dass man hier merkt,man ist damit nicht alleine.

LG



Beitrag von winterlandschaft 02.04.11 - 08:49 Uhr

Hallo rock.n.roll-fairy,

Mach dich nicht so verrückt und stresse dich nicht so in das Thema Kinderwunsch hinein.
Du weißt nicht, was in näherer Zukunft passiert.
Wenn du dich heute schon verrückt machst, und darüber dir den Kopf vor Angst zerbrichst wirst du dein Ziel Kinderwunsch nicht erreichen.
Denke einfach nicht darüber nach und versuche locker zu bleiben.
Nur mit gelassenheit kommt man ans Ziel.
Und ich bin mir sicher wenn du gelassen bleibst wirst du und dein Mann euer gemeinsames Ziel Baby erreichen.
Freue dich auch über die schönen Dinge in deinem Leben die du und dein Mann schon erreicht haben das hilft und man wird dadurch auch locker.

Liebe Grüße und ich hoffe dir damit etwas geholfen zu haben #winke

Beitrag von shiningstar 02.04.11 - 10:42 Uhr

Eine Zeit lang ging es mir sehr schlecht -ich konnte weder Kontakt zu Schwangeren haben (auch nicht über Urbia oder so, wirklich gar keinen Kontakt), keine Baby-Bäuche sehen, keine Kinder sehen (sogar meine eigenen beiden süßen Neffen nicht!).
Nach gefühlten Millionen Tränen usw. habe ich bei Urbia mal einen Tipp bekommen: Man kann nicht die Tatsache ändern, dass andere schwanger werden, man kann nur seine Einstellung dazu ändern. Man darf das Schicksal der anderen nicht mit seinem eigenen vergleichen.
Über diesen Satz habe ich lange nachgedacht, es folgten viele Gespräche mit meinem Mann. Und ja.... Danach ging es mir besser. Mir wurde wieder klar, dass ich auch früher schon mit meinem Mann glücklich war, auch ohne den Kiwu glücklich war. Das wollte ich alles nicht verlieren. Also darf der Kiwu zwar ein Teil des Lebens sein, aber nicht das ganze Leben bestimmen. Mein Mann und ich haben dann versucht, uns die Zeit immer so schön wie möglich zu machen (mussten ja wegen der ICSI's sparen, Urlaub usw. war nicht drin) -Ausflüge machen, Kuschel-Abende daheim, Freunde besuchen usw. Und dann ging es mir auch wieder besser...

Beitrag von madigaa 02.04.11 - 13:13 Uhr

He Fairy, ja das ist gewiss alles nicht einfach. Ich hab auch mal gemerkt, dass ich sehr neidisch auf andere wurde, die ss waren und Kinder bekamen. Hab mich ehrlich erschrocken über meine Gefühle und daran gearbeitet. Bin stolz darauf, dass ich mich nun seit Jahren ehrlich für andere mitfreuen kann, es geht mir selbst auch viel besser dabei. Auch sage ich mir, wir sind nicht zu doof dazu, weil es eben nicht klappt. In der Kiwu-Praxis ist das normal, dass es Probleme gibt. Dort so viele Paare sitzen zu sehen, die auch alle sicher schon lange auf ein Baby warten und steinige Wege beschreiten, hat mich auch ruhiger und geduldig gemacht.
Ja mit der Ado, geht es doch einach mal an, lasst es doch parallel laufen.

acnaib, ich meine mal gelesen zu haben, dass Adoptiveltern eigentlich nicht mehr als 40 Jahre älter sein sollen als die Kinder. Das schließt nicht aus, dass man auch noch mit über 40 adoptieren kann, dann eben nur ziemlich wahrscheinlich kein Baby mehr....erkundige dich doch mal, bei uns ist leider auch diese Möglichkeit eben wegen diesen 40 Jahren nicht gegeben, mein liebster Mann ist da einiges drüber...

Und shiningstar muss ich auch unbedingt noch beipflichten, das Leben zu geniessen egal was es nun mit sich bringt ist gaaanz ganz wichtig...

lg und alles Gute wünscht madigaa

Beitrag von nes.si 02.04.11 - 14:06 Uhr

hi ihr lieben#winke.

bei mir war/ist es auch nicht immer leicht.

seid 2,5jahren von exmann getrennt (nach 9 jahren ehe),
seid 3wochen sogar geschieden,
und er ist seid 1 woche schon wieder zum dritten mal verheiratet
und sie haben einen 4monate alten sohn.
bei uns hat es nie geklappt was dann wohl an mir liegen dürfte#schmoll!

mitlerweile bin ich seid 1 jahr kein single mehr und was lache ich mir an? einen vater von einem sohn 13 der exfrau, und ner tochter 4 der exfreundin (die uns das leben echt NICHT leicht macht!!!)#heul

und wärenddessen sich unser leben nur nach der kleinen richtet merkt er garnicht wie verletzt ich jedes mal bin wenn es heisst; ey, du kannst da nicht mitreden als NICHTmutter#schock.

und was bleibt?
hoffnung das es auch bei mir einmal klappt...

liebe grüße#blume

Beitrag von ta-ni-ta-123 02.04.11 - 14:45 Uhr

Hey rock.n.roll-fairy,

ich hab auch ewig so ein auf und ab mit meinen Gefühlen.
Letztes Jahr ging es mir bedeutend schlechter und ich habe viel Frust und Trauer gehabt. Im Januar haben mein Mann und ich einen traumhaften Urlaub gemacht und geniessen unsere Zeit alleine.
Manchmal habe ich Tage, da kann ich gut damit umgehen, dass ich noch nicht schwanger bin und dann wiederrum gibts schlimme Tage, da denke ich, wieso werden andere schwanger und ich nicht und dann denke ich oft ganz schwarz, dass es vielleicht nie klappt.

Aber das "schlimmste" ist, ich kann sehr schlecht abschalten, denn ich arbeite in einer gynäkologischen Praxis und bin tagtäglich mit den ganzen Schwangeren und denen die ungewollt schwanger werden konfrontiert. Da fällt es sehr nicht an seinen Kinderwunsch zu denken.
Es gibt Tage, an denen ich mehrere "Neu-Schwangere" habe und denen ihren Mutterpass fertigstelle und sie bei mir im Labor sitzen und sich natürlich freuen, und ich bin einfach nur genervt. Ich ärger mich dann über mich selbst. Ich versuche jeden Tag an meiner Einstellung zu arbeiten. Aber oft fällt´s schwer.
Bin froh hier Gleichgesinnte zu haben.
Lg#blume

Beitrag von schogun 02.04.11 - 18:35 Uhr

Huhu,

ja, das kenn ich auch nur zu gut. Leider gibt es dagegen keine "Pillen"...

Am Dienstag, als ich Erfahren habe, dass bei unserer 2. Icsi sich noch nichtmal was befruchten liess, bin ich total zusammengebrochen, den ganzen Tag nur noch geweint. Am nächsten Tag ging es schon wieder besser. Wie so schön gesagt, die Zeit heilt alle Wunden.... Ich finde es wichtig, dass man sich mit dem Thema befässt, wass ist, wenn der Kinderwunsch wirklich ausbleibt?

Wir befassen uns gerade ganz intensiv mit dem Thema Pflegekínd und Adoption, dass wäre für uns der nächste Schritt.

Beitrag von rock.n.roll-fairy 03.04.11 - 10:12 Uhr

Guten morgen,

schön, dass es so viele Antworten von euch gab. Auch wenn es nicht gut ist, dass es so vielen ebenso geht, wie mir, so ist es trotz allem doch beruhigend zu wissen, dass man nicht alleine ist, mit seinen Gefühlen.
Auch wir beschäftigen uns damit, wie es weiter geht, wenn es mit ICSI nicht klappt. Für uns wäre Adoption auch eine Option, allerdings ist ja auch dies so ungewiss. Um zu schauen, wie es mir besser gehen kann, habe ich mich entschlossen Ende des Jahres meine Stunden zu reduzieren und nicht mehr Vollzeit zu arbeiten. Eher geht es leider nicht. Zudem wollen wir auch gerne einen Hund...
Außerdem sollte man sich vielleicht wirklich auch öfter vor Augen führen, was man schon Gutes hat. Wir alle scheinen ja Männer zu haben, die unseren Kinderwunsch mittragen und sich mit uns in Behandlung begeben. Auch das ist ja nicht selbstverständlich. Ich habe in meiner Beziehung sogar das Gefühl, dass wir durch den unerfüllten Kindwrusnch noch enger zusammen gekommen sind. Zudem ist ja sicher nicht immer rosig ein Kind zu haben. Ich arbeite mit Kleinstkindern die eine Behinderung haben oder schwer krank sind und fördere sie, zudem berate ich deren Eltern. Hier sehe ich jeden Tag, wie es auch aussehen kann, wenn man ein Kind hat, dieses aber nicht gesund ist.
Also ihr merkt, irgendwie versuche ich allem auch was positives abzugewinnen (habe heute mal wieder einen guten Tag), was mir leider nicht immer gelingt.

Liebe Grüße!

Beitrag von darismama 03.04.11 - 16:08 Uhr

Hallo!
Es ist so schwierig, der ganzen Situation etwas positives abzugewinnen.....
Für mich war es damals auch das Schlimmste, Schwangere zu sehen, alle im Bekanntenkreis wurden ss, nur wir blieben "über"! Ich war kurz davor in Depressionen zu fallen. Wir hatten immer schon 2 Hunde, die mir viel drüber hinweg halfen, ich war oft mit ihnen joggen- und das tat einfach gut. Aber an manchen Tagen habe ich auch nur geheult- ich habe die ganze Welt nicht mehr verstanden..... Dann nach 3 J. unerfülltem KIWU nach 6 neg. ICXIs haben wir uns beim JA gemeldet wegen einer Ado. Dieses hat dann ein gutes Jahr gedauert, dann standen wir endlich auf der Warteliste. Dann, im Mai 04 kam unser langersehnter angen. Sohn mit 6 Monaten. 3 Jahre später dann unsere angen. Tochter mit 9 Monaten. Ohne unsere Kinder hätte ich es nie geschafft wieder richtig glücklich zu sein, weil das "Wichtigste" mir einfach fehlte, ich wollte immer viele Kinder haben..
Angenommene Kinder kann man genauso lieben wie leibl. Kinder. Es sind später die eigenen Kinder, für die man so gekämpft hat und man liebt sie über alles- das kann ich dir versprechen.....
Aber an der einen Antwort ist auch etwas Wahres dran, wenn man sich zu sehr versteift, wird es nur ein Traum bleiben. Dann findet die kleine Seele einen nicht, weil man zu sehr damit beschäftigt ist und zu traurig ist.... Aber das ist leichter gesagt, als getan.....
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und noch viel Hoffnung und vor allen Dingen Gelassenheit (weil man es leider nicht erzwingen kann... aber ich hatte die Gelassenheit damals auch nicht und jetzt auch wieder nicht wirklich......)
viele liebe Grüße Meike

Beitrag von georgiasleute 03.04.11 - 22:10 Uhr

Ich habe all das genauso durchgemacht wie du, und es war die Hölle, was da mit meinem Gefühlsleben los war, und auch meine Ehe war zeitweise ziemlich belastet. Wir hatten das Glück, dass die 2. ICSI erfolgreich war. Nun haben alle Frauen in meinem Umfeld, deren Kinder im Alter meiner Tochter sind, auch schon das 2. Baby - nur wir müssen hoffen, dass es evtl. mit der Kryo klappt, und auch diesmal spüre ich so langsam, dass sich da in mir ein Knoten bildet. Aber dank unserer Kleinen nicht so doll wie es damals war.

Mein Rat: psychotherapeutische Begleitung in der Kinderwunschzeit, zumindest während der Sterilitätstherapie. Am besten vielleicht sogar als Paartherapie, wenn dein Mann dazu bereit ist.

Ich habe mal früher psychotherapeutische Hilfe wegen eines unverarbeiteten Traumas gebraucht und daher kann ich aus Erfahrung sagen: es ist einfach besser, mit schlimmen Belastungen nicht allein fertig werden zu müssen.

Alles Gute! #klee

georgiasleute