PKV - Frage

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von blue1979 04.04.11 - 08:17 Uhr

Hallo zusammen,

ich brauch mal Hilfe zum Thema „private Krankenversicherung“ und hoffe, dass ihr helfen könnt. Und zwar geht es um Folgendes:

Mein Mann wird ab 1.9. Beamter (erst einmal auf Widerruf)und möchte nun eine PKV abschließen. Und fragen wir uns, inwieweit wir unseren Kinderwunschwerdegang darlegen müssen. Denn das würde ja sicher zu einer Erhöhung der Beiträge führen. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir noch nicht, ob es für unser Kind (was durch künstl. Befruchtung zustande kam) ein Geschwisterchen geben wird. Darüber wollen wir uns erst ´nen Kopf machen, wenn der Kleene alleine laufen kann ... .

Also, wie verhält man sich am besten??? Unsere Kinderwunschgeschichte verheimlichen und dann später einfach die Kosten einreichen bzw. den Antrag auf Übernahme stellen??? Oder mit offenen Karten spielen und ´ne Erhöhung des Beitrages in Kauf nehmen, auch wenn es vllt. kein zweites Kind mehr geben wird??? Verursacher sind wir übrigens beide.

Bisher waren wir beide gesetzlich versichert und haben jeden ISCI- und Kryoversuch selbst finanziert, da mein Mann zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Altersgrenze (25) erreicht hatte …

Für eure Tipps und vielleicht auch Empfehlungen, was man alles beim Abschluss eines PKV beachten muss, freue ich mich.

Wünsche euch ´nen schönen Tag.

Winke, winke,
blue1979

Beitrag von lucccy 04.04.11 - 09:08 Uhr

Hallo,

mir schießen da eine Menge Gedanken durch den Kopf.

Zum einen ist Kiwu nicht in jeder PVK mitversichert. Das sollte man als Antragsteller im Blick haben, wenn man überhaupt Kiwu mitversichert wissen will.
(Überhaupt sind PKV-Versicherte ja nicht automatisch besser versorgt. Achtet da auch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln, da diese oftmals nicht Bestandteil des Vertrags sind - es geht mir bei dieser Anmerkung weniger um Brillen als um sonstige Hilfsmittel wie Gehstützen, Rollstühle, CPAP-Geräte, ... .)

Zum anderen halte ich es für ein Rechenbeispiel, ob sich das mitversichern des Kiwu "lohnt", wenn er nicht Alleinverursacher ist. Denn Deinen Teil wird die PKV dann ablehnen, da die GKV leistungspflichtig ist. Und das ist der größere Anteil.

Ich glaube, ich würde an Eurer Stelle beim Abschluß der PKV dem Berater die Sachlage (also erfolgte Behandlungen) mitteilen und um Ausschluß dieser Krankheit bitten. Denn die Kosten für den Mann aus eigener Tasche zu bezahlen ist voraussichtlich günstiger als die höhreren Beiträge, die dann lebenslang bei den PKV-Beiträgen anfallen.

Gruß Lucccy

Beitrag von blue1979 04.04.11 - 09:45 Uhr

Danke :-)

Beitrag von lucccy 04.04.11 - 10:26 Uhr

Hallo,

gern geschehen.

Gruß Lucccy

Beitrag von luna-star 04.04.11 - 09:55 Uhr

Bei uns wäre es so:

Die PKV würde nur zahlen, wenn es an Deinem Mann liegt - dann allerdings auch den vollen Betrag. Bist Du ebenfalls "Verursacher", so wird Dein Anteil abgezogen.
Allerdings übernimmt sie nur dann, wenn es sich um keine bekannte Krankheit handelt. Bei Euch ist aber aufgrund der vorangegangenen künstl Befr. die Sachlage bekannt und auch offiziell. Denke, sie würde in Eurem Fall ncihts übernehmen bzw wenn es "rauskommt" die Kosten zurück verlangen. Ich glaub ich würde mit offenen Karten spielen und beide Varianten durchrechnen lassen. Dann würde ich entscheiden.

Grüße, L-S